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R.E.D. - Älter, härter, besser

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Alt? Ja. Hart? Nein, aber lustig.

R.E.D. - Älter, härter, besser Kritik

R.E.D. - Älter, härter, besser Kritik
0 Kommentare - 08.11.2010 von Nothlia
In dieser Userkritik verrät euch Nothlia, wie gut "R.E.D. - Älter, härter, besser" ist.

Bewertung: 4 / 5

Was durfte man nach den Trailern und Berichten erwarten? Mehrere überwiegend in der zweiten Hälfte ihre Lebens befindliche Schauspieler rotten sich zusammen und machen auf Action. An die Comicvorlage (die ich nicht kenne) soll sich auch nicht so sehr gehalten werden. Und doch sprechen die Trailer einen an. So findet sich der Weg ins Kino ... Inhalt: Frank Moses (Bruce Willis) ist im Ruhestand und hat jede Menge Zeit - allein im Alltagstrott. Das war auch schon ganz anders, denn Frank war ein Agent bei der CIA. Aufregung anderer Art erlebt er nun nur noch in Gesprächen mit der Pensionskasse. Genauer gesagt, mit der charmanten Sachbearbeiterin Sarah (Mary-Louise Parker). Eines Tages erzählt er ihr, dass er in ihrer Heimatstadt vorbeikomt. Zufällig. Natürlich würde sie sich über ein Treffen freuen. Doch bevor Frank seine Sachen packen kann, erhält er Besuch von einem Killerkommando. Er schaltet die Angreifer aus und flieht zu Sarah, die nun ebenfalls in Gefahr schwebt. Frank wartet in ihrer Wohnung auf sie, was sie nicht so sehr anspricht, weshalb Frank sie entführt. Frank muss unbedingt herausfinden, warum man ihn ausschalten will. Denn dass sein alter Arbeitgeber dahintersteckt ,ist klar wie Klosbrühe. So besucht er zunächst seinen alten Freund Joe (Morgan Freeman), und stellt im weiteren Verlauf ein altes Agententeam auf die Beine, um zum Gegenschlag auszuholen ... Eigene Meinung: "R.E.D." ist eine Vollblut-Actionkomödie, die viel richtig macht. Eingeschobene Situationskomik treffen den Humornerv, ernste Action mit all der für diese Filme typischen Übertreibung erfreuen das Actionherz. Der Plot ist - wie nicht anders zu erwarten - relativ simpel, streckenweise vorhersehbar. Das tut der Unterhaltung allerdings keinen Abbruch, der Schwerpunkt ist auch spürbar anders gesetzt. Das Tempo bleibt konstant hoch, relativ zeitig geht es auch schon ordentlich zur Sache, die Gewaltdarstellung freilich kindgerecht gehalten, was in diesem Film durchaus angebracht scheint. Schräge Humor- und Actionszenen bringen durchaus zwischendurch neue, nichtgesehene Bilder auf die Leinwand. Die Dialoge sind überwiegend gut bis sehr gut gesetzt. Die Inszenierung ist insgesamt überzeugend, zwischendrin ist allerdings eine recht schwache Fluchtszene enthalten, die fast schon stört, und am Ende ist es dann doch alles irgendwie ganz einfach. Bei dieser Darstellerzusammenstellung muss natürlich auch ein Blick auf deren Leistungen geworfen werden. Die Figuren sind ausnahmslos gut gezeichnet, die Jahrhunderte an Schauspielerfahrung kommt auch zum Vorschein. Bruce Willis spielt den toughen Pensionär gewohnt zuverlässig und glaubwürdig (innerhalb der Filmwelt), Marie-Louise Parker die etwas durchgeknallte Sachbearbeiterin sehr gut. Am Überzeugendsten sind jedoch Karl Urban, der den Gegenspieler äußerst geschickt und niveauvoll verkörpert, und John Malkovich, der die Verrückheit seiner Rolle in jeder Sekunde ausstrahlt, selbst wenn er nicht gerade zu sehen ist. Malkovich hätte gern noch ein bisschen mehr Leinwandzeit haben können. In stärkerem Maße trifft dies allerdings auf die gewohnt souveräne Helen Mirren zu, die szenisch tatsächlich zu kurz kommt. Morgan Freeman, ebenso gut wie eh und je, vermisst man hingegen kaum außerhalb seines kleinen Rahmens. Die Kameraarbeit ist gut bis sehr gut sogar, klare Shots, keinerlei Gewackel oder hektische Schwenks oder ähnlichen Unfug. Der Schnitt usw. ist gut, für die Überblenden in neuen Städten hat man sich was Nettes ausgedacht. Die Musik ist gut, mir aber nicht besonders im Gedächtnis geblieben. Die Actionszenen glänzen durch gute Effekte (eher klassisch, wenig CGI, aber gut verbunden miteinander). Insgesamt eine Actionkomödie, die zu unterhalten weiß, Tempo und auch Spannung aufbaut und gut Situationskomik enthält. Ganz in die obersten Regionen schafft es auch "R.E.D." nicht, für einen unterhaltsamen, witzigen Abend aber eine sehr gute Alternative. Fazit: Actionkomödie mit den richtigen Zutaten an Action, Witz und Tempo. Vielleicht nicht außergewöhnlich oder clever genug für die Spitzenklasse, aber gut Unterhaltung allemal. 8/10 Punkte.

R.E.D. - Älter, härter, besser Bewertung
Bewertung des Films
810
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