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The Dark Knight Rises

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Nolans erste Enttäuschung - The Dark Knight Rises

The Dark Knight Rises Kritik

The Dark Knight Rises Kritik
12 Kommentare - 11.08.2012 von ZSSnake
In dieser Userkritik verrät euch ZSSnake, wie gut "The Dark Knight Rises" ist.
The Dark Knight Rises

Bewertung: 3.5 / 5

Endlich habe ich es geschafft meine Gedanken bezüglich dieses Films so weit zu ordnen und mich ausreichend von ihm zu distanzieren, um ein Review zu versuchen. Die Rede ist von The Dark Knight Rises, Christopher Nolans Finalem Batman-Film, der von einem Hype betroffen war, wie ihn sonst nur wenige Superheldenfilme zu spüren bekommen. Nach The Avengers und The Amazing Spider-Man sollte dieses Epos in den Augen vieler Fans nichts anderes als das Genre auf eine neue Ebene hiefen. Man erhoffte sich, dass Nolan den in Augen vieler Fans nahezu perfekten The Dark Knight noch einmal übertrifft und aus TDKR ein Finale Furioso sonder gleichen macht. Inwieweit er an dieser enormen Erwartungshaltung gescheitert ist und wo der Film doch das erreicht hat, was erhofft war, darum geht es in diesem Review vorwiegend. Dabei versuche ich möglichst auf Spoiler zu verzichten, gänzlich vermeiden lassen sie sich jedoch wohl nicht. Daher empfehle ich die Lektüre eher denen, die den Film bereits gesehen haben. Zugleich soll sie aber auch als Wegweiser dienen, wenn man sich noch nicht sicher ist, ob man das Kinoticket lösen sollte.

Inhalt:

Acht Jahre sind vergangen seit Bruce Waynes alter Ego Batman die finsteren Taten des neugeborenen Schurken Two-Face alias Harvey Dent auf sich nahm und danach spurlos verschwand. Acht Jahre des Friedens, der durch das Dent-Gesetz, welches Verbrechern die Option auf Bewährung versagte, jedoch hart erkauft wurde. Die Bürger von Gotham glauben weiterhin an ihren Retter, den weißen Ritter Dent. Als jedoch der brutale und hochintelligente Anarchist Bane die Stadt betritt und beginnt im Verborgenen Pläne zur Vernichtung Gothams zu schmieden und die geheimnisvolle Selina Kyle etwas aus Bruce Waynes Privatbesitz entwendet, ruft es den dunklen Ritter ein letztes Mal auf den Plan. Wayne, geschunden und seit langem aus dem Licht der Öffentlichkeit verschwunden entschließt sich dem Diebstahl nachzugehen, dem scheinbar übermächtigen Bane gegenüberzutreten und Batman auferstehen zu lassen. Doch kann ein Mann alleine diesen Kampf gewinnen?

Kritik:

The Dark Knight Rises bemüht sich bereits zu Beginn in der Exposition Bane als das einzuführen was er ist: Ein wahrhaftiger Gegenpol zu Batman. Ebenfalls maskiert, gleichwohl körperlich weit wuchtiger und definitiv ebenso intelligent. Doch der Antrieb dieses Spiegelbildes zu Batman ist ein gänzlich anderer, wie im Film später noch klar werden wird.


Übergeordnete Thematik und Umsetzung:

Während sich in Batman Begins vorwiegend alles um die Thematik der Furcht und deren Überwindung drehte und in The Dark Knight vor allem das Chaos Thema war ist es nun der Schmerz. Schmerz sowohl physischer, als auch emotional-psychischer Art. Bruce Wayne, erneut fabelhaft verkörpert von Christian Bale, ist ein gebrochener Mann. Nicht nur sein Körper schmerzt, auch seine Seele ist daran gescheitert den Verlust seiner geliebten Rachel zu verarbeiten. Die Schuld lastet schwer auf ihm, ein Schuld für die, obgleich selbst auferlegt, ihm niemand die ersehnte Absolution erteilen kann. Und obwohl er in seinem Butler Alfred einen treuen Verbündeten hat, findet er in nichts den Rückhalt den er bräuchte um sich von seiner Schuld loszusagen. So ist natürlich Bruce Waynes Schmerz eines der Kernelemente der Handlung und treibt zugleich die eigentliche Geschichte voran.

Auch Banes Schmerz, den er mit dem Tragen der Atemmaske unterdrückt ist Thema. Aber insbesondere der Schmerz, den zu verursachen er imstande ist, das Gegenelement zu Waynes Schmerz und zugleich sein späterer Katalysator, treibt die Handlung voran. Auf dieser Charakterebene des Parallelismus zwischen Protagonist und Antagonist funktioniert Nolans dritter Streich nach wie vor hervorragend. Hier sind die Figuren und ihre Motivationen nachvollziehbar und das Element der Pein findet sich bei jeder Figur wieder. Selina schmerzt vor allem der Gedanke unfrei zu sein, wohl aber auch ihr Schicksal, dass sie scheinbar nicht zu ändern imstande ist. Alfred schmerzt es, Bruce leiden zu sehen und festzustellen, dass nichts ihn auf seinem Weg, der ihn vermutlich ins Verderben stürzt, aufhalten wird. Auch Gordon trägt einen Schmerz in sich darüber, dass er die Wahrheit über den Beinahe-Mörder seiner Familie, Harvey Dent, niemals wird erzählen dürfen. Alle Figuren des Filmes sind von dieser Bürde geprägt und dementsprechend gezeichnet. Alle haben Verluste erlitten oder leiden durch verschiedene Umstände. Hier macht Nolan wieder all das richtig, was seine Filme in der Regel auszeichnet und er versteht es, mit seinen vorhandenen Figuren zu arbeiten, jeden auf seine persönliche Reise zu schicken und sich dabei den Problemen zu stellen. Und wie in den anderen Teilen der Trilogie ist die Lösung niemals naheliegend oder gar einfach, sie muss sich erarbeitet werden, zur Not mit Leid erkauft.

Trailer zu The Dark Knight Rises

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12 Kommentare
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Critjas27 : : Mr. Justice
21.08.2012 21:34 Uhr
0
Dabei seit: 04.06.10 | Posts: 643 | Reviews: 0 | Hüte: 8
@ZSSnake

Gelesen und Einverstanden.

Ich habe nie behauptet der Beste zu sein. Ich habe nur gesagt ,es gibt kein Besseren als mich.

MJ-Pat
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ZSSnake : : Expendable
21.08.2012 15:50 Uhr
0
Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 8.569 | Reviews: 175 | Hüte: 579
@ Ion:

Hä? Was meinst du damit?

@ Critjas27:

Naja, aber ich habe in meiner Kritik alles möglichst objektiv versucht zu bewerten und alles aufgezählt was gut und schlecht war. Klar spielt das eigene subjektive Empfinden eine Rolle und sicherlich auch keine kleine, aber ich denke ChrisGenieNolan hat ja gesagt "ich kann eure Kritik nicht verstehen" und nicht "ich persönlich sehe es anders, wenn ihr das kritischer seht, ist es eure Sache."

Ich kann z. B. die Kritik die viele an Prometheus üben sehr gut verstehen und auch nachvollziehen, sehe es aber eben aus einem gänzlich anderen Blickwinkel als die meisten, die nur davon sprechen wie unlogisch und unausgegoren der Film ist.

Sicherlich ist absolute Objektivität nicht möglich und man wird auch gerne mal beeinflusst wenn man einen Film besonders gut oder schlecht fand. Aber ich versuche die Gründe herauszustellen, die ihn in meinen Augen zu etwas besonderem machen und dabei objektiv auch möglichst nachvollziehbar sind, während andere sich damit begnügen zu sagen "der ist geil, ich weiß nicht was ihr habt". Zudem relativiere ich wo möglich ja auch oft und sage, dass ein Film die Menge spalten wird, weil die einen es so und die anderen es so sehen.
"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
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Critjas27 : : Mr. Justice
21.08.2012 15:08 Uhr
0
Dabei seit: 04.06.10 | Posts: 643 | Reviews: 0 | Hüte: 8
@ZSSnake

schrieb:
Ich denke, du solltest versuchen das alles etwas objektiver zu sehen und Nolan nicht biblisch zu vergöttern.

Es gibt keine objektive Kritik (meinung), weil immer eine subjektives empfinden (meinung) dahinter steckt.

Zeig lieber nicht mit dem Finger auf andere, wenn ich mir deine Prometheus Kritik durchlese, machst Du auch nichts anderes (den regisseur ordentlich über den Klee zu loben) und gibst ihm eine 9/10, während ich Prometheus höchstens eine 5/10 geben würde, so durchschnittlich wie er war.
Wie es aussieht habe ich ein anderen Film gesehen, als Du.

Ich habe nie behauptet der Beste zu sein. Ich habe nur gesagt ,es gibt kein Besseren als mich.

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ION : : Moviejones-Fan
21.08.2012 14:34 Uhr
0
Dabei seit: 27.09.10 | Posts: 1.225 | Reviews: 0 | Hüte: 11
Fake Account
MJ-Pat
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ZSSnake : : Expendable
21.08.2012 14:01 Uhr
0
Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 8.569 | Reviews: 175 | Hüte: 579
@ ChrisGenieNolan:

Es gibt einen Unterschied zwischen objektiver Kritik und dem subjektiven Empfinden bezüglich eines Themas oder Regisseurs. Du scheinst Nolan über alles zu heben und ihn als Genie zu feiern, ist dein gutes Recht. Es ist aber ein ganz andere Sache, wenn ich Fehler sehe und diese anspreche und deshalb The Dark Knight Rises eben keine 9 oder 10 Punkte sondern nur 7 gebe. Keiner hat behauptet Nolan hätte seine Trilogie "verkackt" oder dergleichen, ich sage lediglich, dass die Qualität des dritten Films meiner Meinung nach deutlich hinter der der ersten beiden zurücksteht. Und das sagt ja nichts über die Trilogie als Ganzes aus. Die Filme passen gut zusammen, alle sind mindestens sehenswert und auch wenn mir der dritte nicht so sehr gefiel, habe ich doch trotzdem eine Empfehlung ausgesprochen.

Ich denke, du solltest versuchen das alles etwas objektiver zu sehen und Nolan nicht biblisch zu vergöttern. Kritik ist mitunter angebracht und auch wenn mir bislang die anderen Filme durch die Bank sehr gut gefielen und keiner von meiner Seite weniger als 8/10 bekommen hätte, ist dieser hier halt ein erster kleiner Ausbrecher nach unten. Das hat für mich das Bild Nolans aber nur dahingehend geschmälert, dass auch er sich mal den einen oder anderen gröberen Schnitzer leisten kann. Es ist, wie du richtig sagst, nur menschlich und ich werfe ihm das auch nicht vor. Ich stelle es lediglich fest und das bringt die Wertung auf 7/10 runter, wo ich vielleicht gerne 9/10 gesehen hätte.
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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
21.08.2012 13:26 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 16.032 | Reviews: 13 | Hüte: 365
der is auch nur ein mensch.. wie alle mensch macht man fehler...
in gegensatz zu denn andere superheld, wie spiederman, hulk oder die x-men... hat nolan alles richtig gemacht.. nehmlich, er hat seinen trilogie nicht versaut oder verkackt wie bei manchen superhelden,.. also ich kann euren kritikt nicht so ganz verstehen leute..
MJ-Pat
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ZSSnake : : Expendable
12.08.2012 13:27 Uhr | Editiert am 12.08.2012 - 13:27 Uhr
0
Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 8.569 | Reviews: 175 | Hüte: 579
@ Spiegelbild:

Auch wenn ichs nicht in der Kritik erwähnt habe, ein wenig gings mir auch so. Man hatte wirklich das Gefühl, dass Nolan ein wenig das Herzblut abging, dass er einfach fertig werden wollte. Kann ich auch verstehen, er hat ja jetzt 8 Jahre mit der Trilogie verbracht und nur dazwischen immer Zeit für Eigenes gehabt. Für einen so visionären Regisseur, der ja nunmal mit eigenen (mehr oder weniger) Ideen am besten ist sicherlich nervig in so einem Zwangs-Korsett zu stecken.
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Spiegelbild : : Moviejones-Fan
12.08.2012 13:13 Uhr
0
Dabei seit: 12.01.12 | Posts: 566 | Reviews: 4 | Hüte: 11
Man hat ja auch irgendwie das Gefühl, dass Nolan nach den ersten beiden Teilen nicht mehr ganz so mit Herzblut bei der Sache war, irgendwo ja auch verständlich. Irgendwie kann man meinen, dass er die Trilogie eben halt zu Ende bringen musste, vielleicht aber nicht so Recht noch einen Batmanfilm drehen wollte. Dann kann eben auch mal sowas bei rumkommen. Ein Film, der das nolansche Brainhöchstleistungsgesetz nicht erfüllt, aber doch noch ein guter Streifen ist. Dem Film gehts halt so wie Batman. Die besten Zeiten vorbei und zum Ende dann nochmal ein heftiges Aufbäumen, ohne an die alte Form anknüpfen zu können, aber doch im Gesamtpaket zufrieden stellend.
MJ-Pat
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ZSSnake : : Expendable
12.08.2012 12:25 Uhr
0
Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 8.569 | Reviews: 175 | Hüte: 579
"Dennoch ist er nicht völlig "misraten"^^"

Genau das ist der Punkt weshalb da 7/10 drunter stehen :-) Der Film ist eben nicht schlecht, nur weit schlechter als ich von Nolan oder im Zuge der Reihe erwartet hatte. Ich hatte eine "Epic Conclusion" etwartet, nicht Epic, Conclusion und dazu dann jede Menge, nun nennen wir es einfach Nonsens.
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patertom : : Fieser Fatalist
12.08.2012 12:22 Uhr
0
Dabei seit: 20.01.10 | Posts: 4.401 | Reviews: 95 | Hüte: 23
Top Kritik wie immer. Stimme voll und ganz zu. Empfinde den Film selbst als gut, aber dennoch ist der Film einer der schlechtern Nolan-Filme und der schlechteste Batman-Teil von ihm. Dennoch ist er nicht völlig "misraten"^^

Hab auch schon ne Kritik geschrieben. Stinkt zwar voll gegen deine ab, aber ich könnte sie auch mal veröffentlichen^^
(=0:
MJ-Pat
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ZSSnake : : Expendable
12.08.2012 11:28 Uhr
0
Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 8.569 | Reviews: 175 | Hüte: 579
@ Bartacuda:

Ich habe Nolan auch nie "über den Klee" gelobt, trotzdem hat er mE bisher wirklich nur sehr gute bis überwältigende Filme abgeliefert. Prestige und Memento waren für mich glatte 10/10er, Batman Begins und Inception mit ihrem Herz trotz Blockbuster 9/10er und auch Insomnia und The Dark Knight bleiben trotz Fehlern 8/10er. Aber vieles was bei diesen Filme mE in der Waage lag zwischen Action, Thrill und Figuren während man der inneren Logik der Filme gut folgen und ihr nachgehen konnte ohne Probleme zu bekommen ging mir bei The Dark Knight Rises ab. Ich will ja niemanden bekehren und es freut mich sehr, dass dir der Film so gefiel. Aber ich kann halt schwerlich nachvollziehen wir es einem Writer-Director wie Nolan, der ja nun wirklich gezeigt hat, dass er Ahnung davon hat große Geschichten ohne große Logikfehler zu erzählen, passieren kann solche Fehler wie die genannten zuzulassen. Vor allem weil er so vieles eben richtig macht.

Naja, brauchen wir wohl nicht weiter drüber zu streiten. Ich denke es liegt hier wirklich am subjektiven Empfinden wenn man mit so etwas Probleme hat. Mir hats an vielen Stellen den Film vermiest, ich freue mich für alle denen es nicht so ging. Wäre der Fluss besser und nicht immer wieder solche eher lamen Szenenfolgen mit ewigen Monologen da gewesen, hätte ich vielleicht auch gar nicht darüber nachgedacht. So saß ich bereits im Kino und war immer wieder und wieder den Kopf am schütteln. Und wenn ich während eines Films Zeit finde mir über seine innere Logik Gedanken zu machen, dann stimmt FÜR MICH etwas nicht.
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bartacuda : : Mitternächtlicher Haijäger
12.08.2012 10:10 Uhr
0
Dabei seit: 03.03.10 | Posts: 4.291 | Reviews: 0 | Hüte: 310
@ZSSnake: Ich hab mal deinen Beitrag hierher übernommen, weil es passender ist.
@ Bartacuda:

Es muss dir ja nicht zusagen, aber ich denke ich habe mehr als genug Begründung dafür geliefert und es mit allem was mich enttäuscht und gestört hat belegt. Von daher denke ich auf jeden Fall, dass das Fazit zur Kritik passt, was ja auch so sein sollte :-)

Und ich sage ja auch nicht, dass der Film grundlegend schlecht ist, das ist mir sehr wichtig. Deshalb ja auch trotz der Enttäuschung 7/10, weil er objektiv besehen sicherlich keine 6/10 (sprich Durchschnitt) als Wertung verdient hat. Ich bin nur einfach so viel mehr von Nolan gewohnt, weshalb es eigentlich nur der Begriff Enttäuschung wirklich trifft und mir die Wertung durchaus gerechtfertigt scheint.

Sicherlich hast du dein Fazit hergeleitet und auch fundiert begründet. Und für dich mag das auch alles richtig sein. Nur funktioniert das halt nur wenn man sich an den von dir genannten Kritikpunkten stört.

U.U. liegt es auch in unserem unterschiedlichen Bild von Nolan. Ich habe Nolan nie "über den Klee" gelobt und ihm das Prädikat (nahezu) unfehlbar gegeben. :-)
Daher hätte in TDKR noch so viel mehr "unklar" bleiben müssen, damit ich (persönlich) von einer Enttäuschung spreche.
... ... aber lass uns ganz offen sein, Du hast nie Wert gelegt auf meine Freundschaft!
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