Insidious - The Last Key

Kritik Details Trailer Galerie News
Blödes Dämonenpack

Insidious - The Last Key Kritik

Insidious - The Last Key Kritik
2 Kommentare - 04.01.2018 von Moviejones
Wir haben uns Insidious - The Last Key für euch angeschaut und verraten euch in unserer Kritik, ob sich dieser Film lohnt.
Insidious - The Last Key

Bewertung: 3 / 5

Anfang Januar geht die Insidious-Reihe schon in die vierte Runde und das wird die Fans des Horror-Franchises freuen. Elise Rainier ist zurück und wie in allen Teilen zuvor hat sie es mit Kreaturen der Unterwelt zu tun, die keiner gern von uns als enge Nachbarn hätte. Freunde gepflegter Schockmomente kommen damit voll auf ihre Kosten.

Insidious - The Last Key Kritik

Das Medium Elise Rainier (Lin Shaye) hat in ihrem Leben schon einiges gesehen und ist inzwischen mit so ziemlich allen Wassern gewaschen. Wenn unheimliche Phänomene die Menschen schocken, ist sie zur Stelle - doch nun vermischen sich Job und persönliche Erinnerung. Elise und ihr Team werden von einem Mann nach Mew Mexico gerufen, just in das Haus ihrer Kindheit. Hier treten nicht nur Spuren teuflischer Mächte zu Tage, sondern die Vergangenheit holt Elise ein - und das intensiver als ihr lieb ist...

Trailer zu Insidious - The Last Key

Die Insidious-Reihe gehört nicht unbedingt zu unseren Lieblingshorrorfilmen, auch wenn James Wan die ersten beiden Filme drehte, dessen The Conjuring wir aber etwas vorziehen. Und irgendwie kamen wir auch nie wirklich dazu, einen der letzten Insidious-Filme zu bewerten - und das musste anders werden.

Es ist selbstverständlich nicht ganz leicht, in Fortsetzungen immer wieder etwas Neues, Spannendes, Unheimliches zu bieten. Kenner der Filme werden damit auch in Insidious - The Last Key kaum Überraschungen erleben, aber mitunter will man ja einfach nur erfahren, wie es weitergeht. Nichtsdestotrotz bietet die Story einige ganz unterhaltsame Schockmomente (für die Jüngeren: Jump Scares), selbst wenn mancher Moment überaus absehbar ist. Doch mit Elise Rainier auch eine stets wiederkehrende Konstante, die der Reihe einfach guttut.

An ihrer Seite Angus Sampson und Leigh Whannell als Tucker und Specs, die ihre versierte Chefin unterstützen, wobei aber speziell Sampsons Rolle haarscharf an dem Stempel "nerviger Sidekick" vorbeischrammt. Die "witzigen Momente" mit ihm wirken deplatziert und aufgesetzt und das hätte der Film gar nicht gebraucht, wenn er sich konsequent aufs Wesentliche konzentriert hätte.

Das macht Insidious - The Last Key dann weitgehend ganz gut, wenn im Dunklen wieder obskure Dämonen ihr Unwesen treiben und man zwar ahnt, dass gleich was passiert, aber der eine oder andere Moment dann doch erschreckt. Auch die Story um den neuen Hausbesitzer und Elise´ Vater wirkt stimmig und für heutige Verhältnisse sogar fast komplex. Man spürt überdies ihr Leid und ihre Verzweiflung, wenn sich Erinnerung und Vorwürfe mischen und die unliebsame Vergangenheit wieder schmerzhaft bewusst wird.

Selbst wenn man nicht an Geister glaubt, spielt Shaye ihre Rolle authentisch und sie ist es auch, die Insidious - The Last Key durch ihre Präsenz Halt und so etwas wie Glaubhaftigkeit gibt. Es müssen auch nicht immer abgehackte Gliedmaßen und literweise Blut sein, die den Zuschauer an die Grenze treiben - wer also ein Faible für Geisterhorror und nach Poltergeist immer noch nicht genug hat, dem wird auch die neue Geschichte der Insidious-Reihe gefallen.

Insidious - The Last Key Bewertung
Bewertung des Films
610
Galerie Galerie Galerie Galerie Galerie Galerie
DVD & Blu-ray
AmazonAmazonAmazonAmazon

Weitere spannende Kritiken

Shape of Water - Das Flüstern des Wassers Kritik (Redaktion)

Ein Herz für Fische

Poster Bild
Kritik vom 11.01.2018 von Moviejones - 2 Kommentare
Gratulation, Guillermo, du kannst es noch! Mit Shape of Water - Das Flüstern des Wassers beweist Del Toro eindrucksvoll, wozu er in der Lage ist, wenn die Story passt und der Mann mit Herzblut bei der Sache ist. Dann kommt auf wundersame Weise ein fantastisches Märchen für Erwachsene ...
Kritik lesen »

Alles Geld der Welt Kritik (Redaktion)

Ein Tag, ein Schicksal

Poster Bild
Kritik vom 11.01.2018 von Moviejones - 1 Kommentar
Es wäre schade, würde Alles Geld der Welt in Zukunft stets als erstes den Gedanken hervorrufen, dass dies einer der Filme war, die ein heftiges Gezerre hinter den Kulissen erlebt haben. Das würde sowohl Regisseur Ridley Scotts Vision als auch dem durchweg wundervollen Cast nicht gerec...
Kritik lesen »
Mehr Kritiken
Horizont erweitern

Was denkst du?
2 Kommentare
Avatar
Silencio : : Moviejones-Fan
07.01.2018 18:32 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 240 | Reviews: 10 | Hüte: 18

Ich habe gerade mein Review fertig (schamlose Eigenwerbung), bin bei einer recht ähnlichen Bewertung gelandet. Fand den dritten aber einen Tacken schwächer und halte den ersten für den mit Abstand besten - auch wenn ich den zweiten wegen seinem Kurswechsel sehr gerne mag.

Avatar
ZSSnake : : Expendable
07.01.2018 09:43 Uhr
0
Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 6.839 | Reviews: 125 | Hüte: 248

Für ne Review geb ich mir noch was Zeit, aber von ersten Eindruck her würde ich so 7/10 geben und sagen, dass er sich ein wenig schlechter anfühlte als 1-3. Den ersten mochte ich, zwei und drei hab ich geliebt, den mag ich nun wieder. Vom Feeling her geht er Richtung des zweiten und hat den Fokus stärker auf einer düsteren Familiengeschichte, was mir sehr gefiel. Robitel gibt dem Film auch einen erkennbar eigenen Stil, irgendwie dreckiger und härter, ohne sich dabei zu sehr von den anderen drei zu entfernen, aber genug um zu spüren, dass dort jemand anderer am Ruder saß. Nach The Taking of Deborah Logan jedenfalls der zweite gute Horrorfilm von Robitel, bin gespannt was da noch kommt.

"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
Forum Neues Thema