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Erster Poster wartet auch schon

Bilder & Kinostart da: "Suspiria"-Remake schockt die CinemaCon (Update)

Bilder & Kinostart da: "Suspiria"-Remake schockt die CinemaCon (Update)
1 Kommentar - Di, 15.05.2018 von R. Lukas
Ach du Schande, das klingt ja schon beim Lesen schrecklich! Für Horrorfans schrecklich schön. Luca Guadagninos "Suspiria" hat den CinemaCon-Besuchern gehörig den Appetit verdorben.
Achtung, diese Meldung enthält Spoiler!
Bilder & Kinostart da: "Suspiria"-Remake schockt die CinemaCon

Update: Falls ihr euch gefragt, wann Suspiria denn eigentlich ins Kino kommt, haben wir jetzt eine Antwort für euch: in den USA am 2. November dieses Jahres. Damit einher gehen die ersten beiden Bilder, die noch ganz harmlos aussehen, sowie eine neue Synopsis.

Als sich im Zentrum eines weltbekannten Tanzensembles eine Dunkelheit aufbaut, werden dessen künstlerische Leiterin (Tilda Swinton), eine junge Amerikanerin (Dakota Johnson), die neu in der Truppe ist, und ein trauernder Psychotherapeut (Lutz Ebersdorf) in einen blutigen, seufzenden Albtraum verwickelt. Zur Erklärung sei gesagt, dass Swinton zwei Rollen spielt, auch die des "realen" deutschen Psychoanalysten Ebersdorf, der hier sein "Filmdebüt" gibt.

++++

Zuletzt für sein Coming-of-Age-Drama Call Me by Your Name gefeiert, wendet sich Luca Guadagnino in seinem nächsten Film dem Horror zu. Er hat Dario Argentos Suspiria neu aufgelegt, allerdings nicht die Absicht, dessen Stil zu kopieren. Kalt, böse und richtig düster soll sein Remake sein, die Filmmusik lässt er von Radiohead-Frontmann Thom Yorke komponieren. Eines jedoch soll sein Suspiria mit dem Original gemein haben: die absolut verstörende Brutalität.

Auf dem frisch veröffentlichten Teaser-Poster kommt das noch nicht unbedingt rüber, in einem Clip, der auf der CinemaCon präsentiert wurde, aber offenbar schon. "Verstörend" ist hier wohl weit untertrieben, regelrecht traumatisierend fanden es einige, so heftig und schockierend soll es gewesen sein. Und was war zu sehen? Dakota Johnson, wie sie im Ballettstudio tanzt, angetrieben von Tilda Swinton, während jede ihrer Bewegungen dafür sorgt, dass eine andere Tänzerin in einem anderen, verspiegelten Raum wie eine Puppe herumgeschleudert und auf groteske, unnatürliche und widerlichste Art und Weise verdreht wird. Immer mehr und mehr, bis das, was mal ein Mensch war, am Ende von Johnsons Nummer nur noch ein zerknautschtes Etwas ist. Igitt.

Zur Erholung können wir euch die harmlosere Synopsis für Suspiria anbieten: Susie Bannion (Johnson), eine junge Amerikanerin, reist im Jahr 1977 zur angesehenen "Markos Tanz Company" in Berlin. Sie trifft just zu dem Zeitpunkt ein, als eines der Mitglieder der Tanzschule, Patricia (Chloë Grace Moretz), unter mysteriösen Umständen verschwunden ist.  Während Susie unter Anleitung der revolutionären künstlerischen Direktorin der Schule, Madame Blanc (Swinton), außergewöhnliche Fortschritte macht, freundet sie sich mit einer anderen Tänzerin, Sara (Mia Goth, A Cure for Wellness), an, die ihren Verdacht teilt, dass die Matronen und die Company selbst ein dunkles und bedrohliches Geheimnis hüten.

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1 Kommentar
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Asgrimm86 : : Moviejones-Fan
27.04.2018 13:10 Uhr | Editiert am 27.04.2018 - 14:14 Uhr
0
Dabei seit: 23.03.16 | Posts: 112 | Reviews: 0 | Hüte: 5

Edit... Rechtschreibfehler... *roll eyes*

Das ist ja schon irgendwie ein Spoiler.

Wie auch immer, klingt interessant. Auch, wenn der Maestro das Remake für unnötig hält freue ich mich auf den Film. Hoffentlich kommt er "so richtig" und vor allem ungeschnitten ins Kino. Das wäre ein toller Kontrast zu all den Comicverfilmungen (von denen ich die meisten schätze).

Eine solche Bilderflut wie das Original wird es wohl nicht werden, aber ich denke, dass man das mit der neuen Kameratechnik gar nicht mehr so drehen könnte. Für Suspiria und Inferno hat Dario Argento seinerzeit Eastman-Color-5254-Negativfim verwendet. In dem Making of was ich gesehen habe hieß es, dass man danach mit dem Dye-Transfer Prozess die Farben verstärkt hat was du dem unglaublichen Zusammenspiel von rot, blau und gelb führt. Ich würde den unter keinen Umständen als reinen Horrorfilm bezeichnen. Die "Kunst" des Filmemachens wird hier extrem betont. Lohnt sich!

Die Vergangenheit hat außerdem gezeigt, dass Horrorfilmremakes nicht unbedingt immer schlecht sein müssen. Für äußerst sehenswert halte ich da folgende Streifen.

Evil Dead

The last house on the left

Rob Zombies Halloween - Geschmackssache wie so oft (wenn man es denn als ein Remake betiteln will)

The hills have eyes

Dawn of the dead

Freitag der 13. - Geschmackssache (ich habe genau das bekommen was ich von Friday erwarte)

...es gibt bestimmt noch mehr gelungene Beispiele. Jeder dieser Filme kann das Original nicht übertrumpfen, aber jeder wird Ihm irgendwo gerecht.

Und wie heißt es so schön am Ende von Scream 4?

"Eine Regel für Remakes hast Du vergessen ... PENG ... leg Dich nie mit dem Original an!"

Irre explodieren nicht, wenn das Sonnenlicht sie trifft, ganz egal, wie irre sie sind!

Die trinken Wasser! — Heißes Wasser mit Milch! — Diese Barbaren!

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