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Freaky

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Immer diese Schulhofkiller!

Freaky Kritik

Freaky Kritik
1 Kommentar - 18.12.2020 von Moviejones
Wir haben uns "Freaky" für euch angeschaut und verraten euch in unserer Kritik, ob sich dieser Film lohnt.
Freaky

Bewertung: 3.5 / 5

Regisseur Christopher Landon hat sich augenscheinlich an so einigen Klassikern des Genres bedient, nichtsdestotrotz ist Freaky ein unterhaltsamer Slasher geworden, der mit so mancher Tötungsszene überrascht und auch viel Humor bietet. Vince Vaughn und Hauptdarstellerin Kathryn Newton sind ein gutes "Team" und wer jetzt nicht den ganz großen neuen Wurf erwartet, wird etwas über 100 Minuten lang gut unterhalten!

Freaky Kritik

Der Horror geht um an der Blissfield High! Und damit ist nicht nur das alltägliche Mobbing gemeint, dem sich die 17-jährige Millie Kessler ausgesetzt sieht (blond und süß gespielt von Newton), sondern auch ein wahrhaftiger Killer, der sein Unwesen treibt! Ein als "Butcher" verschriener Irre geht um (schön böse: Vaughn) und jagt sowohl Teenies als auch Eltern einen ordentlichen Schrecken ein. Blöd, dass Millie von ihm erwischt wird - und als ob das noch nicht ausreichen würde, findet auch noch ein Körpertausch statt! Denn der Killer nutzte einen mystischen Dolch beim Tötungsdelikt, und nun bleiben Millie nur 24 Stunden, um das Ganze rückgängig zu machen. Bloß wie, wenn man aussieht wie ein abgewrackter Mittfünfziger?!

Trailer zu Freaky

Eigentlich schade, dass Freaky zu so einer Unzeit im Februar veröffentlicht wird, denn natürlich eignet sich für so einen Film Halloween am besten bzw. die ersten düsteren Wintertage des Jahres. Doch dann kam Corona und wie wir alle wissen, war danach nichts mehr wie vorher. Nun also soll es im Februar soweit sein. Jedenfalls könnte die neue Kinosaison, so sie denn wahrhaftig starten kann, langweiliger beginnen, und das ist vielversprechend.

Stellt euch einen Horrorfilm vor, der ein bisschen Maskenmörder mit anderen klassischen Slashern vereint, in denen Teenies um ihr Leben fürchten müssen. Alles gewürzt mit einem sauberen Casting und Gesichtern, die unverbraucht wirken und ähnlich wie in Sex Education das (britische) Leben nunmehr eine urtypische amerikanische High School porträtieren. Zwar alles schon mal gesehen, aber Freaky fügt sich geschmeidig in die lange Ahnenliste ein und präsentiert wie schon Happy Deathday und seine Fortsetzungen eine witzige Story mit guter Besetzung.

Die Haptik ist entsprechend modern, aber mit klassischem Feeling und das macht Freaky so heimelig. Liegt vielleicht auch daran, dass mit Vaughn kein ganz Unbekannter mitspielt, der auf eine inzwischen mehrjährige Kinokarriere zurückblicken kann und mit Alan Ruck ein Teenieidol der 80er in einer garstigen Lehrerrolle zu sehen ist, der Ältere unter uns an beste Ferris macht blau-Zeiten erinnert.

Leider sind die Tricks in Freaky nicht überzeugend gelungen, denn diese wirken überaus künstlich und billig. Auch gibt es in der zweiten Filmhälfte einen deutlichen Hänger für unseren Geschmack, dafür punktet die zwar absehbare, aber doch charmante Story um einen Bodyswitch - und die Slasherszenen müssen sich auf keinen Fall verstecken. Hier wird draufgehalten, was das Zeug hält und so mancher Körper auf äußerst effektive Weise vom Leben in den Tod befördert.

Wir können Freaky Horrorfans auf jeden Fall ans Herz legen, der eine kurzweilige Unterhaltung verspricht!

Freaky Bewertung
Bewertung des Films
710
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Dabei seit: 09.07.13 | Posts: 3.516 | Reviews: 0 | Hüte: 102

Liest sich wie genau das, was ich von dem Autor/Regisseur kenne, und was ich nach dem Trailer erwarte: eine köstliches Dinner, mit Studentenleber und einem Glas Jägermeister ^^

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