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Richtungswechsel fürs MCU

Kang-Dynastie frühzeitig vorbei: "Avengers 5" bekommt neuen Titel!

Kang-Dynastie frühzeitig vorbei: "Avengers 5" bekommt neuen Titel!
30 Kommentare - Mi, 21.02.2024 von F. Bastuck
Nach der Trennung von Jonathan Majors, der Kang im MCU verkörperte, war abzusehen, dass dies auch Auswirkungen auf "Avengers 5" haben würde.

Es mag einem viel länger vorkommen, aber es ist gerade mal etwas mehr als ein Jahr her, als am 15. Februar 2023 Ant-Man and the Wasp - Quantumania in den Kinos startete. Dieser Film sollte eine neue Ära im MCU einläuten, nämlich die von Oberbösewicht Kang, hier erstmals verkörpert von Jonathan Majors.

Seitdem ist gefühlt mehr Zeit vergangen, als eigentlich in ein Jahr gepackt werden kann. Dinge haben sich geändert. Das MCU steckt in der Krise. Zum einen kommen die Filme weder bei Kritikern, noch bei Fans mittlerweile gut an. Ein finanzieller Flop folgt dem nächsten. Und dann wäre da noch der Skandal rund um Jonathan Majors. Nach seinem Schuldspruch im Dezember vergangenen Jahres erklärten Disney und Marvel Studios schließlich die Trennung vom Schauspieler. Seitdem steht die Frage im Raum, wie es weitergehen soll.

Wird Kang mit einem anderen Schauspieler neu besetzt? Oder lässt man den Charakter ganz fallen, ersetzt ihn durch einen neuen Oberbösewicht? Zuletzt wurde in den Gerüchten hier immer wieder Doctor Doom ins Gespräch gebracht. Doch offiziell ist noch nichts bekannt. Zumindest einen Hinweis haben wir jetzt bekommen, und dieser betrifft Avengers 5 - The Kang Dynasty.

Der fünfte Avengers-Film heißt nämlich nicht länger so. Der Name Kang wird damit aus dem Titel entfernt. Einen neuen gibt es noch nicht, sodass er stand jetzt einfach Avengers 5 lautet. Dies könnte als Hinweis zu verstehen sein, dass man von Kang komplett Abstand nehmen will.

Laut Insidern sei diese Entscheidung schon vor dem Schuldspruch von Majors gefallen. Der Rechtsstreit zog sich über Monate hin und es gab zuvor schon Gerüchte über einen Richtungswechsel fürs MCU, ausgelöst auch aufgrund des schlechten Abschneidens von Ant-Man and the Wasp - Quantumania an den Kinokassen. Dazu passt auch, dass man sich bereits vor der Trennung von Majors sich vom Regisseur und dem Autor von Avengers 5 - The Kang Dynasty getrennt hat und ein neuer Autor für das Drehbuch verpflichtet wurde.

Marvel könnte hier sogar Glück haben, da dieser Richtungswechsel durch das Ende von Loki und dem kommenden Deadpool & Wolverine fast schon zufällig gut zu erreichen wäre, ohne, dass es wie ein allzu großer inhaltlicher Bruch wirken würde.

Mit dieser News kommen auch die Meldungen, dass für die Drehbücher zu The Fantastic Four und Thunderbolts jeweils Eric Pearson und Joanna Calo verpflichtet wurden, um diese zu überarbeiten. Ob hier eine Verbindung zum Richtungswechsel des MCU besteht oder dies zum normalen Produktionsablauf gehört, kann nur vermutet werden.

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30 Kommentare
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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
02.03.2024 11:13 Uhr
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Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 11.505 | Reviews: 45 | Hüte: 774

@luhp92
Soryy für die späte Rückmeldung, ich komm momentan nicht wirklich dazu zu antworten.

Generell geb ich dir in den meisten Punkten Recht. Auch PaulLegers Einwand stimmt natürlich. Gewisse Dinge würde ich anders sehen, aber es ist ja so - wäre das Erfolgsschiff Marvel im Moment nicht bisschen in Bedrouille, dann würden wir ja auch nicht seit Wochen diskutieren. Der Unterschied ist halt wie man damit umgeht. Marvel Studios ist das erste Mal seit Iron Man 2008 in Bedrouille, aber auch schon davor gab es immer wieder Probleme (durchschnittliche Kritiken, Regisseur-Wechsel, Nachdrehs, Verschiebungen, ...) - doch trotz einiger mittelmäßiger Erfolge verselbstständigte sich das Franchise von selbst und insgesamt wurde das MCU zum erfolgreichsten Franchise aller Zeiten.

Es ist fast schon symptomatisch, dass nach dem großen Abschluss Endgame direkt Corona kam und wie für andere Studios auch bei Marvel für Probleme sorgte. Gleichzeitig wollte der Mutterkonzern Disney mit dem Streaming-Angebot noch mehr Input, dann kam der Streik und dazwischen auch noch unplanbare Dinge wie der Tod von Boseman. Damit darf man nix entschuldigen, trotzdem darf es bei der allgemeinen Kritik an Marvel nicht außer Acht gelassen werden.
Und somit finde ich dioe Kritik mittlerweile komplett überzogen. Fakt ist, dass nun zwei Filme floppten. Zudem kamen paar Serien überhaupt nicht gut an. Dies ist nun passiert, Konsequenzen wurden ja bereits angekündigt. Aber ist dies wirklich so schlimm? Hier wird oftmals, gerade von Leuten die ja eigentlich nach eigener Aussage mit Marvel, dem MCU oder Disney nix anfangen können, schon das Ende herbei geredet. Da werden Nachrichten aus Zeitungen ernster genommen als das was faktisch hinter der Kamera passiert. Da wird mittlerweile alles, was es halt schon auch davor gab (Inhumans gecancelt, Infinity War Part 1 und 2 wurden umbenannt, Regisseure wurden kurz vor Release ersetzt, ...) nun als Zeichen des Untergangs gewertet. Und oftmals mit einer gewissen Schadefreude was mit zeigt, dass es nicht wirklich um ne Diskussion geht, sondern einfach Recht haben zu wollen.

Ganz bekloppt wird es, wenn dann Kritikpunkte genommen, welche zwischen Phase 1 und 3 in umgekehrter Manier genutzt wurden um zu kritisieren. Nun fehlt einigen die Präsenz des Oberschurken, der rote Faden, dass Filme für das Thema der neuen Phasen keine Rolle spielen etc. Gleichzeitg kommt die Kritik, dass es zu viele Projekte gibt, dass man alles gesehen haben muss um es zu verstehen, dass alles miteinander verbunden ist. Für mich ein klarer Widerspruch. Ähnlich wie dem, dass alle Marvel-Filme sich gleich anfühlen und dann neue Dinge, fast schon kreative Entscheidungen am meisten kritisiert werden. Auch hier ja was denn nun? Komplett verrückt wird es, wenn diese Kritikpunkte auch noch von den gleichen Leuten kommen.

Letztendlich hat Marvel für mich erstmal einen Vertrauenvorschuss, den man sich erarbeitet hat. Und deshalb sehe ich auch nicht, dass man in Panik geraten ist und auch wenn manche sich superschlau halten sehe ich weiterhin nicht, wo die Pläne über Bord geworfen werden. Dass Fehler gemacht wurden ist klar und sehe ich genauso. Aber diese Panik, nur weil nun erstmals zwei Filme floppten, ist doch mehr als übertrieben. Ein Trend erkennt man dann auch erst nach Jahren - und da waren Filme letztes Jahr noch mega erfolgreich, auch dieses Jahr gab es für Disney ausgerechnet von Marvel auch positive News und auch Deadpool 3 wird erstmal ein Erfolg werden. Ob es das dann auch schon war und alle anderen Filme, wie von manchen Leuten hier mit Glaskugel bereits orakelt, floppen, wird man dann sehen. Aber als Zuschauer sollte man vielleicht auch mal seine subjektive Meinung nicht auf die Allgemeinheit schließen. Wäre Marvel so in Panik, dann würde man Captain America 4 einfach canceln - immerhin schreiben einige User seit Monaten, dass sie Falcon lahm finden, Mackie sowieso keinen Film tragen kann, Chris Evans der einzig wahre Captain ist und der Film sowieso nicht interessant ist.

@PaulLeger
Definitiv richtig, ein Punkt den man kritisieren muss. Aber es ist heute auch kein offenes Geheimnis mehr, dass man bei Marvel als Ersatz für Tony Stark, Captain America und Thor ausgerechnet Black Panther, Spider-Man und Captain Marvel ausgewählt hatte. Sie sollten die neuen Gesichter des MCU werden. Aber Spider-Man gehört Marvel halt nicht, Chadwick Boseman ist leider verstorben und Brie Larson kam in ihren bisherigen Auftritten gar nicht gut an. Da fangen schon die Probleme an.
Gleichzeitg hat man auch das "Porblem", dass man abseits der genannten Figuren halt noch zig bekannte Charaktere hat, wo man es scheinbar Wert hält deren Geschichte weiter zu erzählen. Hinzu kommen dann die neuen Helden, welche ja irgendwie die Fußstapfen füllen sollen. Damit wird der Output gesteigert und obwohl man nun fast schon jährlich 3 - 4 Filme + Serien laufen hat, kommt man nicht vorwärts, bestes Beispiel ja Shang-Chi.

Tatsächlich gab es seit Endgame für neue Figuren "nur" 2 Filme und 4 Serien. Im Großteil beschäftigen wir uns weiterhin mit den Figuren, die wir kennen.

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
24.02.2024 18:23 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 17.371 | Reviews: 180 | Hüte: 634

@PaulLeger

Gute Einwände. Das Herausarbeiten der Kernavengers war sicherlich einer der großen Trümphe in den ersten drei Phasen und gerade so etwas fehlt bisher in den Phasen 4 & 5. Ergänzend zu dem, was ich unter "Drittens" über die Solo-Filme schrieb.

2012 wusste natürlich niemand, wer Thanos war, aber seitdem wurde er durchgehend angeteasert. "GotG" 2014, "Age of Ultron" 2015, "GotG Vol. 2" 2017. Selbst die Gelegenheitszuschauer wurden regelmäßig an ihn erinnert, dass da noch was kommt.

Ich würde die Bedeutung von Thanos und Kang da jetzt auch nicht überbewerten. Wie Duck-Anch-Amun und ich ja schrieben, die Wahrnehmung von Thanos´ Bedeutung ist wegen "Infinity War" und "Endgame" auch etwas verfälscht. Und wegen des fehlerhaften Aufbaus der Phasen 4 & 5 richten sich Fokus und Kritik nun stärker auf Kang, mehr als es angebracht ist.

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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PaulLeger : : Moviejones-Fan
24.02.2024 15:16 Uhr
1
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 2.344 | Reviews: 17 | Hüte: 261

@ luhp92

Gute Punkte, aber mir fehlt da ein entscheidender. Meiner Meinung nach wird die Bedeutung von Thanos für die ersten drei Phasen überschätzt. Der Großteil des Publikums hatte keine Ahnung wer der Typ in der Post-Credit-Szene von "The Avengers" war und seine weiteren Auftritte waren kaum signifikant genug, um ihn als Gelegenheitszuschauer groß in Erinnerung zu behalten.

Das Publikum hat in erster Linie die Helden wie Iron Man, Cap und Thor ins Herz geschlossen und wollte deren Entwicklung verfolgen; dass alles auf eine große Konfrontation mit Thanos hinauslaufen würde, dürfte den meisten erst kurz vor "Infinity War" aufgefallen sein. Den Hauptfehler der Phasen 4 und 5 sehe ich daher nicht bei Kang, sondern auf Seiten der Helden. Hier wollte man zu vielen Figuren eine Plattform geben statt sich wie in den ersten beiden Phasen auf ein paar wenige Hauptfiguren zu konzentrieren, die entsprechend eine interessante Charakterentwicklung über mehrere Filme erfahren und mit denen sich das Publikum daher identifizieren kann.

Tony, Cap und Thor haben alle in relativ kurzer Zeit eine Trilogie an Solo-Filmen bekommen und waren dazwischen immer wieder mal in Solo-Filmen anderer oder eben in Avengers-Filmen zu sehen, so dass sie für das Publikum stets präsent waren. Nun wurden 2021 Shang-Chi und die Eternals eingeführt und seitdem hat man von ihnen nichts mehr gehört, ebenso von Spider-Man. In Post-Credit-Szenen wurden Blade und Harry Styles angeteasert, von denen drei Jahre später immer noch jede weitere Spur fehlt. So hält man die Leute nicht bei der Stange, sondern sie verlieren das Interesse, da sie keine Ahnung haben wann es mit den Figuren bzw. den angeteasten Handlungselementen weiter geht.

Man hat zudem kein Gefühl dafür, ob es die Avengers gerade überhaupt gibt und wer dazu gehört. Hätte man in Phase 4 ein paar Helden klar in den Fokus gerückt und einen Avengers-Film als Schlusspunkt der Phase angekündigt, würde das MCU trotz der Kang-Probleme jetzt meiner Meinung nach besser da stehen.

MJ-Pat
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Kayin : : Hollywoodstar
24.02.2024 14:11 Uhr
0
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@ChrisKristofferson

Ja, das hört sich logisch an... Ich glaube, wir kommen der ganzen Sache immer näher wink

Auf jeden Fall hat Marvel sich damit übernommen bzw die Autoren haben, ähnlich wie bei dem SW Sequels, nicht abgestimmt.

"I’ll do my best."

"Your best! Losers always whine about their best. Winners go home and fuck the prom queen."

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ChrisKristofferson : : Moviejones-Fan
24.02.2024 13:00 Uhr | Editiert am 24.02.2024 - 13:01 Uhr
0
Dabei seit: 21.10.15 | Posts: 637 | Reviews: 0 | Hüte: 7

@luhp92

Alle deine erwähnten Filme haben eines gemeinsam: Ein simples Konzept des Multiversums - Es existieren verschiedene Universen parallel nebeneinander, wo sich vereinzelt Portale zwischen den Universen auftun und so neue Möglichkeiten und Verbindungen geschaffen werden.

Dort gibt es keine Zitadelle am Ende der Zeit, keine Kontrollinstanz, keinen Webstuhl der Zeit, etc.

Das Nerdige ist meiner Ansicht nach eben dieses Konzept, der Quantenebene und der Ebene am Ende der Zeit. Das hätte meiner Meinung nach auch im Mainstream funktionieren können, aber nicht so halbherzig, wie es bei Marvel umgesetzt wurde. Nicht umsonst unterscheiden sich die genannten MCU-Filme von der Loki Serie fundamental.

Wobei ja What If...? noch dazu mit dem Watcher scheinbar wieder ein anderes Konzept verfolgt. Oder zumindest eines, das mit der TVA etc. überhaupt nicht in Verbindung kommt.

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
23.02.2024 20:09 Uhr | Editiert am 23.02.2024 - 20:11 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 17.371 | Reviews: 180 | Hüte: 634

@Kayin

Danke für den Hut, ebenso @Raven13 :-)

Zu Thanos/Kang: Gute Ergänzungen.
Wobei ich das Mysteriöse bei Kang ebenso sehe. Was ist Kangs Macht, wie er hat er bekommen? Er kann ja nicht nur durch die Universen reisen, sondern sie auch voneinander abschotten, kann sich aus Raum und Zeit koppeln. Was genau hat es mit dem Rat der Kangs auf sich, wie arbeitet er? Was genau war der Multiversumskrieg und wie lief er ab? Das ist im Prinzp die gleiche Frage, die man sich damals beim Sehen der "Star Wars"-OT über die Klonkriege stellte.

Zum Multiversum:
Dass so eine Erzählung die breite Masse nicht anspricht, weil zu nerdig, glaube ich nicht. "Spider-Man: No Way Home" und "Doctor Strange 2" waren große Kassenerfolge. Und auch abseits vom MCU, "Across the Spider-Verse" (besser als hier geht Multiversum nicht) hat den bereits erfolgreichen Vorgänger noch um ein paar 100 Millionen übertrumpht und war einer der größten Kassenerfolge 2023. "Everything Everywhere All At Once" ist mit Abstand der finanziell erfolgreichste A24-Film und das würde ich unter Anderem dem Umstand zuschreiben, dass es im Film mit den Möglichkeiten des Multiversums nerdiger zugeht.

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MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
23.02.2024 19:19 Uhr | Editiert am 23.02.2024 - 19:23 Uhr
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@Duck-Anch-Amun
"Schaut man die Serie nicht, glaubt man nach Endgame, dass Falcon nun Captain America ist."

Stimmt, lol. Gerade auch, weil "Endgame" auf einer positiven Note endet. So betrachtet, müsste man "The Falcon and the Winter Soldier" tatsächlich nicht sehen.

Die Serie entwickelt Sam Wilson finde ich aber schon weiter, weckt in ihm politisches und soziales Bewusstsein. Auch über Captain America als Heldenfigur und Nationalsymbol erzählt die Serie viel. Ich fände es schade, würde man in "Captain America 4" (oder allgemein im MCU) die in der Serie geschilderten, politischen und sozialen Probleme einfach ignorieren, gerade auch weil einiges davon direkt mit dem Blip zusammenhängt.

Bucky Barnes´ persönliche Gescichte wird in der Serie sogar zu Ende erzählt. Wenn er in Zukunft also im MCU auftritt, dann kann das eigentlich nichts mehr mit ihm zu tun haben, sondern begründet sich dadurch, dass die Helden seine Hilfe benötigen.

"Ähnlich Loki, wenn dort Deadpool die TVA in ihren Einzelheiten nochmals erklärt bekommt (ich denke nicht, dass Bezug auf Loki und seine Crew genommen wird)"

Wenn das alles so kommt, hast du natürlich Recht^^

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MJ-Pat
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Kayin : : Hollywoodstar
23.02.2024 18:51 Uhr
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@luhp92

Gut zusammengefasst. Hut!

Ich würde noch ergänzen, dass Thanos durch sein Nicht-Auftreten (Außer GotG) immer etwas Mystisches hatte. Man wusste nie, woran man ist und generierte so Interesse. Kang war von Anfang an (Loki) omnipresent und man wusste schon bei der Vorstellung der Phasen 4 bis 6 wohin die Reise geht.

Vllt war das auch der große Fehler. Ohne die Neugier, wie es weiter geht oder wie es enden könnte, hätten die generischen Filme der Phasen 1 bis 3 vllt nicht diesen großen Hype ausgelöst. Bei Phase 4 und 5 sehen wir ganz deutlich, dass die Neugier der Zuschauer einfach nicht präsent ist.

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MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
23.02.2024 18:36 Uhr | Editiert am 23.02.2024 - 19:31 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 17.371 | Reviews: 180 | Hüte: 634

@Duck-Anch-Amun
Das MCU und das Publikum haben sich mittlerweile weiterentwickelt, das Publikum hat sich an einen bestimmten Luxus gewöhnt.

Loki und Ultron wurden in den ersten beiden Phasen auch nicht größer als Hauptschurken vorbereitet als Kang, das war damals aber auch egal, weil in Phase 1 der Fokus vollkommen auf der Bildung der Avengers lag und in Phase 2 Thanos als Oberschurke bereits etabliert war, also es sich bei "Age of Ultron" mehr um ein Zwischenkapitel und eine Wiederholung des Zusammenkommens der Avengers handelte.

2012 als Paradigmenwechel, 2008 bis 2012 das Hinarbeiten auf die Avengers, 2012 bis 2018 das Hinarbeiten auf Thanos.

"Infinity War" und "Endgame" waren entsprechend nicht mehr nur und vor Allem nicht primär auf die Avengers ausgerichtet, sondern auf Thanos und den großen Endkampf. Das MCU kann im Bewusstsein des Publikums dabei auf eine vorbereinende Zeitspanne von sechs Jahren blicken, wozu neben den Auftritten von Thanos in den Avengers- und GotG-Filmen auch die Etablierung der Infinitysteine gehört, also in so gut wie jedem Film geschieht irgendetwas, was mit Thanos zu tun hat.

Nach "Endgame" steht das MCU wieder am Anfang, nur dass es nun ein gänzlich anderer Startpunkt ist als noch 2008 mit "Iron Man" und "The Incredible Hulk" oder 2012 mit "The Avengers". Phase 4 & 5 können nicht auf die Bildung der Avengers hinarbeiten, weil es diese bereits gibt. Dennoch zum Vergleich Phase 1, arbeitet auf die Avengers hin und in jedem Film wird ein neuer Avenger vorgestellt, folglich kann das Publikum nach "Endgame" erwarten, dass nun in jedem Film auf Kang und das Multiversum hingearbeitet wird.

Dann kommt noch hinzu, dass das Ende von "The Avengers" 2012 und das Ende von "Endgame" 2018 narrativ komplett diametral gegenüber stehen. Das Ende von "The Avengers" blickt nach der Bildung der Avengers in die Zukunft und führt Thanos ein, da geschieht ein fließender Übergang, das Publikum kommt nicht zur Ruhe, sondern wird direkt mit den nächsten Informationen gefüttert. Das Ende von "Endgame" blickt in die Vergangenheit, im Abspann gibt es keinen Ausblick, stattdessen verweist der Film mit dem Ton des Hämmern zurück auf Tony Stark und "Iron Man", mit dem die Geschichte begann. Danach ist Ruhe und folglich stellt sich das Publikum nun die Frage, wie es weitergeht, und stellt Anforderungen an das MCU, die ihm 2012 noch auf dem Silbertablett serviert wurden. Folgt entstehen Erwartungshaltungen, die das MCU erst einmal nicht erfüllen kann und auch nicht erfüllen möchte, was nach "Endgame" und dem Abschluss der Infinity Saga auch legitim und mehr als sinnvoll ist.

Rückblickend hat das MCU in den Phasen 4 & 5 womöglich mehrere Fehler begangen, die einzeln gar nicht mal so gravierend gewesen wären, aber alle miteinander zusammen hängen und sich entsprechend aufstapeln. Erstens: Kang wurde direkt für den nächsten Avengers als Oberschurke einer neuen Saga angekündigt, steht somit also in Tradition von Thanos, muss in dessen Fußstapen treten. Fußstapfen, die mit "Infinity War" und "Endgame" sehr groß sind, aber - du hast es bereits geschrieben - was auch eine falsche Wahrnehmung ist, weil Thanos zunächst nur im Hintergrund agierte. Aber hier komme ich zurück zum Punkt 2012 von oben, von 2012 bis 2018 ist bezogen auf Thanos immer etwas geschehen. Folglich hätte Kang nun auch direkt loslegen müssen und in jedem Film hätte es Hinweise geben müssen, um den Ansprüchen des Publikums gerecht zu werden.

Zweitens: Kang wird nicht über einen Zwischenschurken und einen Avengers-Zwischenfilm entlastet, siehe "Age of Ultron". In der Infinity Saga konnte sich das Publikum alle 3-4 Jahre auf einen "Avengers" freuen, In der Kang Saga wartet das Publikum dagegen 7 Jahre auf den nächsten Avengers und diese lange Zeit lastet auf Kangs Schultern. Mit einem Zwischenschurken und einem "Avengers 5" 2023/24 (früher wäre wegen Corona und dem Streik wahrscheinlich nicht möglich gewesen) hätte man das Publikum unterhalten können, und hätte Kang im Hintergrund entspannter aufbauen können.

Drittens: Es fehlen die das Publikum begeisternden Solofilme zwischen den Avengers-Filmen, erst recht wenn eine Zeitspanne von sieben Jahren überbrückt werden muss. "Spider-Man: No Way Home", "GotG. Vol 3" und "Shang Chi", drei von zehn Filmen bisher, das ist einfach viel zu wenig.

Viertens: Kang wird ncht mehr nur über das Kino etabliert, sondern mit "Loki" auch über eine Streamingserie. Wahrscheinlich sieht nicht jeder Kinogänger auch die Serien und folglich erscheint Kang dem Kinopublikum weniger etabliert als er tatsächlich bereits ist.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
23.02.2024 16:41 Uhr
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Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 11.505 | Reviews: 45 | Hüte: 774

@Rafterman
Ich stimme dir dahingehend zu, dass ich es ja wie im vorherigen Kommentar als Versäumnis ansehe, dass man Kang nicht mehr zeigte bisher. In Ant-Man 3 redet man zudem viel über das was er kann, zeigt es dann auch nicht. Stimmt natürlich, wobei genau dein Beispiel betreffend Xandar auch nicht gezeigt wurde ^^

Aber Kang ist von der Motivation ja genau das Gleiche wie Thanos. In seiner Variante aus Loki zerstört er Multiversum um SEIN Universum zu retten, welches er dann beherrschen kann. Er schützt das 616 vor sich selbst, vor dem Multiversalen Krieg, vor dem Ende von Allem. Dies ist ja nochmals ne Steigerung zum Ökoterrorist Thanos.

Wie gesgat, man hat sehr viele Fehler mit Kang gemacht (vor allem ihn im Council nur als Jonathan Majors zu zeigen anstatt paar unterschiedliche Varianten zu nutzen), aber irgendwie wird oder wurde ihm auch nicht wirklich eine Chance gegeben sich zu profilieren. Mit dem selben Maßstab wäre der faul rumsitztende Thanos ja auch nicht wirklich bedrohlich, da er gleich 2 Lakeien einsetzt, die verkacken und einer sich sogar gegen ihn auflehnt und Thanos droht (und dieser beendet daraufhin die Zoom-Konferenz).

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Rafterman : : Moviejones-Fan
23.02.2024 16:34 Uhr | Editiert am 23.02.2024 - 16:40 Uhr
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Dabei seit: 18.01.17 | Posts: 854 | Reviews: 0 | Hüte: 24

@Duck-Anch-Amun Er ist komplexer, aber muss dadurch nicht bedrohlicher wirken. Thanos war über Jahre hinweg geheimnisvoll und wurde langsam immer wichtiger von einem Grinsen bis zum bösen Stiefvater aufgebaut. Man kann damit einfach mehr anfangen und seine Beweggründe waren zudem auch noch gewisserweise verständlich. Der Böse und doch zugleich der Retter des Universums. Auf der anderen Seite ein Kang, der einfach einen Zeitstrahl töten kann und damit den Thanos der in diesem Strahl lebt ohne das er sich wehren kann. Klar mächtiger, aber wirkt auf mich nicht unbedingt bedrohlicher, so ein abgetrennter Zweig hat nicht die gleiche Wirkung wie ein Überfall auf Xandar den ich gar nicht sehen durfte, aber man schon so viel von diesem Planeten und den Nova Corps weiß und man sich die Zerstörung vorstellen konnte.

Ich sage immer die Wahrheit. Sogar wenn ich lüge!

MJ-Pat
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Kayin : : Hollywoodstar
22.02.2024 20:11 Uhr
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Dabei seit: 11.10.15 | Posts: 3.048 | Reviews: 2 | Hüte: 345

@luhp92

Es steht außer Frage, dass eine Multiverse Erzählung sehr interessant sein kann. Das hätte auch das MCU machen können. Das ist aber wie bei einem Witz. Den kann man gut erzählen oder auch lausig, inklusive Pointe versauen.

Außerdem, und das ist das wichtigste, muss die Masse es interessant und spannend finden, um bei den hohen Produktionskosten Profit zu generieren. Wie ich schon unzählige Male erläutert habe, ist eine Multiverse Erzählung für die breite Masse zu nerdig und deshalb "uninteressant". Vor allem, wenn die breite Masse mit der Infinity Saga eine sehr stringente und nachvollziehbare Handlung hatte. Gepaart mit dem Bezug zu eher unnötigen Serien, war die Multiverse Saga eine Totgeburt mit Ansage.

Dass Disney bzw Marvel jetzt den Schleudersitz benutzt, um aus der abstürzenden Multiverse Saga zu entkommen, ist aus wirtschaftlicher und erzählerischer Sicht vollends nachvollziehbar.

Ich bin gespannt, was Marvel daraus macht

"I’ll do my best."

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
22.02.2024 19:58 Uhr
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Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 11.505 | Reviews: 45 | Hüte: 774

@Kang

Natürlich, aber ich hab halt bisschen Leseverständnis. Und da steht halt nur, dass der Hollywood Reporter behauptet, dass der Titel nicht mehr Avengers 5 - Kang Dynasty sei. Nix offizielles. Am 08.02.2024 wurde noch ne News veröffentlicht, dass der Film bei Disney immer noch so heißen würde:

https://screenrant.com/mcu-release-update-support-avengers-5-kang-recast/

Interessierte nur niemanden, weil man damit keine Clicks generieren kann oder man nicht lästern kann. Somit wird nun halt wieder durchgekaut, was sich im November nach dem Variety-Bericht bereits teils als Ente erwies. Wie gesagt, so lange nix offiziell ist, kann man auch nicht 1+1 zusammen zählen. Hier noch ne Bestätigung von gestern:

https://screenrant.com/avengers-5-title-official-marvel/

Da steht drin, und das kann halt stimmen, dass es noch ändern könnte. Aber dies ist Zukunftsmusik. Und bedeutet weiterhin nicht, auch wenn man Klugschmeißen möchte, dass das Multiversum gecancelt wird. Denn dafür gibt es weiterhin zu viele Belege, die auf Secret Wars (u.a. ein Film über den man nix negatives hört) - dem Multiversum-Plot schlechthin, hinweisen.

Fakt ist, dass hier wieder Stimmung gemacht wird, obwohl nix offiziell ist UND weiterhin kein Plot bekannt ist. Und wer bisschen die Geschichte um Loki verfolgt hat, der müsste wissen, dass die Magazine vielleicht doch nicht immer Recht haben.

@luhp92
Kang auch als multiversales Wesen, welches in seinen Auftritten schon mehrfach gestorben ist und trotzdem immer wieder zurückkehrte. Orte schaffte, wo selbst Thanos größte Waffen nicht funktionieren und unzählige von Welten seit jahrhunderten auslöscht. Kang ist allein dadurch komplexer als Thanos - schade, dass er keine Chance bekommt, während Thanos 3 Filme lang NIX gemacht hat und erst nach Infinity War abgefeiert wurde.

Ansonsten hast du Recht - die Plots von The MarvelS, Strange 2 und Spidey 4 hätten irgendwie neben dem Multiversum auch Kang als Variante haben sollen.

The Falcon and the Winter Soldier" als Grundlage für "Captain America 4" wichtig sein.
Tatsächlich ist eine der größten Kritikpunkte ja der, dass die Serie in Bezug auf die 2 Figuren nix Neues erzählt.
Schaut man die Serie nicht, glaubt man nach Endgame, dass Falcon nun Captain America ist. In der Serie gibt er dann den Schild zurück, will ihn dann wieder und wird dann doch Cap. Ähnlich Bucky, dem man scheinbar verziehen hat, der dann in der Serie noch ne persönlich Schuld in sich trägt und dann wieder verziehen bekommt. Ob man die Serie also wirklich geschaut haben muss? Ähnlich Loki, wenn dort Deadpool die TVA in ihren Einzelheiten nochmals erklärt bekommt (ich denke nicht, dass Bezug auf Loki und seine Crew genommen wird, irre mich aber gerne).

@Raven13
Ähnlich Hawkeye - Yelena wird am Ende von Black Widow rekrutiert. Ja, da geht es um Hawkeye, schaut man die Serie aber nicht, dann weiß man nur, dass sie rekrutiert wurde und Hawkeye auf ihrer Liste steht.
Aber gut, selbst dann sind es immer noch nur 4 Serien von 12. Und man kann noch bis 2025 warten bis man die Serien schaut - wo sie ja schon 2021 erschienen.

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Poisonsery : : Moviejones-Fan
22.02.2024 19:51 Uhr | Editiert am 22.02.2024 - 19:56 Uhr
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Dabei seit: 02.03.18 | Posts: 2.001 | Reviews: 7 | Hüte: 32

@luhp92 Alles Geschmackssache. Für mich ist deine Beschreibung zu überladen und für mich auch unnötig lang und teilweise auch langweilig. Majors Darstellung fand ich persönlich nicht besonders. Und Danke für die Antwort Inhalt hätte Kang genug für paar Filme. Aber nicht meins.

@Raven13 Zitat Sheldon" Hawkeye ist Avenger aber niemand ruft hilf mir Hawkeye." Das sagt schon alles. LAHM!

Poisonsery kommt vom Beyblade und ein Kürzel des Blades Poison Serpent :–)

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
22.02.2024 19:31 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 7.199 | Reviews: 105 | Hüte: 638

@ luhp92 / Duck-Anch-Amun

"Abseits von "Loki" für "Deadpool 3" wird "The Falcon and the Winter Soldier" als Grundlage für "Captain America 4" wichtig sein."

Ich ergänze noch:

Für Thunderbolts wird auch mit Sicherheit "Hawkeye" noch (neben den anderen Serien) wichtig sein.

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

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