Star Trek - Picard

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Die La Sirena-Crew auf Freecloud

Review "Star Trek - Picard" Staffel 1 Episode 5 "Keine Gnade" - Offenbarung!

Review "Star Trek - Picard" Staffel 1 Episode 5 "Keine Gnade" - Offenbarung!
14 Kommentare - Fr, 21.02.2020 von S. Spichala
Die neue Folge von "Star Trek - Picard", Episode 5 "Keine Gnade", hält nicht wenige Offenbarungen parat, doch vor allem der Schluss hat einen Schocker parat, den wir wahrlich nicht kommen sahen!
Achtung, diese Meldung enthält Spoiler!
Review "Star Trek - Picard" Staffel 1 Episode 5 "Keine Gnade" - Offenbarung!

Ziemlich blutig und fies (Pin-Eingabe daher nötig) wie auch tragisch beginnt der erneute Rückblick auf 13 Jahre zuvor als Start in Star Trek - Picard Staffel 1 Episode 5 "Keine Gnade", bezogen auf den Cliffhanger der letzten Folge: Das Comeback von Seven of Nine (Jeri Ryan). Danach lernen wir flott den so oft zuvor schon erwähnten Bruce Maddox kennen, wir sagen mal so viel, es ist ein recht kurzlebiger Moment.

Das erste längere Gespräch zwischen Picard (Patrick Stewart) und Seven verläuft zuerst eher unschön, sie ist enttäuscht, dass er aufgegeben habe, doch seine Mission fixt sie dann doch an. Derweil schwelgt Dr. Jurati (Alison Pill) in ganz eigenen Maddox-Erinnerungen. Schließlich betritt die La Sirena-Crew mit Rios (Santiago Cabrera) als Vorhut Freecloud in äußerst bunter Tarnung, was zum Schmunzeln einlädt.

Seven muss dabei den Köder spielen, um an Maddox heranzukommen, während Raffi (Michelle Hurd) sich abseilt, um dort ihrer eigenen Mission zu folgen: sie sucht einen ihr gut Bekannten auf, eine Familienangelegenheit. Ihr könnt es euch nun fast denken. Die Begegnung verläuft für Raffi jedoch sehr enttäuschend, die Szenerie enthüllt ihren traurigen Hintergrund als Konsequenz ihres Nachjagens einer Verschwörung, die ihr keiner glaubt.

Der Versuch, an Maddox heranzukommen, führt auch bezüglich Seven zur Begegnung mit einer ihr gut, aber unangenehm Bekannten und zugleich Schurkenlady dieser Star Trek - Picard-Folge: Bjayzl (Necar Zadegan). Da auch in dieser Folge Action nicht fehlen darf, bekommt vor allem Seven diesbezüglich einen coolen Abgang gegen Ende der Folge serviert.

Das tatsächliche Ende der Star Trek - Picard-Folge bietet neben einigen geahnten Offenbarungen auch eine große Überraschung bezüglich eines Crew-Mitglieds, die wir nun wirklich nicht kommen sahen! Eine abwechslungsreiche Folge, die uns hoffen lässt, dass wir Seven noch einmal wiedersehen. Und eine Folge, die das Mysterium um die Androiden-Schwestern wie auch die Romulaner-Verschwörung als noch tiefer offenbart als gedacht (jedoch zuvor von uns schon erhofft).

Die Hälfte der Staffel ist rum, der Schocker lässt einige Steigerungen für die noch offene zweite Hälfte erhoffen. Wer die aktuelle Folge, die auch diesmal wieder Jonathan Frakes Regie führte, schon gesehen hat: Na, wer wünscht sich Stewart nun noch in einer Piratenserie? ;-)

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14 Kommentare
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Uatu : : The Watcher
23.02.2020 16:40 Uhr
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Dabei seit: 12.10.11 | Posts: 1.352 | Reviews: 1 | Hüte: 125

@Steffi:

Klar, eine Story in der die Protagonisten einen scheinbar aussichtslosen Kampf für eine bessere Welt/Zukunft kämpfen, kann man auch zeigen. Das ist dann nur leider generischer Schmonz, den man überall zu sehen bekommt. Gerade in diesem Punkt hat sich Star Trek sonst vom Rest unterschieden.
Star Trek ist nicht der Weg zur Utopie, es ist die Utopie und der Erhalt dieser. Die eine hoffnungsvolle Zukunft die zwischen all den Post-Apokalypsen herraus stach. Die eine Zukunft in der wir alle gern leben würden.
Doch hier befinden wir uns in einer Welt, in der der gefühlt einzige der sich moralisch korrekt verhalten hat, dafür von so ziemlich jedem auf die Fresse bekommt. Die öffentlichen Medien klagen ihn für sein Verhalten an, die Sternenflotte jagt ihn vom Hof, sein erster Offizier verdenkt es ihm, ja selbst die Romulaner wollen ihm dafür ans Leder.

Auch wenn man die Entwicklung zu dieser Sternenflotte halbwegs plausibel erklären kann und die Charaktere am Ende alle ihre Redemption erfahren, ist dies nicht mehr der Kampf um den Erhalt einer besseren Zukunft (was ja auch Jahrzehnte lang als sozialkritischer Kommentar funktioniert hat), sondern der schon so oft gesehene, Kampf für eine vage Vorstellung einer besseren Zukunft, in einer egoistischen und gefährlischen Welt.

Und auch sonst habe ich nicht den Eindruck echtes Star Trek zu sehen. In einer Star Trek Serie wären beispielsweise die Androiden-Arbeiter ethisch hinterfragt und ausdiskutiert worden. Alleine hier gibt es soviel Potenzial, welches aber vermutlich hinter einer "Romulaner haben die Borg erschaffen-Story" nur oberflächlich tangiert wird.

Das klingt jetzt alles viel negativer als ich Picard wirklich finde. Wie gesagt, ich habe ne Menge Spaß mit der Serie, nur leider sehe ich hier auch eine weitere vergebene Chance.

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Kal-El : : Moviejones-Fan
23.02.2020 14:51 Uhr
0
Dabei seit: 13.03.17 | Posts: 775 | Reviews: 2 | Hüte: 19

Und ich dachte Picard ist der Garant dafür, dass wir sowas ähnliches bekommen wie TNG ...

Leider entpuppt sich die Serie als ein Reinfall. Mich erinnert fast nix an Star Trek. Eher Star Wars. Bei ST Picard ist einfach nix stimmig, schade, hatte so große Hoffnung.

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Bonsai : : Moviejones-Fan
23.02.2020 13:46 Uhr
0
Dabei seit: 08.12.12 | Posts: 330 | Reviews: 2 | Hüte: 22

Es wäre für mich völlig vertretbar wenn der Verlust dieser utopischen Grundstimmung erklärt werden würde. Und Gründe gäb es doch wahrlich genug - z. B. die Nachwehen des Dominionkrieges. In der besten Tradition der Star Trek Erzählungen könnte die Angst vor Krieg und Terror die Föderation in eine Art Überwachungsstaat mit Unterdrückung und all den zu sehenden Effekten getrieben haben. Das würde dann auch erklären, warum wir in allen bisherigen Serien und Filmen den Eindruck hatten überall ein Sternenflottenschiff anzutreffen und hier nun eben nicht. Isolationismus, Paranoia ... es würde es für mich persönlich einfacher machen.

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MJ-SteffiSpichala : : Moviejones-Fan
23.02.2020 13:21 Uhr
0
Dabei seit: 07.01.14 | Posts: 429 | Reviews: 0 | Hüte: 22

@Uatu - nunja, du sagst es ja schon: wie Picard sagt, das ist nicht mehr die Sternenflotte. Dennoch gibt es quasi den Funken Utopie in einer scheinbar siegreichen Dystopie: Picard selbst und all die, welche an die Utopie geglaubt und für sie gekämpft haben. Warum also nicht thematisieren, ob die Alten Hasen der Utopie es schaffen, den Funken wieder zu entfachen und eine neue Generation dabei mit auf diesen Weg zu nehmen? Ich kann mir gut vorstellen, dass es auch Stewarts Bedingung war, keine Friede, Freude, Eierkuchen-Sternenflotte zu zeigen. Sondern eher den Weg, sich diese Utopie erneut zu erkämpfen. Passt eben auch besser zum Zeitgeist, der immer mit gespiegelt und zugleich darüber hinausgegangen wurde.

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Uatu : : The Watcher
22.02.2020 17:47 Uhr | Editiert am 22.02.2020 - 18:08 Uhr
0
Dabei seit: 12.10.11 | Posts: 1.352 | Reviews: 1 | Hüte: 125

@8balls & Kayin:

Über die Jahre wurde diese Utopie ja auch immer weiter aufgeweicht und zunehmend widersprüchlicher. Besonders DS9 hat sich da schon weit vom Grundgedanken entfernt. Dennoch war die Idee einer Gesellschaft, welche sich materieller Reichtümer entsagt und damit individuelle Armut abgeschaft hat, ein essentieller Bestandteil dieser Utopie. Und da kamen insbesondere die gierigen Ferengi als Gegenentwurf und Spiegelbild unserer kapitalistischen Gesellschaft eben nie sehr gut weg. Gerade der Kontrast zwischen Picard´s Chateau und Raffie´s Trailer deutet hier eine Zukunft der Menschheit an, welche nicht mit Roddenberrys Vision zu vereinbaren ist. Natürlich könnte man dies irgendwie plausibel erklären, aber das wird nicht getan. Es wird uns unkommentiert als Normalzustand dieser Zukunft verkauft.
Dass es Währung, Werbung und solch dunkle Ecken voller Krimineller auch schon immer im Star Trek Universum gab, möchte ich ja gar nicht abstreiten. Aber eben diese als Schauplätze für die Serie zu wählen, ohne diese dann auch mal dem utopischen Gegenentwurf gegenüber zu stellen, bekommt man überall zu sehen. Klar kann es gern auch mal etwas dreckiger zugehen, aber eine Welt voller Korruption, Intriege, Rache, Entäuschung, Mord und Totschlag zu zeichnen, ohne dann auch mal die leuschtende, utopische Perspektive zu zeigen ist nunmal kein Star Trek.

Ganz besonders stört mich hier aber das Bild der Föderation. Nicht nur, dass diese mit den Androiden tatsächlich die Sklavenrasse geschaffen hat, vor welcher Guinan damals schon gewarnt hatte, und diese auch entsprechend behandelt ("Good morning, plastic-people" / "hey he can hear you" - "so what?") Sie ist auch sonst nicht mehr das erstrebenswerte Vorbild das sich höheren Ideallen verschrieben hat. Die Föderaion wird hier nun als erpressbare, pragmatische Zweckgemeinschaft dargestellt, welche aus Angst an Macht und Einfluss zu verlieren Millionen hilfsbedürftiger die Unterstützung versagt. Idealle und Werte werden mal eben aus Angst Mitglieder zu verlieren, über Bord geworfen.

"This isn´t Starfleet anymore" - Jean-Luc Picard

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8balls : : Moviejones-Fan
22.02.2020 13:48 Uhr
0
Dabei seit: 05.01.15 | Posts: 211 | Reviews: 0 | Hüte: 18

Ja die Ferengi sind das Paradebeispiel. Aber man braucht da ja gar nicht soweit gehen, man schaue sich nur mal DS9 an, welche ja im Bajoranischen Raum liegt. Da sind die Offiziere der Sternenflotte ja auch "gezwungen" Geld zu besitzen und auszugeben. Und sei es nur um im Quarks zu bezahlen. Aber ich glaube, alle Waren auf dem Promenadendeck werden dort altmodisch mit einer Währung (in diesem Fall in Gold gepresstes Latinum) bezahlt.

MJ-Pat
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Kayin : : Hollywoodstar
22.02.2020 13:39 Uhr
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Dabei seit: 11.10.15 | Posts: 2.765 | Reviews: 2 | Hüte: 306

@uatu @8balls

Nicht zu vergessen sind die Ferengi, welche ihre ganze Kultur auf Handel aufbauen. Außerdem ist die Utopie ja immer nur in bestimmten Epochen präsent. Ansonsten gibt es auch immer wieder Korruption und Machtspiele innerhalb der Föderation. Besonders die Filme zeigen dies mehr oder weniger. Der Marquis in Voyager ist da auch zu nennen.

Wenn alles immer Friede, Freude, Eierkuchen wäre, wäre das auch ziemlich langweilig, wenn immer nur fremde Zivilisationen Unruhe reinbringen würden.

"I’ll do my best."

"Your best! Losers always whine about their best. Winners go home and fuck the prom queen."

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8balls : : Moviejones-Fan
22.02.2020 13:15 Uhr
0
Dabei seit: 05.01.15 | Posts: 211 | Reviews: 0 | Hüte: 18

@Uatu Nun ja dazu muss ich aber sagen, dass wir uns (soweit ich das mitbekommen habe) nicht auf Föderrationsgebiet befinden. Und selbst wenn, es auch immer schon Planeten gab die dem reinen Vergnügen dienten. Risa zum Beispiel. Und auch wenn der Gedanke zwar ein schöner war, konnte ich mir nie so recht vorstellen, dass es in dieser Utopie keine (beruflich/sozialen) abgehängten und auch keine Kriminalität mehr gibt. Hier sei als Beispiel nur mal das Orion Syndikat angeführt. Und auch Geld gibt es dort noch. Wenn auch nicht in der Föderation selbst. Aber wo es Geld gibt, gibt es auch Werbung. Schliesslich muss sich das was verkauft werden soll auch verkaufen.

Was mich allerdings echt irritiert hat, war ja das FSK18 Ding. Nur wegen der Szene am Anfang? Ja sie war sicher nichts für Kinder und für Star Trek Verhältnisse auch relativ brutal. Aber gleich nen FSK 18 und Pineingabe etc? Ich hatte das bis dato nichtmal eingerichtet.

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Tarkin : : Moviejones-Fan
22.02.2020 11:42 Uhr | Editiert am 22.02.2020 - 11:46 Uhr
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Dabei seit: 10.10.17 | Posts: 1.305 | Reviews: 0 | Hüte: 18

Folge 5 hat mir mal richtig gut gefallen, weil es gefühlt endlich richtig los ging. Seven hat den (rück-) Wandel zum Menschen für mich bereits vollzogen. hoffentlich sehen wir sie nochmal.

Ich war ziemlich geschockt, dass es Icheb war, der am anfang einfach grusslos weg gemetzelt wurde.

Das MHN gefällt mir auch ziemlich gut, aber Robert Picardo hätte mir noch besser gefallen. Hoffentlich bleibt die Serie jetzt so flott, nach dem recht zähen Anfang.

Muss meinem Vorredner recht geben. Es steht zwar Star Trek drauf, aber der Geist fehlt noch irgendwie. So schlecht ist Discovery aber nun auch wieder nicht.

"Die fliegen jetzt."

"Die fliegen jetzt?"

"Die fliegen jetzt!"

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Uatu : : The Watcher
21.02.2020 21:38 Uhr | Editiert am 21.02.2020 - 23:59 Uhr
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Dabei seit: 12.10.11 | Posts: 1.352 | Reviews: 1 | Hüte: 125

Nach fünf Folgen stellt sich bei mir nun leider etwas Ernüchterung ein.
ST Picard ist bei weitem kein Totalausfall wie Discovery, welche mit aufgesetzt wirkendem und furchtbar übertriebenem Drama zwischen einer Bande Unsympathen, seine Woke-Message in haarsträubend dämlichen Plots, gänzlich unwissenschaftlich, Fate und Faith propagierend, gen SJW-Dystopie steuerte.
Nein, Picard macht definitiv mehr Spaß, die Charaktere überzeugen und sind relatable, das Wiedersehen liebgewonnener Figuren erfreut das Trekkie-Herz und auch die Story ist, wenn auch etwas schleppend, interessant genug um dran zu bleiben.

Doch leider bleibt bei Picard etwas essentielles auf der Strecke.
Star Trek war immer eine Utopie, eine Zukunft in der die Menschheit sich weiter entwickelt hat, Gier, Kapitalismus, Intoleranz hinter sich gelassen und sich höheren Idealen verschrieben hat. Eine optimistische Vision der Zukunft in der man es sich leisten konnte moralisch korrekt zu sein.
Star Trek betrachtete unsere Probleme immer aus dieser unbeeinflussten, puren, perfekten Perspektive.
Das machte Trek so einzigartig, und genau darauf verzichtet man bei Picard. Dieses Star Trek ist keine Utopie mehr, es wird geraucht, gevaped und geflucht. Diese Sternenflotte verfolgt keine Idealle mehr, Sie ist korrupt, ängstlich, pragmatisch und erpressbar. Hier bekommt man den selben Blickwinkel wie in jeder generischen Sci-Fi-Serie. Unsere heutige, aus niederen Beweggründen getriebene, Gesellschaft verpackt in einem Zukunfts-Setting.

Gerade Episode 5 mit den Holo-Ad´s und all den zwielichtigen Charakteren im Rotlichtbezirk wirkte zwar witzig aber leider auch furchtbar generisch und "Star-Warsy".
Ich habe eine Menge Spaß an all den Throwback´s und werde den auch weiterhin haben, aber den Geiste Star Trek´s sucht man hier vergebens.

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MJ-SteffiSpichala : : Moviejones-Fan
21.02.2020 18:25 Uhr
0
Dabei seit: 07.01.14 | Posts: 429 | Reviews: 0 | Hüte: 22

@Chris1605 - da du viel spoilerst, was nicht in der Review steht, bitte schreib fett "mehr Spoiler" oder sowas drüber oder komplett markieren wink

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Chris1605 : : Moviejones-Fan
21.02.2020 16:05 Uhr
0
Dabei seit: 19.04.19 | Posts: 19 | Reviews: 0 | Hüte: 3

Halbzeit bei Picard und was ne Folge! Scheinbar haben alle Hauptcharaktere bei Picard dunkle Geheimnisse. Mal eine Folge, die bei Amazon mit 18+ eingestuft wurde. Ist im Einstieg hart und blutig.

Seven of Nine wirkt inzwischen sehr menschlich, hart und kompromisslos. Aber „Ich funktioniere“ ist aus der „alten“ Zeit übriggeblieben. Die Rangers sind wohl aus Babylon 5 geklaut, gute Rolle für Seven. Gute Idee mit den „Werbehologrammen“ von Freecloud. Auf jeden zugeschnitten, einfach „wegzuwischen“. Wie FB oder Insta der Zukunft. Nur Elnor bekommt keines. Bei Elnor wird gut dargestellt, dass er in seinem Leben nur die abgeschlossene „Frauenumwelt“ des Ordens kennt.

Raffi überzeugt als XO oder No. 1. Verantwortlich für Planung und Durchführung, detailversessen (Kapuze, Seven: Können sie atmen).

Rios bleibt die „Coole Socke“. Wundert mich, dass er sich auf seinem Schiff von Raffi das Rauchen verbieten lässt. Auch Raffi zeigt ihre „dunkle Vergangenheiten“. Wegen der Obsession der Verschwörung die Familie vernachlässigt und abhängig geworden. Mal wieder die Frage: Was bringt Rache? Töte ich den/ die Böse, geht es mir dann besser? Kurzer Moment der zwei Kollektivmitglieder, Picard und Seven; sind wir wirklich menschlich? Guter Moment!

Was weiß Dr. Jurati, das so schlimm ist, dass sie ihren Freund umbringt?? Gut, dass es diesmal keine albernen Borg-Kubus-Szenen gab, hätte nicht gepasst.

Neben der Begeisterung: Ob es die „Blutszene“ in der Intensität bedurfte? Die Böse Bjazl wirkte wenig überzeugend, auch das Drumherum etwas künstlich.

Insgesamt ein harte Folge, bei der mir das Spiel der Crew gut gefällt. Sie lösen zusammen das Problem und stehen hinter Picard. Auch Rios, der vorgibt „mehr Geld“ zu wollen zum Kubus. Gut das Raffi zurückkommt, sie passt als No. 1 in die Crew. Seven gut als weiterentwickelter Rächer dargestellt, der zum Schluss doch kompromisslos ist.

Insgesamt gefällt mir diese „neue“ Enterprise-Welt, die etwas düsterer, ehrlicher und geheimnisvoller ist, als die klinisch reine TNG-Welt. Sir Patrick bringt wieder Tiefe und Bindungsgefühl (zu Raffi) ins Spiel. Freue mich auf die zweite Hälfte!

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MJ-SteffiSpichala : : Moviejones-Fan
21.02.2020 15:44 Uhr
0
Dabei seit: 07.01.14 | Posts: 429 | Reviews: 0 | Hüte: 22

@Swerner1975 - ich dachte mir auch schon etwas mehr diesbezüglich im Verlauf, aber in dem Ausmaß habe ich es dann doch nicht kommen sehen.

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Swerner1975 : : Moviejones-Fan
21.02.2020 14:53 Uhr
0
Dabei seit: 23.08.19 | Posts: 2 | Reviews: 0 | Hüte: 0

Also für mich war die Offenbarung eines Crewmitglieds nicht überraschend... Damit konnte man schon fast rechnen...

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