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Independence Day - Wiederkehr

Total überflüssig aber trotzdem unterhaltsam

Independence Day - Wiederkehr Kritik

5 Kommentar(e) - 15.07.2016 von TiiN
Hierbei handelt es sich um eine User-Kritik von TiiN.
Filmkritik

Independence Day - Wiederkehr Bewertung: 3/5

Independence Day 2: Die Wiederkehr ist ein Science Fiction Film aus dem Jahr 2016 vom deutschen Regisseur Roland Emmerich.

Story

Die Aliens wurden besiegt, die Erde hat gewonnen und war in den letzten 20 Jahren damit beschäftigt, sich wieder aufzubauen. Das machte man unter anderem durch Zuhilfenahme diverser Alientechnologie, welche durch die vielen Wracks erforscht werden konnte. Darüber hinaus nahm man einige Aliens aus den abgestürzten Raumschiffen gefangen. Während die Welt seitdem frei von Konflikten ist, bereitete man sich auf einen möglichen erneuten Angriff der Außerirdischen vor. Führende Köpfe sind beispielsweise David Levinson. Captain Steven Hiller kam bei einem Testflug ums Leben, sein Stiefsohn ist jedoch fest entschlossen, in seine Fußstapfen zu treten.

Kritik

Independence Day 2 ist wahrhaftig kein guter Film, davon ist er meilenweit entfernt. Aber so schlecht wie er von einigen Kritikern gemacht wurde, ist er auch wieder nicht.

Man trifft auf viele bekannte Gesichter wieder. Die größte Rolle dürfte wohl Jeff Goldblum als David Levinson einnehmen. Bill Pullman ist als ehemaliger Präsident wieder an Bord, Brent Spiner als Dr. Okun, Judd Hirsch als Julius Levinson oder beispielsweise Vivica A. Fox als Witwe Jasmine. Zudem wird die Besetzung vor allem durch Liam Hemsworth, Jessie Usher und Maika Monroe erweitert.

Bevor das Wirken der einzelnen Charaktere erläutert wird, soll vor allem etwas zu der Geschichte erzählt werden. Diese ist nämlich ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Im Endeffekt wiederholt sich die komplette Handlung 1:1.

SPOILER

Wenn diese weiße Kugel bereits am Ende vom ersten Film in einem Raumschiffwrack gefunden worden wäre, hätte es diese ganze Fortsetzung nicht gebraucht.

SPOILER ENDE

Roland Emmerich hat nicht 20 Jahre an einer Idee gefeilt oder wollte noch unbedingt etwas erzählen. Vielleicht wäre auch die Alternativstory mit Will Smith besser gewesen? Man weiß es nicht. Nüchtern betrachtet aber gesagt werden, dass Independence Day von 1996 kein Film war, der unbedingt fortgesetzt werden musste. Die paar Storyideen mit einer vereinten Welt sind nett gedacht, aber nur oberflächlich angekratzt.

Die große Stärke 1996 neben der visuellen Umsetzung waren Charaktere, wo wirklich jeder funktioniert hat. In der Fortsetzung konnten mich nur die beiden Levinsons und Herr Whitmore von der alten Garde überzeugen. Die neuen Schauspieler wirkten allesamt aufgesetzt und weitestgehend fehl am Platz. Einzig der afrikanische Warlord und die Figur von William Fichtner haben gut funktioniert. Vom Rest war Liam Hemsworth noch am wenigsten schlecht. Die größte Enttäuschung ist sicherlich Jessie Usher, als Stiefsohn von Will Smith. Den kurzen Auftritt seiner Mutter hätte man sich zudem sparen können.
Die Quotenasiatin erinnerte zudem an Mako aus Pacific Rim.

Wieso ist Independence Day 2 dann dennoch erträglich und ganz unterhaltsam? Es sind aber vor allem die alten Figuren, welche die Karre aus dem Dreck ziehen und hier und da so etwas wie Charme versprühen. Zudem ist die visuelle Präsentation natürlich beeindruckend. Durch das sehr hohe Tempo des Films kann zwar keine vernünftige Handlung erzählt werden, aber man fühlt sich durchgehend unterhalten und langweilt nicht.

Mit seinem Vorgänger kann dieser Streifen deutlich nicht mithalten. ID4 war nicht nur 1996 im wahrsten Sinne ein Blockbuster, der Film hat einen Kultstatus entwickelt und er macht selbst bei der 20. Wiederholung noch Spaß. Damals hat alles zusammengepasst, wenn man sich nicht vom Patriotismus hat den Spaß nehmen lassen.

Fazit

Trotz allem ist der Film in seinen zwei Stunden unterhaltsam, vor allem durch die visuellen Effekte und dem Sound. Ab und zu jedoch auch durch einige flotte Sprüche der alten Garde. Independence Day 2 ist nicht schlechter als die meisten der unzähligen Comicverfilmungen, welche nix zu erzählen haben. Oft überflüssig und austauschbar, aber ganz unterhaltsam. Herzlich willkommen, Blockbusterkino der 2010er Jahre.

5 bis 6 von 10 Punkte für Independence Day 2
(ich hab mich letztendlich für 6 entschieden)



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Independence Day - Wiederkehr Bewertung
Bewertung des Films
610
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Independence Day - Wiederkehr
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TiiN
Pirat
Geschlecht | 21.07.2016 | 19:08 Uhr21.07.2016 | Kontakt
Jonesi

Danke für den Hut, Hanjockel79 smile

LastGunman
Moviejones-Fan
17.07.2016 | 16:22 Uhr17.07.2016 | Kontakt
Jonesi

Also ich finde Teil 2 eigentlich noch besser als Teil 1. Denn er ist viel abgedrehter und nimmt sich weniger ernst.

Wer einen ernsten, logischen SciFi-Film erwartet hat, dem ist nicht zu helfen. Das war schon Teil 1 nicht.

Hanjockel79
Gamoras Toyboy
Geschlecht | 16.07.2016 | 10:48 Uhr16.07.2016 | Kontakt
Jonesi

Wo ich im Moment noch hin und hergerissen bin (erst gestern gesehen) was ich dem Film geben soll würde ich am ehesten noch diese Kritik unterschreiben. 3 von 5 passt irgendwie total. Fand Teil 1 auf jeden Fall besser. Die Schauspielerei heutzutage hat von der Qualität, Flexibilität (manche schimpfen es auch Vielfalt^^) und dem bei der neuen Generation kaum noch vorhandenen Charisma sehr stark nachgelassen finde.

Das wurde deutlich bei Bill Pullman und vor allem Jeff Goldblum verglichen mit dem Rest. Die beiden darf man echt Schauspieler nennen, die anderen gehen maximal als Darsteller durch (im negativen Sinne, halt teilweise lächerliche 0815 Darsteller wie in Pornofilmen^^). Jesse Usher z.b., oh je... Ich glaube der Typ ist mit einer der Hauptgründe warum der Film in den USA floppt als gäbe kein Morgen mehr. Thors kleiner Bruder Liam "Hemsworse" will auch immer einen auf Obercool machen, aber nach einer gewissen Anzahl Filme mit ihm nervt es irgendwann einfach nur noch das er eigentlich immer nur sich selbst "spielt". Der ganze Rest ist nicht weiter erwähnenswert.

Grausam langweilig dudelt übrigens der Soundtrack vor sich hin. Wäre da nicht die ganze CGI "Action" würde man manchmal zu der "Musik" direkt im Kino einschlafen. Echt mal... nur die Kampfszenen halten einen wach. Es gab auch Ansätze wo das Potenzial dazu total mit Füssen getreten wurde. Ich hätte z.b. viel lieber mehr zu der Situation in Afrika gesehen als später dieses CGI Overkill Gedönse, aber da hatte Emmerich wohl zu viel Angst zu sehr Blomkamp zu kopieren... tz... und das obwohl die Kopiererei heutzutage Hollywoods einzige noch verbliebene "Stärke" bei Blockbustern zu sein scheint.

Nach dem Film brauche ich im August mit Suicide Squad und / oder Turtles 2 unbedingt erst mal wieder ein richtiges Erfolgserlebnis. Die "Erfahrung" gestern war teilweise einfach nur deprimierend für mich als absoluten Blockbuster Filmfan. Allerdings sollte ich noch so fair sein und die gut gemachte CGI genauso loben wie beim Warcraft Film. Alles war jederzeit klar erkennbar und fühlte sich echt an und es wurde nicht mit so billigen Verdunklungstricks oder viel zu schnellen Schnitten wie in den meisten Michael Bay Filmen gearbeitet.

TiiN
Pirat
Geschlecht | 15.07.2016 | 23:50 Uhr15.07.2016 | Kontakt
Jonesi
1

Dieser Beitrag wurde am 16.07.2016 00:06 Uhr editiert.

Noch ein paar Gedanken, welche mir auf kamen.

1996 war Bill Pullman 43, Jeff Goldblum war 44 und Will Smith 28.

Die neuen Hauptdarsteller bei Independence Day 2:
Liam Hemsworth ist 26, Jessie Usher ist 24 und Maika Monroe ist 23.

Während Will Smith mit seinen 28 eher wie mitte 30 wirkte, präsentierte sich Usher mit 24 eher wie 18.

Vielleicht ist auch hier ein Grund versteckt, warum die neuen Figuren nicht wirklich zünden konnten. Trotzdem man ID4 damals nicht ernst nehmen konnte, wurden uns mehr oder weniger reife Personen präsentiert, die mitten im Leben standen. Die neuen Figuren in ID2 waren eher die Stereotypen, welche man aus jeder Scripted Reality Soap kennt...

Mal ganz abgesehen davon, dass die Storyidee nicht getaugt hat - wie schon in meiner Kritik stand smile

Was mir hingegen recht gut gefiel war die Idee, General Adams, während des Films zum Präsidenten zu vereidigen. Noch toller hät es mir gefallen, wenn diese Rolle "General Mitchell" gewesen und durch Adam Baldwin dargestellt wäre.

Wie dem auch sei, die Idee fand ich gut ... denn die amtierende Präsidentin blieb ziemlich blass. Ich frag mich auch, warum sie Madame President genannt wurde und nicht Mrs. President.

TiiN
Pirat
Geschlecht | 15.07.2016 | 00:27 Uhr15.07.2016 | Kontakt
Jonesi

Ja, ich fand den Film nicht schlechter als das meiste, was Marvel einem präsentiert ... oder als die neu aufgesetzten Turtles... das ist eben das Blockbusterkino von heute. Eine beliebte Marke nehmen und irgendwie fortsetzen, rebooten, oder prequelen ohne großartiges Kultpotential oder Risikogefahr.