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Resident Evil

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Zickenterror in New Raccoon City - ernsthaft?!

Resident Evil Review

Resident Evil Review
26 Kommentare - 16.07.2022 von Moviejones
Wir haben uns "Resident Evil" für euch angeschaut und verraten euch in unserer Review, ob sich diese Serie lohnt.
Resident Evil

Bewertung: 1 / 5

Ja, wir haben uns tatsächlich die komplette Resident Evil-Serie von Netflix angetan. In der Hoffnung, es passiert noch mehr als Zickenterror in New Raccoon City im Jahr 2022, kurz vor dem (erneuten) T-Virus-Ausbruch. Okay, es gibt auch noch die Timeline von 2036, in der man im Nullkommanix von London über Dover nach Calais kommt, WLAN wie auch immer nicht nur an Umbrella-Standorten funktioniert, und man sich genauso dämlich verhält wie noch im Jahr 2022. Während die Premiere durchaus dennoch noch hoffen lässt, wird es leider im Verlauf nur immer noch schlimmer - und spätestens ab Episode 4 kippt alles komplett in eher eine Parodie von RE-Elementen. Hier, warum ihr euch das Ganze besser nicht nüchtern reinziehen solltet, um doch vielleicht ein bisschen Spaß zu haben.

Resident Evil - Review

Resident Evil spielt auf den genannten zwei Zeitebenen, zum einen zu der Zeit der gerade aus dem Boden gestampften Planstadt, zum anderen 14 Jahre in der Zukunft. Erstere Erzählebene nimmt dabei die zwei Teenager-Schwestern Jade und Billie in den Blick, die nach New Raccoon City ziehen, und schon bald merken, dass mehr hinter der Stadt steckt, und ihr Vater diesbezüglich dunkle Geheimnisse verbirgt, welche die Welt vernichten könnten.

Trailer zu Resident Evil

Die zweite Erzählebene stellt eine der Schwestern, Jade, als Erwachsene in den Fokus, die in einer Welt 14 Jahre nach der Virenapokalypse ums Überleben kämpft, in welcher der T-Virus bereits Mensch und Tier infiziert hat: Es gibt nur noch 15 Mio. Menschen und sechs Milliarden Monster. Während Jade versucht, wissenschaftliche Erkenntnisse über die Zeros und das Virus zu gewinnen, holt sie die Vergangenheit ein, mit Geheimnissen in Bezug auf ihre Schwester, ihren Vater - und auch sie selbst.

Obwohl die offizielle Story von Resident Evil noch durchaus nicht uninteressant klingt, wurde das "basiert lose" auf dem beliebten Capcom-Franchise sehr ernst genommen: Es gibt die böse Umbrella Corp., es gibt Wesker und seinen Nachwuchs, es gibt Zeros, Lickers und einige weitere bekannte Viecher und Locations aus den Games und Filmen. Gerade die Premiere lässt einen Mix aus Resident Evil Teil 1 - 3 der Filmreihe erahnen. Schon bald wird klar - und im Verlauf erst recht -, dass man sich wild an allen Elementen bedient und eine zum Teil äußerst langweilige und auch langatmige, und zum Teil dann wieder völlig übertriebene, eher parodiehafte Story und Charaktere aus den Ärmeln geschüttelt hat.

Die Wesker-Schwestern Jade und Billie sind leider sehr unsympathische Charaktere aufgrund sehr dumm wirkendem Teenie-Verhalten und Geschwister-Gezicke mit hohlen Dialogen, die man ihnen gibt, die Fremdscham-Gefühle am laufenden Band auslösen. Die eine ist der nervig weinerliche Freak, die natürlich überall aneckt und gemobbt wird im neuen Zuhause New Raccoon City, und um die Aufmerksamkeit ihrer Schwester buhlt, die andere die cool und rebellisch angedachte Sis, aber eher nervige Lieblingstochter, der man die Wesker-Gene schnell anmerkt - sie benutzt alle und jeden.

Über das, was man aus Albert Wesker im Verlauf macht, decken wir lieber den Mantel des Spoiler-Schweigens, wer nur drei Folgen durchhält, wird so manche Frage nicht mehr beantwortet bekommen - wie die, wie es sein kann, dass Wesker 2022 so eine große Rolle spielt, obwohl ständig der "Vorfall" von 1998 erwähnt wird. Die Erklärung folgt später, ist aber so hirnrissig überzogen, dass wir das lieber nie gesehen hätten. Wie leider auch so vieles andere.

Denn hirnrissig überzogen, das ist das Hauptproblem der Serie. Die Bösewichte sind in Resident Evil allesamt dermaßen überzeichnete Witzfiguren, dass man sich fragt, ob hier ursprünglich eine Parodie gepitcht wurde, Netflix dann aber vielleicht gesagt hat, "nee, nee, wir hätten es schon gern ernst." Und man spätestens ab Folge 4 aber nichts mehr angepasst und nicht mehr drüber geguckt hat - anders kann man sich kaum erklären, wie dieser Parodie-Wandel durchgewunken werden konnte.

Episode 1 bis 3 von Resident Evil wiederum haben das Problem, dass sich die Verwandlung eines T-Virus-Opfers ewig hinzieht, wohl damit man die Zwischenblenden in die Gegenwart von 2036 immer mal wieder reinpacken kann, und so wenigstens ein bisschen Action und bekannte Viecher aus den Games auch in Episode 2 und 3 geliefert bekommt, was jedoch dazu führt, dass trotz deutlicher Anzeichen erst in Episode 3 das Opfer den denkwürdigen Satz spricht: "Etwas stimmt mit mir nicht". Das wird jedoch geflissentlich vom Gegenüber mit einem "Nein, alles wird gut" abgetan - und genau das wird sich nach bereits da schon 3 Folgen nun fast die komplette acht-episodige Serie hindurch x-Mal wiederholen, sodass die werte Kritikerin irgendwann echt dachte: "Sag noch einmal, ich glaub´, mit mir stimmt was nicht, und ich werfe die Kaffeetasse in den TV!" Was aber das Gegenüber nicht davon abhält, ebenfalls zum x-sten Mal zu wiederholen, es werde alles gut. Der Glaube versetzt schließlich Berge, oder?

Wer dann immer noch weiterschaut, kann sich eigentlich nur noch achselzuckend auf eine Parodie einstellen, dann hat man vielleicht Spaß. Fast in jeder Episode von Resident Evil haben wir den Satz "Ist nicht euer Ernst!" laut ausgesprochen, unsicher, ob wir nun verzweifelt lachen oder weinen sollen - und nachdem man durch ist, möchte man das Autorenteam fragen: "Hey, was bitte stimmt mit euch nicht?!"

Bezeichnenderweise nennt sich Episode 4 von Resident Evil auch "Wandel", und ja, alles wandelt sich ab dann. Wer vorher blutigen Splatter, FSK 18-Gründe vermisste - ab Episode 4 geht es erst richtig los damit. Das Budget floss deutlich in die Premiere und das Finale, ansonsten wohl in ein paar Sekunden Viecher-Action hier und dort fürs CGI (aber sicher nicht viel in die Maske). Wer coole Zombies sehen will, guckt lieber The Walking Dead, zumal ein Storybogen auch ziemlich geklaut wirkt, aus Fear The Walking Dead (Stichwort: Guru und sein Kult), und der war dort schon ein Tiefpunkt. Ein Teil vom Budget ging wohl auch noch für ein paar seltsam gewählte Songs drauf. Während der Score zu Beginn noch grob okay geht, wird leider auch das im Verlauf immer absurder, entsprechend auch die Songauswahl.

Dass man in absurden Szenen Referenzen an Star Wars, Cruella & Co. reinmixt, macht es leider nicht besser, sondern eher schlimmer. Wenn schon, dann packt doch auch noch ein paar Zombie-Dalmatiner rein, die haben wir sehr vermisst. In der zweiten Hälfte wird ein Spielelement gar zur Doctor Who-Referenz im Mix mit The Last Ship und Titanic, Spielekenner ahnen nun, worauf wir hinaus wollen. Im Finale kommen dann auch noch Godzilla-Vibes auf, spätestens dann ist auch der letzte IQ-Punkt verbrannt, den man von Folge zu Folge einbüßt - und man wünscht sich danach nur noch ein Blitzdings.

Wer also den Zickenstart der ersten drei Folgen (die auch schon so manche Parodieszene in beiden Timelines bieten) irgendwie durchhält in der Hoffnung, dass aus all dem noch etwas Spannendes folgt in Resident Evil - versucht es nicht nüchtern oder lasst es lieber ganz und schaut euch die Filmreihe an, die dagegen ein Meisterwerk ist. Oder zockt die Games. Halo mag generisch und auch ein wild gerührter Topf sein, aber zumindest war es nicht plötzlich eine Parodie und wirkt im Vergleich ebenfalls schon wie ein Meisterwerk. Das sollte euch genug sagen, was von der Netfix-Serie zu erwarten ist. ;-)

Wiederschauwert: ganz schnell vergessen, nie wieder!

Nicht ganz ernst zu nehmende Spin-offs, die wir gern kommen sehen würden:

  • YouTube-Hacks "Fit für die Folterbefragung für Normalos: Tipps & Tricks gegen den Schmerz Teil 1 - 10" - sowie "Teil 2: YouTube-Hacks für ein gutes Versteck - warum Tische und ein Brett auf 2 Böcken nicht dazu gehören"
  • Chucky-Bär & Mega-Schnappi auf der Suche nach dem Antivirus
  • Die verrückte Reise von Doc-Lady Wesker auf der Suche nach dem galaktischen Eisberg
  • La Tollwut-Boom-Party Teil 2 (wen jucken schon eventuell mörderische hochansteckende Symptome, diesmal aber bitte auch die Luzzy abgehen lassen, die man sich dann zumindest erhofft!)
  • Game of Resident Evil: Das Comeback der Zero-Queen
  • Evelyn - Das Musical: Wer hat meine Zombie-Dalmatiner geklaut?
  • Die verzweifelte Suche nach dem Blitzdings

Resident Evil Bewertung
Bewertung des Films
210

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26 Kommentare
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Ellessarr : : Wundersamer
22.07.2022 11:36 Uhr
0
Dabei seit: 11.01.10 | Posts: 234 | Reviews: 4 | Hüte: 6

So, endlich durch. So schlimm war es letzlich fand ich gar nicht. Würde 4/5 Sternen geben, die Serie hat für mich aber kein Wiedersehenswert deswegen 3.5/5

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MJ-SteffiSpichala : : Moviejones-Fan
18.07.2022 09:04 Uhr
0
Dabei seit: 07.01.14 | Posts: 748 | Reviews: 0 | Hüte: 29

@jerichocane - ein Verwechsler, danke für den Hinweis, korrigiert - die Klamaukrolle hätte aber gut auch er spielen können. laughing

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DrGonzo : : Zauberer
17.07.2022 23:02 Uhr
0
Dabei seit: 02.12.10 | Posts: 2.371 | Reviews: 0 | Hüte: 99

Die Trailer waren doch bereits kacke. Was wurde da erwartet?

"Fuck the kingsguard, fuck the city, fuck the king."

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jerichocane : : Advocatus Diaboli
17.07.2022 20:41 Uhr
0
Dabei seit: 08.08.09 | Posts: 6.486 | Reviews: 24 | Hüte: 290

@MJ

Ich muss mal fragen wo spielt den in der Serie Jack Black mit?

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Poisonsery : : Moviejones-Fan
17.07.2022 18:51 Uhr
0
Dabei seit: 02.03.18 | Posts: 1.125 | Reviews: 0 | Hüte: 26

Mann das Wochenende ist fast vorbei. Das wäre echt toll gewesen Hirn aus und die Serie Nachts schauen. Schade muss ich nachholen. Ob die Kritik gerechtfertigt ist, weiß ich natürlich nicht aber nachdem letzten Film hatte ich keine Erwartungen.

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MJ-SteffiSpichala : : Moviejones-Fan
17.07.2022 14:22 Uhr | Editiert am 17.07.2022 - 14:29 Uhr
0
Dabei seit: 07.01.14 | Posts: 748 | Reviews: 0 | Hüte: 29

@franzl - der Marvel-Humor ist nicht am laufenden Band dermaßen flach und hohl - es geht bezüglich Humor (und das ist nur ein Kritikpunkt von vielen) auch nicht nur um dumme Sprüche/Onliner, damit rechnet man ja (auch wenn einiges davon ebenfalls zum Teil unterste Schublade ist, wie z.B. der Chorknaben-Gag), oder Klamauk-Szenen (Baxter-Auftritt mit fast schon Vader-Klängen, und dann der Stolperer auf der Treppe u.ä.), es geht auch um Überzeichnungen wie der gesamte Baxter-Charakter an sich als Klamaukfigur und die Knusperhexe Evelyn aka Cruella 2.0., und wer die Referenz nicht so schon schnallt durch den Look und das nervtötend hysterische Verhalten, ein Charakter muss sie auch noch als Cruella de Ville-Schlampe bezeichnen, von der Bruderschaft-Parodie-Splatter-Sequenz ganz zu schweigen.

Oder einfach furchtbar dummes Verhalten/Plots, z.B. nimm die Tasche und renn, wenn du das liest, löse aber trotzdem erstmal zig Rätsel, bevor du an die Tasche kommst, einfach, weil es im Game Rätsel gibt und diese Referenz sein muss - oder mache ein Zombieexperiment direkt vor einem Kind, dem du bloß sagst - bleib da stehen. Oder verbrauche in einer Postapokalypse deine gesamten Laborvorräte in zig Versuchen, um Spucke künstlich herzustellen, bevor du auf die Idee kommst, den eigenen Rotz zu verwenden. Und natürlich: geh auf eine Party, obwohl du krasse Symptome einer Krankheit hast und dir vorausgesagt wird, dass man im schlimmsten Fall so abgedreht wird, dass man Leute umbringt.

Über das, was zu Wesker offenbart wird, den Mantel des Spoiler-Schweigens, aber das ist schon peinlich und traurig für diesen Charakter, was man aus ihm macht. Oder der Evelyn-Tanznummer-Gag, das ist einfach zu drüber für eine ernst gemeinte Serie. Und das sind nur ein paar der peinlichen Highlights. Die Katzenfrau-Nummer gehört auch dazu.

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franzl : : Moviejones-Fan
17.07.2022 11:50 Uhr
0
Dabei seit: 06.07.15 | Posts: 42 | Reviews: 0 | Hüte: 1

Auch wenn diese Serie keine Offenbarung darstellt, fand ich sie besser als den letzten Film. Dort fand ich die Charaktere genauso oder noch dämlicher (Leon; dumme Sprüche). Hier hat man sich an etwas neues gewagt, was Potential gehabt hätte für eine bessere Serie aber leider nicht umgesetzt wurde. Zumindest die großen Monster fand ich gut, die Zombies weniger. Wenn man hier von Parodie redet, sehe ich bei einigen Marvel-Filmen Klamauk. Keinen Deut besser oder sogar schlimmer als diese Serie, nur dort gefällt es vielen.

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MJ-SteffiSpichala : : Moviejones-Fan
17.07.2022 11:46 Uhr
0
Dabei seit: 07.01.14 | Posts: 748 | Reviews: 0 | Hüte: 29

@all - der Hut ist, wie so mancher von euch schon erwähnt hat, für so manch gelungenen Schauwert/Monster-Look//manch cooles Setting - nicht umsonst ließ die Premiere noch hoffen, und auch ansonsten gibt es durchaus auch ansehnliche Settings. Leider kann das aber nicht eine Serie tragen.

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KalEl79 : : Moviejones-Fan
17.07.2022 11:27 Uhr
0
Dabei seit: 27.09.13 | Posts: 309 | Reviews: 0 | Hüte: 31

Ich an MJ Stelle, hätte Minuspunkte (Hüte) vergeben.
Was ein Schrott. Das für sowas die Lizenz raus gegeben wurde.

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ferdyf : : Alienator
17.07.2022 06:33 Uhr
0
Dabei seit: 04.02.13 | Posts: 2.569 | Reviews: 6 | Hüte: 91

Meiner Freundin gefällt die Serie, wahrscheinlich da es eher in die Richtung Soap Opera geht. Die Figuren sind so unglaublich dumm, allen voran die zwei Schwestern, die nur nerven und die "Böse", dessen Namen ich nicht kenne. Die Effekte in der ersten Folge waren echt gut. Da hatte ich noch Hoffnung, aber es geht aktuell nur bergab. Traurig, dass man sowas Resident Evil nennt. Man könnte aus der Story so etwas Geiles zaubern.

Wieso, weshalb, warum gibt es kein anständiges Drehbuch, keine gut geschriebenen Dialoge oder etwas; was annähernd eine gewisse Qualität erahnen lässt. Ich schaue die Serie bis zum Schluss.

Es gab tatsächlich eine sehr coole Szene, die aber vollkommen abgedreht war.

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Mindsplitting : : Moviejones-Fan
17.07.2022 01:51 Uhr
0
Dabei seit: 18.12.14 | Posts: 997 | Reviews: 0 | Hüte: 47

@jerichocane @AlwaysPositive

Stranger things ist erstklassig ja. Zähle ich jetzt nicht zu den "Aktuellen" Eigenproduktionen weil sie halt schonein paar Jahre läuft.

Vielleicht blöd ausgedrückt von mir, aber gemeint sich die sachen die so in den letzten 12-18 Monaten völlig neu rauskommen.

Witcher und Umbrella find ich ehrlich gesagt nur Mittelmäßig. Aber das ist auch sehr subjektiv. Die Witcher spiele finde ich erste Sahne aber die Serie finde ich irgendwie wirr erzählt. Handwerklich ist sie aber super. Finde vor allem Teile des Casts sehr schlecht gewählt, was aber wiederrum auch daran liegen kann, das ich die Charaktere mit denen im Spiel vergleiche.

Aber gut, ich will Netflix auch nicht völlig mies machen. Immerhin haben die genügend Sachen die zwar Mittelmäßig sind, aber dennoch so unterhaltsam sind, das ich mein Abo dort aktiv halte. Den WOW! Effekt aber finde ich dort kaum noch. Das hatten die früher mal besser im Griff smile

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Mxyzptlk : : Moviejones-Fan
16.07.2022 22:56 Uhr
0
Dabei seit: 29.03.16 | Posts: 228 | Reviews: 1 | Hüte: 3

Ich bin da ganz bei MJ. Die Serie hatte mich schon in den ersten Minuten verloren. Diese dummen Gören, meine Fresse sind mir die auf die Eier gegangen. Ich habe 3 Folgen geschafft, ne vierte ist Zeitverschwendung. Von mir definitiv 0 Hüte. Wieso, weshalb, warum? Die Kritik sagt alles, und einen negativen Punkt muss ich der MJ Redaktion trotzdem geben. Was zum Teufel hat Euch geritten, dieser Bremsspur von Serie 1 Punkt zu geben?! Seid ihr noch ganz da? (Das ist natürlich nicht ganz ernst gemeint) ich habe ja viele Serien angebrochen, aber nicht weil sie an Lächerlichkeit mich zu überbieten war, sondern das Thema an mir vorbei ging. Die Rechte bitte abgeben, in vernünftige Hände. Und apropos Bremsspur...ich muss mal wohin.

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jerichocane : : Advocatus Diaboli
16.07.2022 21:30 Uhr
0
Dabei seit: 08.08.09 | Posts: 6.486 | Reviews: 24 | Hüte: 290

Ich habe es befürchtet, bin bisher auch bis ´Folge 3 gekommen, aber ihr habt mich jetzt überzeugt, wenn es ab Folge 4 zur Parodie wird , kann es ja nur noch gut werden. Also Flasche Whiskey auf den Tisch und die Folgen können kommen :-)

@Fox

Wenn dir die MJ Kritik zu subjektiv ist, schreib doch eine eigene, die kann man dann ja lesen,
wenn MJ einen zu subjektiv ist. Ich finde, wenn man über etwas meckert, soll man zeigen wie
es besser geht. Ich würde deine nicht so subjektive Meinung auf jeden Fall lesen wink

@Mindsplitting

Naja Netflix hat schon ein paar gute Eigenproduktionen Stranger Things, Lincoln Lawyer (ist echt gut), The Witcher, The Umbrella Academy, Lupin, der junge Wallander. Gespannt bin ich auf Serien wie Lockwood & Co, Jigsaw und Gänsehaut um Mitternacht.

Ich finde sowohl Netflix als auch Disney+ und Amazon habe interessante und weniger interessante Produktionen

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Rayd : : Moviejones-Fan
16.07.2022 21:24 Uhr
0
Dabei seit: 13.08.13 | Posts: 21 | Reviews: 0 | Hüte: 0

Unabhängig von Qualität oder sonstigem, habe ich mich bei der Kritik sehr unterhalten gefühlt, anders wie es die Serie anscheinend zu tun vermag.

Werde sie mir vermutlich dennoch angucken, nur Werd ich mich jetzt nicht mehr stressen, dass zu tun. Ich konnte dem RE Universum, was die Filme betrifft, eigentlich stets was abgewinnen. Die Anderson-Filme sind wohl das bei mir, was man ein Guilty-Pleasure nennt.

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MJ-SteffiSpichala : : Moviejones-Fan
16.07.2022 21:11 Uhr
0
Dabei seit: 07.01.14 | Posts: 748 | Reviews: 0 | Hüte: 29

@FoxMulder - auch süffisante Aussagen, wie etwas im Vergleich wirkt, sind ein Stilmittel. Hier funktioniert einfach das gesamte Konzept der Serie nicht, weil es schon innerhalb der Serie kein einheitliches Konzept gibt. Also entweder entscheidet man sich für eine Parodie, pure hirnlose Action mit Splatter oder eben eine ernst gemeinte Story, die wenigstens grob funktioniert. Auch ein Kritiker kann und darf das Gefühl verschwendeter Lebenszeit durchblicken lassen - der Ärger wird mit Kritikpunkten begründet, dein Vergleich passt daher nicht recht. wink

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