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A Star Is Born

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Wie viele Stars wurden geboren?

A Star Is Born Kritik

A Star Is Born Kritik
5 Kommentare - 18.12.2018 von TiiN
In dieser Userkritik verrät euch TiiN, wie gut "A Star Is Born" ist.
A Star Is Born

Bewertung: 4 / 5

A Star is Born ist ein US amerikanischer Musikfilm und das Regiedebüt von Bradley Cooper. Die nachfolgende Kritik ist spoilerfrei.

Trailer zu A Star Is Born

Die Geschichte hinter A Star is Born ist ziemlich einfach gestrickt. Der berühmte Sänger Jackson Maine hat ein Alkoholproblem und sichtlich mit seinem Leben zu kämpfen. Zwischen Konzerten trifft Maine in einer Drag-Queen-Bar auf die junge Ally, entdeckt ihr Talent und möchte sie von nun an fördern.

Es ist schon eine ziemlich verrückte Geschichte mit Bradley Cooper. Da läuft der Schauspieler 34 Jahre lang unter dem Radar und hat hier und da maximal eine Nebenrolle. Dann erschien Hangover und der Mann wurde über Nacht zum Star. Er spielte nicht nur in den beiden Nachfolgern mit, sondern sammelte mit Filmen wie Silver Linings, American Hustle und American Sniper Nominierungen für den Oscar und dem Golden Globe.

Aber Cooper wollte mehr und hat mit A Star is Born sein Debüt als Regisseur gegeben. Neben der Regie besetzt er die Hauptrolle und kann einer weiteren Leidenschaft nachgehen: Dem Singen. Das ist aber nicht das einzige Debüt, er besetzte die zweite Hauptrolle seines Films mit einer der stärksten Sängerinnen, nämlich Lady Gaga.

Da kommt nun ziemlich viel Verrücktes zusammen, die Gelegenheit soll genutzt werden um schnell die Schwäche von A Star is Born abzuhandeln: Es ist die Geschichte. Das Drehbuch ist ziemlich vorhersehbar, es gibt keine großen Überraschungen und die Geschichte fühlt sich so an, als hätte man sie schon gefühlt zehnmal gesehen.

Das macht aber absolut nichts, denn der komplette Rest passt. Wer Musikfilme mag, der wird A Star is Born lieben. Dass Bradley Cooper gut schauspielern kann, hat er in der Vergangenheit mehrfach gezeigt. Die Rolle des abgewrackten Musikers bietet daher die ideale Bühne um schauspielerische Glanzpunkte zu setzen. Zudem kann der Mann richtig gut singen!

Apropos gut singen, das beherrscht Lady Gaga selbstverständlich im Schlaf. Aber die junge Frau weiß sich auch vor der Kamera vernünftig zu bewegen, ihr Schauspiel wirkt sehr authentisch und überzeugend. Die Glanzpunkte des Films bleiben aber die verschiedenen musikalischen Auftritte, ob von Cooper, Gaga oder im Duett. Besonders sticht hier das Duett „Shallow“ hervor. Diese Szenen sind Filmkunst und zeigen zeitgleich, dass Bradley Cooper auch das richtige Gespür für die Inszenierung an den Tag legen kann.

In den Nebenrollen findet man beispielsweise Sam Elliott (Hulk), aber A Star is Born ist ein einziges Duett von Bradley Cooper und Lady Gaga. Insofern wird nicht nur die Figur Ally zum Star, sondern auch Lady Gaga zum Schauspiel- und Bradley Cooper zum Musik- und Regiestar.

A Star Is Born Bewertung
Bewertung des Films
810
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5 Kommentare
MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
22.02.2019 23:36 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 12.854 | Reviews: 142 | Hüte: 448

@TiiN
Schön, dass du hier noch Sam Elliott erwähnst. Neben Cooper und Gaga eine phänomenale Leistung in der Nebenrolle, allein die zentrale Konfliktszene zwischen Cooper und Elliot ist ein kleines Meisterwerk!

@MobyDick
TiiN erwähnte das mit dem Adaptierten Drehbuch ja schon. Bei einem Remake wäre es zurecht unsinnig und der Vorlage gegenüber respektlos, das Drehbuch als Originaldrehbuch zu betrachten und zu nominieren.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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MobyDick : : Moviejones-Fan
18.12.2018 12:17 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 5.545 | Reviews: 112 | Hüte: 390

TiiN:

Danke für die Korrektur bzgl Departed. Das kommt davon, wenn man sich alle möglichen unnötigen Sachen zu merken versucht wink Unabhängig davon fand ich es damals einfach eine Frechheit, da Departed dem sensationellen Original meines Erachtens nichts Positives hinzufügt.

Dünyayi Kurtaran Adam
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TiiN : : Pirat
18.12.2018 12:07 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 5.470 | Reviews: 126 | Hüte: 272

Danke für den Hut, MobyDick smile

Das A Star is Born eine Vergangenheit hat und schonmal erzählt wurde, war mir bekannt. Aber nicht, dass es schon so oft zurück liegt und mehrfach neu erzählt wurde. Danke für die Infos smile

Aber unabhängig davon ist es einfach eine Geschichte, welche man gefühlt jedes Jahr und bei jeder 0815 Produktion findet. Das ist nix wo man denkt: Wow, was für eine Story!

Wobei ein gutes Drehbuch ja nicht nur auf eine spannende Geschichte sondern auch auf tolle und stimmige Dia- und Monologe zurückzuführen ist. Daher kann ich die Nominierung für das beste Drehbuch bei den Globes schon nachvollziehen.
The Departed bekam den Oscar übrigens für das adaptierte Drehbuch und die Dialoge von The Departed waren wirklich erstklassig, auch wenn die Story dahinter nur ein Remake war.

Aber wie dem auch sei, die Inszenierung, das Schauspiel und der Gesang, das sind die großen Stärken von diesem Film und ich könnt mir vorstellen, dass es zwei Oscars gibt (bester Song, beste Hauptdarstellerin) sowie ein paar mehr Nominierungen.

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MobyDick : : Moviejones-Fan
18.12.2018 11:36 Uhr | Editiert am 18.12.2018 - 11:40 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 5.545 | Reviews: 112 | Hüte: 390

TiiN:

Schöne Kritik, Hut :-)

Das Drehbuch ist ziemlich vorhersehbar, es gibt keine großen Überraschungen und die Geschichte fühlt sich so an, als hätte man sie schon gefühlt zehnmal gesehen.

Das liegt daran, dass "A Star is Born" eigentlich schon 1937 verfilmt wurde, und selbst da war es ein Quasi-Remake. Das Thema abgehalfteter Star hilft jungem Starlett und stürzt dabei selbst immer mehr ab wurde daraufhin bereits unzählige Male verfilmt, und jedes Mal irgendwie mit Lob und Preisen überschüttet, da es zum einen eine universelle Geschichte ist, die jederzeit funktioniert und zum anderen das Showbiz sich selbst zu feiern liebt. Zuletzt übrigens äußerst erfolgreich mit der Stummfilm-Hommage "The Artist", der im Grunde genommen ebenfalls ein Remake und liebevolle Hommage ist, der vor 5-6 Jahren alle möglichen Oscars (inkl bester Film und bester Darsteller) gewann

Edit: ich gehe ja davon aus, dass der Film bei den Oscars ein gehöriges Wörtchen mitreden wird, aber wenn der auch noch den Preis für das beste Originaldrehbuch bekommt, wäre das schon blanker Hohn. Und bevor mir hier jemand widerspricht: Der Film Departed bekam eben so eines und ist bekanntlich ein ziemlich minutiöses Remake der ersten beiden Teile von Infernal Affairs.

Dünyayi Kurtaran Adam
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TiiN : : Pirat
18.12.2018 10:48 Uhr
1
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 5.470 | Reviews: 126 | Hüte: 272

Ebenfalls ein Film, der schon einige Wochen zurück liegt, aber wo ich jetzt erst dazu kam, eine Kritik zu verfassen. Ich bin nicht unbedingt ein Fan von Musikfilmen, aber der hat mich mitgerissen und richtig Spaß gemacht.

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