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"A Quiet Place 3" eine Möglichkeit

John Krasinski & Emily Blunt: Warum doch "A Quiet Place 2"?

John Krasinski & Emily Blunt: Warum doch "A Quiet Place 2"?
0 Kommentare - Mi, 12.02.2020 von R. Lukas
Zuerst zierte sich John Krasinski bei "A Quiet Place 2" noch ziemlich. Letztlich konnten er und Emily Blunt aber gar nicht anders, als es zu machen, und er sagt auch, warum. Die Macht spielt dabei eine Rolle.
Achtung, diese Meldung enthält Spoiler!
John Krasinski & Emily Blunt: Warum doch "A Quiet Place 2"?

Der Super-Bowl-Spot hatte eine Überraschung in petto: John Krasinski stand für A Quiet Place 2 - Abseits des Pfades doch nicht nur hinter, sondern auch wieder vor der Kamera. Ein chaotischer Flashback zu Beginn des Films (in einem einzelnen, ununterbrochenen Take gedreht) zeigt das, was A Quiet Place noch nicht gezeigt hat: die Ankunft der Aliens, die nach Gehör jagen und die Welt in dauerhafte Stille stürzen. Durch diese Szene bekomme man wirklich einen Eindruck davon, wie die Welt und die Familie gewesen seien, bevor das alles passiert sei, sagt Emily Blunt, Krasinskis Ehefrau auf der Leinwand wie auch im wahren Leben.

"A Quiet Place 2" Super-Bowl-Spot (dt.)

Zuerst fanden sie beide, dass A Quiet Place eigentlich keine Fortsetzung braucht, weshalb sich Paramount Pictures schon mit anderen Filmemachern traf. Der erste Film sei sein Liebesbrief an seine zwei Kinder gewesen, so verrückt es auch klinge, verrät Krasinski. Er habe absolut Verständnis dafür gehabt, dass das Studio aus finanziellen Gründen ein Sequel habe machen wollen. Nur habe er nichts damit zu tun haben wollen, weil er - so sehr er der Autor/Regisseur sei - auch ein riesiger Fan dieses Films sei. Deshalb habe er sich nicht an irgendetwas beteiligen wollen, das als Geldmacherei betrachtet werden würde, so Krasinski. Dann aber baten ihn die Produzenten, wenigstens einen Entwurf zu schreiben. Seine kleine Idee wuchs und wuchs - bis er sich schließlich per Jedi-Geistestrick dazu habe bringen lassen, auch bei A Quiet Place 2 - Abseits des Pfades Regie zu führen.

Das Konzept war so fesselnd, dass - wie Blunt erklärt - sehr deutlich geworden sei, dass sie Idioten wären, wenn sie es nicht machen würden. Schließlich gebe es da noch eine größere Welt. Bei Sequels habe man üblicherweise einen Helden oder Schurken, den man zurückbringen und in eine neue Welt stecken müsse, ergänzt Krasinski. Für sie gelte das Gegenteil: Man habe diese fantastische Welt, in die man jeden Helden oder Schurken stecken könne. Fragte A Quiet Place noch, was man für seine Kinder tun würde, dreht sich A Quiet Place 2 - Abseits des Pfades um das Heranwachsen dieser Kinder. So nimmt Millicent Simmonds als Regan Abbott, die gehörlose Tochter von Blunts Evelyn und Krasinskis Lee, diesmal mehr eine Hauptrolle ein.

Obwohl die Aliens weiter umherstreifen, müssen die Abbotts ihr jetzt zerstörtes Zuhause verlassen und sich hinaus ins Ungewisse wagen. Dabei begegnen sie auch anderen Überlebenden, gespielt von Cillian Murphy und Djimon Hounsou. Und verglichen mit Murphy scheint es ihnen noch recht gut zu gehen: Die Familie habe Rückhalt, ein ganzes Lebenssystem und - was am allerwichtigsten sei - Liebe, meint Krasinski. Wenn man jedoch allein sei und den negativen Effekt der Welt erlebt habe, verliere man die Hoffnung. Murphys Charakter repräsentiere Überleben in seiner reinsten Form, was sehr, sehr düster sei. Was Hounsous Charakter betrifft, so schlägt er sich laut Krasinski etwas besser. Er habe einen Weg gefunden, um auf ähnliche Art und Weise wie unsere Familie zu leben, und man müsse herausfinden, wie er das fertiggebracht habe. Für Blunt ist eines der großen Themen, wie weit man gehen würde, um seinem Nachbarn die Hand zu reichen.

Wenn es schon ein A Quiet Place 2 gibt, könnte es dann nicht auch ein A Quiet Place 3 geben? Diese Gespräche haben noch nicht begonnen, aber Krasinski hätte Ideen - von denen einige bereits im zweiten Teil angedeutet werden könnten. Heißt für uns: Ab dem 19. März im Kino gut aufpassen!

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