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Project Almanac

Kritik Details Trailer News
Butterfly Effect frisch erzählt

Project Almanac Kritik

Project Almanac Kritik
4 Kommentare - 04.02.2015 von Moviejones
Wir haben uns "Project Almanac" für euch angeschaut und verraten euch in unserer Kritik, ob sich dieser Film lohnt.
Project Almanac

Bewertung: 3 / 5

Der brillante David (Jonny Weston) und seine Nerd-Freunde wollen, was die meisten Teenagerjungs wollen: Die Klassenschönheit beeindrucken und auch ansonsten erfolgreich und beliebt sein. Den Schlüssel zum Erfolg scheint ihnen eine Videoaufnahme und die seltsame Hinterlassenschaft von Davids Vater in die Hand zu legen - die Blaupausen und den Prototyp einer Zeitreisemaschine! Nach einigen Fehlversuchen gelingt der Trip in die Vergangenheit, um ein bisschen am Schicksal herumzuschrauben. Doch obwohl sich die Zeitreisenden bemühen, dem Butterfly Effect aus dem Wege zu gehen, sorgen egoistische Wünsche dann doch dafür, dass sich die Zeitmaschine zur Büchse der Pandora entwickelt...

Dean Israelite gelingt es mit seinem Kinofilmdebüt Project Almanac vor allem durch den gut passenden und geschickt eingesetzten Found Footage-Stil, altbekannte Themen wie Zeitreise, Schmetterlingseffekt und Teenagerträume auf frische Weise neu zu erzählen. Natürlich fühlt man sich rasch an die Zurück in die Zukunft-Filmreihe und Butterfly Effect mit einer Prise Alles eine Frage der Zeit und Chronicle erinnert, doch der Mix ist unterhaltsam in Szene gesetzt. Der Film schafft es, mit dem Fokus auf vor allem ein Teenager-Liebespaar dennoch auch globale Auswirkungen kleiner Ursachen im Zeitreisephänomen aufzuzeigen. Und so auch die moralische Ebene geschickt mit einzubinden.

Trailer zu Project Almanac

Während manchen Zuschauern das erste Drittel vielleicht zu lange dauern könnte, bis die Zeitmaschine fertig und die ersten kleinen Trips versucht worden sind, fanden wir die langsame Entwicklung passend zum Reality-Touch, der durch den Found Footage-Stil unterstützt wird. Diesbezüglich darf man Project Almanac zu den gelungenen Found Footage-Filmen zählen, die das Stilmittel nicht nervtötend, sondern passend einsetzen.

An der Inszenierung, den Effekten wie auch der Darstellung von Project Almanac gibt es nicht viel zu meckern, Haupt- wie Nebencast wirken ebenso frisch wie der Stil und sorgen nicht nur bei einem jungen Publikum für authentische Unterhaltung. Schließlich kann sich jeder Erwachsene sicher noch gut an Teenagerträume und -nöte erinnern. Zumal die globaleren Auswirkungen, das Thema Egoismus versus Gemeinschaftsgeist, Liebe und der Blick über den Tellerrand hinaus jedes Alter betreffen.

Durch das Liebespaar fiebert man auch emotional in Project Almanac ausreichend mit, die moralische Botschaft wird dabei angenehm einfach durch das Geschehen mit hineingemischt, also ohne dabei einen auffälligen moralischen Zeigefinger bemühen zu müssen. Mängel lassen sich eher im Logikkonzept finden, woran aber viele Zeitreisefilme kranken und zur Diskussion einladen. Vor allem das Ende dürfte spalten, hier wären definitiv Alternativen diskutierbar.

Project Almanac mag nicht der große Wurf sein und kann bezüglich Charmefaktor Zurück in die Zukunft nicht das Wasser reichen, doch der frische Stil und vor allem der gute Found Footage-Einsatz heben ihn über den Durchschnitt hinaus. Für Zeitreisefilm-Fans ist der Film sowieso ein Muss.

Project Almanac Bewertung
Bewertung des Films
610

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4 Kommentare
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Sully : : Elvis Balboa
15.11.2016 22:50 Uhr | Editiert am 15.11.2016 - 23:09 Uhr
0
Dabei seit: 29.08.09 | Posts: 10.557 | Reviews: 30 | Hüte: 555

Hier ist gerade mal wieder der (bei Erstsichtungen) immer seltener werdende Fall bei mir eingetreten: Ein Film ist zu Ende und ich sage einfach nur SAUGEIL! Auf alle Logikfehler sei gepfiffen...Der Film hat mich abgeholt, mitgenommen und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Ich habe von Beginn an, bis zum Ende mit den Charakteren gefiebert, gelacht und gefühlt.

Hat einen Heidenspaß gemacht!

Ich bin überhaupt kein Found Footage Fan... hier wirkt das zum Glück auch ganz anders. Die Bildqualität ist völlig normal und das Gewackel hält sich absolut in Grenzen.

4,5/5 Hüten

Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!

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Hertenfels : : Moviejones-Fan
15.08.2015 11:28 Uhr
0
Dabei seit: 15.08.15 | Posts: 1 | Reviews: 0 | Hüte: 0

Habe mich wie meine Vorkommentatoren noch nie ganz mit Found Footage angefreundet und mich nachdem ich ein paar Infos zum Film gelesen hatte und einen kurzen Trailer gesehen hatte schon von dem Projekt abgewandt.

Ein Zufall brachte mich dazu den Film doch zu sehen, und ich war positiv überrascht. Die Querverweise ins Zeitreise Genre sind gut verarbeitet die Story arbeitet mit Charme einige Klischees ab und bringt optisch und schauspielerisch ein Top Niveau bei temposteigerndem Ablauf.

Nicht Perfekt, aber Nörgler müssen schon nach Unzulänglichkeiten suchen.

Heimkino Tip. 7,5 von 10 Punkte von mir.

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Oberlamer : : Moviejones-Fan
05.03.2015 09:14 Uhr
0
Dabei seit: 28.11.12 | Posts: 653 | Reviews: 0 | Hüte: 14
Ich habe diesen "Found Footage"-Hype noch nie verstanden. Als Beigabe kann das wirklich eine Bereicherung sein. Aber ein ganzer Film nervt einfach nur. Es gibt für mich nur wenige Filme, bei denen das für mich akzeptabel ist. Schauen werde ich ihn trotzdem, weil ich einfach auf Zeitreisen stehe.
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Umleitung : : Moviejones-Fan
10.02.2015 17:37 Uhr
0
Dabei seit: 22.10.11 | Posts: 673 | Reviews: 2 | Hüte: 16
doch der frische Stil und vor allem der gute Found Footage-Einsatz heben ihn über den Durchschnitt hinaus

Das ist genau das Problem des Films, da anhand des Trailers überhaupt nicht ersichtlich ist, dass leider der gesamte Streifen in diesem nervigen "Format" gedreht wurde. Dadurch haben sich so manche Logiklöcher eingeschlichen und ich meine jetzt nicht die, welche sich durch Zeitsprünge, immer wieder gerne in solche Filme mit einbauen, diese und dieses „self project“, machen die eigentliche und gute Idee des Streifens zunichte.

Dieser Streifen hätte auf "konventionelle Art gedreht", (von mir aus mit ein paar Einsätzen des „self shots“) viel besser sein können, als er leider durch die permanente Verwendung dieses „Found Fototage-Einsatzes“ geworden ist.
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