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Willkommen bei den Sch’tis

Kritik Details Trailer News
Der erfolgreichste französische Film aller Zeiten

Willkommen bei den Sch'tis Kritik

Willkommen bei den Sch'tis Kritik
0 Kommentare - 20.01.2013 von mjkoe23
In dieser Userkritik verrät euch mjkoe23, wie gut "Willkommen bei den Sch’tis" ist.

Bewertung: 4 / 5

„Willkommen bei den Sch´tis“ ist mit über 20 Millionen Kinozuschauern der erfolgreichste französische Kinofilm aller Zeiten in Frankreich, noch vor Filmen wie „Ziemlich beste Freunde“ oder „Die Kinder des Monsieur Mathieu“. Als großer Fan des französischen Kinos konnte ich diesen Film natürlich nicht auf Dauer ignorieren, auch wenn ich die Befürchtung hatte, dass es für mich mit dem Dialekt der Sch´tis ähnlich schlimm werden könnte, wie mit dem Bayrisch bei „Wer früher stirbt ist länger tot“. [b]Inhalt:[/b] Philippe Abrams (Kad Merad), ein südfranzösischer Postbeamter, will unbedingt versetzt werden. Irgendwo noch weiter in den Süden Frankreichs ganz nah an das Meer. Vor allem, weil er glaubt, seiner leicht depressiven Frau Julie (Zoe Felix), damit einen großen Gefallen zu tun. Nachdem sein Versetzungsantrag mehrfach abgelehnt wird, gibt er sich in einem weiteren Antrag als behindert aus, um seine Chancen zu erhöhen. Dieser Versuch scheitert allerdings, da er bei einer Untersuchung eines Mitarbeiters der Chefetage, durch einen dummen Fehler auffliegt. Als Disziplinarmaßnahme wird er strafversetzt. In den hohen Norden. Ein Alptraum für einen Südfranzosen mit Leib und Seele wie Philippe es einer ist. Durch viele schockierende Informationen über Nord-Pas-de-Calais, den Ort an den er versetzt wird, schon reichlich erschüttert, muss er sich ohne seine Frau und ihren gemeinsamen Sohn auf den Weg begeben. Wider erwarten entpuppt sich der Ort, als ein recht schönes Städtchen und mit den Einwohnern der Dorfgemeinschaft und seinen Arbeitskollegen freundet er sich schnell an. Insbesondere mit dem Postboten Antoine (Dany Boon), der schnell zu seinem besten Freund wird. Philippe blüht regel recht auf, spielt seiner Frau aber den schwer Leidenden vor, der mit den Lebensumständen kaum zurechtkommt. In Wahrheit profitiert Philippe somit gleich doppelt von seiner Strafversetzung: Er genießt das Leben im hohen Norden, so wie dass seine Frau ihm am Wochenende beinahe schon verwöhnt. Alles verläuft für ihn optimal. Bis Julie beschließt ihm in den hohen Norden zu folgen, um ihn bei seinem harten Leben beiseite zu stehen… [b]Kritik:[/b] „Willkommen bei den Sch´tis“, die neue Komödie von dem Regisseur und Schauspieler Dany Boon ist in Frankreich der erfolgreichste Film aller Zeiten. Das weckt immens hohe Erwartungen, die ein Film nur sehr schwer halten kann. Die größten Befürchtungen hatte ich beim Dialekt, der muss erstens gut sein und dann auch noch gut übersetzt werden. Gerade bei diesem Thema kann reichlich was in die Hosen gehen. Ein Dialekt, der nicht lustig ist oder schlimmer noch, den man nicht versteht, der kann einen Film komplett ruinieren. Deswegen hat man sich auch bei der Übersetzung größte Mühe gegeben. Christoph Maria Herbst (Stromberg) als Synchronstimme für Antoine zu verpflichten, war einer von vielen genialen Schachzügen, die sich glücklicherweise ausgezahlt haben. Der Dialekt der Sch´tis ist nicht nur leicht verständlich, sondern klingt auch noch sehr lustig. Dank der genialen Drehbuchautoren Dany Boon, Alexandre Charlot und Franck Magnier führt dieser Dialekt in zahlreichen großartigen Dialogen zudem zu einfallsreichen Wortspielen und herrlichen Missverständnissen. Die erfrischende Komödie hat auch ansonsten noch einiges zu bieten: Eine schöne Geschichte mit einigen überraschenden Wendungen, sympathischen Charakteren, vielen gelungenen Gags und ein Ende, wie es nur die Franzosen hinbekommen. [b]Fazit:[/b] „Willkommen bei den Sch´tis“ ist großartig besetzt und hat ein klasse Drehbuch. Es ist eine wundervolle Wohlfühl - Komödie mit dem französischen Charme, den wir auch schon bei Filmen wie „Ziemlich beste Freunde“ lieben gelernt haben. Von mir gibt es 4 / 5 Punkten. Ein Muss für jeden Fan französischer Filme.

Willkommen bei den Sch'tis Bewertung
Bewertung des Films
810

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