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Star Trek Into Darkness

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Lügen lohnt nicht

Offene Worte: Khan-Twist in "Star Trek Into Darkness" verhunzt

Offene Worte: Khan-Twist in "Star Trek Into Darkness" verhunzt
9 Kommentare - Di, 01.12.2015 von R. Lukas
Damon Lindelof sieht es wie J.J. Abrams. Das Getue um Benedict Cumberbatchs Schurken in "Star Trek Into Darkness" war unnötig, die Wendung schlecht gehandhabt.

Selten wurde dreister und offensichtlicher geschwindelt als bei Star Trek Into Darkness, wo J.J. Abrams und Co. die wahre Identität von Benedict Cumberbatchs "John Harrison" um jeden Preis geheim halten wollten. Mit frechen Filmlügen wie dieser haben wir uns ja gerade erst beschäftigt.

Immer wieder wurden die Khan-Gerüchte beiseite gewischt, so eindeutig sie auch waren. Und wozu? Für einen Knalleffekt, der keiner (mehr) war, einen viel zu konstruierten Twist. Im Kino nahm man die große Offenbarung relativ unbeteiligt hin, entweder weil einem der Name "Khan" wenig bis gar nichts sagte (Star Trek-Laien) oder weil man es längst hatte kommen sehen (Star Trek-Fans). Abrams räumte nachher ein, dass es schlauer gewesen wäre, von vornherein mit offenen Karten zu spielen und Khan auch als Khan zu benennen.

Sein Co-Autor Damon Lindelof kann dem nur zustimmen: Bei Star Trek Into Darkness habe man beschlossen, niemanden zu erzählen, dass Cumberbatch Khan spielt. Ein Fehler, gibt Lindelof zu, weil die Zuschauer schon wussten, dass es so ist. Strikte Geheimhaltung findet er aber nicht generell falsch: Abrams erzähle uns nichts über Star Wars - Das Erwachen der Macht, und wir lieben es. Er habe noch keinen getroffen, der sich wünschte, etwas mehr zu wissen, so Lindelof. Alle seien Abrams dankbar dafür, dass er sie vor dem schützt, was dann später im Kino enthüllt wird.

Liegt Lindelof da richtig, seid ihr Abrams dankbar für seine Verschwiegenheit? Und wie habt ihr den Khan-Twist in Star Trek Into Darkness aufgenommen?

Quelle: Variety
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9 Kommentare
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Trekker : : Moviejones-Fan
01.12.2015 23:18 Uhr | Editiert am 01.12.2015 - 23:22 Uhr
0
Dabei seit: 19.12.14 | Posts: 925 | Reviews: 13 | Hüte: 57

LoL!

Da spricht ja Der Zorn des Tim aus Dir! xD

Bei der Neuauflage passen für mich einige Elemente (Quinto und Pine spielen beispielsweise wunderbar zusammen), aber dass, für uns alte Trek-Fans unbegreiflich, Paramount da so jemanden wie JJA das Ruder überlassen hat, das werde ich dem Studio nie verzeihen. Und ich wette, der serviert uns einen Star Wars-Film, der sich wunderbar homogen in das Universum einfügt...

@Chris

AlphaDog ist einer meiner Lieblingsfilme! Den habe ich damals auch völlig unbedarft gesehen, als ich beruflich einen Fußballverein betreut habe und ein Spieler den Film auf einer längeren Auswärtsfahrt in dem DVD-Player des Busses abgespielt hat. Auch eine sehr schöne Erfahrung smile

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ChrisKristofferson : : Moviejones-Fan
01.12.2015 23:17 Uhr
0
Dabei seit: 21.10.15 | Posts: 450 | Reviews: 0 | Hüte: 5

@Trekker:

Einer meiner besten Kinobesuche war der spontane Besuch von Alpha Dog.
Ich wusste nichts über den Film. Hätte ich alleine über die realen Hintergründe Bescheid gewusst, wäre der Film nicht mal halb so spannend für mich gewesen. Unwissenheit war also in diesem Fall ein Segen.

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Tim : : King of Pandora
01.12.2015 22:54 Uhr
1
Dabei seit: 06.10.08 | Posts: 2.955 | Reviews: 192 | Hüte: 80

Schön diese Einsicht, wenn auch spät, die uns leider nur nicht weiterbringt. Wie Ganvai schon schön schrieb, er erkennt nicht, was wirklich falsch lief.

Punkt 1 ist erstmal, dass sich hier Leute an das Star Trek Universum gesetzt haben, die mit der Materie sich gar nicht auskennen. Es fehlte die Leidenschaft und das Ergebnis kann man an einem mittelmäßigen und einem wirklich schlechten Film ablesen.

Der Khan-Twist war falsch, weil es ein Twist war um des Twists wegen. Sie dachten, man tut damit den Fans einen Gefallen. Nur haben sie leider vergessen, dass in ihrer neuen "Zeitlinie" Khan als Figur keinen Sinn machte in dieser Form. Der Zorn des Khan funktionierte, weil er seine Figuren ernst nahm und auf einen bereits etablierten Schurken zurückgriff. Dort war Khan jemand mit einer Hintergrundgeschichte, bei Into Darkness war es nur ein weiterer blasser Gegenspieler, der dazu noch als Übermensch konzipiert wurde. Der Film leidet regelrecht unter der Figur Khan, denn für die Handlung wäre Khan nicht nötig gewesen. Unter Beibehaltung der Geschichte hätte man fast jeden aus der Crew auftauen können und wie ich in einer älteren News mal schrieb, Khan einfach nur am Ende in einem der anderen Cryopods zeigen, dass wäre etwas gewesen, was sowohl die alten Filme wertschätzt und gleichzeitig versucht neue Wege zu gehen. Aber nein, man macht lieber alte emotionale Star Trek Szenen kaputt und holt sogar Kirk von den Toten zurück. Ganz großes Kino.

Ich finde es auch immer wieder amüsant, wie Leute das entschuldigen und die Änderungen gutheißen, die von vorn bis hinten einfach keinen Sinn machen. Die hätten in einem Reboot funktioniert, aber nicht in einer alternativen Zeitlinie. Ich würde gern mal den Aufschrei im Star Wars Universum erleben, wenn man einfach die Uhr auf Null dreht und markante Szenen ändert. Wie wäre es, wenn Darth Vader auf einmal Lukes Onkel ist, Leia Hans Schwester und Yoda ein Wookie. Der Aufschrei wäre gigantisch, aber bei Star Trek darf man das ja machen. Hätte Abrams nur einen Funken der Leidenschaft reingesteckt, die er in Erwachen der Macht investierte, es wären fundamental bessere Filme geworden. Aber nein, dafür hatten wir ja Lensflares.

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Ganvai : : Moviejones-Fan
01.12.2015 22:05 Uhr
0
Dabei seit: 11.04.12 | Posts: 155 | Reviews: 6 | Hüte: 3

Das wirklich lustige / peinliche daran ist, dass Mr. Plothole Lindeloff zwar zugibt, dass die Aktion mit Khan falsch war, aber er versteht immer noch nicht warum.

Es lag an seiner konstruierten Geschichte die alles andere als eine Dramatik beinhaltete. Nicht das die Leute es vorher wußten war das Problem, sondern das es für die Geschichte einfach nichts bedeutet.

Und alleine daran kann man erkennen was dieser Mann für eine Volllusche ist. laughing

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Trekker : : Moviejones-Fan
01.12.2015 21:44 Uhr
0
Dabei seit: 19.12.14 | Posts: 925 | Reviews: 13 | Hüte: 57

Ich bin wohl einer der wenigen Menschen in der Filmfan-Welt, denen Spoiler rein gar nichts ausmachen! smile

Warum auch?! Für mich kommt es immer darauf an, wie bestimmte Sachen umgesetzt werden und wie sie letzten Endes auf mich wirken. Da ist esxmir egal, ob ich vorher davon lese bzw. mir jemand davon erzählt. Meistens habe ich das eh wieder schnell vergessen. Selbst bei Episode VII habe ich mich ganz tief ins Internet gegraben, ob man nicht doch Bilder oder Infoschnippsel findet, was die Handlung angeht. Ich habe zwar einige Theorien gefunden, aber hier scheint die Geheimhaltung wirklich gut zu funktionieren, Respekt! Scheinbar genauso wie bei Warcraft, mehr als die Hälfte der Charaktere haben wir noch gar nicht gesehen, auch Bilder findet man keine.

Jaaaaaaaa, Mar-El, das waren noch Zeiten! Meist wusste ich damals auch erst, dass ein Film gemacht worden ist, als ich den Trailer im TV erblickt habe oder er schon im Kino war. Der Trailer zu Star Trek - First Contact besteht zur Hälfte übrigens aus Szenen der TV-Serie und keinen hat es gestört. ;)

Aber wenn schon was an die Öffentlichkeit dringt, sollte man, wie im Artikel schon erwähnt, entweder gar nichts kommentieren oder zumindest die offensichtlichen Dinge zugeben, das täte auch der Ehrlichkeit ganz gut, vera****t werden wir schon genug. ;)

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Mar-El : : Moviejones-Fan
01.12.2015 21:10 Uhr
1
Dabei seit: 10.08.12 | Posts: 314 | Reviews: 0 | Hüte: 3

Ich erinnere mich noch wie es war als es noch kein Internet gab. Wenn man glück hatte hat man mal einen Trailer im TV erhascht. Ich weiß noch wie Arnold Schwarzenegger bei Wetten das war und es ein paar ausschnitte aus Terminator 2 zu sehen gab, ich habe die Sendund damals auf VHS aufgenommen und mir die Szenen immer und immer wieder reingezogen smile

Sogar bei Matrix bin ich noch vollkommen Ahnungslos ins Kino gegangen obwohl ich jede Info die ich über den Film aufgesaugt habe hatte ich nicht die geringste Ahnung was die Matrix ist bis ich es im Kino erlebt habe. Das war schon echt richtig cool leute, schöne alte Zeit! Aber bei Star Wars scheint es zu klappen, aber ich halte mich auch ganz bewust von fast jeder Info fern, nur die Trailer hab ich gesehen und die sagen zur Story ja glücklicherweise fast gar nicht.

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Pexter : : Moviejones-Fan
01.12.2015 17:59 Uhr
0
Dabei seit: 15.03.15 | Posts: 19 | Reviews: 0 | Hüte: 0

Ich hatte mich halt auch nicht vorher belesen. Klar sehe ich die StarTrek-Filme gern, allerdings nur Kirk-Filme. Bin einer der bornierten Kirk=StarTrek-und-alles-andere-ist-quatsch-Fans.

JJs StarTrek war genial, weil er den Zauber und den Charme der alten Filme/Serie wiederbelebt hat. Vor StarTrek 2 habe ich mich gar nicht belesen und siehe da.ich fand den super!

ich bin pro geheimhaltung!

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ChrisKristofferson : : Moviejones-Fan
01.12.2015 17:02 Uhr
0
Dabei seit: 21.10.15 | Posts: 450 | Reviews: 0 | Hüte: 5

Mich hatte der Plot Twist von ‚Star Trek: Into Darnkess‘ sogar überrascht. Wahrscheinlich aus dem einfachen Grund, dass ich mich im Vorfeld nicht besonders über den Film informiert hatte.

Genau umgekehrt ging es mir jetzt bei James Bond , da war es einfach abzusehen. Ein Freund von mir war allerdings komplett überrascht (obwohl riesiger James Bond Fan). Ganz einfach weil er sich nicht immer auf Filmseiten herumtreibt. Man darf nicht vergessen: Es gibt nicht nur Filmfreaks wie uns, sondern viele Menschen die einfach spontan ins Kino gehen, und sich dann doch überraschen lassen.

Ich versuche es gerade mit ‚Das Erwachen der Macht‘. Habe mir den letzten (großen) Trailer gar nicht angesehen und lese die News nur sehr vorsichtig.

Aber hier zeigt sich wie schwer es ist ein eigens auferlegtes News-Embargo auch wirklich durch zu ziehen.

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Mindsplitting : : Moviejones-Fan
01.12.2015 15:29 Uhr
0
Dabei seit: 18.12.14 | Posts: 931 | Reviews: 0 | Hüte: 46

Ich finde das sogar sehr gut wenn möglichst viel geheim gehalten wird und fragen zum plot, charakteren und co mit "no comment" beantworten werden.

Filme sollen Faszinieren und Unterhalten und noch genug überraschungen bieten um den Zauber zu behalten.

In vorherigen Beiträgen habe ich schonmal gesagt das mich die Trailer und Werbestragien stören die mit 5 Trailern und zahllosem Merchandizing im Vorfeld quasi alle Überraschungen nehmen.

Ich würde nicht so weit gehen das es die Filme schlechter macht oder das ich es boykottieren würde. Aber wesentlich spannender finde ich es wenn ich einen Film sehe von dem ich weiß das er gut ist und zovor GAR nichts darüber weiß und bestenfalls nur einen Teaser gesehen habe smile

Aber zu Filmen die Star Wars, Avengers, Bond und Co. kommt ja auch immer der Hype, viele Interviews, viele Berichte, jeder noch so kleine Neuigkeit eine Schlagzeile wert. Da ist es schwer gänzlich spoilerfrei ins Kino zu gehen.

Es sei denn man besucht keine Internetseiten mehr und geht im Vorfeld nicht mehr ins Kino (Trailerwerbung) ^^

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