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Resident Evil - Afterlife

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Umbrella, die vierte

Resident Evil - Afterlife Kritik

Resident Evil - Afterlife Kritik
0 Kommentare - 10.10.2010 von Nothlia
In dieser Userkritik verrät euch Nothlia, wie gut "Resident Evil - Afterlife" ist.

Bewertung: 3.5 / 5

Es hat dann doch ein bisschen noch gedauert, aber nun ist auch der aktuelle Teil der Resident-Evil-Reihe konsumiert, diesmal mit Afterlife untertitelt. Anderson ist zurück auf dem Regiestuhl, Jovovich bleibt in der Hauptrolle und neu ist 3D. Inhalt: Alice (Milla Jovovich) und ihre Klone greifen das Hauptquartier der Umbrella Corp. in Tokio an. Ihr Ziel ist Wesker (Shawn Roberts), der jedoch fliehen kann. An Bord des Fliegers ist allerdings auch die Original-Alice. Während des Kampfes gelingt es Wesker, Alice ein Gegenmittel zu spritzen und ihr so ihrer übernatürlichen Kräfte zu berauben. Sie stürzen mit dem Flieger ab. Alice überlebt und begibt sich nach Alaska, um die Überlebenden in Arcadia zu suchen. Mit einer kleinen Maschine gelangt sie dorthin und findet nichts weiter als verwaiste Sportflieger und Claire Redfield (Ali Larter) vor, die ein seltsames Gerät auf der Brust und ihr Gedächtnis verloren hat. Alice beschließt, ihre Suche fortzusetzen und fliegt mit Claire die amerikanische Westküste hinunter. Erst in L.A. findet sie Überlebende: In einem Gefängnis, von tausenden Zombies umzingelt. Und wie sich herausstellt, besitzen sie bessere Informationen über Arcadia ... Eigene Meinung: Afterlife ist die erste Fortsetzung der Reihe, die im Grunde Vorkenntnisse aus den Vorgängern benötigt, um zumindest alles einordnen zu können. Das ist insofern verwunderlich, weil er sich in vielerlei Hinsicht von den Vorgängern unterscheidet. Der Einstieg gelingt richtig gut, eine atmospährisch hervorragende Szene mit der jungen Japanerin im Regen, mit toller Musik untermalt. Wie in den Vorgängern, geht es gleich rein in die Handlung. Es gibt reichlich Action auf hohem Niveau und enormem Tempo (trotz einiger Zeitlupeneffekte). Das Erzähltempo wird dann für eine ganze Zeit wieder herausgenommen und zieht erst zum Ende hin wieder deutlich an. Diese Tempowechsel sind nicht immer gut gesetzt, zu abrupt, manchmal zu schnell, manchmal zu langsam. Die Kämpfe sind ziemlich gut gemacht und inszeniert. Gerade hier spielt 3D sicher seine Stärken aus, da sind einige beeindruckende Sachen dabei. Ein Nebenwort zu 3D: Afterlife zeigt die derzeitigen Möglichkeiten und Grenzen der Technik auf. Action, Kameraeffekte usw. sieht sehr, sehr gut aus, ein paar Sachen eher nicht (Probleme bei der korrekten Darstellung von Natur z.B., die Szene mit den beiden durch das Glas stürzende Alice ist ein anderes Bsp.). Verwunderlich: Alice führt Videotagebuch, die Einblendung aus der Videokamerasicht hat auch einen interessanten 3D-Effekt. :) Die Storyline verfügt über ein paar kleinere Inkonsistenzen zu den Vorgängern und kleinere Logikprobleme. Wie vorher auch der Action und Dramaturgie geschuldet. Im Gegensatz zu den Vorgängern verzichtet Afterlife weitgehend auf Erklärungen. Finde ich persönlich nicht schlimm, einiges ist halt einfach da oder es taucht mal ein größerer Gegener aus dem Nichts auf. Da kein Nebenerzählstrang aufgebaut wird wie in den anderen Teilem, sehe ich da kein Problem. Ansonsten verläuft die Story trotz des Tokio-Alaska-L.A.-Schwenks und den Wechseln im Erzähltempo relativ geradelinig ab. Kleinere Überraschungen mögen enthalten sein und nicht alle sind positiv hervorzuheben. Deutlich mehr als in den Vorgängern wurde sich in Afterlife allerdings an jüngeren und älteren Filmen bedient, z.T. recht schamlos, oft nur "optisch": Matrix, Equilibrium, Das Ding, Die Insel, The Rock sind nur einige, die eine szenische Adaption bekommen haben. Schauspielerisch gibt es auch nicht viel zu meckern. Jovovich spielt souverän ihren Part, brilliert vielleicht aber nicht mehr so stark wie vorher. Der restliche Cast ist gut besetzt. Etwas schwierig empfinde ich Roberts als Wesker, wobei hier die scriptische Charakterzeichnung wohl mehr Schuld an der relativ schlecht gesetzten Figur hat als Roberts schauspielrische Leistung. Die visuellen Effekte überzeugen, bis auf ein paar wenige 3D-Sachen und die Explosion auf dem Dach. Kamera und Schnitt sind in Ordnung, weitgehend auf 3D ausgelegt. Während des Abspanns gibt es übrigens ein Wiedersehen mit Jill Valentine. Man erkennt sie nicht sofort. :) Insgesamt ist der Genremix nicht mehr ganz so gemischt wie in den Teilen 1 und 3. Ein unterhaltsamer Actionfilm bleibt er aber. Zimperlich geht es auch diesmal nicht zur Sache, wenngleich deutlich moderater als im dritten. Nicht alles ist gelungen, nicht jeder Fan der Reihe wird Afterlife mögen, andere werden Afterlife mehr schätzen als die anderen. Aus meiner Sicht reiht er sich auf ähnlichem Niveau ein wie die anderen Teile. Fazit: Gute Action, Tempo, nette 3D Gimmiks, Schwächen in der Konzeption machen einen unterhaltsamen Actionfilm mit Horror-SF-Einschlag. Gute 7/10 Punkten.

Resident Evil - Afterlife Bewertung
Bewertung des Films
710

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