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MJ-Spieletipp

Der MJ-Spieletipp: "Last Epoch", "Sons of the Forest" und Rätselspaß!

Der MJ-Spieletipp: "Last Epoch", "Sons of the Forest" und Rätselspaß!
0 Kommentare - Sa, 24.02.2024 von Moviejones
Wir präsentieren euch den MJ-Spieletipp und diese Woche steht Survival, Action, Rätselspaß und eine Prise Rollenspiel im Mittelpunkt.

Sons of the Forest (PC)

The Forest entpuppte sich vor einigen Jahren als echter Geheimtipp. Ein Flugzeugabsturz, der Sohn ist weg und ihr allein im Wald. Daraus entsponn sich eine gruselige Geschichte, in der Survival großgeschrieben wurde. Mit Sons of the Forest kam dieser Tage nun die Fortsetzung aus dem Early Access und verbessert den ohnehin schon tollen Vorgänger an allen Ecken und Enden. Dieses Mal seid ihr auf der Suche nach einem Milliardär und landet auf einer mysteriösen Insel, die von Kannibalen bewohnt zu sein scheint. So versucht ihr allein oder mit Freunden auf dieser Insel zu überleben. Die Zutaten dazu sind aus dem Genre bekannt. Ihr baut euch einen Unterschlupf, müsst gegen Krankheiten ankämpfen, Hunger beseitigen und euch vor den Gefahren der Insel schützen. Diese können humanoider oder nicht-humanoiden Ursprungs sein, so genau weiß man das nicht.

Die Tage und Monate streichen dahin und damit wechseln auch in Sons of the Forest die Jahreszeiten und mit ihm verändert sich auch das Gameplay ein wenig. Im Sommer ist Nahrung üppig, im Winter solltet ihr vorgeplant haben und auch andere Wesen sind verstärkt auf der Suche nach Futter und das seid nicht selten ihr selbst. Auch der Tag und Nachtwechsel kann zu einer Bedrohung werden, vor allem wenn ihr nachts nicht für ausreichend Licht sorgt. Der Rhythmus aus Überleben, erkunden und besser werden, hält euch lange Zeit bei Laune und da es in Sons of the Forest auch wieder einen im Hintergrund laufenden roten Faden mit einer Rahmenhandlung gibt, fühlt ihr euch in der Open World auch nicht so verloren und habt immer ein klares Ziel vor Augen. Nur wie ihr es erreicht, ist euch überlassen.

Last Epoch (PC)

Diablo IV war gestern? Seit mehreren Monaten wurde dem Release von Last Epoch entgegengefiebert und der Hype nahm zeitweise extreme Züge an. Der Diablo-Killer, auf den wir so lange gewartet haben, nachdem der letzte Ausflug nach Sanktuario nach anfänglicher Freude in Ärger umgeschlagen war. Da ist Last Epoch also in der Version 1.0, nachdem das Spiel fünf Jahre im Early Access verbrachte. Spielerisch kommen hier ARPG-Fans voll auf ihre Kosten. Ein umfangreiches Spiel, viele Klassen, Subklassen, mit verschiedenen Skills, Boni und Ausrüstungen. Da kann man schon mal den Überblick verlieren und das ist auch so gewollt. Bei der Komplexität versucht man bei Last Epoch einen Mittelweg zu finden. Mit seinen 5 Basisklassen und 15 Meisterklassen bietet es genug Freiräume für Experimente und bietet deutlich mehr Komplexität in den Builds, als es bei Diablo IV der Fall ist. Gleichzeitig wird es aber nicht so unsagbar kompliziert wie bei Path of Exile. Wir können aber auch noch nichts final zum Langzeitspielspaß im Endgame sagen, haben aber auch bei ARPGs noch nie verstanden, weswegen man da unbedingt 100h+ investieren sollte. Aber hier sind die Geschmäcker verschieden.

Spielerisch wird bei Last Epoch wirklich eine runde ARPG-Kost abgeliefert. Die Kämpfe sind wuchtig, die Effekte, Monster und Umgebungen sehen gut aus. Die mehrjährige Entwicklungszeit sieht man dem Spiel zwar manchmal an, aber es kann dennoch sehr gut mit der Konkurrenz mithalten. Leider war der Start von Last Epoch mal wieder etwas holperig. Gerade der Onlinemodus zickte immer wieder herum. Die Masse der Spieler war einfach zu viel nach all dem Hype. Hier müssen die Entwickler auf jeden Fall nachbessern. Nachdem es im Early Access aber für gewöhnlich immer gut lief, sind wir guter Dinge, dass dies mittelfristig in den Griff bekommen wird. Unschön ist es für neue Spieler aber dennoch.

Wer bei der holprigen Anfangsphase etwas vorsichtig mit dem Kauf sein will, der sollte am besten noch etwas warten. Sollten die Entwickler die Serverprobleme in den Griff bekommen, dürften die Kritiken bei Steam wieder wie im EA auf sehr positiv stehen und Last Epoch auch online zu dem Spiel machen, dass es offline schon ist.

Escape Simulator (PC)

Escape Rooms erfreuen sich großer Beliebtheit und ab und zu versucht ein Studio diese Faszination in einem Spiel zu verarbeiten. Gerade die We were here-Reihe hat es zu einer ansehnlichen Bekanntheit gebracht und auf mobilen Geräten gibt es dutzende Escape Game-Spiele. Der Escape Simulator will es nun auch versuchen und setzt auf eine charmante Cartoongrafik, die aus der Egoperspektive erforscht wird und somit schon die billigen Handyspiele bei weitem schlägt. Wie zu erwarten, gilt es hinter die Geheimnisse der euch präsentierten Räumlichkeiten zu kommen und einen Weg nach draußen zu finden. Dafür müsst ihr regelmäßig um die Ecke denken, alles genau erkunden und so manches knackiges Rätsel lösen.

Mit der Erweiterung, dem Magic DLC, verpasst ihr dem Escape Simulator dann noch einmal einen ganz besonderen Anstrich. Nun gilt es aus zauberhaften Räumlichkeiten auszubrechen, als wenn ihr direkt nach Hogwarts teleportiert wurdet und dort ausbrechen müsst. So habt ihr die Wahlmöglichkeit aus eher klassischen Räumen oder eher faszinierenden Orten einen Weg raus zu finden. Da es noch weitere günstige DLC für den Escape Simulator gibt, ist auch für reichlich Langzeitmotivation gesorgt, vor allem wenn ihr euch an den Knobelaufgaben nicht allein, sondern mit Freunden versucht.

Islands of Insight (PC)

Wer nicht genug von Knobelaufgaben nach dem Escape Simulator bekommen kann, der sollte sich einmal Islands of Insight anschauen. Allein oder mit Freunden könnt ihr eine gewaltige Insel erkunden und stolpert dabei alle paar Meter über eine Herausforderung. Aufbau und Struktur sind hier The Talos Principle und The Witness nicht unähnlich. Islands of Insight kommt aber nicht an die philosophische Tiefe oder die Brillianz der sich selbst erschließenden Puzzle heran. Muss es aber auch nicht, da hier andere Akzente gesetzt werden. Euch erwarten 24 verschiedene Puzzletypen, die über die Insel verstreut sind und in Variationen auf euch lauern. An jeder Ecke findet ihr dabei neue Rätsel, die euch vor eine Herausforderung stellen und wollt ihr die gesamte Insel erkunden und alle Puzzle lösen, nehmt euch viel Zeit vor, denn euch erwarten hier knapp 10.000 Stück.

Die Rätsel selbst variieren dabei stark im Schwierigkeitsgrad und einige Rätseltypen fordern euch mehr als andere. Kommt ihr irgendwo nicht weiter, wird es woanders schon etwas geben, was euch eher liegt. Die Masse gibt euch in Islands of Insight die Möglichkeit, immer etwas zu tun zu haben. Die Rätseldauer ist dabei fast immer im angenehmen Rahmen, weswegen es sich hervorragend auch für eine Runde zwischendurch eignet. Etwas mehr Feinschliff wäre an einigen Stellen aber dennoch wünschenswert, denn gerade der aufgezwungene Onlinemultiplayer scheint bisher nicht zu Ende gedacht. Abgesehen davon, ist dieses Spiel eine Runde Sache.

Granblue Fantasy: Relink (PC, PS, Xbox)

Du magst Anime, Monster Hunter und die Tales-Reihe? Dann schau dir unbedingt Granblue Fantasy: Relink an. War der erste Teil noch ein klassisches Prügelspiel, wechselt man bei diesem Teil das Genre. Euch erwarten Kämpfe und eine Animegrafik, die an Tales of Arise erinnern und Bossmonster, die euch fordern wie bei Monster Hunter. Dies alles wird in einer höchst pathetischen Geschichte verpackt, die ganz typisch dem JRPG-Genre entsprungen ist und mit vielen Klischees und Stereotypen geprägt wird.

Nimmt man nur die Story, ist Granblue Fantasy: Relink ziemlich flach. Granblue Fantasy spielt in der Himmelswelt, einer Welt mit unzähligen schwebenden Inseln inmitten einer endlosen, blauen Weite. Schlüpf in die Rolle als Kapitän einer Himmelsfahrer-Crew, begleitet von einem rauflustigen kleinen Drachen namens Vyrn und einem jungen Mädchen mit geheimnisvollen Kräften namens Lyria. Gemeinsam segelt ihr nach Estalucia, einer sagenumwobenen Insel am Horizont der Himmel. Im Himmelkönigreich Zegagrande werden die Inseln von mächtigen Kreaturen namens Astralbestien bewacht und die Winde erzählen Geschichten von einer Geheimorganisation, bekannt als die Avia-Sekte. Enthülle dabei ein Netz an Intrigen, das bis weit über die Grenzen von Zegagrande hinaus reicht, und bereite dich auf einen Kampf um das Schicksal der Himmelswelt selbst vor.

Die Handlung sollte man einfach ignorieren, denn bei Granblue Fantasy: Relink wird euch vor allem der cellshaded-Grafikstil und das Kampfsystem in seinen Bann ziehen. Dieses Actionsystem geht so gut von der Hand, dass vor allem die Gefechte gegen die Astralbestien zu einer wahren Freude werden und euch ein gewaltiges Effektgewitter erwartet. Ihr levelt, kämpft und erfüllt Nebenquests. Hat man alles schon in anderen Spielen gemacht, aber dennoch schafft es Granblue Fantasy: Relink, dass man sich in den 20-30h Spielzeit nie langweilt.

Atomic Heart DLC - Trapped in Limbo (PC, PS, Xbox)

Zum Abschluss wollen wir euch noch auf einen lustigen DLC hinweisen. Vor einem Jahr erschien Atomic Heart und verzückte uns als wirklich guter 3D-Shooter. Mit Trapped in Limbo ist ein weiterer DLC erschienen und der mag auf den ersten Blick sehr albern aussehen, setzt die Handlung des Hauptspiels aber direkt fort und bietet neben einigen schrägen Szenarien vor allem ganz viel Hintergrundgeschichte. Ihr erfahrt mehr über den Limbo, die Figuren und wie alles im Hauptspiel zusammengehört. Dabei ballert ihr euch mit neuen Waffen und Skills durch die Level und erfreut euch dabei am weiterhin guten Kampfsystem. Eine schöne Erweiterung, die aber wie so oft für 10 Euro etwas zu teuer geraten ist.

Quelle: Moviejones
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