Bewertung: 5 / 5
Forrest Gump-immer wieder schönEs geht um den geistig zurückgebliebenen Jungen Forrest, der sich trotz allem durchkämpft. Alles beginnt damit, dass der erwachsene Forrest auf einer Bank an einer Bushaltestelle sitzt und seine Geschichte erzählt:
Im Grundschulalter lernt er ohne Schienen zu laufen, rennt von da an überall hin, trifft Jenny, die seine beste Freundin wird. Weil er sehr schnell ist, kommt er in eine Football-Mannschaft, somit sogar auf das College, macht den Abschluss und spielt schließlich in der Football-Nationalmannschaft. Bei der Army triift er Baba, der sein bester Freund wird. Zusammen kommen sie nach Vietnam. Bei einem Angriff rettet Forrest viele Kameraden, auch Lt. Dan Taylor. Aber Baba wird schwer verletzt, stirbt schließlich in Forrests Armen. Dieser lernt dann in einem Lazarett Ping-Pong, spielt sogar in China. Nach seiner Zeit bei der Army kauft er, wie er es Baba versprach, einen Shrimp-Kutter und Lt. Dan wird, wie er es versprach, der 1. Offizier.
So viel erst einmal zum Inhalt, ich will ja nicht alles verraten. Aber es wird noch viele Höhepunkte geben.
Tom Hanks brillierte, erhielt einen Oskar als bester Hauptdarsteller, insgesamt bekam der Film 6 Oskars, zu Recht. Die liebenswerte Naivität Forrests macht ihn und den Film sehr symphatisch. Immer wieder gibt es neue Höhepunkte, mit denen der Zuschauer nicht rechnet, doch schließlich wundert einen gar nichts mehr.
Der Film vertritt gleich drei Genres: Drama, Romantik und Komödie. Lustig ist die Art unjd Weise wie Forrest erzählt. Mit seiner gutgläubigen und naiven Art erzählt er auf eine spannend, aber lustige Art. Er erzählt mit so viel Begeisterung und illustriert dadurch alles, dass man sich sehr gut in die Lage hineinversetzen kann.
Romantik liegt bei vielen Jenny-Szenen in der Luft. Vor allem als die beiden heiraten.
Richtig traurig wird es, als Baba, Mr. Gump und Jenny sterben. Und wenn Forrest an Jennys Grab stehen, muss ich jedesmal weinen.
Ein leitender Satz im Film ist: Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie was man bekommt. Diesen Satz sagte Mrs. Gump zu Forrest und Forrest sagte ih später auch noch einmal. Ich finde, dieser Satz beschreibt das Leben, speziell aber das Leben des Forrest sehr gut. Die viele unerwarteten Wendungen machen den Film so richtig mitreißend.
Witerhin taucht Forrest oft auf, wo Geschichte geschrieben wird: er bringt die Watergate-Affäre ins Rollen, ist beim Vietnamkrieg,bei den Rassenunruhen in Tuscaloosa, bei den Bürgerrechtdemonstrationen, erfand den Smiley, den Spruch Shit happens und das Joggen. Auch traf er Persönlichkeiten wie John F. Kennedy, John Lennon, Elvis, Richard Nixon.
Bemerkenswert ist auch die wundervolle Filmmusik von Alan Silvestri.
Meiner Meinung ist das DER Film schlechthin; lustig, spannend, mitreißend, traurig und romantisch. Fast jeder hat ihn schon einmal gesehen. Wer das noch nicht getan hat-unbedingt nachholen.
Forrest Gump Bewertung