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Predator - Prey

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Altmodisch gut!

Predator - Prey Kritik

Predator - Prey Kritik
25 Kommentare - 03.08.2022 von Moviejones
Wir haben uns "Predator - Prey" für euch angeschaut und verraten euch in unserer Kritik, ob sich dieser Film lohnt.
Predator - Prey

Bewertung: 4 / 5

Der gefürchtetste Jäger des Universums ist wieder zurück. Nach zuletzt eher enttäuschenden Einträgen ins Predator-Franchise versucht jetzt Regisseur Dan Trachtenberg die Reihe mit Predator - Prey wieder auf Kurs und zurück zu den Ursprüngen zu führen. Ob dies eine erfolgreiche Jagd wird?

Prey - Kritik

Der neuste Teil des Predator-Franchise spielt vor 300 Jahren im Volk der Comanchen und erzählt die Geschichte einer jungen Frau, Naru, einer wilden und talentierten Kriegerin. Sie wuchs im Schatten einiger der legendärsten Jäger der Great Plains auf. Als ihr Lager bedroht wird, macht sie sich auf den Weg, um ihr Volk zu schützen. Die Bedrohung, mit der Naru konfrontiert wird, entpuppt sich als ein hochentwickeltes außerirdisches Raubtier mit einem technischen Arsenal neuen Ausmaßes, was zu einem bösartigen und erschreckenden Showdown zwischen Naru und dem unbekannten Wesen führt.

Trailer zu Predator - Prey

Predator erschien 1987 in den Kinos und bescherte uns ein neues, cooles Weltraummonster, welches dem Xenomorphen aus Alien an den Kinokassen Konkurrenz machte. Bereits 1990 folgte mit Predator 2 eine Fortsetzung, die anders war, aber ebenfalls überzeugen konnte. Doch danach wurde es still um die Reihe. Erst 2004 sollte der Predator in Alien vs. Predator auf die Leinwand zurückkehren. Und erst 2010 bekam die Reihe selbst mit Predators ihren dritten Teil. Dieser war jedoch ebenso wenig erfolgreich wie der letzte Versuch Predator - Upgrade. War es das für die Reihe? Kann diese Figur vielleicht außerhalb der 80er Jahre einfach nicht funktionieren?

Fast unbemerkt hat Dan Trachtenberg einen erneuten Anlauf gestartet. Nach zuletzt also zwei eher wenig gelungenen Versuchen jetzt der nächste, zudem keine große Marketingkampagne und eine Veröffentlichung nur auf Disney+, das klingt schon alles echt nicht gut.

Doch Predator - Prey ist gerade deswegen die vielleicht größte Überraschung des bisherigen Jahres, denn der Film funktioniert! Mit Abstand handelt es sich hier um den besten Eintrag in die Reihe seit Predator 2. Dabei ist der Film zudem in bester Weise altmodisch und orientiert sich von der Art des Storytellings her stark an Filmen wie Predator 1 oder Alien. Wir raten, den ersten Originalfilm danach noch einmal zu sichten, die Parallelen stechen dann noch mehr ins Auge, auch bezüglich dummem Verhalten sich überlegen fühlender, dann aber überforderter "modernerer" Kämpfer.

Die erste Hälfte des Films konzentriert sich hauptsächlich auf Naru und das Volk der Comanchen. Und man merkt, dass es den Machern wichtig war, die Comanchen richtig darzustellen. Wir lernen ihre Art zu leben kennen, die Beziehungen untereinander und begleiten sie durch ihren Alltag, der vor allem aus der Jagd besteht. Doch schon hier wird einem klargemacht: Der Predator ist in der Nähe. Er lauert. Er beobachtet. Und hier und da tritt er auch kurz in Aktion. Doch er wird mit Bedacht eingesetzt und erhält erst in der zweiten Hälfte des Films - ähnlich wie im Original der Filmreihe - deutlich mehr Screentime. Wobei, nur weil man einen Predator nicht sieht, heißt es nicht, dass er nicht da ist. Und genau damit spielt der Film auch hier wieder sehr gekonnt.

Die große Frage, die im Vorfeld im Raum stand, drehte sich natürlich darum, wie es glaubhaft zu vermitteln ist, dass Menschen mit Pfeil und Bogen es mit einem Predator aufnehmen sollen. Die Antwort ist so simpel wie effektiv, denn hier handelt es sich mehr um einen Pre-Predator. Denn vor 300 Jahren hatten die Predators zwar auch schon Raumschiffe, waren aber dennoch noch nicht so weit entwickelt wie der Predator, mit dem es Arnold Schwarzenegger zu tun bekam.

Die Technologien, die er einsetzt, sind zwar vertraut, aber eben noch in einem früheren Stadium und noch nicht ganz ausgereift, wie es später der Fall sein sollte. Dasselbe gilt auch für seine Jagdtechnik. Gerade bei einer Spezies, die sich durch ständiges Jagen im Universum verbessern möchte, macht dies durchaus Sinn.

Und ja, es hilft auch, dass wir es hier nicht unbedingt mit dem intelligentesten aller Predator zu tun bekommen. Und dieser mit Naru gleichzeitig eine für ihre Zeit hochintelligente Gegnerin bekommt. Ja, hier und da sollte man ein Auge zudrücken. Doch auch, wenn dieser Predator angreifbarer wirkt, als man es aus den anderen Filmen gewohnt ist, so ist er auch hier immer noch eine überlegene Naturgewalt. Und dies bekommen so einige Menschen und andere Lebewesen deutlich zu spüren.

Dabei vermeidet es Trachtenberg, in dieselbe Falle zu tappen, wie die Regisseure vor ihm. Denn schaut man sich die ersten beiden Teile an, so handelten sie nie vom Predator selbst. Es standen andere Figuren und deren Mission im Vordergrund, während der Predator im Hintergrund blieb. Er war stets nur ein Gast in diesen Filmen. Später hat man dies geändert und Filme über den Predator selbst gemacht und genau das funktioniert eben nicht. Er hat seine Tarnvorrichtung schließlich nicht, weil er im Mittelpunkt stehen will.

In den USA erhielt Predator - Prey ein R-Rating, bei uns eine Altersfreigabe ab 16. Es ist kein Film, der gezielt darauf aus ist, möglichst brutale und blutige Szenen zu zeigen. Aber wenn etwas passiert, scheut er davor auch nicht zurück, sodass vermutlich niemand enttäuscht werden dürfte.

Der Titel des Films ist gut überlegt gewählt, denn in keinem anderen Film der Reihe steht die Jagd so sehr im Zentrum der Handlung wie hier. Und stets steht die Frage im Raum, wer eigentlich der Jäger und wer die Beute ist.

Wir würden sogar behaupten, dass dies der bessere erste Film der Reihe gewesen wäre. Hätte man Predator - Prey so im Jahr 1987 im Kino veröffentlicht, hätte er denselben, vielleicht sogar einen leicht höheren Stellenwert erreicht, als das Original, welches dann wiederum eine perfekte Fortsetzung gewesen wäre.

Doch es ist eben der fünfte Film der Reihe und wir schreiben das Jahr 2022, da sind die Voraussetzungen mittlerweile andere. 1987 hätte dieser Film alle umgehauen, heute ist er schlicht ein weiterer Actionfilm von vielen. Weder der Horror noch die Action werden daher die Zuschauer groß umhauen. Es ist ein solider Film, nicht mehr, aber eben auch nicht weniger, der vor allem damit heraussticht, Teil der Predator-Reihe zu sein.

Aber gerade mit seinem eher altmodischen Stoytelling, den nur 100 Minuten Laufzeit, und dass der Film sich in vielen Punkten eher zurückhält, sich dadurch fast schon wie ein Independent-Film anfühlt, sorgt er in der heutigen Zeit, die dominiert ist von bombastischen, effektlastigen Blockbustern mit Überlänge, für frischen Wind. Die letzten beiden Filme wendeten die Formel höher, weiter, schneller an. Dan Trachtenberg aber nutzt eine andere: Weniger ist manchmal mehr. Und genau damit punktet er.

Predator - Prey ist ohne Frage der beste Eintrag in die Reihe seit 30 Jahren und mit seinen Naturaufnahmen vielleicht auch der schönste. Dan Trachtenberg hat geschafft, was für unmöglich galt, und den Predator endlich ins 21. Jahrhundert geholt. Nötig war dafür nur, weniger zu tun als die anderen und eine bodenständige Geschichte zu erzählen. Manchmal ist es eben doch so einfach.

Wiederschauwert: 60%

Predator - Prey Bewertung
Bewertung des Films
810

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25 Kommentare
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Chewie : : Moviejones-Fan
08.08.2022 17:28 Uhr
0
Dabei seit: 23.01.17 | Posts: 19 | Reviews: 0 | Hüte: 2

Also ich fand den Film überragend und werde ihn zeitnah nochmal anschauen.

Das einzige was mich stört ist, dass er trotzdem so gut ausgerüstet war. Das Setting hätte man nutzen können um einen jungen Predator nur mit einem Messer bewaffnet auf der Erde auszusetzen damit er sich seine Sporen verdient. Aber auf jeden Fall mein zweitliebster Predator Film.

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Ellessarr : : Wundersamer
08.08.2022 08:55 Uhr | Editiert am 08.08.2022 - 08:57 Uhr
0
Dabei seit: 11.01.10 | Posts: 204 | Reviews: 4 | Hüte: 6

Predator ist halt Predator, Da erwarte ich nicht viel um begeistert zu sein. Er sieht gut aus, die Schauspieler konnten mich überzeugen, die Atmospähre war super. Einen Minuspunkt gibts für den God-Modus der Frau.

Jeder wird quer durch das Bild gepfeffert, selbst bei der Schlange reagiert er sofort mit vollem Einsatz. Und sie wird einmal auf den Boden geworfen, und musste nicht mal nach Luft schnappen. Abgesehen von Kopfverletzung nach Sturz, Gewehrschaft im Gesicht, Schlag ins Gesicht und Fußverletzung durch Falle. Ist ihr einfach gar nichts passiert. Und auch diese Verletzungen haben sie nicht beeinträchtigt. Dann finde ich das die Reaktionen und Verletzungen des Predators etwas unstimmig. Auf Gewehrschüsse reagiert er gar nicht, auf ein paar dünne Pfeile schon, auf die Falle fängt er an zu Brüllen. Der Bär dürfte ihm eigentlich schon ziemlich zugesetzt haben, so wie das aussah. Davon war aber nicht wirklich was zu sehen. Aber das ist ok für einen Predator Film.

Die Bewaffnung war dieses mal weitgehend unkonventionell. Aber ich verstehe die Technik dieses mal nicht. Also der Helm ist Nach wie vor für Sicht, HUD und Zielerfassung, was zum Teufel macht er da mit seinen gelenkten Geschossen? Rafft er das nicht das sein Helm nicht da ist? Er will mehrfach schießen und die Pfeile fliegen in die Pampa, mal davon ab das der Schuß in den Hinterkopf aus nächster Nähe vermutlich größeren Schaden angerichtet haben dürfte als sein kleiner Pfeil, zielt er mit seinem Arm auf die Kleine, und ballert sich in den eigenen Kopf? Das war entweder unterirdisch Schlecht, oder ich verstehe es einfach nicht. Das sind doch alles erfahrere Krieger, so ein Fehler dürfte ihm auf keinen Fall passieren. Und was diese 3 kleinen fliegenden Dinger sein sollen hab ich auch nicht verstanden, war eins davon so ein Teil was der Trapper da an seinem Stumpf hatte? Das Geräusch hatte sich eher nach einer EMP Waffe angehört.

Der Rest vom Film war alle anderen Predator Filme, erstmal viel Gerede, dann die Demonstration seiner Stärke, dann Wenn es blutet kann man es Töten.

War nicht die Rede davon das mehrere Filme erscheinen sollen? Hatten doch über verschiedene Zeitliche Epochen geschrieben hier, die Credit-Scene hat leider nicht viel verraten, nur das sie wiederkommen werden und scheinbar in größerer Anzahl, aber nicht zwingend in welcher Zeit. Sollten sie erneut gegen die Indianer antreten halte ich 3 Varianten am wahrscheinlichsten. 1. Sie sind gerade frisch umgezogen, und einfach nur etwas besser gerüstet und vorbereitet. Mehr gegen Mehr, evtl. etwas mehr Technik z.B vom toten Predator. Aber wieder mit ihr in der Hauptrolle

2. Sie ist mittlerweile eine Alte Frau, der Predator ist schon lange in Vergessenheit geraten, Die Kolonisierung schreitet vorran, die Indianer werden evtl. schon wieder vertrieben und in Reservate verfrachtet. Evtl. wieder so ein der Feind meines Feindes-Ding.

3. Ganz anderes Setting, aber nach den Ereignissen spielend.

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Boro : : Moviejones-Fan
08.08.2022 07:56 Uhr
0
Dabei seit: 09.12.19 | Posts: 144 | Reviews: 1 | Hüte: 6

Für mich ein mittelmäßiger Film, der mich nicht wirklich in den Bann gezogen hat. Die Aktivitäten auf meinem Handy waren da teilweise interessanter. Vieles war vorhersehbar und es gab keinen Überraschungsmoment. Auch der Spruch des Bruders "Wenn es blutet, können wir es töten" war für mich überflüssig.

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meisterlampe1989 : : Moviejones-Fan
07.08.2022 12:36 Uhr | Editiert am 07.08.2022 - 12:44 Uhr
0
Dabei seit: 02.01.22 | Posts: 68 | Reviews: 6 | Hüte: 10

@Mindsplitting

Wer rumjammert weil eine junge Frau so stark ist und die anderne Kämpfer so schwach wirken sollte sich vielleich nochmal Predator 1 angucken.

Da sind Elitesoldaten und Muskelprotze um Arnie rum. Die werden auch wie die Fliegen niedergemetztelt, teilweise sogar recht dumm. Und Arnie siegt wie durch ein Wunder, nein nicht mit Waffen und Granatwerfern, sondern mit Holzpflöcken und Stolperfallen.

Äpfel mit Birnen zu vergleichen macht die Sache nicht besser. Predator ist u.A. so beliebt, genau weil die Erwartungshaltung damit gebrochen wurde, dass die Muskelprotze, von denen jeder ein Star in seinem eigenen Actionfilm sein könnte, wie die Fliegen abgemetzelt werden. Der Predator ist ein Alien, das physisch stärker ist und weiterentwickelte Waffen hat. Deswegen ist das trotzdem glaubwürdig.

Das Problem, das manche mit Prey haben ist aber, dass die Hauptdarstellerin mit ihren 1,60m und 50kg ihre Ureinwohner-Kollegen oder die französischen Trapper zu Brei schlägt. Das mag der ein oder andere woke Autor für "female Empowerment" halten, für manch anderen bricht es aber die Immersion.

Das "woke Disaster", das viele befürchtet haben, ist der Film übrigens nicht geworden. Klar hat man die typischen Botschaften drin wie Männer, die Frauen zurückhalten, Traditionen die gebrochen werden müssen und Männer die Bösewichte sind und dass es im Umfeld von Natives spielt, ist auch kein Zufall. ABER der Film ist recht geschickt und umgeht die schlimmsten Sünden der woke-besessenen Hollywood-Schreiberlinge. Die Protagonistin ist bis auf den genannten Quatsch sehr überzeugend, weil sie eben nicht alles sofort kann. Man sieht sie scheitern und lernen. Das ist spannend und nachvollziehbar. Den Predator bringt sie ja schließlich auch nicht mit muskelkraft um, sondern weil sie ihn outsmartet... und zwar glaubwürdig. Ganz davon abgesehen, dass sie da eine echt tolle Schauspielerin gefunden haben, die das Maximale aus dem bisschen Charakter raus holt, dem sie ihr gegeben haben. Hinzu kommt, dass der Film handwerklich wirklich sehenswert ist (bis auf ein paar Schwächen im CGI) und auch noch unerwartet hart ist.

Da mag man über die Agenda, die natürlich auch hier vorhanden ist, auch wohlwollend hinwegsehen.

Ansonsten ist das ein grundsolider, total straighter und schnörkelloser Actionfilm, der jetzt im Nachhinein gleich doppelt davon profitiert zum Predator-Franchise zu gehören:

1. Würde den Film sonst kein Schwein beachten.

2. War die Erwartungshaltung so im Keller, dass jetzt eine solide Vorstellung schon zu Jubelstürmen reicht.

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Dinjai : : Moviejones-Fan
07.08.2022 12:06 Uhr | Editiert am 07.08.2022 - 12:09 Uhr
0
Dabei seit: 28.02.21 | Posts: 6 | Reviews: 0 | Hüte: 0

@Bonsai: In den (sehr coolen) Credits wird das ja auch angeteasert smile

Ich fand PREY ziemlich gelungen, für mich der beste Film nach 1 und 2. Das Design und Technik des Predators fand ich auch durchaus passend, da der Film ja beinahe 300 Jahre vor Teil 1 spielt. Der Predator hält sich an die eigentlichen Regeln und es gibt keine peinlichen Aussetzer. Ich werde ihn mir auf jeden Fall gerne nochmal anschauen und das Gefühl hatte ich bei Predators oder Upgrade nicht.

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Bonsai : : Moviejones-Fan
07.08.2022 11:09 Uhr
0
Dabei seit: 08.12.12 | Posts: 425 | Reviews: 2 | Hüte: 27

Ist das Easter-Egg am Schluss nicht eigentlich fast schon zwingend ein Hinweis, dass es nach dieser Handlung quasi einen Rückkampf mit anderem Ausgang geben muss?

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doctorwu1985 : : Moviejones-Fan
06.08.2022 21:48 Uhr | Editiert am 07.08.2022 - 00:32 Uhr
0
Dabei seit: 13.09.15 | Posts: 548 | Reviews: 0 | Hüte: 18

Können wir dann mal aufhören den Film "Predator - Prey" zu nennen?

International ist der Titel doch "Prey"!?

EDIT:

Die Altersfreigabe hätte es so doch bestimmt kicht bei der FSK gegeben, oder? Ist zwar kein Gore-Spektakel, aber denn sehr rau und hart.

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Shred : : Moviejones-Fan
06.08.2022 13:08 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.13 | Posts: 1.583 | Reviews: 15 | Hüte: 90

Nach der AVP Reihe und Upgrade wirklich mal ein besserer Predator Film. Zwar wurde hier mal wieder das Klischee des unterschätzten/unterdrückten Mädchens bedient das in Rekordtempo über sich selbst hinauswächst aber es war bei weitem nicht so störend wie in anderen Filmen und man muss sagen das sie schließlich den Predator ohne die Vorarbeit der anderen bestimmt nicht so leicht hätte besiegen können. Mit dem Design der Kreatur musste man sich erst anfreunden und irgendwie hat man den deutschen Ton ziemlich versemmelt (als ob in einer großen Halle gesprochen wurde) aber trotz allem wurde ich gut unterhalten

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franzl : : Moviejones-Fan
06.08.2022 13:01 Uhr
0
Dabei seit: 06.07.15 | Posts: 42 | Reviews: 0 | Hüte: 1

Endlich wieder ein ordentlicher Predator. Hat mich sehr unterhalten. Sicher mit leichten Defiziten aber dennoch super.

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TiiN : : Goldkerlchen 2021
06.08.2022 08:47 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 7.590 | Reviews: 160 | Hüte: 465

@Mindsplitting
Mir hat der Film sehr gut gefallen. Das Setting war gut, die Darsteller ebenfalls. Und die Stimmung war auch sehr gut.
Wer rumjammert weil eine junge Frau so stark ist und die anderne Kämpfer so schwach wirken sollte sich vielleich nochmal Predator 1 angucken.

Zunächst: Mir hat der Film auch ganz gut gefallen, ich fand ihn unterhaltsam.

Ich finde es nur schade, wie aufgesetzt man dargestellt hat, dass die Hauptdarstellerin eigentlich nur Medizinerin und Spurenleserin sein sollte. Das wird so plump und eindimensional fast den Dreiviertel-Film über vermittelt, dass es schon sehr komisch rüberkommt.
Die Darstellung von Amber Midthunder fand ich klasse und ihr Kampf gegen den Predator authentisch, aber wie ihre Geschichte im Drehbuch aufgebaut wurde ist für mich 0815 Storytelling ohne Feingefühl. Da muss man sich nicht wundern wenn Leute der Meinung sind, dass das mehr ein politisches Statement als ein stimmiger Film sein soll.

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TheUnivitedGast : : Moviejones-Fan
06.08.2022 08:45 Uhr | Editiert am 06.08.2022 - 08:47 Uhr
0
Dabei seit: 27.04.12 | Posts: 871 | Reviews: 0 | Hüte: 16

Ich hab nix gegen starke Frauen Rollen, wirklich aber das ist eigentlich klar zuviel. Ich habe aber keine Lust dafür Szenen raus zuziehen um es zu erklären. Letztlich ist es ein persönliches Empfinden. Bei Prey konnte ich dann aber darüber hinwecksehen weil er echt gut ist. Ändert nix dran dieser Frauen / Kinder / Diversity Hype in Film und Serie nervt. Nicht der Sache wegen sondern weil es praktisch überall wie mit Gewalt ins Script Geschrieben werden muss.

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KalEl79 : : Moviejones-Fan
06.08.2022 06:38 Uhr
0
Dabei seit: 27.09.13 | Posts: 309 | Reviews: 0 | Hüte: 31

Mir hat der Film sehr viel Spaß gemacht. Bitte mehr so in der Art

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Mindsplitting : : Moviejones-Fan
06.08.2022 01:55 Uhr | Editiert am 06.08.2022 - 01:55 Uhr
0
Dabei seit: 18.12.14 | Posts: 996 | Reviews: 0 | Hüte: 47

Mir hat der Film sehr gut gefallen. Das Setting war gut, die Darsteller ebenfalls. Und die Stimmung war auch sehr gut.

Wer rumjammert weil eine junge Frau so stark ist und die anderne Kämpfer so schwach wirken sollte sich vielleich nochmal Predator 1 angucken.

Da sind Elitesoldaten und Muskelprotze um Arnie rum. Die werden auch wie die Fliegen niedergemetztelt, teilweise sogar recht dumm. Und Arnie siegt wie durch ein Wunder, nein nicht mit Waffen und Granatwerfern, sondern mit Holzpflöcken und Stolperfallen.

Das sich der Predator anscheinend nicht mit seiner eigenen Waffentechnik auskennt (Laserzielerfassung) fand ich allerdings auch etwas befremdlich. Den Part hätte man anders lösen sollen. Aber mir verhagelt sowas auch nicht den ganzen Film.

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TheUnivitedGast : : Moviejones-Fan
05.08.2022 22:47 Uhr
0
Dabei seit: 27.04.12 | Posts: 871 | Reviews: 0 | Hüte: 16

Zum Protokoll mich stört das Mädchen (Frau wäre ja noch ok) auch. Das macht den Film nicht schlechter aber stellenweise unrealistisch (Kampf Mann/Kind) und dazu ist das Gefühlt überall so.. Babys, Kinder, Jugendliche... Mich nervt das... Weil es immer mehr wird das kann ich nicht ernst nehmen. Baby Grooth, Baby Yoda, Zicken Leia oder irgendwelche pupertierende Sidekicks.

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Striker78 : : Moviejones-Fan
05.08.2022 15:25 Uhr
0
Dabei seit: 26.02.13 | Posts: 143 | Reviews: 0 | Hüte: 5

Gerade gesehen .

Oh man ein Predator der sich nicht mit seiner eigenen Technik auskennt. Komischerweise kämpft er gegen die Männer wie der Teufel aber von einer Frau bekommt er ordentlich Prügel.

Wieder mal eine bescheidene Fortsetzung hoffentlich war das der letzte Predator Film .

Amen

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