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The Weinstein Company ist verkauft

Der Fox-Deal wankt: Funkt Comcast Disney noch dazwischen? (Update)

Der Fox-Deal wankt: Funkt Comcast Disney noch dazwischen? (Update)
25 Kommentare - Fr, 08.06.2018 von R. Lukas
Solange Disney und Fox noch am Ausarbeiten ihres Deals sind, was auch noch ein paar Monate dauern wird, hat Konkurrent Comcast die Chance, Fox Disney streitig zu machen. Und die will man nutzen!

Update 4: Der Disney/Fox-Deal gerät immer mehr ins Wanken, so sicher, wie er mal erschien, soll er längst nicht mehr sein. Rupert Murdoch will den maximalen Ertrag für die zum Kauf stehenden 21st Century Fox-Posten herausschlagen und ist nicht länger auf Disney als Abnehmer festgelegt, was die Tür für Comcast weit offenlässt. Wer das bessere Angebot macht, entscheidet.

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Update 3: Es spitzt sich zu! 21st Century Fox-Aktionäre dürfen mitentscheiden, ob das Unternehmen den Großteil seiner Vermögenswerte wie vereinbart an die Walt Disney Company verkaufen oder stattdessen ein potenzielles Gebot der Comcast Corporation, das für sie "mindestens genauso vorteilhaft" wäre wie das von Disney, in Erwägung ziehen soll. Am 10. Juli lädt Fox zu einer Investoren-Sitzung, um darüber abstimmen zu lassen. Unterdessen bereitet sich Disney darauf vor, im Fall der Fälle mit weiterem Geld dagegenzuhalten, berichtet CNBC.

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Update 2: Vorsicht, Disney! Die Gerüchte haben sich bestätigt. Comcast plant tatsächlich einen neuen Vorstoß, um Disney noch zu überbieten, und ist damit sogar an die Öffentlichkeit gegangen.

In einer offiziellen Mitteilung bestätigt die Comcast Corporation, dass sie ein Angebot für die Geschäftsteile, bei denen 21st Century Fox eingewilligt hat, sie an Disney zu verkaufen, nicht nur in Betracht zieht, sondern mit den Vorbereitungen auch schon in einem fortgeschrittenen Stadium ist. Dieses Angebot würde über dem Wert des derzeitigen Disney-Angebots liegen. Zwar soll noch keine finale Entscheidung gefällt worden sein, aber mit den finanziellen und behördlichen Angelegenheiten, die es vorab zu regeln gilt, ist man weit fortgeschritten, heißt es.

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Update: Disney-CEO Bob Iger bleibt zuversichtlich, dass der Deal mit 21st Century Fox zum Abschluss gebracht werden kann. Fox glaube nicht nur an das, was sie zahlen, sondern auch daran, wie sie dafür zahlen, zudem sei es ein "strategischer Fit" mit attraktiven Aussichten für beide Seiten. Sollte es nötig sein, würde Disney Comcast wohl sogar Sky überlassen, um Comcast zu beschwichtigen und von einer neuen Fox-Offerte abzubringen und den Deal für Fox zu versüßen, berichtet der Hollywood Reporter.

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Schaffen wir erst mal das hier auf dem Weg: Das Kapitel Weinstein Company ist endgültig geschlossen, der Verkauf der Filmproduktionsgesellschaft, deren Image durch die erschütternden Enthüllungen ihren Mitbegründer Harvey Weinstein betreffend unwiderruflich beschädigt wurde, an Lantern Capital genehmigt. Es werden 310 Mio. $ gezahlt, außerdem übernimmt Lantern Capital einige der noch ausstehenden Schulden der Weinstein Company.

Ein anderer Mega-Deal, der allgemein als gesichert angesehen wird, es aber noch nicht ist, droht dagegen wieder unerwartet in Wanken zu geraten. Wir reden vom Disney/Fox-Deal, der Disney die absolute Filmdominanz bescheren könnte - und die Superhelden-Dominanz ja sowieso. Mehreren Quellen zufolge bereitet Comcast nun doch ein neues, verbessertes Angebot vor, um Disney die medialen Anteile von 21st Century Fox, um die es geht (inklusive des Filmstudios 20th Century Fox), vor der Nase wegzuschnappen. Es soll sich auf 60 Mrd. $ belaufen, womit man das von Fox eigentlich schon akzeptierte Disney-Angebot in Höhe von 52,4 Mrd. $ toppen würde.

Vorausgesetzt, Comcast bekommt all dieses Geld wirklich zusammen, wäre aber immer noch die Frage, ob Fox so plötzlich einfach umschwenken würde, obwohl man bei Disney im Wort steht. Vieles hängt auch von der US-Regierung ab. Nur wenn die den 85 Mrd. $-Verkauf von Time Warner an AT&T durchgehen lässt, gegen den das Justizministerium wegen kartellrechtlicher Bedenken Einspruch eingelegt hat, will Comcast bieten. Andernfalls wird man Abstand davon nehmen und kein weiteres Angebot unterbreiten. Eine gerichtliche Entscheidung in dieser Sache wird im Juni erwartet, also abwarten und Tee trinken.

Quelle: CNBC
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25 Kommentare
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Silencio : : Moviejones-Fan
25.05.2018 15:53 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 776 | Reviews: 41 | Hüte: 60

@Fimchen:

"Eine Auftragsarbeit ist nunmal eine Auftragsarbeit. Das passiert geschätzt zu 95% in Hollywood. Die wenigsten Regisseure haben das Privileg, einen Autorenfilm abzuliefern."

Dass die die Ausnahme sind, habe ich nicht bezweifelt, oder?

"So, und wenn ich als Autor eine Auftragsarbeit annehme, was Autoren zwangsläufig müssen, um leben zu können, ist weder die Auftragsarbeit an sich, noch das Genre oder gewisse Rahmenbedingungen eine kreative Einschränkung. Gib 100 Autoren die selben Vorgaben und du bekommst 100 verschiedene Drehbücher zurück. Ähnlich vielleicht ja, da die selben Vorgaben existieren, aber nicht identisch. Hat hier überhaupt schonmal jemand kreativ gearbeitet? Richtig kreativ? Roman, Comic oder Kurzfilm?"

Natürlich sind gewisse Rahmenbedingungen gewisse Einschränkungen. Die großen Effektszenen bspw. stehen schon fest, bevor das Drehbuch überhaupt fertig ist (das war zur Zeit von Raimis "Spider-Man 2" übrigens schon gang und gäbe), müssen daher nach Vorgaben ins Drehbuch eingefasst werden. Genres stellen übrigens auch eine Einschränkung da, weil Genres nun mal eine Ansammlung gewisser Konventionen sind, die zwar nicht in Stein gemeißelt sind, aber an die man sich trotzdem halten müssen wird. Dann wirst du bei jedem Scheiß vom Produzenten überstimmt, weil der die Sache grundlegend anders sieht (lies mal was zu Tom Rothmans Micromanagement bei "X-Men Origins: Wolverine" - seitdem ist das ganze übrigens schlimmer geworden), da bleibt nicht mehr viel Platz. An Kurzfilmen habe ich durchaus mal rumgebastelt, die kann man aber schlecht mit millionenschweren Großproduktionen vergleichen. Gegenfrage: hast du schon im Studiosystem gearbeitet?

"Und ist es so schrecklich, wenn sich Hollywood verändert? Das Hollywood der 30er ist nicht das der 50er ist nicht das der 80er ist nicht das von heute. Auch nach dieser aktuellen "Phase" wird es sich irgendwann wieder neu erfinden. Wo ist das Problem. "

Das Problem ist (unter anderem, die Probleme haben hier ja mehrere schon mehrfach reingeschrieben), dass seit Anfang des Jahrtausends die Kinozuschauerschaft zurückgeht (was übrigens auch im Link steht, den ich hier reingestellt habe - warum recherchierst du nicht mal?). Die Frage ist, wie lange diese Erneuerungsphasen noch aufrecht zu erhalten sind - und wie sich das langfristig auf den Markt auswirkt.

"Wenn Universal in den 30ern, 40ern, 50ern erfolgfreich mit ihren Monster-Filmen waren und es heute nicht sind, was hat das nun für eine Aussage. "

Was hat das für eine Aussage, wenn du sagst, dass bei Disney vor x-Jahren kreative Arbeit möglich war, wenn es um AKTUELLE Trends geht? Ist es jetzt egal, wie alt Filme sind, damit wir irgendeine Aussage treffen können, oder nicht?

"Und was gewisse Schemata betrifft, Gegenfrage: Wie viele Plotmöglichkeiten gibt es denn für eine Storyline?"

Kommt drauf an. Falls das eine Fangfrage in Richtung Monomythos sein soll, der ist ja nicht unbedingt unumstritten bzw. das einzige Modell, nach dem man Handlungen strukturieren/aufbauen kann. Ansonsten: gibt es natürlich ziemlich viele Möglichkeiten, über Plot zu reden - zB inneren und äußeren. Oder Haupt- und Neben- bzw. Subplots. Da wirst du schon ein bisschen genauer werden müssen.

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MobyDick : : Moviejones-Fan
25.05.2018 12:02 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 3.047 | Reviews: 27 | Hüte: 172

Fimchen:

Das ist jetzt schon sehr offtopic aber was solls :-D

Mitm falschen Fuß aufgestanden? Ziemlich aggressiver Unterton, naja, was soll`s, hier mein kleiner Senf:

1. Die Vergnügungsparkattraktionen spülen ungleich mehr Knete in die Kassen als ein teurer Film, daher: Ja, ich steh dazu, das war kein Risiko. Riskant war damals die Piratenbraut, welche komplett ohne Hintergrund gedreht wurde und kolossal floppte.

2. Ich denke, ohne dir zu Nahe treten zu wollen, Bruckheimer kenne ich genauso lange wie du, und wenn du schon solche Werke wie Beverly Hills Cop, Top Gun, Flashdance etc. aufzählst, dann solltest du aber auch für die Jüngeren hier auch erwähnen, dass diese nicht Disney-Produktionen waren. Er hat nach Simpsons Tod immer wieder mit allen möglichen Produktionsstudios zusammengearbeitet, und nach dem Mega-Erfolg von Pirates of the Carribbean einen "Quasi"-Exklusiv-Vertrag (man beachte die Gänsefüsse, damit man mir hier nicht wieder Unwissen vorwirft) mit Disney gehabt, da er als Blockbustergarant angesehen wurde. Von daher waren die Filme, die Disney unter Bruckheimer produziert hat, ein kalkulierteres Risiko als wenn sie das Geld in sagen wir mal Uwe Bolls Rachen geschleudert hätten.

3. Keine Tirade? Passt also für dich? Merci :-)

4. Trau mir doch gerade Du bitte zu, einen Namen humoritisch zu variieren wink Im Übrigen Shared Universe gab es schon deutlich vor dem MCU, das Monster Universe von Universal gehört dazu, wie auch das Godzilla und Frankenstein Universum in Japan, und a propos shared universe: Magnum, Simon&Simon, Mord ist ihr Hobby etc hatten auch immer wieder Überschneidungen.

5. Man interpretiert immer was in irgendwelche Kommentare rein, egal ob man es merkt oder nicht.

Dein Fazit: Kann ich durchaus so stehen lassen :-)

Dünyayi Kurtaran Adam
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Fimchen24 : : Optimus Jones
25.05.2018 09:43 Uhr
0
Dabei seit: 01.04.09 | Posts: 1.909 | Reviews: 1 | Hüte: 14

"Das ist klassisches Produzentenkino ("Mach mir das hier, es muss das beinhalten, es darf so viel kosten und muss diese Altersfreigabe haben. Wir brauchen so viele Setpieces etc."), da muss man den Begriff schon sehr weit strecken."

Eine Auftragsarbeit ist nunmal eine Auftragsarbeit. Das passiert geschätzt zu 95% in Hollywood. Die wenigsten Regisseure haben das Privileg, einen Autorenfilm abzuliefern.

So, und wenn ich als Autor eine Auftragsarbeit annehme, was Autoren zwangsläufig müssen, um leben zu können, ist weder die Auftragsarbeit an sich, noch das Genre oder gewisse Rahmenbedingungen eine kreative Einschränkung. Gib 100 Autoren die selben Vorgaben und du bekommst 100 verschiedene Drehbücher zurück. Ähnlich vielleicht ja, da die selben Vorgaben existieren, aber nicht identisch. Hat hier überhaupt schonmal jemand kreativ gearbeitet? Richtig kreativ? Roman, Comic oder Kurzfilm?

Und ist es so schrecklich, wenn sich Hollywood verändert? Das Hollywood der 30er ist nicht das der 50er ist nicht das der 80er ist nicht das von heute. Auch nach dieser aktuellen "Phase" wird es sich irgendwann wieder neu erfinden. Wo ist das Problem. Aber erfolgreiche Filme werden immer ein Aushängeschild für das jeweilige Studio sein und das ist auch legitim. Wenn Universal in den 30ern, 40ern, 50ern erfolgfreich mit ihren Monster-Filmen waren und es heute nicht sind, was hat das nun für eine Aussage. Wenn ein Film entsetht, kommen verschiedene Faktoren zusammen, es liegt "nicht nur" an der Produktion.

Und was gewisse Schemata betrifft, Gegenfrage: Wie viele Plotmöglichkeiten gibt es denn für eine Storyline?

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Fimchen24 : : Optimus Jones
25.05.2018 09:20 Uhr
0
Dabei seit: 01.04.09 | Posts: 1.909 | Reviews: 1 | Hüte: 14

@MobyDick

"1. Fluch der Karibik: Das war eine ganz klare Auftragsarbeit, weil Disney eine Vergnügungsparkattraktion vermarktet sehen wollte. Das war also in keinster Weise ein Risiko sondern Marketing."

Aha. Ein totes Genre mit einem 140 Mio. Budget ist kein Risiko? Okay.

"2. Prince of Persia: Schonmal was vom gleichnamigen PC-Spiel gehört, gepaart mit Bruckheimers gerade frisch gekürten Hopchglanzproduktion Fluch der Karibik. Finanziell vielleicht tatsächlich riskant, aber inhaltlich wurde kein bißchen Kreativ gearbeitet."

Was ist eine Hochglanzproduktion? Bitte kläre den Unwissenden auf. Gleichnamiges PC-Spiel? Leb ich hinterm Mond? Ist sowas von BummsBanane obs davon ne Videospiel, Roman oder Comicvorlage gibt, Adaption ist Adaption und ... entschuldige ... Du weißt aber schon was kreative Arbeit ist? Und Bruckheimer hatte schon weit vor Disney in Zusammenarbeit mit seinem damaligen Kollegen Simpson einige Erfolge, nur als BEISPIEL: Top Gun, Beverly Hills Cop oder Flashdance. Oh, Entschuldigung, sind ja auch schon mehr als zehn Jahre alt.

"4. Avengers: Zu dem Zeitpunkt als Avengers 1 in die Kinos kam, sass ein gewisser Perlmutti im Chefsessel, und der hat in schöner Regelmäßigkeit dafür gesorgt, dass die Kosten im Griff gehalten werden, also da gab es gar kein Risiko!"

Erstmal heißt der Mann "Perlmutter". Recherchieren wäre mal ne Idee. Zumal der Mann bei Marvel sitzt und nicht bei Disney, und einer der Gründe, warum Marvel Studios sich von Marvel losgesagt hatte, um komplett unter Disney freie Hand zu haben. Avengers 1 hatte ein Budget von 220 Mio. Das ist kein Risiko? Zumal Feige von vielen belächelt wurde, ein solches Crossover zu produzieren. Den Begriff "Shared Universe" gab es damals auch noch nicht.

"5. John Carter: Das ist wirklich ein Risiko gewesen, das sich für Disney nicht gelohnt hat. Riskant wäre es gewesen, wenn Disney an der Marke festgehalten hätte, nachdem sich das Werk ja nun auf Heimkino so stark über Wert verkauft, aber nein, sie haben die Rechte einfach wieder abgegeben. Also auch kein wirkliches Risiko. Was auch noch dazu kommt, ist das sie mit diesem Film Andrew Stanton wieder gefügig schön ins Glied der Pixar-Regisseure reinzwängen konnten, damit er für Disney schön ihre beliebeigen generischen Fortsetzungen (Findet Dorie) inszeniert. Also so wie ich das sehe, sehr kalkuliert."

Also was jetzt? Risiko oder Kalkulation?

Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Kommentare zu interpretieren macht keinen Sinn.

Zumal ich lediglich aufzeigen wollte, dass Disney nicht nur für Hannah Montana oder High School Musical steht. Wenn Fox zu Disney wandern sollte, dann werden wir auch weiterhin Fox-Filme bekommen, die so ziemlich jedes Genre bedienen werden, so wie es Disney bei allen seinen Tochterstudios bisher gemacht hatte und hat.

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Silencio : : Moviejones-Fan
24.05.2018 18:45 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 776 | Reviews: 41 | Hüte: 60

@sid:

"Die Zutaten sind teilweise kalkuliert (sie versuchen wie jedes Studio, kein zu großes Risiko einzugehen), aber wie man an dem einen oder anderen Flop, der eigentlich breitenwirksam hätte sein sollen, sieht, ist und bleibt jeder sehr teure Film ein Risiko. "

Die Underperformer sind aber doch eher die Ausnahme, kommen alle paar Jahre mal vor. Mittlerweile hat Disney eine sehr feste Strategie, die auch vergleichsweise sicher ist. Es werden vergleichsweise wenig Filme bei Disney produziert (2017 kamen mit den Lucasfilms und Marvel Studios eingerechnet acht Filme aus dem Mouse House), dafür aber welche, die garantiert einen Gewinn am Box Office raushauen. Papp "Star Wars" oder Marvel drauf, es wird sich schon verkaufen - spätestens über das Merchandising wird die Kohle gescheffelt. Die Risiken werden bewusst minimiert, die eigene Produktion beschränkt sich auf Animation (und Disney-Zeichentrick/Animation ist eine Marke für sich, da wissen Eltern, was sie kriegen) und Live Action Remakes der vergangenen Hits.

Dazu kommt, dass das "Pirates"-Franchise immer als die kreative Ausnahme angeführt wird, das aber wiederum mittlerweile auch schon 15 Jahre alt ist - und dessen Einspielergebnisse auch rückläufig sind.

"also kreative Freiheit im weitesten Sinne. "

Naja, ne. Das ist klassisches Produzentenkino ("Mach mir das hier, es muss das beinhalten, es darf so viel kosten und muss diese Altersfreigabe haben. Wir brauchen so viele Setpieces etc."), da muss man den Begriff schon sehr weit strecken.

Wie sich die Filmlandschaft alleine in den letzten paar Jahren verändert hat, kann man sehr schön hier nachlesen, falls es interessieren sollte.

MJ-Pat
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sid : : Alpha
24.05.2018 16:17 Uhr | Editiert am 24.05.2018 - 16:20 Uhr
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Dabei seit: 01.10.12 | Posts: 1.247 | Reviews: 15 | Hüte: 30

Ich kann es mir nicht vorstellen, aber wer ist schon Hellseher.

Zu eurer kleinen Diskussion unten: Disney hat mir auch schon beängstigend viel Marktanteil, aber man muss auch zugeben, dass sie häufig gute Arbeit leisten. Ich würde sagen, es ist beides: Die Zutaten sind teilweise kalkuliert (sie versuchen wie jedes Studio, kein zu großes Risiko einzugehen), aber wie man an dem einen oder anderen Flop, der eigentlich breitenwirksam hätte sein sollen, sieht, ist und bleibt jeder sehr teure Film ein Risiko. Bezüglich Fluch der Karibik kann ich mich an einen Artikel erinnern, dass Captain Sparrow eigentlich keinesfalls so angelegt war wie Johnny Depp ihn unbedingt spielen wollte, aber er hat sich durchgesetzt (wahrscheinlich auch durch die Unterstützung von Verbinski). Disney hat es gewagt und wurde belohnt. Bei FdK ging es gut, beim Lone Ranger und John Carter teilweise unverdient daneben (wobei ich glaube, John Carter hätte auch mit der richtigen Werbestrategie nie richtig eingeschlagen, da hat einfach der Pfiff gefehlt. Vielleicht zu viel Kalkulation und zu wenig Emotion/Humor (ich meine hier keine Albernheiten) /Überraschung, was auch immer).
Und es kommt auch nicht nur weichgespültes "Zeug" von Disney: Frozen zum Beispiel ist für einen Kinder-/Familienfilm erstaunlich ernst und emotional, fast schon abgründig, zumindest an einigen Stellen. Dazu kommen allerdings gängige Erfolgsformel-Motive, angefangen von der Optik der Mädchen, dem Soundtrack, der hervorragenden Graphik, dem Ende usw.
Zeiträtsel seh ich ähnlich wie unten erwähnt: Sie sind zu sehr auf Nummer sicher gegangen in Bezug auf gute Kritiken und genau das hat dann gemessen am Budget zu wenigen Leuten gefallen. Dazu kennt den Roman weltweit kaum jemand, anders als z.B. Piratenabenteuer, die weltweit erzählt werden. Beim Zeiträtsel haben sie ihre eigene Erfolgsformel zu wenig beachtet.

Anscheinend ist der Erfolg von Disney ein Mix aus bewährt beliebten Elementen (sowohl vom Genre als auch siehe Frozen), die sehr geschickt eingesetzt werden, aber auch unkalkulierbaren Glückstreffern und was Frischem (Piratenfilme waren wahrscheinlich lange genug out, um wieder anzukommen, aber genau gewusst haben sie es nicht & das erste Wochende hat nur ca. 1/7 des Gesamtergebnisses ausgemacht, er musste sich rumsprechen) - also kreative Freiheit im weitesten Sinne. Während zu stark „verwurstete“ Filme wie Das Zeiträtsel oder zu stark nachahmerische (Stichwort Lone Ranger – J. Depp mal wieder in seltsamer Aufmachung, hab ich häufiger gelesen) ein größeres Risiko haben, zu floppen.

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MobyDick : : Moviejones-Fan
24.05.2018 13:54 Uhr
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Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 3.047 | Reviews: 27 | Hüte: 172

Silencio:

Stimmt, mit Verbinski wurde ja auch derselbe Regisseur engagiert. Zuzsätzlich zu deinen Ausführungen kommt hinzu, dass die - zugegegeben - sehr spektakuläre Eisenbahn-Action-Sequenz einfach sehr deutlich teurer als veranschlagt wurde. Und genau deswegen habe ich ja auch geschrieben, dass man dann den Regisseur loswerden sollte.

Dünyayi Kurtaran Adam
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Silencio : : Moviejones-Fan
24.05.2018 13:49 Uhr
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Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 776 | Reviews: 41 | Hüte: 60

@Moby:

Eine Anmerkung zu deiner Anmerkung:

"The Lone Ranger" ist in den USA eine popkulturelle Institution, wahrscheinlich noch breitenwirksamer als "A Wrinkle in Time" - und konnte mit Johnny Depp ja auch noch das "Pirates"-Zugpferd einsacken. Das sah nach sicherer Bank aus, bzw. nach einem zweiten "Pirates". Die Kosten sind, soweit ich mich jetzt nicht vollkommen falsch erinnere, auch nur derart angestiegen, weil die Produktion katastrophal verlief. War ein Fehlschlag, aber ich versteh zumindest den Gedankengang dahinter.

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MobyDick : : Moviejones-Fan
24.05.2018 13:37 Uhr
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Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 3.047 | Reviews: 27 | Hüte: 172

Fimchen:

Und warum sind dann bei Disney Filme entstanden wie bspw. Fluch der Karibik, Prince of Persia, John Carter oder jetzt Das Zeiträtsel. Disney wurde auch bei Fluch der Karibik belächelt, bei dem Versuch, ein totes Genre widerzubeleben. Und was war? Erfolg? Disney geht auch kostspielige Risiken ein. Manchmal geht es auf, siehe FdK oder Avengers, manchmal wirds ein finanzieller Flop, wie John Carter (unverdient) oder jetzt Das Zeiträtsel.

Zuzüglich zu dem was Silencio bereits gesagt hat, mal auf diese sogenannten Risiken eingegangen:

1. Fluch der Karibik: Das war eine ganz klare Auftragsarbeit, weil Disney eine Vergnügungsparkattraktion vermarktet sehen wollte, der erste Teil hatte ein moderates Budget und wurde in unerhörter Überraschungsmegaerfolg. Nach Verbinskis Abgang wurde ab Teil 4 komplett auf Nummer sicher gegangen, was qualitativ richtig in die Hose gegangen ist. Das war also in keinster Weise ein Risiko sondern Marketing.

2. Prince of Persia: Schonmal was vom gleichnamigen PC-Spiel gehört, gepaart mit Bruckheimers gerade frisch gekürten Hopchglanzproduktion Fluch der Karibik (s.o.) und Vermächtnis der Tempelritter wurde hier ein komplett generischer überraschungsarmer Fantasy-Mist verzapft, in der Hoffnung, dass der Name Bruckheimer alleine Bäume ausreisst. Mag sein, dass manche hier von Risiko eingehen sprechen, aber das war ein durch und durch kalkulierter Schachzug, der auf Grund der mangelnden Qualität einfach nicht funktionieren konnte. Finanziell vielleicht tatsächlich riskant, aber inhaltlich wurde kein bißchen Kreativ gearbeitet.

3. Das Zeiträtsel: Soweit ich weiss, handelt es sich beim Zeiträtsel um amerikanische Popkultur, und es ist im Grunde genommen ein Wunder, dass das noch nicht früher verwurstet wurde. Richtig angestellt hätte man hieraus wirklich was Großes erschaffen können, da sind sich alle Kritiker einig. Aber stattdessen werden alle möglichen PC Richtlinien eingehalten, alle Minderheiten in den Vordergrund gerückt, man beweihräuchert sich selbst dafür, dass man eine schwarze Regisseurin (zum Glück war sie nicht auch noch behindert, denn dann würde man wahrscheinlich die nächsten Bill Gates Fördermillionen abstauben) hat, und vergißt darüber gänzlich kreativ was zu riskieren. Ich denke, das ganze Geld, dasd Disney hier verbraten hat, wird eine Abschreibung für Quotenförderung sein und von der Steuer begünstigt. also irgendwie auch kein Risiko.

4. Avengers: Zu dem Zeitpunkt als Avengers 1 in die Kinos kam, sass ein gewisser Perlmutti im Chefsessel, und der hat in schöner Regelmäßigkeit dafür gesorgt, dass die Kosten im Griff gehalten werden, also da gab es gar kein Risiko!

5. John Carter: Das ist wirklich ein Risiko gewesen, das sich für Disney nicht gelohnt hat, aber anders als du es vielleicht meinst: Denn im Prinzip hat John Carter alles, was zu einem Blockbuster nötig ist und mehr, aber sie haben einfach den komplett beschissensten Werbefeldzug aller Zeiten abgeliefert, sorry BvS aber John Carter toppt dich einfach um Längen. Mit dem richtigen Marketing hätten wir hier ein wirklich geniales Franchise haben können. Riskant wäre es gewesen, wenn Disney an der Marke festgehalten hätte, nachdem sich das Werk ja nun auf Heimkino so stark über Wert verkauft, aber nein, sie haben die Rechte einfach wieder abgegeben. Also auch kein wirkliches Risiko. Was auch noch dazu kommt, ist das sie mit diesem Film Andrew Stanton wieder gefügig schön ins Glied der Pixar-Regisseure reinzwängen konnten, damit er für Disney schön ihre beliebeigen generischen Fortsetzungen (Findet Dorie) inszeniert. Also so wie ich das sehe, sehr kalkuliert.

6. Welcher Film in deiner Liste fehlt ist Lone Ranger. Nur ganz kurz: tatsächlich riskant, denn warum zum teufel sollte man einem Western heutzutage ein Budget von USD 250 Mio. zugestehen, dafür gibt es gar keine Rechtfertigung. An den Qualitäten des Films möchte ich jetzt nicht rummakeln da ich den schon ganz gut fand, aber wie gesagt, so ein Budget ist einfach nicht nur riskant, sondern ehrlichg gesagt einfach nur blöd! Genauso wie Netflix für einen Mafia-Film von Scorsese über USD 150 Mio. zur Verfügung stellt. Da stimmt die Verhältnismässigkeit zu keiner Zeit! Da würde ich eher als Studio den Regisseur irgendwann (sogar eher als später) einfach feuern und um Schadensbegrenzung hoffen, egal wie die Internetcommunity dazu stehen mag.

Dünyayi Kurtaran Adam
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Silencio : : Moviejones-Fan
24.05.2018 12:48 Uhr
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Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 776 | Reviews: 41 | Hüte: 60

@Fimchen:

"Keine kreativen Freiheiten? Und warum sind dann bei Disney Filme entstanden wie bspw. Fluch der Karibik, Prince of Persia, John Carter oder jetzt Das Zeiträtsel."

Und die sind bis auf den letzten jetzt mindestens sechs Jahre alt (das "Karibik"-Franchise ist jetzt auch schon 15 Jahre alt, nur mal so), die basieren ALLE auf vorher bereits populären IPs. Kreativität ist was anderes. Und wenn ein Filmemacher ankäme und sagen würd: "Ich will aus den Pirates-Filmen einen R-Rated Horrorfilm machen!" würde Disney da wahrscheinlich nicht ja sagen. Von der anderen Seite gedacht: solange keiner dem nächsten John Carpenter Geld gibt und sagt "Hier, tu was du willst!" wird es auch keinen nächsten "Halloween" geben.

"Viele der Filme die ich aufgezählt habe sind Mitte der 90er bzw. um die 2000er entstanden. Auch nicht gerade eine Phase kreativer Filmergüsse wie in den 80ern."

Zu der Zeit war der Filmmarkt bei weitem nicht so durchgeplant wie heute. Die 90er kann man durchaus noch als kreative Hochphase bezeichnen, hat uns schließlich Leute wie Tarantino oder Paul Thomas Anderson beschert.

"Und auch wenn in den letzten 10 Jahren primär Fortsetzungen gedreht oder miserable Remakes entstanden, so gibt es dennoch genug "kleinere" Filme, die auch in den Kinos laufen. Nur erhalten die nicht die Aufmerksamkeit."

Ja, aber warum ist das denn so? Weil die Kinos mit anderem Kram zupflastert werden. Einfach mal die Bedingungen ansehen, die Disney letztes Jahr an Kinos stellen wollte, die "The Last Jedi" zeigen und wundern, warum der Markt für Mid Budget-Kino so aussieht, wie er aussieht.

" Und dass immer mehr zu den Streaming-Anbietern gehen, das nennt sich Evolution. Den Markt hat es vor 20 Jahren auch nicht gegeben und vor 10 Jahren noch nicht so stark."

Joa, ist aber für Filmemacher ein schrecklicher Markt, weil deren Werke da a) drohen unterzugehen und b) die Streamingdienste nun auch versuchen, den Studios den großen Markt abzulaufen. Anderenfalls würde Netflix kein Zeug wie "Bright" oder die neue Michael Bay/Ryan Reynolds-Sache produzieren.

"Außerdem wollte ich auch nur aufzeigen, dass Disney nicht nur "hohle" Kinderfilme produziert. Das Alter der Filme ist mir doch sowas von scheißegal. Es gibt sie und wird auch immer geben."

Ne, eben nicht. Mit der Logik könnte ich auch sagen, dass Universal in den 30ern Horrorklassiker an Horrorklassiker produziert hat und das Dark Universe deswegen ein Selbstläufer wird. Und das ignoriert eben, dass Disney nur noch im Blockbustersektor arbeitet.

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Fimchen24 : : Optimus Jones
24.05.2018 12:21 Uhr
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Dabei seit: 01.04.09 | Posts: 1.909 | Reviews: 1 | Hüte: 14

@Silencio

Keine kreativen Freiheiten? Und warum sind dann bei Disney Filme entstanden wie bspw. Fluch der Karibik, Prince of Persia, John Carter oder jetzt Das Zeiträtsel. Disney wurde auch bei Fluch der Karibik belächelt, bei dem Versuch, ein totes Genre widerzubeleben. Und was war? Erfolg? Disney geht auch kostspielige Risiken ein. Manchmal geht es auf, siehe FdK oder Avengers, manchmal wirds ein finanzieller Flop, wie John Carter (unverdient) oder jetzt Das Zeiträtsel.

Viele der Filme die ich aufgezählt habe sind Mitte der 90er bzw. um die 2000er entstanden. Auch nicht gerade eine Phase kreativer Filmergüsse wie in den 80ern.

Und auch wenn in den letzten 10 Jahren primär Fortsetzungen gedreht oder miserable Remakes entstanden, so gibt es dennoch genug "kleinere" Filme, die auch in den Kinos laufen. Nur erhalten die nicht die Aufmerksamkeit. Und dass immer mehr zu den Streaming-Anbietern gehen, das nennt sich Evolution. Den Markt hat es vor 20 Jahren auch nicht gegeben und vor 10 Jahren noch nicht so stark.

Außerdem wollte ich auch nur aufzeigen, dass Disney nicht nur "hohle" Kinderfilme produziert. Das Alter der Filme ist mir doch sowas von scheißegal. Es gibt sie und wird auch immer geben.

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Silencio : : Moviejones-Fan
24.05.2018 11:53 Uhr
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Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 776 | Reviews: 41 | Hüte: 60

@Fimchen24:

Und wie viele von den Filmen, die du da genannt hast, sind jünger als zehn Jahre?

Glaub mal dran, sobald die Disney-Aktie auch nur droht, bedeutend an Wert zu verlieren, sitzt der Iger bei Kennedy und Feige im Büro und sagt denen, was die zu tun haben. Disney bietet eine Menge, aber "kreative Freiheiten" gehört nicht dazu, gerade jetzt im Zeitalter des Mega-Franchises. Und man darf auch gerne mal gucken, wie wenig Filme die Walt Disney Motion Pictures überhaupt vertreiben. Die kreativen Zeiten sind unter dem Banner vorbei.

"Und außer den anderen "großen" Studios wie Universal, Warner oder Sony/Columbia gibt es noch genug kleine Filmstudios, abgesehen vom asiatischen und europäischen Filmmarkt, die auch ihr Publikum haben."

Das verschwindend gering ist und immer weiter auf den Streaming-Markt gedrückt wird. Im Kino findet der kleinere Film nicht mehr statt, so wie er das noch vor einigen Jahren tat. Andersrum: der großflächige Erfolg von Miramax ist heute nicht mehr denkbar.

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Tarkin : : Moviejones-Fan
24.05.2018 11:36 Uhr
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Es liegt, neben den Behörden, letztenendes an FOX, wer nun den Zuschlag bekommt. Vielleicht wollen Foxs Anleger nur mehr Geld von Disney rausschlagen und haben deshalb nochmal mit comcast geliebäugelt

Du schleppst mich in dieses Junkyhaus und jetzt muss ich auch noch diesen Scheissclown umlegen

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Fimchen24 : : Optimus Jones
24.05.2018 11:31 Uhr | Editiert am 24.05.2018 - 11:35 Uhr
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Dabei seit: 01.04.09 | Posts: 1.909 | Reviews: 1 | Hüte: 14

Sorry, aber des Gelaber von wegen disneyfizierte und weichgespülte und familienfreundliche Filme hab ich so satt.

Ein paar Beispiele für die Unwissenden:

The Crow, From Dusk Till Dawn und Scream entstanden während Dimension Films/MIramax ein Teil der Disney Company war.

Der Club der toten Dichter, Con Air und Starship Troopers ist von Touchstone Pictures, Tochterstudio der Walt Disney Company.

Arachnophobia, Armageddon, The Rock - Fels der Entscheidung und The Sixth Sense von Hollywood Pictures, ebenfalls Walt Disney Company.

Es gibt so viele Filme, die in Tochterstudios von Walt Disney entstanden sind und die sich gezielt an ein älteres bzw. erwachseneres Publikum richten. Wenn der Fox/Disney Deal klappt, habe ich keine Angst, dass hier nur kindgerechte Filme entstehen könnten. Im Gegenteil. Warum wollte Kevin Feige/Marvel Studios zu Disney? Weil Disney nicht nur das Geld, sondern auch kreative Freiheiten gibt, die ja man bspw. bei Warner/DC schmerzlich vermisst.

Und Star Wars ist in erster Linie Lucasfilm, und da hat in oberster Position Kathleen Kennedy als Präsidentin das sagen.

Und außer den anderen "großen" Studios wie Universal, Warner oder Sony/Columbia gibt es noch genug kleine Filmstudios, abgesehen vom asiatischen und europäischen Filmmarkt, die auch ihr Publikum haben.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
24.05.2018 10:58 Uhr
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Weiß jemand wie das so von statten geht? Also was man so über die Gerüchte mitbekommt, sind Disney und Fox ja nun schon mehrere Monate in tiefen Verhandlungen. Kann comcast dann noch wirklich dazwischen grätschen? Denn dann würde ja alles wieder von vorne beginnen?
Und wie nötig ist der Verkauf von Fox? Es klingt ja so als wollten sie unbedingt verkaufen (verständlicherweise an den Meistbietenden), da frag ich mich aber wie lange sie dieses Spiel mitmachen? Denn wenn Disney Bock hat, werden die doch nun ein neuen Angebot machen?

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