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Betrifft natürlich auch "Avatar 2-5"

Weg mit den Brillen! James Cameron bleibt seiner 3D-Vision treu (Update)

Weg mit den Brillen! James Cameron bleibt seiner 3D-Vision treu (Update)
40 Kommentare - Mi, 06.06.2018 von R. Lukas
3D auf dem Rückgang? Nicht, wenn es nach Visionär James Cameron geht! Er will in Zukunft technologisch sogar noch mehr herausholen und die lästigen Brillen abschaffen.
Weg mit den Brillen! James Cameron bleibt seiner 3D-Vision treu

Update: Um es noch mal auf den Punkt zu bringen, James Cameron verspricht für seine vier Avatar-Sequels das beste 3D, das möglich ist. Dafür will er alles in seiner Macht Stehende tun, und deshalb arbeitet er mit den Leuten von Dolby Cinema zusammen, die eine revolutionäre Projektions-Technologie entwickelt haben.

++++

Mit Avatar - Aufbruch nach Pandora brachte uns James Cameron ein 3D-Filmerlebnis wie noch nie zuvor, fortan gehörten 3D-Brillen zur Standard-Ausstattung der Kinogänger. Und gehören es bis heute, jedoch kommt man nicht umhin festzustellen, dass die Popularität des Dreidimensionalen rapide abbaut. Cameron aber bleibt davon überzeugt, dass diese Technologie die Zukunft des Kinos darstellt, weshalb er sie auch für Avatar 2, Avatar 3Avatar 4 und Avatar 5 nutzt und weiter verbessert.

Seine Hoffnung ist, dass 3D gang und gäbe wird, und er denkt, dass die Filmindustrie dies in gewissem Maße schon erreicht hat. Zu der Zeit, als Avatar - Aufbruch nach Pandora veröffentlicht worden sei, seien weltweit etwa drei- oder viertausend Kinos mit digitalen, 3D-fähigen Projektionssystemen ausgestattet gewesen. Jetzt gebe es 65.000 oder 70.0000. 3D sei also allgegenwärtig und alltäglich geworden und daher nichts Besonderes mehr, darum, so Cameron, sprechen viele Leute vom Misserfolg des 3D. Aber sich von 3.000 auf 70.000 Kinos zu steigern, sei doch alles andere als ein Misserfolg.

Dass der 3D-Trend mehr und mehr abflaut, erklärt sich Cameron damit, dass Hollywood die Sache nicht richtig anpackt. Filme erst nachträglich in 3D zu konvertieren, wie es die gängige Praxis ist, hält er für den falschen Weg. Camerons Appell: Es sollte immer direkt in 3D ("native 3D" lautet der englische Ausdruck dafür) gedreht werden. Derzeit steckt er mitten in der aufwendigen Produktion seiner Avatar-Sequels, von denen er jeweils zwei am Stück bearbeitet. Dort handhabt er es so, wie er es predigt, und greift auch auf eine neue Motion-Capture-Technologie für Unterwasseraufnahmen zurück, an der er jahrelang getüftelt hat.

Der nächste Schritt in der 3D-Evolution ist für ihn klar: weg von den Brillen! Den Zuschauern ins Gesicht zu starren, wenn sie in den Spiegel schauen, wird die nächste große Sache, sagt Cameron. Schließlich haben wir zwei Augen und nehmen die Welt stereoskopisch wahr. 3D-Brillen sollen überflüssig werden, die Kinoleinwände von sich aus 3D in guter Qualität wiedergeben können. Dafür wären laut Cameron entsprechende Laser-Projektoren und autostereoskopische Leinwände erforderlich, sodass man keine 3D-Brillen mehr bräuchte, um Filme in 3D zu sehen. Es sei alles möglich, und die Frage sei nur, ob es dazu kommt oder nicht, meint er.

Wie denkst du über 3D im Kino?
Gesamt: 890 Stimmen
Quelle: VFX Blog
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40 Kommentare
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Sully : : Elvis Balboa
14.08.2018 21:52 Uhr
0
Dabei seit: 29.08.09 | Posts: 9.775 | Reviews: 30 | Hüte: 367

@Strubi

Nicht falsch verstehen, diese Definition kommt nicht von mir. Ich habe es in diversen Diskussionen nur immer wieder gehört und gelesen. Ich selbst mag gute Pop-Outs ja auch hin und wieder, wobei mir persönlich beim 3D die räumliche Tiefe dennoch wichtiger ist.

Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!

MJ-Pat
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Strubi : : Hexenmeister
14.08.2018 20:09 Uhr
0
Dabei seit: 30.08.10 | Posts: 3.157 | Reviews: 2 | Hüte: 44

@Sully

Wobei ich zugeben muss, dass ich da eigentlich bei Wolverine77 bin. Für mich hätte 3D auch mehr Reiz, wenn man mehr mit diesen "billigen" Effekten spielen würde. Natürlich trägt das in der Regel letztendlich nichts zur Geschichte bei, aber was solls, es soll mich unterhalten. Das 3D, wie es in den letzten Jahren gehandhabt wird, könnte man sich mMn sparen. Auf mich wirkt das nicht realistischer, echte Tiefe muss man auch eher suchen.

MJ-Pat
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Kayin : : Schneemann
14.08.2018 19:31 Uhr | Editiert am 14.08.2018 - 21:31 Uhr
0
Dabei seit: 11.10.15 | Posts: 1.222 | Reviews: 2 | Hüte: 93

In SW TFA gab es diese Szene, bei der der Sternenzerstörer so sehr aus der Leinwand ragte, dass man dachte, man könne die Spitze anfassen. Das war aber auch der einzige Pop out Effekt, der zu einer Szene passte.

Oh Schnapszahl!

1111 Kommentare

Na denn, Prost

After that, I understood the rules, I knew what I was supposed to do, but I didn’t. I couldn’t. I was compelled to stay, compelled to disobey. And now, here I stand because of you, Mr. Anderson. Because of you, I’m no longer an Agent of this system.
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Sully : : Elvis Balboa
14.08.2018 18:05 Uhr
0
Dabei seit: 29.08.09 | Posts: 9.775 | Reviews: 30 | Hüte: 367

@Wolverine77

Genau diese von Dir gewünschten Effekte standen ja von Beginn an in der Kritik. Sie galten und gelten eher als "billiger" Showeffekt. Mich wundert es deshalb wenig, dass man mittlerweile fast vollständig vom Einsatz der Pop-Outs absieht . Soweit ich weiß finden Sie meist nur noch in Animationsfilmen und Horrorfilmen Verwendung. Es ist allerdings auch die Frage, wie sehr so ein Effekt zur Handlung und/oder zur Atmosphäre beiträgt. Ist so ein Fall aber gegeben, bin auch ich nicht abgeneigt.

Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!

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Wolverine77 : : Moviejones-Fan
14.08.2018 16:58 Uhr
0
Dabei seit: 03.12.15 | Posts: 9 | Reviews: 0 | Hüte: 0

Hier zur Abwechslung noch mal ein "On-Topic"-Kommentar:

Vielleicht bin ich altmodisch, aber was mich an der 3D-Technik von Anfang an gereizt
hatte, war, dass Gegenstände aus der Leinwand heraustreten und im Kinosaal schweben,
so dass man meint, sie anfassen zu können. Doch leider interessieren sich die
wenigsten Filmemacher dafür, solche Pop-out-Effekte einzubauen. Heute sind die Filme
zwar räumlich, aber es sieht immer noch so aus, als ob man durch ein Fenster schaut,
und nicht, als ob man sich mittendrin befindet. Insofern bin ich von der ganzen 3D-
Entwicklung enttäuscht, weil sie mir nicht die Illusion bietet, die ich mir davon
erhofft hatte: Mich selbst wie ein Teil dieser Welt zu fühlen.

MJ-Pat
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Rubbeldinger : : Moviejones-Fan
09.06.2018 19:13 Uhr | Editiert am 09.06.2018 - 19:21 Uhr
0
Dabei seit: 31.08.15 | Posts: 2.197 | Reviews: 11 | Hüte: 66

@Sully

Mir geht es eher weniger ums fotografieren an sich, mehr darum damit zu filmen!

Meine gute, alte Videokamera hat sich vor nicht all zu langer Zeit aus dieser Welt verabschiedet, da die Akkus ihren Geist aufgegeben haben, und ich die Fernbedienung verloren hab, die damals gutes Geld gekostet hat! Für Testzwecke, um das Filmen zu üben und mit den Spezialeffekten zu spielen die das Ding drauf hat, wars ok, aber von der Bildqualität her natürlich schon sein vielen Jahren unnütz für richtige Projekte, daher der Gedanke mir ne Spiegelreflex/Systemkamera zu kaufen, da diese Camcordern überlegen sind, und die Idee stattdessen billiger zu fahren wenn ich n Handy nehm und mir dafür Sätze an aufsteckbaren Linsen etc zuleg!

Mein Killertomaten-Trailer filmt sich schließlich nicht von alleine! wink

@MrBond

mal von der Lichtstärke bei Dämmerlicht und Nacht abgesehen - da neigen die Handykameras nämlich komplett zu versagen und die Fotos/Videos komplett zu verrauschen.

Das ist leider ein Problem! Da ich aber eh vorhab, wenn kein natürliches Licht in ausreichender Stärke vorhanden ist, alles dementsprechend auszuleuchten und ich für wirklich dunkle Ecken eh nicht viel übrig hab, sollte das machbar sein auch nur mit dem Handy auszukommen! Hab im Laufe der Zeit schon öfters Apps gesehn die extra dafür gedacht sind besser zu Filmen, und in Kombi mit den dafür erhältlichen Linsen arbeiten!

Ich hab noch schnell was bei Amazon zusammengesucht zu dem Thema:

Handy 1

Handy 2

All Hail To Skynet!

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Sully : : Elvis Balboa
09.06.2018 14:49 Uhr | Editiert am 09.06.2018 - 14:55 Uhr
0
Dabei seit: 29.08.09 | Posts: 9.775 | Reviews: 30 | Hüte: 367

@MrBond und Rubbeldinger

Ich nutze zwar unterwegs auch gern mal die Handycam zum fotografieren, aber wenn ich gezielt losgehe, stecke ich nach wie vor die Spiegelreflex Ausrüstung ein. Auf dem Handy sehen die Bilder bei perfekten Rahmenbedingungen im Grunde schon gut aus. Auf dem PC Monitor und/oder in größeren Formaten werden die Qualitätsunterschiede aber schon sichtbar. Nichtsdestotrotz ist es erstaunlich was die kleinen Cameras in den Handys zu leisten vermögen.

@Rubbeldinger

Da ich es bei MrBond ja weiß, frage ich nur Dich: Fotografierst Du "amibitionierter" oder "knipst" Du eher?

Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!

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MrBond : : Moviejones-Fan
09.06.2018 12:22 Uhr
0
Dabei seit: 03.12.14 | Posts: 2.529 | Reviews: 15 | Hüte: 335

@Rubbeldinger & Sully

Vielen Dank für die Hüte.

Da wir sowieso schon off-topic sind, noch etwas zum Thema "Qualität der Handykamera". Grundsätzlich bin ich da absolut bei Dir. Ich bin sehr begeistert, was aktuelle Handykameras an Bildqualität liefern. Dennoch wollte ich nicht auf eine richtige Kamera (sei es Camcorder, sei es Spiegelreflex) verzichten. Die haben mir dann doch noch die einen, oder anderen Vorteile. Der Vorteil der Camcorder ist zweifelsohne der optische Zoom, insbesondere, wenn die Brennweite stufenlos per Zoomwippe verändert werden kann. Die Spiegelreflex bringt dagegen zu sehr moderaten Preisen sehr große Sensoren mit, die ebenfalls durch tolle Schärfentiefe zum Filmlook beitragen. Besonders tolle Aufnahmen sind dann auch insbesondere in Kombination mit lichtstarken Objektiven (f1.8 und kleiner) möglich. Das sind alles Dinge, die eine Handykamera nicht liefern kann, mal von der Lichtstärke bei Dämmerlicht und Nacht abgesehen - da neigen die Handykameras nämlich komplett zu versagen und die Fotos/Videos komplett zu verrauschen. Aber bei schönem Wetter und viel Licht, machen sie ihren Job natürlich super.

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

MJ-Pat
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Rubbeldinger : : Moviejones-Fan
09.06.2018 01:22 Uhr
0
Dabei seit: 31.08.15 | Posts: 2.197 | Reviews: 11 | Hüte: 66

@MrBond

Interessant war auch, dass man für besseren Filmlook einen elektronischen "Filmkorn" dazuschalten konnte...

Es gibt mittlerweile viele Seiten, die sich darauf spezialisiert haben, auf Darstellung von Filmkorn, und diesen in vielen unterschiedlichen Varianten zum downloaden anbieten! Wirkt alles sehr autentisch und erfüllt seinen Zweck!! Ich benutze diese Effekte schon seit Jahren!

@Sully

Das bedeutet aber nicht, dass man sich deshalb auch an eine Umstellung gewöhnen wollen muss. Für mich macht dieser Effekt die gesamte Magie kaputt.

Meine Worte! Aber wenn ich mir so anseh, was alles möglich ist, bin ich gespalten!

Ich wollte mir schon vor Jahren eine Spiegelreflex kaufen! Aber dann kamen die Systemkameras auf den Markt, dann wollte ich eine von diesen! Mein Preisniveau war immer so bei etwa 1700 €uro! Aber überrascht, durch die immense Entwicklung der Handykameras, und den Erwerb von Linsen und Filtern dafür, die nur einen Bruchteil für das gleiche Sortiment bei Spiegel,- und Systemkameras ausmachen, für den gleichen Effekt, bin ich doch mittlerweile eher dafür, mir n besseres Handy zu kaufen, und für unter hundert €uro ein Sortiment zuzulegen, das ansonsten mehrere tausend €uro gekostet hätte!

Und wie auch immer es bei anderen Fernsehern heissen mag, aber bei meinem Samsung heisst es "Motion Plus", und das hab ich immer deaktiviert!

All Hail To Skynet!

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MrBond : : Moviejones-Fan
08.06.2018 10:21 Uhr | Editiert am 08.06.2018 - 10:22 Uhr
1
Dabei seit: 03.12.14 | Posts: 2.529 | Reviews: 15 | Hüte: 335

@Sully

Absolut. Dazu kommt eben auch, dass die Technik immer weiter fortschreitet. War es bis vor 10 Jahren von der Daten-Bandbreite gar nicht möglich mehr als 25 Vollbilder in HD vom Sensor zum Speicher zu übertragen, sind die Dinger mittlerweile so schnell und die Kompressionen so gut, dass Full-HD problemlos im Bereich von 60 bis über 100 fps übertragen werden können. Überlegte man früher krampfhaft, wie man eine Zeitlupe generieren kann, macht man das heute direkt mit dem Handy... in bester Qualität. Und an der Stelle finde ich die Entwicklung auch toll. Aber trotzdem will ich die Slomo dann mit den guten alten 25fps abspielen (ist dann sowieso die bessere Slomo ^^)

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

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Sully : : Elvis Balboa
08.06.2018 10:11 Uhr
0
Dabei seit: 29.08.09 | Posts: 9.775 | Reviews: 30 | Hüte: 367

@MrBond

Dieses Dilemma kenne ich nur zu gut. Schon immer habe ich versucht meinen Videos einen Filmlook überzustülpen...was in den meisten Fällen natürlich nur bedingt gelang.

Aber ich glaube ohnehin, dass das Interesse bei den Meisten heute eher ans praktikable geknüpft ist. Fast jeder hat ein Smartphone...und dann wird halt damit gefilmt. Da machen sich die Wenigsten einen Kopf wie das am Ende aussieht.

Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!

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MrBond : : Moviejones-Fan
08.06.2018 10:00 Uhr | Editiert am 08.06.2018 - 10:02 Uhr
0
Dabei seit: 03.12.14 | Posts: 2.529 | Reviews: 15 | Hüte: 335

@Sully

Da bin ich ganz Deiner Meinung. Ich mag es auch nicht und mache alles, um dies zu verhindern. So habe ich meinem Fernseher abgewöhnt, auf Teufel komm raus, blöde Zwischenbilder zu berechnen. Wenn ich früher selber Videos machte, wurde das 50i-Material standardmässig deinterlaced, sprich die Halbbilder zusammen geführt, und ich hatte sogar damals eine teure Canon XL2, die 25p onbord hatte (hier war die Faustregel, Belichtungszeit 1/25s für den motion blur bei 25p und mit der Blende den Rest erledigen). Interessant war auch, dass man für besseren Filmlook einen elektronischen "Filmkorn" dazuschalten konnte... was ja heute auch jeden stört. Was früher den Filmlook ausmachte, wird von der heutigen Generation als Fehler wahrgenommen.

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

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Sully : : Elvis Balboa
08.06.2018 09:36 Uhr
1
Dabei seit: 29.08.09 | Posts: 9.775 | Reviews: 30 | Hüte: 367

@MrBond

Nö, ich will es nicht. Bisher hat es sich ja zu meiner Freude noch nicht durchgesetzt. So lange ich es vermeiden kann, werde ich Filme auch nicht in dieser Version konsumieren. Natürlich ist es, wie ja fast alles, letztlich Gewohnheit. Das bedeutet aber nicht, dass man sich deshalb auch an eine Umstellung gewöhnen wollen muss. Für mich macht dieser Effekt die gesamte Magie kaputt.

Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!

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MrBond : : Moviejones-Fan
08.06.2018 08:56 Uhr
1
Dabei seit: 03.12.14 | Posts: 2.529 | Reviews: 15 | Hüte: 335

@Rubbeldinger & Signs @60fps

Es ist tatsächlich eine Frage der Gewohnheit. Wir sind mit 24 fps im Kino aufgewachsen. Ruckelnde Kameraschwenks werden seither mit hoher Belichtungszeit (motion blur) kaschiert. Lediglich die Kameras auf dem Consumermarkt haben dieses geschmeidige Bild mitgebracht - schon vor Jahren mit dem 50 fps interlaced (50i = 50 Halbbilder / Sekunde). Und weil die Videoaufnahmen des Mallorca-Urlaubs mit 50i so geschmeidig aussehen, wirkt für uns dieses "Jenseits-der-48-fps-Filmmaterial" wie Consumer-Kamera Gedöns - Urlaubsvideos. Soaps sehen auch nur wie Urlaubsvideos aus, weil man sich einfach kein teures Equipment für die Produktion leisten kann.

Das paradoxe daran ist, dass früher dem ambitionierten Hobby-Filmer dieses 50i-Dilemma ein Dorn im Auge war (wegen des Urlaubsfilmeffekts. Der Kino-Look war eben nicht geschmeidig). Das hatte auch die Industrie bemerkt und teure Consumer-Kameras entwickelt, die endlich auch 25p (progressive, also Vollbild) konnten. Die Kunden feierten das... und jetzt will plötzlich jeder 50p, 60p...

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

MJ-Pat
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Rubbeldinger : : Moviejones-Fan
08.06.2018 00:31 Uhr
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Dabei seit: 31.08.15 | Posts: 2.197 | Reviews: 11 | Hüte: 66

@Signs

Da will ich mich aber nicht dran gewöhnen, solange es technisch möglich ist den Soap-Effekt abzuschütteln!

Ich finde eben, damit kommt alles rüber als obs aus Plastik wär, aus Knetmasse geformt und obwohls durch die flüssigeren Bewegungen wegen mehr Bildern pro Sekunde das leichte ruckeln bei manchen Kamerafahrten verliert, sieht es doch unwirklicher aus und entfernt das entfernte sehen, das mitverfolgen der Materie, und ersetzt das Ganze durch ne Helmkamera und versucht einen mittenrein zu stürzen! Aber das vernichtet den Flair, den Filme und Serien egtl haben sollten!

ich hab das gefühl gegen mehr bilder pro sekunde zu sein, gehört zum guten ton. scheint mir eher eine mainstreammeinung zu sein. auch was du schreibst, schreibt im grunde jeder dazu

Das ist eben eine Frage des Empfindens! Es schreiben eben viele wie gegossen dieselben Worte zu dem Thema, die 24 Bilder befürworten, aus genau denselben Günden! Ich bin lieber dabei als mittendrin, schließlich will nicht ich diese Abenteuer erleben, sondern nur beobachten wie andere damit fertig werden, und mir dann vorstellen wie es wohl wäre! Als wenn man live miterlebt, was andere einem erzählen, obwohl mans direkt vor sich zum ersten Mal ablaufen sieht! Und wenn man optisch das Epische aus der Materie zieht, hilft mir das nicht dabei! Eine Lasur reicht völlig, ich brauch nicht noch ne Schicht Hochglanzlack oben drauf! tongue-out

All Hail To Skynet!

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