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Masters of the Universe - Revelation

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Staffel 1.1, als Erwachsener die falsche Zielgruppe

Masters of the Universe - Revelation Review

Masters of the Universe - Revelation Review
0 Kommentare - 24.07.2021 von luhp92
In dieser Userreview verrät euch luhp92, wie gut "Masters of the Universe - Revelation" ist.
Masters of the Universe - Revelation

Bewertung: 2.5 / 5

Ich bin "Master of the Universe"-Laie, abseits von Popkultur und Fandiskussionen in Filmforen kenne ich nur den Realfilm mit Dolph Lundgren, letztendlich nicht mehr als unfreiwillig komischer Trash, der aber klar das Potential für einen großartigen Low-Fantasyfilm der Marke "Conan" offenbarte. Dementsprechend habe ich mir von "Revelation" ein erwachseneres und ernsthafteres Franchiseprodukt erhofft, das dem Potential der Marke gerecht wird. Bisher ist ja nur die erste Hälfte der ersten Staffel verfügbar, diese fünf Episoden konnten meine Hoffnungen leider nicht erfüllen.

Verstärkt habe ich festgestellt, dass ich hier nicht die Zielgruppe bin, wie schon bei der Originalserie handelt es sich bei "Revelation" um eine Serie für Kinder. Aus dem Worldbuilding (Menschen mit Schwertern, Fantasykreaturen, Roboter, futuristische Kriegsmaschinerie, Dinosaurier, die Macht von Greyskull) und den Charakternamen (Evil-Lyn, Man-at-Arms, Roboto, He-Ro, ...) spricht für mich als Erwachsener stets eine cheesige Kindlichkeit, des weiteren dient die angeblich große Suche nach den beiden Schwerthälften auch mehr dazu, Gelegenheit für ein paar kindlich-coole Actionszenen zu liefern. "Revelation" fühlte sich für mich wie ein nüchterner Blick auf jene SciFi-/Fantasyaction-Zeichentrickserien an, die ich mir als Kind in den 90ern und 2000ern gerne auf RTL II oder SuperRTL angesehen habe. Schon erschreckend irgendwie^^ Vom Anspruch, der Tiefe und Komplexität geistiger Vorläufer wie "Star Wars" und "The Dark Crystal: Age of Resistance" ist "Revelation" jedenfalls noch weit entfernt.

Trailer zu Masters of the Universe - Revelation

Unabhängig davon lässt sich inhaltlich nicht übersehen, dass Netflix und Kevin Smith mit der Fortsetzung bewusst einen anderen Weg einschlagen haben und sich von der 80er-Serie emanzipieren möchten. Teela und Evil-Lyn treten gezwungermaßen aus den Schatten ihrer männlichen Freunde/Angebeteten hervor, den Big Playern Adam/He-Man und Skeletor, als deren rechte Hände sie zuvor fungierten. Evil-Lyn erfreut sich daran, dass sie nun selbstbestimmt ihre eigenen Pläne verfolgen kann, Teela tritt derweil zur Rettung von Eternia in die Fußstapfen He-Mans. Die Magie schwindet aus Eternia, was den Tod des Planeten nach sich ziehen würde, weswegen sich die Protagonisten und Antagonisten sogar zusammenschließen, um das beide Seiten betreffende Problem zu bewältigen. In Folge dessen bauen beide Parteien Vorurteile gegenüber der anderen ab und kommen sich näher. Zumindest bis zum Midseason-Finale, in dem sich Evil-Lyn entgegen der vorherigen Entwicklung ohne weiteres wieder bereitwillig Skeletor anschließt... Im Midseason-Finale zeigt "Revelation" dann noch auf, dass es Adam und Teela mit Teamwork gelingt, ihr Questziel zu erreichen (Jagd gegen Konkurrenz auf einen "Säbelzahntiger"), die kindlich-cheesige Version von Mad Max und Furiosa. Diese inhaltliche Neuausrichtung hat mir persönlich insgesamt gut gefallen.

Zeichnerisch bewegt sich "Revelation", wie man schon im Trailer und auf den Postern erkennen konnte, auf Topniveau, der Voice Cast ebenfalls. Mark Hamill als Skeletor war ohnehin einer der Gründe, warum ich mir die Serie überhaupt anschauen wollte, weitere Highlights für mich sind Lena Headey als Evil-Lyn, Liam Cunningham als Duncan/Man-at-Arms, Sarah Michelle Gellar als Teela, Griffin Newman als Orko, Justin Long als Roboto und Dennis Heysbert asl King Greyskull.

Masters of the Universe - Revelation Bewertung
Bewertung des Films
510
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