Batman v Superman - Dawn of Justice

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Quo vadis Zack Snyder? - BvS Spoiler Kritik

Batman v Superman - Dawn of Justice Kritik

Batman v Superman - Dawn of Justice Kritik
15 Kommentare - 29.03.2016 von stinson
In dieser Userkritik verrät euch stinson, wie gut "Batman v Superman - Dawn of Justice" ist.
Batman v Superman - Dawn of Justice

Bewertung: 2.5 / 5

SPOILER-KRITIK

Kleiner Prolog

Trailer zu Batman v Superman - Dawn of Justice

Ich habe sehr lange überlegt, ob ich hier eine Kritik zum neuen Streich aus dem Hause Warner verfasse, der das DCCU in die Wege leiten sollte und zwei der größten Comic-Figuren aufeinander hetzt. Gleich als erste Kritik so einen kontroversen Kracher zu bewerten ist wohl riskant, zumal man bei negativen Kritiken zum Film hier vieler Orts gleich als "Marvel-Fanboy", "Hater" oder "Nicht-Kenner der Comic-Vorlage" verschrien wird. Dennoch hat mich dieser Film jetzt so sehr beschäftigt, dass ich nicht anders kann als meine Meinung zu Snyders Streifen zu Papier zu bringen, beziehungsweise ins Browserfenster.

Kritik:

Gleich zu Beginn: Batman v Superman ist leider nicht das Epos geworden, welches Ich und wohl auch viele andere erwartet haben. Zu viele Stolpersteine bringen Snyder auf seinem Weg zum „größten Gladiatoren-Kampf in der Geschichte der Welt“ zu Fall. Und dabei fing alles so vielversprechend an. Der Cast wurde nach jeder News großartiger, die Bilder weckten riesige Hoffungen (Stichwort The Dark Knight Returns Rüstung) und die ersten Teaser ließen den kleinen Jungen mit Batman Bettwäsche in mir aufjuchzen. "Do you bleed?" Oh man, was hatte ich Bock auf den Film.

Dawn of Justice beginnt ebenfalls vielversprechend. Auch wenn die Ermordung der Waynes zu nächst für Augenrollen sorgt, da in den letzten Jahren zu oft gesehen, ist sie doch so gut inszeniert, das man als Comic-Fan das Gefühl hat, hier Comic-Panels zum Leben erweckt zu sehen. Hier ist Snyder voll in seinem Element. Danach folgt eine der stärksten Sequenzen des Films, in der wir die Zerstörung Metropolis aus dem Blickwunkel Bruce Waynes sehen. Es wirkt noch so, als hätte Snyder aus der Kritik an Man of Steel gelernt, denn die von vielen kritisierte Brutalität und Rücksichtslosigkeit Supermans im Kampf gegen Zod wird hier konkret thematisiert und zu einem nachvollziehbaren Motiv für Wayne/Batman geformt. Es ist schnell klar, welches Problem Batman mit dem Mann aus Stahl hat.

Leider verliert Snyder nach dem starken Einstieg völlig den Fokus, und es folgt ein Film, bei dem man bei nahezu jeder Szene bemerkt, dass diese von Snyder "für den Moment" inszeniert wurde. Zack Snyder macht optisch großartige Arbeit, und immer wieder will man sich die Augen reiben ob der Bild-Gewalt die einem da geboten wird. Dennoch ist Snyder wie immer nur so gut wie die Geschichte, die er von den Drehbuchautoren geliefert bekommt - Einer der Gründe übrigens, warum Watchmen brilliant und Sucker Punch für den Allerwertesten ist. Denn diese wahnsinnig toll inszenierten Szenen wirken leider wie völlig zufällig kombiniert, und sorgen für mehr als nur ein klaffendes Plot-Hole in der holprigen Geschichte. Warum stiehlt Gal Gadot als Wonder Woman Wayne seine Festplatte mit dem Foto, auf dem ihre Identität verraten wird, nur um sie ihm dann, ohne dies zu entfernen, wieder zu geben? Und ist später dann noch überrascht, wenn Batman ihr die Daten zur Justice League schickt, welche sie vorher sowieso schom im Besitz hatte?
(EDIT: Anmerkung von Critjas27: "Weil Sie die Daten nicht entschlüsseln konnte, deshalb gibt Sie die Festplatte auch Bruce, er schickt ihr die Daten die Er gefunden hatte und Sie ist geschockt wieviel Daten Lex hatte, und Bruce fragt noch, ob Sie das ist auf dem Bild, Sie will die Stadt verlassen, als Sie den Kampf im Fernsehen beobachtet." Kann ich mich im Film nicht dran erinnern, mag aber so sein und sei der vollständigkeit halber hier erwähnt.)
Wieso schießt Batman ein Tracking-Device auf den Laster mit der Kryptonit-Ladung, nur um ihn dann in einer krachenden Verfolgungsjagd halb zu zerstören, die dann wiederum darauf hinausläuft, dass er doch wieder auf den Tracker zurückgreift? Und was genau war eigentlich Luthors Plan, und wie passt "Doomsday" da hinein? Zu viele Fragen bleiben am Ende der holprigen Geschichte offen. Unter anderem übrigens auch der vom Beginn ausgehende Konflikt, denn die Frage wie Superman mit seiner Macht und Verantwortung umgehen sollte, wird im krachenden Duell gegen Doomsday einfach über Bord geworfen. Die Geschichte ist nicht rund, die Handlung konfus, und die eingequetschten Teaser auf die Justice League tuen ihr übriges, um den Zuschauer endgültig vom Handlungsstrang abzulenken. Außen Hui, innen Pfui, erzählerisch war das leider gar nichts Herr Snyder.

Die Charaktere

Kommen wir zu den postiveren Punkten zum Film, die Charaktere sind durch die Bank großartig gecastet. Vor allem überzeugt "Batfleck", was ihm nach der vorrausgegangenen Kritik, die er überall erfahren musste, mehr als zu gönnen ist. Cavill bleibt optisch immer noch perfekt für den Mann aus Stahl und Eisenberg hat sichtlich Spaß daran, die interessante jüngere Fassung von Lex Luthor zum Leben zu erwecken. Auch die Nebendarsteller wie Jeremy Irons, Amy Adams oder Laurence Fishburne sind in ihrer Performance kaum zu kritisieren. Dennoch können all die guten Performances der Darsteller nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Film so gut wie gar keine nachvollziehbaren Charakterentwicklungen beinhaltet. Batman wird wiedererinmal auf den Tod seiner Eltern reduziert, ganz selten scheint durch, wieso die Fledermaus durch die Jahre der Verbrechenbekämpfung so verbittert und brutal geworden ist. Hier wurde vie Potential liegen gelassen, vor allem durch den nur angeteasten Tod Robins in einem Frame, da war mehr drin. Auch Supermans Entwicklung bleibt weitesgehend auf der Strecke, durch Gespräche mit Lois Lane, seinem toten Vater und Martha Kent merkt man zwar, was Snyder erzählen wollte, jedoch geht auch diese Entwicklung im krachenden Finale auf der Strecke unter, zu unfokussiert ist die Erzählung.

Dass der Kampf von Fledermaus gegen Gott dann in einem "Unsere Mütter haben den gleichen Vornamen? Ich glaube wir sind jetzt beste Freunde."-Moment endet, ist hier nur die Spitze des Eisbergs. Lois Lane wird wiedereinmal völlig kaputt geschrieben und bleibt auch hier eine Jungfrau in Nöten, die gleich dreimal gerettet werden muss. Das absolute Highlight ist, als sie beim Tauchen nach dem Kryptonit-Speer, den sie selbst vorher versenkt hat, fast ertrinkt.

Die besten Szenen bietet Dawn of Justice in seinen Batman-Action Szenen, wohl gemerkt in denen, in denen der dunkle Ritter nicht alles in die Luft jagt und dutzende Leute umbringt. Wenn Batfleck austeilt fühlt man sich stark an die Arkham-Games erinnert, eine der besten Inkarnationen Batmans. Hier fliegen Zähne in krachenden Schlag-Kombinationen, bitte mehr davon. Die Musik ist auch lobend zu erwähnen, das Superman-Thema bleibt weiterhin genial, und auch die neuen Batman-Themen machen Lust auf mehr.

Fazit - Yawn of Justice

Es ist schwierig, bei der Kritik ein Ende zu finden, zu vieles könnte noch gesagt werden. Zum Beispiel, dass Gal Gadot als Wonder Woman eine super Figur macht, im Film aber völlig deplatziert wirkt oder das Eisenberg seine starke Performance durch sein Over-Acting in seiner letzten Szene fast wieder zunichte macht. Auch auf das Ende könnte man eingehen, welches sich nicht einmal traut den Cliffhanger bis zum Justice League-Film durchzuziehen, oder die bescheidene Interpretation von Doomsday (Kinf Kong trifft the Abomination). Ein ebenso nicht zu verachtender Aspekt ist, dass der FIlm durch seine Marketingkampagne völlig kaputt gespoilert wurde, dass fließt allerdings weniger in die Kritik ein, sollte aber dennoch erwähnt werden.

Was bleibt, ist ein Film, dem man in jeder Szene schmerzlich ansieht, wie viel Potential liegen gelassen wurde. Snyder schafft es nicht, die vielen "Awesome"-Momente die der Film bietet, in eine koheränte, packende Geschichte einzugliedern und es bleibt ein Flickenteppich an Filmsequenzen mit cooler Comic-Ästethik zurück.
Die Handlung läd zum Gähnen bis zum Kopfschütteln ein.
Seltsamerweise habe ich trotzdem Lust auf weitere Filme aus dem DCCU. Vermutlich weil die Lehre aus Batman v Superman lautet: Die Zutaten liegen auf dem Tisch, nur das Rezept haben Regisseur und Studio noch nicht gefunden, um daraus etwas leckeres zu kochen. Bitte gebt euch beim Justice League Drehbuch mehr Mühe und bitte lasst Affleck seinen eigenen Batman-Film machen, dann kommt wirklich Großes auf uns zu. So bleibt es leider nur bei einem gerade mal durchschnittlichen Film, der trotz rasanter Action langweilt.

Batman v Superman - Dawn of Justice Bewertung
Bewertung des Films
510
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15 Kommentare
MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
06.04.2016 01:03 Uhr | Editiert am 06.04.2016 - 01:03 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 13.000 | Reviews: 145 | Hüte: 463

Um die Konstellation Superman-Luthor-Doomsday zu verstehen, muss man zunächst berücksichtigen, auf welche Werke Snyder in seiner Interpretation eingeht. Das wären z.B. die griechische Prometheus-Sage, die Luthor im Film selbst ja schon anspricht, Friedrich Nietzsches "Der tolle Mensch" und Mary Shellys Roman "Frankenstein oder Der moderne Prometheus". Zugegeben, folgendes sind primär nicht meine Gedanken, ich gebe sie nur wieder.

Lex Luthor bezeichnet sich selbst als Pilantrop, als Menschenfreund. Der tolle Mensch wollte den Menschen das Licht bringen. Toll = tollwütig, Lois Lane bezeichnet ihn als wahnsinnig. Das erklärt Eisenbergs vermeintliches Overacting. Prometheus stahl den Göttern das Feuer (=Wissen) und brachte es den Menschen. Dafür wurde er von Zeus dauerhaft bestraft (Adler, der seine Leber frisst). Feuer hat also stets zwei Kehrseiten, zum Einen kann es wärmen/erleuchten und zum Anderen verbrennen/zerstören. Ein chemisches Element, welches bei der Entwicklung der Atombombe entdeckt wurde, erhielt daher als Mahnung vor der zerstörerischen Kraft des Wissens (Atomkrieg) auch den Namen Promethium. Wie im Film erwähnt hat Luthor eine Abneigung gegen Macht, die er selbst nicht kontrollieren kann (Superman). Er versucht also, sich Superman einzuverleiben, ihn zu besitzen und zu kontrollieren. Wie Nietzsche schreibt, will er also selbst zu Gott werden. Dazu entführt er Lois Lane und Martha Kent, um Superman mit einem Druckmittel gefügig zu machen. So wie Regierungen im Kalten Krieg Atombomben als Druckmittel besaßen. Das erkklärt auch den Kampf gegen Batman, Luthor zwingt Superman ja dazu. Für den Fall, dass Luthor Superman nicht besitzen kann, hat er einen Plan B. Er baut sich seine eigene Atombombe (Doomsday). Genauer gesagt, er spielt Viktor Frankenstein. Einen Wissenschaftler, der sich keinen göttlichen Grenzen unterwerfen und eigenes Leben erschaffen möchte, dabei aber versehentlich ein Monster kreiert. Damit hat Luthor das Göttliche, die Erschaffung von Leben, gebrochen und Gott (Superman) stirbt nicht nur sinnbildlich sondern tatsächlich. Wie Viktor Frankenstein möchte er unendliches Wissen (s.o. = Licht/Feuer) erlangen. Wissen gleich Macht, er möchte Superman besitzen. Und falls er ihn nicht besitzen kann, brennt er alles in einem großen Feuer (s.o. = Kehrseite) nieder.


Ich verstehe nicht, was alle an der Martha-Szene auszusetzen haben. Im gesamten Film stellt Snyder die Liebe der Männer zu den Frauen als ein zentrales Motiv der Handlung dar. In der Ermordung von Bruce Waynes Eltern steht überraschendweise nicht Bruce, sondern seine Mutter Martha im Vordergrund. Bruce Verzweiflung und Trauer über diesen Verlust (seit Jahrzehnten!) werden im Verlauf immer wieder gezeigt (Grabmal). Superman hat zwei Instanzen in seinem isolierten Leben, die den Hass der Menschen für ihn etwas erträglicher machen. Seine Lebenspartnerin Lois Lane und seine Ziehmutter Martha Kent. Dies spiegelt sich des Weiteren in seinem Traum wieder, als Johnathan Kent seiner Trauer über den Verlust Ausdruck verleiht. Die Liebe zu den Frauen in ihrem Leben, ein (das einzige?) verbindendes Element in ihrem entgegengesetzen Leben. Wenn dieser Batman durch irgendetwas aus dem Konzept gebracht werden kann, dann ist es die Konfrontation mit dem Tod seiner Eltern. Als Superman Marthas Namen ausspricht, merkt man förmlich den Wahnsinns in Batman Verhalten, seiner Stimme. Logisch, dass er dieses Gefühl nicht mal seinem schlimmsten Feind an den Hals wünschen würde. Für mich eine intensive und emotionale Szene.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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theduke : : Moviejones-Fan
01.04.2016 00:06 Uhr
0
Dabei seit: 12.11.13 | Posts: 5.430 | Reviews: 12 | Hüte: 287

@Stinson no Problem. denn ich habe an dem Tag als deine Kritik kam, den Film gesehen, somit für mich kein Hindernis. Leute die das aber nicht wissen und noch nicht im Film gewesen sind, erfahren leider schon fast alles. Naja vergessen.

@Chris Als damals die erste Info zu BvS kam, stand der Titel doch ganz alleine für sich, und den hätte ich auch gerne so stehen lassen. WW ok, aber warum mußte Warner unbedingt Dawn of Justice mit einbringen? Superman gegen Batman hätte als Inhalt und als Titel gereicht und hätte auch die Leute ins Kino gelockt die keine Fans sind. Hat Warner.Nein ich muß es anders schreiben. Haben die Studios kein Vertrauen mehr an das Publikum? Solch einen Film gab es noch nie von DC. Richtig angepackt bin ich sogar der Meinung das MCU Civil War tief Luft holen hätte müssen um den DCU Film zu schlagen. Das Studio hatte das Goldene Kino Ei in der Hand und versiegelte es nur mit Silber, bzw das Ei war nur vergoldet und bestand nicht aus massiv Gold.

Lach nicht, denn ich kannte das Logo Emblem von Cyborg nicht und es ist zu lange her wo ich ihn früher mal in Heften gesehen habe. Ich konnte damit gar nichts anfangen, denn ich war damals ein totaler Batman Fan, Flash WW ein bisschen Aqua, klaro JL, Arrow und Green Lantern. Aber mit C kann ich kaum was anfangen.

Wer denkt im Internet kann man Punkte erlangen um der Größte zu sein, der ist im realem Leben oft der Kleinste.
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stinson : : Moviejones-Fan
31.03.2016 12:29 Uhr
0
Dabei seit: 20.08.11 | Posts: 1.488 | Reviews: 2 | Hüte: 77

Hey @theduke, Danke für die Kritik an der Kritik und deine Meinung dazu. Ich bin übrigens der Meinung das die Figur Lois Lane nicht an der Darstellerin krankt, sondern ganz klar am Drehbuch bzw dem Entwickeln ihrer Figur.

Zu den Spoilern: Die Kritik ist für Leute geschrieben, die den Film schon gesehen haben. Etwas paradox aber ein gar nicht so seltenes Phänomen. Ich dachte aber, das der Titel und die erste Überschrift genügend daraug Hinweisen, sorry, falls das nicht der Fall war.

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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
30.03.2016 22:42 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 14.918 | Reviews: 4 | Hüte: 316

@theduek:

Wir alle wissen nicht wie die Studios so ticken, man siehe Marvel Feige, wie er von Perlmutter eingeengt wurde, somit vermute ich mal das es so etwas auch bei Warner Bros gib

Bin deiner meinung. Snyder ist so zu sagen DCEU feige... er hat zwar freier hand.. aber oft muss er sich den wunsch des studios beugen müssen.. alleine schon, das man die Liga in BvS reingequatschen haben, merkt man, das von Studios aus gewollt...weil Snyder hat sich mehr auf Batman/Bruce Superman/kent konzertieren... aber der film verliert mehr und mehr die konzentration und steuert richtung Justice League...

Mit WW und Flash hat mMn gut hinbekommen... aber Cyborg und Aquaman war erzwung. Und das hat mir nicht geschmeckt. Dabei Cyborg seinen verwandlung in comics doch so nen schönen hintergrund hat... Ich hoffe echt Snyder hol das nach... man hat ja Motherbox gesehen, was diese Unfall zu Cyborg hingeführt hat

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theduke : : Moviejones-Fan
30.03.2016 22:11 Uhr
0
Dabei seit: 12.11.13 | Posts: 5.430 | Reviews: 12 | Hüte: 287

@Stinson gute Kritik, und du hast Dinge gelistet die mir nicht so krass aufgefallen sind. Ich hoffe ´du nimmst es mir nicht übel, wenn ich einen Vorwurf mache. Du wirfst den Trailern vor zuviel gespoilert zu haben, tust es aber selbst. Vergiss nicht, ein Großteil hat den Film noch nicht gesehen. Ich mußte mich Dienstag Abend auch sehr am Riemen reisen um bei Lob und Kritik nichts zu schreiben was etwas vom Inhalt verraten würde. Es hat mich sehr in den Fingern gejuckt, doch dann wären eine Menge Sätze grau schattiert gewesen. Trotzdem habe ich deine Kritik mit Genuss gelesen.

Datenspeicher WW. Warum klaut sie den Speicher? Darüber kann man lange rätseln, oder einfach Vermutungen anstellen. 1. Sie ahnte welche Forschungen Lex betreibt, wollte Fakten haben, und vermutete das auch Dateien von "Alien" Waffen vorhanden sind, die Lex entwickeln läßt, und die nicht in menschliche Hände gelangen dürfen, somit auch nicht zu Bruce Wayne, dessen Firma ja selbst Waffentechnik herstellte. 2. Warum gibt sie den Speicher zurück? Vielleicht hat sie die selbe Eingebung von Flash aus der Zukunft erhalten, und erkennt die Notwendigkeit das Wayne von WW. Cyborg, Flash und Aquaman erfährt. 3. Daten löschen? Vielleicht ging das nicht, und trotz das man von ihrem wahren Ich erfahren könnte, sind andere wichtige Daten vorhanden die wichter sind als ihre eigene Identität . Also ich fand das nicht schlimm, nur hätte man sich das ganze komplett sparen können, denn es kostete Filmminuten die man hätte woanders besser nutzen können.

Wie gesagt, sowas störte, aber was noch störender war, ist Lois Lane, deren Rolle ich ihr immer noch nicht abkaufe. Sie könnte als Freundin eines Spidermans durchgehen, aber Amy Adams als Action Reporterin? Nichts gegen Adams, aber sie ist weder hart noch taff.

Man sollte den Film auch mal anders betrachten und zwar mit den Augen eines "Normalos" der nicht weiß das Ezra Miller der Blitz sein wird. Der konnte mit der Zukunftsszene gar nichts anfangen. Selbst ich mußte etwas überlegen was da so rot flimmert. Und selbst wenn es der ein oder andere Zuschauer verstanden hat wer das war, konnte man die Zeitreise nur dann kapieren, wenn man sich noch an die Comics erinnert, oder die TV Serie verfolgte.

Ich bin nicht gewillt hier Snyder den schwarzen Peter (Kartenblatt. kein Held)wink zuzuschieben, nur weil ein Drehbuch die Geschichte so vorgibt, denn das kann man anpassen und ändern. Wir alle wissen nicht wie die Studios so ticken, man siehe Marvel Feige, wie er von Perlmutter eingeengt wurde, somit vermute ich mal das es so etwas auch bei Warner Bros gibt.

Wer denkt im Internet kann man Punkte erlangen um der Größte zu sein, der ist im realem Leben oft der Kleinste.
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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
30.03.2016 14:04 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 14.918 | Reviews: 4 | Hüte: 316

@Jool:

In der tat ist BvS mit seinem Schwäche ein sehr gelungen erweitere universum in DC.. das mit Cyborg und Aquaman , hätte man Aquaman mMn bei WW unterbringen können und Cybrog vlt in SSQ oder in JL einfach.. weil das war erzwung... WW auftritt ist Mysteröuis.. das wissen die macher auch.. darum kommt WW auch vor JL... mir hat das sehr gefallen, das man von ihr nichts preis geben wollten... und Berry auftritt bzw einführen auch, war mehr als gelungen.. BvS ist ums längst besser und Stärker als MoS ... da sehe ich noch steigerung bei DCEU ... wenn die machern diese derbe kritik beherzigen ... alles in einem Sehr comichaft und mehr als gelungen

und ja, das wollte ich nur von dir hören... smile

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Jool : : Odins Sohn
30.03.2016 13:14 Uhr
0
Dabei seit: 20.02.13 | Posts: 933 | Reviews: 0 | Hüte: 70

@Chris: Einige Schwächen hat der Film definitiv. Wie aber unten in meinem Beitrag schon geschrieben, überwiegen für mich die positiven Punkte.

Über eine genaue Bewertung hab ich mir noch keine Gedanken gemacht, aber wahrscheinlich so im Bereich von 4 Hüten. Nach MoS auf jeden Fall eine gelungene Erweiterung des DC-Universums.

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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
30.03.2016 12:16 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 14.918 | Reviews: 4 | Hüte: 316

@Jool:

Von dir habe ich bisher nichts gehört.. wie war für dich denn film so ? smile

PS: Was mit Festplatte... vlt irre ich mich auch.. aber es kann auch sein, das Lex durch Argus bzw Amanda Waller ins verbindung gekommen ist... da Steven Trevor ja im grunden für die Regierung arbeiten und starker verbindung mit Argus hat,.. von damals entstand das bild oder die date, die Diana an Trevor geben hat... ist nur ein theorie von mir

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Jool : : Odins Sohn
30.03.2016 12:02 Uhr | Editiert am 30.03.2016 - 12:04 Uhr
0
Dabei seit: 20.02.13 | Posts: 933 | Reviews: 0 | Hüte: 70

@Stinson: Sie sagt ja im Film sowas wie "die Platte ist nach Militärstandard verschlüsselt", das war meiner Meinung nach also eigentlich relativ klar. Daher für mich keine unlogische Szene.

Allerdings bin ich deiner Meinung, dass ihr die Festplatte keine große Hilfe ist.. Wenn sie will dass niemand über das Bild eine Verbindung zu ihr herstellen kann, die Originaldatei aber immer noch auf den Luthor-Servern abgespeichert ist, dann hat sie wohl ein Problem^^

Den Peilsender kann man auch als ne Art Plan B betrachten. Sollte er den Wagen bei der Verfolgungsjagd außer Augen verlieren, kann er ihn später immer noch orten - so ist es danach dann ja auch gekommen. Aber wirklich glücklich war ich mit der "leise den Peilsender anbringen, laut aufs Auto ballern"-Umsetzung auch nicht.

Grundsätzlich kann ich viele deiner Kritikpunkte verstehen, aber mich persönlich haben sie dann einfach nicht so sehr gestört. Ist halt vieles Ansichts-/Geschmackssache, bei mir überwiegt trotz einer Schwächen insgesamt dann doch stark das Positive.

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stinson : : Moviejones-Fan
30.03.2016 09:40 Uhr | Editiert am 30.03.2016 - 09:47 Uhr
0
Dabei seit: 20.08.11 | Posts: 1.488 | Reviews: 2 | Hüte: 77

@Critjas27

"Weil Sie die Daten nicht entschlüsseln konnte, deshalb gibt Sie die Festplatte auch Bruce, er schickt ihr die Daten die Er gefunden hatte und Sie ist geschockt wieviel Daten Lex hatte, und Bruce fragt noch, ob Sie das ist auf dem Bild, Sie will die Stadt verlassen, als Sie den Kampf im Fernsehen beobachtet."
Ergibt Sinn, konnten aber offenbar weder ich noch Duck-Anch-Amun im Film erkennen, also würde ich es zumindest immer noch als "für den Zuschauer" unklar bezeichnen. Dennoch ein guter Hinweis, ich führe dich hierzu mal als Quelle in der Kritik mit an, danke smile
Richtig sinnvoll ist es aber von Wonder Woman trotzdem nicht, denn sie weiß von Beginn an, dass Luthor im Besitz ihres Bildes ist, was will sie mit Waynes Festplatte? Ihre Motive bzw Ziele bleiben unklar/unlogisch.

Bei den anderen Punkten bleibe ich jedoch dabei. Mir ist durchaus bewusst, dass ich hier überspitze. Ich verstehe die Geschichte mit den Vornamen der Mütter übrigens so, dass Snyder daran für Batman vermitteln wollte, dass Superman ebenso wie er eine menschliche Seite hat und nicht auschließlich eine außerirdische Gefahr darstellt. Snyder hatte möglicherweise eine gute Idee, die er aber leider so mies inszeniert wurde dass das Resultat so albern bleibt wie in meiner Kritik geschrieben.

Genauso die Lois Lane Szene, klar macht ihr Verhalten irgendwo Sinn, ist aber trotzdem schlechtes Storytelling.

Es gäbe übrigens auch noch mehr Beispiele für die Logiklöcher im Film. (Und nein, ich meine keine "Comic"-mäßigen Logiklöcher, denn in einer Welt mit einem fliegenden Alien geht es nicht um Realismus, ich meine Dinge die in der für den Film erschaffenen Welt keinen Sinn ergeben.)

Aber wie du selber sagst, es kommt ja bei der eigenen Meinung auch viel drauf an, wie schwer die einzelnen Punkte ins Gewicht fallen. Die schlechte Story hat mir allerdings die vielen postitiven Aspekte sehr madig gemacht.

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Critjas27 : : Mr. Justice
29.03.2016 21:33 Uhr | Editiert am 29.03.2016 - 22:50 Uhr
0
Dabei seit: 04.06.10 | Posts: 643 | Reviews: 0 | Hüte: 8

Warum stiehlt Gal Gadot als Wonder Woman Wayne seine Festplatte mit dem Foto auf dem ihre Identität verraten wird, nur um sie ihm dann, ohne dies zu entfernen, wieder zu geben? Und ist später dann noch überrascht, wenn Batman ihr die Daten zur Justice League schickt, welche sie vorher sowieso schom im Besitz hatte?

Weil Sie die Daten nicht entschlüsseln konnte, deshalb gibt Sie die Festplatte auch Bruce, er schickt ihr die Daten die Er gefunden hatte und Sie ist geschockt wieviel Daten Lex hatte, und Bruce fragt noch, ob Sie das ist auf dem Bild, Sie will die Stadt verlassen, als Sie den Kampf im Fernsehen beobachtet.

Dass der Kampf von Fledermaus gegen Gott dann in einem "Unsere Mütter haben den gleichen Vornamen? Ich glaube wir sind jetzt beste Freunde.

Es geht hier um die Emotion die dieser Name bei Bruce auslöst, schließlich ist der Tod seiner Eltern der Grund warum er überhaupt Batman geworden ist, als Superman diesen Namen sagt ist Batman verwundert warum, bis er erfährt das Lex seine Mutter entführt hat, um ihn dazu zu bringen gegen ihn zu kämpfen, weil Bruce seiner Mutter nicht retten konnte, hilft er Superman wenigstens seine zu Retten.

Das absolute Highlight ist, als sie beim Tauchen nach dem Kryptonit-Speer, den sie selbst vorher versenkt hat, fast ertrinkt.

Lois Lane ertrinkt ja nicht aus dem nichts, als Doomsday sich verwandelt zerstört er das Gebäude, kann man konstruiert finden, aber ich fand es nicht schließlich hatte Sie den Speer dort selbst versenkt um es soweit wie möglich von Superman fernzuhalten, das es noch gebraucht wird konnte Sie ja nicht ahnen.

Bei den anderen Sachen die Du ansprichst haben mich nicht weiter gestört, ich fühlte mich gut Unterhalten.

Ich habe nie behauptet der Beste zu sein. Ich habe nur gesagt ,es gibt kein Besseren als mich.

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stinson : : Moviejones-Fan
29.03.2016 18:51 Uhr
0
Dabei seit: 20.08.11 | Posts: 1.488 | Reviews: 2 | Hüte: 77

@Duck-Anch-Amun

Danke dir. Schön, dass wir uns im Prinzip einig sind. Wie sehr die einzelnen Punkte für die Kritik dann ins Gewicht fallen, hängt dann eben vom subjektiven Geschmack des Zuschauers ab. Es kann ja auch jeder den Film toll finden, ich spreche in der Kritik ja nur meine Meinung an.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
29.03.2016 18:21 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 8.284 | Reviews: 32 | Hüte: 508

Erstmal großes Lob und dann auch noch deine erste Kritik: liest sich sehr gut. Krass fällt mir auf, dass die Kritik auch von mir stammen könnte. Fast jeder Punkt, aber wirklich fast alles könnte ich genauso übernehmen. Die angesprochene Szene mit WW reiht sich da sogar in eine meha Liste von Unlogik ein. Nur hab ich den Film mit 3,5 deutlich besser bewertet, da bei mir vor allem die Batman-Momente, die Bilder, sowie das BvS-Thema vieles gerettet haben.

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stinson : : Moviejones-Fan
29.03.2016 18:06 Uhr
0
Dabei seit: 20.08.11 | Posts: 1.488 | Reviews: 2 | Hüte: 77

@AvecPlaisir

Danke für die Blumen, so eine Kritik geht natürlich momentan schnell unter, aber ich gedenke in Zukunft noch die ein oder andere Kritik zu verfassen, nachdem ich jetzt meine "Jungfräulichkeit" verloren habe. smile

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AvecPlaisir : : Moviejones-Fan
29.03.2016 17:07 Uhr
0
Dabei seit: 24.02.16 | Posts: 272 | Reviews: 0 | Hüte: 9

Bis jetzt mit die beste Kritik. Chapeau.

Warum stiehlt Gal Gadot als Wonder Woman Wayne seine Festplatte mit dem Foto auf dem ihre Identität verraten wird, nur um sie ihm dann, ohne dies zu entfernen, wieder zu geben? Und ist später dann noch überrascht, wenn Batman ihr die Daten zur Justice League schickt, welche sie vorher sowieso schom im Besitz hatte?

Die einzig logische Erklärung für mich wäre hier das Sie das Material selbst nicht gesichtet hat. Ist mir aber auch schon aufgefallen und ich musste da herzlich schmunzeln als Sie später so blöd geschaut hat.

Man muss hier Goyer und Terrio mit in die Verantwortung ziehen. Ich frage mich nur ob das niemanden aufgefallen ist. Man hat da doch gute Leute mit am Set, auch Affleck selbst der schon seine Erfahrungen gesammelt hat.

Schöne Koch Metapher im Fazit ;)

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