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Star Trek Into Darkness

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Das ist kein Kult!

Star Trek Into Darkness Kritik

Star Trek Into Darkness Kritik
4 Kommentare - 20.08.2014 von DeToren
In dieser Userkritik verrät euch DeToren, wie gut "Star Trek Into Darkness" ist.
Star Trek Into Darkness

Bewertung: 3 / 5

Ich bin ein Riesenfan der alten Star-Trek-Reihe. Auch die Filme mit Captain Jean-Luc Picard haben mir gut gefallen.

Aber die Neuauflage krankt in meinen Augen an dem Drehbuch und der Art und Weise, wie die Charaktere gezeichnet werden, so sehr, dass ich nicht glaube, dass daraus ein neuer Star-Trek-Kult entstehen kann.

Ich möchte dabei weniger auf die Story des Films eingehen, sondern eher auf die Art und Weise, wie dieser (und der erste Teil eigentlich auch) inszeniert ist.

Während der erste Teil sich in sehr verwirrenden Handlungsabläufen und komplizierten Zeitsträngen verheddert, ist der zweite von der Geschichte her deutlich geradlinger und damit auch spannender aufgebaut. Das ist ein Pluspunkt von "Star Trek - Into Darkness".

Dennoch hat mich der Film aufgeregt. Die Story ist - wie gesagt - jetzt deutlich besser und spannender. Allerdings ist das In-Szene-Setzen der Darsteller peinlich. Denn diese Hauptdarsteller sind nicht als erwachsene Männer und Frauen dargesetellt, sondern als eine Truppe pubertierender Kinder ... fürcherlich.

Uhura und Spock streiten sich wie eifersüchtige Highschool-Teenager. Das ist anfangs amüsant, nervt aber nach einer Weile gehörig. William Shatners Kirk war ein Rebell, der aber letztlich durch seine Weitsicht doch die richtigen Entscheidungen traf. Chris Pines Kirk ist eher ein rotziger Twen, der säuft, sich prügelt und nicht den Eindruck erweckt besonders helle zu sein. Zu sehr bemühen sich die Drehbuchschreiber, sein Talent und seine Fähigkeiten in die Geschichte hineinzuschreiben. Wäre da nicht ständig Commander Pike, der Kirk erzählen würde, wie toll sein Vater war, wir selbst würden nicht auf die Idee kommen, dass Kirk ein edler oder fähiger Sternenflottenkommandant ist.

Und nicht zuletzt sieht Chekow aus wie ein Teenager. Wie ein Kind, das sich auf die Brücke der Enterprise verirrt hat.

Die Darsteller sind zwar alle in dem richtigen Alter, werden aber deutlich jünger und damit kindlicher und kindischer inszeniert. Und eben das gefällt mir nicht.

Ich weiß ja, dass es im Star-Trek-Universum kein Geld mehr gibt, aber dennoch muss eine Enterprise in der Zukunft auch einen Haufen Geld kosten. Diese Pennäler an den Start zu schicken und ihnen ein Raumschiff zu überlassen, finde ich unpassend. Ein bisschen reifer sollte die Crew angesichts der Aufgaben, die sie zu bewältigen hat, schon wirken.

Jetzt ist der Film ein Teenie-Film, der mich als 40-Jährigen nicht mehr erreicht. Da nutzt es auch nichts, dass die Drehbuchschreiber sich in diesem und dem vorherigen Streifen verzweifelt bemühten, die Verlinkung zu den alten Filmen nicht zu vergessen und den Zuschauer - konstruiert bis zum Gehtnichtmehr - mit Versatzstücken alter Filmteile zu beglücken in dem verzweifelten Versuch, auch die alte Garde bei der Stange zu halten.

Ich verstehe das ehrlich gesagt nicht. Die alte Filmreihe um Kirk und Spock hatte wahrlich ihre Schwächen. So gelten die Teile mit den geraden Nummer 2, 4 und 6 als sehr gelungen, wohingegen die ungeraden als schwach, dünn und lahm gelten. Aber dennoch wurde hier die Geschichte einer Crew fortgeführt - und zwar mit neuen Geschichten. Mit den beiden neuen Teilen haben sich die Macher aber nicht getraut einen eigenen, einen neuen Schritt zu gehen. Und das finde ich schade.

FAZIT: Die Action ist solide, die Gags vor allem von Simon Pegg zünden, die Geschichte ist recht spannend, und Benedict Cumberbatch wuppt auch diesen Charakter wunderbar. Gerne sehe ich Bruce Greenwood (Pike), und Peter Weller gibt einen undurchsichtigen Colonel Markus herrlich unsysmpathisch.

Aber eines schafft der Film nicht: Ich hatte nie das Gefühl Zeuge der Geburt einer neuen großartigen Sache zu sein, einer Sache, die Filmgeschichte schreibt.
Star Trek Into Darkness Bewertung
Bewertung des Films
610
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4 Kommentare
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theduke : : Moviejones-Fan
28.08.2014 23:21 Uhr
0
Dabei seit: 12.11.13 | Posts: 5.393 | Reviews: 12 | Hüte: 286
Punktevergabe an dieser Kritik? 2 von 10, denn diese ist zu stark Emotional geschrieben, und die Vergleiche sind oft falsch. Ich finde keine Infos was die Filmmusik, die Autoren, das Drehbuch, die Schauspieler betreffen, somit fehlt alles was eine gute Kritik ausmacht.
Alles was hier zu lesen ist, liest sich wie eine Kritik die nur über die Optik und kleine Inhalte herzieht.

"(Mit den beiden neuen Teilen haben sich die Macher aber nicht getraut einen eigenen, einen neuen Schritt zu gehen. Und das finde ich schade)"

Seltsam das du eben die Darstellung der Charaktere kritisierst, gleichzeitig aber der Meinung bist man hätte nicht versucht was Neues zu schaffen.
Hier wurde was neues geschaffen, und zwar in genau der Sichtweise wie man sich Kirk und Co nie vorstellen hätte können.
Teenager? Was soll er denn sonst sein, wenn er als Privat Kadett JT.Kirk zur Sternenflotte beitritt (Star Trek 1).
Es wurden in Episode 1 und in ST.ID seine Anfänge gezeigt, seine Hürden, sein Gehabe als Rebell, die Streitereien mit Spock, und seine Liebelei mit dem weiblichen Geschlecht, also alles totale Eigenheiten eines Jungen Mannes.
Die Sicht eines jungen James passte also, denn selbst ich (der mit den alten Serien real aufgewachsen ist, und zwar SW TV damals) war es leid immer wieder Saubermänner / Frauen in ST zu sehen.

Chekow = Chekov spielt seine Rolle klasse, denn er ist ganz normal einfach überfordert, denn so viele Einsätze und Routine hatte die gesamte Crew noch nicht gehabt.
Alle Kritiker der neuen Serie gehen immer von der alten Crew aus, die jeder Situation gewappnet ist und ihren Mann steht. Nur ist es eben nicht die Crew aus den 70er, sondern es sind Neulinge und hier wird deren Anfänge und Charakterfehler gezeigt, die eben diese Crew zu den macht was sie ist. = Menschlich und in der Jugend sind es eben diese Fehler die früher selten gezeigt wurden.

Mich nervt das immer wieder genörgelt wird, kein Wunder das nie mehr eine Serie in die Startlöcher kommt, man sollte endlich Filme bei ST einen Ruck geben, denn sie Serie ST Enterprise wurde schon genug ohne richtige Gründe gemobbt und wurde vorzeitig leider damals eingestellt.

JJ.Abrams hat sich seinen beiden Episoden wirklich gut vorbereitet und gerade weil er kein Fan der Serie war, tauchte er in die Tiefe der alten Romane und Serien ein damit er Input bekommt um so nah wie möglich an die Vorlagen heran zu gelangen. Das hat er geschafft, und einige Fehler kann ich verschmerzen.
Wie zum Beispiel die Tribbles, die JJ als eine kleine Nettigkeit mit in den Film einbrachte.
Wer denkt im Internet kann man Punkte erlangen um der Größte zu sein, der ist im realem Leben oft der Kleinste.
MJ-Pat
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Batman76 : : Moviejones-Fan
22.08.2014 15:47 Uhr
0
Dabei seit: 12.12.11 | Posts: 765 | Reviews: 0 | Hüte: 53
@DeToren
Ich will aber nicht rüberkommen wie ein nörgelnder alter Sack smile
Andere Reboots gefallen mir außerordentlich gut, so zum Beispiel die neue Batman-Reihe.
So kommt´s bei mir auf keinen Fall ansmile
Und gerade was den Batman- Reboot betrifft, so bin ich, wie´s die Politiker gern ausdrücken: "ganz bei dir".
Ich hatte bei den Abrams- Star Treks, unabhängig von meinem Alter, von vornerein einfach den Eindruck, dass dort grobe Abziehbilder der originalen Classic- Crew- Charaktere dargeboten werden, ohne Seele und Hirn.
Und ja, auch ich habe bei dem neuen Star Wars- Film ähnliche Bedenken wie du.
Ich hoffe, wir werden positiv überrascht.

"With great power comes great responsibility!" Ben Parker

"To boldly go, where no one has gone before!"

"Fortschritt, nicht Perfektion!" Robert McCall

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DeToren : : Moviejones-Fan
22.08.2014 10:55 Uhr
0
Dabei seit: 22.04.13 | Posts: 260 | Reviews: 17 | Hüte: 10
Ich will aber nicht rüberkommen wie ein nörgelnder alter Sack smile
Andere Reboots gefallen mir außerordentlich gut, so zum Beispiel die neue Batman-Reihe.

Aber ich fürchte diese Stromlinienförmigkeit. J.J. Abrams macht Vieles richtig, schafft es aber nicht, dem Film Seele einzuhauchen.

UND GENAU DAS BEFÜRCHTE ICH AUCH BEI DEN NEUEN STAR-WARS-FILMEN . super Effekte, Reminiszenzen an die alte Triolgie, aber Alles in Allem Seelenlosigkeit.
MJ-Pat
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Batman76 : : Moviejones-Fan
20.08.2014 21:55 Uhr
0
Dabei seit: 12.12.11 | Posts: 765 | Reviews: 0 | Hüte: 53
Sehr treffend geschriebene Kritik.
Volle Punktzahl von mir dafür.
Mir als Star Trek- Fan, Jahrgang 1976, der von der Classicserie über Next Generation bis zu Star Trek Enterprise alles gesehen hat, ging es beim Anschauen des Filmes ähnlich wie von dir beschrieben.
Fürs Auge wurde bei Into Darkness viel geboten. Aber das, was Star Trek für mich besonders gemacht hat, fehlte bei Into Darkness und seinem Vorgänger.

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