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Operation - Overlord

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Oh la la, Monsieur Zombie

Operation - Overlord Kritik

Operation - Overlord Kritik
1 Kommentar - 10.11.2018 von Moviejones
Wir haben uns "Operation - Overlord" für euch angeschaut und verraten euch in unserer Kritik, ob sich dieser Film lohnt.
Operation - Overlord

Bewertung: 3.5 / 5

Etwas verspätet haben wir Operation - Overlord gesehen und können allen Fans von Nazizombies nur einen Kinobesuch ans Herz legen. Ein stimmiger B-Movie, der mit seinen Schauwerten und Tricks gar nicht mal so trashig daherkommt und eine äußerst skurrile Story liefert. Horror und Action bieten sich ein Stelldichein und machen über 110 Minuten gute Laune.

Operation - Overlord Kritik

Sommer 1944. US-amerikanische Luftstreitkräfte nähern sich Nordfrankreich, um ihre Verbündeten beim D-Day im Kampf gegen die Naziherrschaft zu unterstützen. Der Anflug gerät ins Flakfeuer und nicht alle Soldaten überleben die Attacke. Unter den Überlebenden sind Colonel Ford () und der Soldat Boyce (). Gemeinsam mit anderen Gefreiten haben sie einen riskanten Auftrag zu erfüllen - doch in einem kleinen französischen Dorf treffen sie nicht nur auf eine Menge stationierter Nazis (darunter ), sondern auch ein Geheimnis unter Tage, dass besser nie entdeckt worden wäre...

Trailer zu Operation - Overlord

Operation - Overlord ist überraschend solide geworden, bedenkt man, was die Kombi Nazis + Zombies eigentlich an Trash bedeuten könnte. Mit einem Produzenten wie J.J. Abrams ist aber einiges möglich, auch wenn das Produktionsbudget nur knapp 40 Mio. Dollar betragen hat, welches jedoch offenkundig in die richtigen Kanäle geflossen ist. Die Computereffekte können sich sehen lassen und so wirken Luftkampf, Explosionen und nicht zuletzt so manche "Zombieisierung" erfrischend echt.

Hinzu kommen das Casting und die Rollen, denen man ohne Probleme Sympathiepunkte verschenken kann. Die überlebenden amerikanischen Soldaten werden zwar nicht überaus detailreich gezeichnet, aber das ist auch nicht nötig, wenn ihre Charaktere deutlich verteilt sind und man spürt, dass es sich hier um menschliche Wesen und nicht bloß Schablonen handelt. So wird der eine oder andere Todesfall dramatisch spürbar und so etwas braucht ein Film wie Operation - Overlord. Kurt Russells Sohn Wyatt spielt eine der Hauptrollen, vielleicht nicht ganz ausdrucksstark, aber doch überzeugend genug und der muss den ganzen Film ja auch nicht alleine stemmen.

Auf der anderen Seite die Zombies und Nazis, wobei man bei ersteren leider nicht auf Horden spekulieren sollte. Der Film verschenkt hier einiges an Potential, weil man sich einen wahren Ausbruch Schrägstrich Angriff gewünscht hätte. Er punktet an anderer Stelle aber mit der Stimmung. Er ist unheimlich, düster, gefährlich und auch Flucht- und Jagdszenen sind spannend in Szene gesetzt.

Wer mal wieder einen blutigen Genrevertreter mit ordentlich bösen Gegnern im Kino erleben will, sollte sich Operation - Overlord nicht entgehen lassen. Ein Film, genau richtig für diese Jahreszeit, und am Ende weiß man wieder, wofür es sich lohnt zu kämpfen. Gebt Nazis und besonders Nazizombies keine Chance!

Operation - Overlord Bewertung
Bewertung des Films
710
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1 Kommentar
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Butters : : Moviejones-Fan
03.12.2018 22:41 Uhr | Editiert am 03.12.2018 - 22:42 Uhr
0
Dabei seit: 25.01.15 | Posts: 24 | Reviews: 0 | Hüte: 1

Return to Castle Overlord

Ich weiß gar nicht genau, was mich am Ende dazu trieb, etwa zwei Stunden Lebenszeit in die digitale Berieselung zu investieren, ohne auch nur die Chance auf den Ansatz einer halbwegs eloquenten Unterhaltung zu erwarten. Ist aber auch komplett Latte - denn es hat sich tatsächlich extrem gelohnt. In echt, ey. Kein Scheiß! Der Spannungsbogen spreizt sich gleichmäßig und straff, Nazis und skurrile Experimente auf okultischer Ebene funktionieren einfach immer (hoffentlich liest das niemand von der AFD und kommt auf dumme Gedanken) und das Cast ist überraschend erquickend - was für die Atmosphäre nicht minder gilt.
Die ganze Zeit über hat meine rechte Hand nach meiner nicht mirgenommenen Maus getastet, wärend die Linke nach WASY auf einer imaginären Tastatur griffelte. Das Filmchen fühlt sich nämlich komplett an wie ein ausgewachsener ID-Shooter - nur kann man nicht mitspielen.

Überraschend guter Streifen. Einfaches Rezept, eigenständig, schlüssig, kurzweilig und unterhaltsam. Schmeckt deliziös nach Wolfenstein, Quake und Doom. Unbedingt Maus und Keybord mit ins Kino nehmen - auch wenn`s technisch keinen Sinn macht.

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