Fantastic Four

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20th Century Fox war dagegen...

"Fantastic Four": Josh Trank wollte schwarze Sue Storm casten

"Fantastic Four": Josh Trank wollte schwarze Sue Storm casten
24 Kommentare - Mo, 08.06.2020 von R. Lukas
Aber das Studio ließ ihn nicht. Josh Trank bereut es zutiefst, bei "Fantastic Four" nicht einfach ausgestiegen zu sein, als er mit seinem Casting-Wunsch auf "ziemlich starken Widerstand" stieß.
"Fantastic Four": Josh Trank wollte schwarze Sue Storm casten

Es ist ja hinlänglich bekannt, dass Fantastic Four - der Reboot von Josh Trank - arg unter Produktionsproblemen und Studioeinmischung gelitten hat. Und das Ergebnis dieser turbulenten Entstehung ist ebenfalls bekannt. Kein Wunder also, dass Trank nicht scharf darauf ist, noch mal darauf zurückzukommen - für einen "Trank-Cut" hat er keinen Bedarf.

Auch seitens der Fans musste er einiges einstecken. Nach seiner Entscheidung, Michael B. Jordan als Johnny Storm/Human Torch zu casten, erhielt er online so viele Drohungen, dass er mit geladener Waffe neben dem Bett schlief. Eigentlich wollte Trank sogar noch einen Schritt weiter gehen und auch die Rolle der Sue Storm/Invisible Woman (letztendlich von Kate Mara gespielt) mit einer schwarzen Schauspielerin besetzen, was nur logisch gewesen wäre. Schließlich sind die zwei  Bruder und Schwester.

Hinter den Kulissen seien viele kontroverse Gespräche darüber geführt worden, erzählt er. Er sei hauptsächlich an einer schwarzen Sue Storm, einem schwarzen Johnny Storm und einem schwarzen Franklin Storm (Reg E. Cathey) interessiert gewesen. Aber bei einem riesigen Studiofilm wie Fantastic Four wolle jeder auch dafür aufgeschlossen bleiben, wer die großen Stars sein werden, meint Trank. Als es drauf angekommen sei, sei er mit seinem Versuch, diese Rolle einer schwarzen Darstellerin zu geben, jedoch auf ziemlich starken Widerstand gestoßen.

Rückblickend denke er, er hätte einfach gehen sollen, als ihn diese Erkenntnis getroffen habe, so Trank. Und er schäme sich dafür, dass er es nicht einfach aus Prinzip getan habe. Denn dies seien nicht die Werte, für die er in seinem eigenen Leben stehe. Sie seien es damals nicht gewesen und werden es auch nie sein, da er jemand sei, der immer von sich sage, dass er für das eintrete, woran er glaube - selbst wenn es bedeute, dass er seine Karriere verbrenne. Er fühle sich mies, weil er 20th Century Fox nicht mit diesem Problem konfrontiert habe. Für ihn sei es, als habe er in dieser Hinsicht versagt.

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24 Kommentare
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Watchman : : Moviejones-Fan
10.06.2020 12:25 Uhr
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@Luph92

Ja, und denoch gibt es nur einen echten Batman mit Bruce Wayne. Alle anderen sind irgendwelche Nachfolger, aber eben auch andere Batmans. Diese Nachfolger überleben auch nur eine begrenzte Zeit bis die echten Versionen wieder kommen, wie bei Wolverine oder eigentlich allen. Death of Supeprman, death of Spider-Man. Es werden immer wieder neue Versionen von Helden präsentiert, aber keine schafft es lange zu bleiben. Ich denke das liegt u.a. daran dass die neuen Versionen nicht über das verfügen was die Originale beim Publikum beliebt gemacht haben. Deswegen helfen auch zusätzliche Kräfte oder bessere Fähigkeiten nicht.

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
09.06.2020 18:04 Uhr
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@Watchman

Ich habe gerade mal gegooglet, es gibt gefühlt zu jedem Superhelden einen Wikipedia-Artikel, in dem die Alternativversionen aufgelistet sind^^ Zum Beispiel mal Batman und Iron Man.

https://en.wikipedia.org/wiki/Alternative_versions_of_Batman
https://en.wikipedia.org/wiki/Alternative_versions_of_Iron_Man

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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Watchman : : Moviejones-Fan
09.06.2020 14:15 Uhr
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@Poisnery

"Der vergleich Fury und Blade hinkt. "

Nun. Fury kennen eigentlich alle als Schwarzen. Wie gesagt, die Figur war nie sonderlich populär. Blade kennen ebenfalls alle als Schwarzen und die Figur hat in der FIlmwelt durch Snipes durchaus einige Popularität erlangt. Unpopuläre oder unbekannte Charaktere zuändern ist doch leichter als etablierte.

@luph92

"Schließlich gibt es von so gut wie jedem Superhelden zahlreiche Alternativversionen. So gesehen ist es normal, dass es mehrere Spider-Mans gibt, ein Alleinstellungsmerkmal wäre es dagegen, gäbe es nur Peter Parker."

Vo weniger populären Charakteren ja. Aber von bekannten nicht wirklich. Es gibt nur einen echten Batman, Superman, Aquaman, Wonder Woman etc. Aber zB unzählige Robin wodurch dieser Charakter auch absolut austauschbar und ohne echte Identität wurde. Bei einem Sidekick wohl zu verschmerzen. Es gibt nur einen echten Iron Man, Wolverine, Prof X, Magneto etc. Und es gab mal nur einen echten Spider-Man. Jetzt halt nicht mehr. Denn Miles Morales ist genauso Spiderman wie Parker. Mit Miguel OHarra war es zB ganz anders und die Leute wussten trotzdem wer der echte Spider-Man ist.

Mag sein dass es meine persönliche Wahrnehmung ist, aber Spider-Man ist halt nichts besonderes mehr. Helden mit seinen Fähigkeiten gab es in der Vergangeheit keine außer ihn. Mitlerweile ist das halt anders.

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
08.06.2020 20:00 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 13.247 | Reviews: 148 | Hüte: 471

@Watchman
"dass Spider-Man durch die unzähligen Varianten sein Alleinstellungsmerkmal verloren hat und in der Masse untergeht. Wenn es zig Spider-man gibt, ist nichts mehr besonders an diesem Charakter und er wird uninteressant."

Da stellt sich mir jetzt die Frage, warum ausgerechnet Spider-Man dadurch sein Alleinstellungsmerkmal verlieren sollte und sonstige Superhelden nicht? Schließlich gibt es von so gut wie jedem Superhelden zahlreiche Alternativversionen. So gesehen ist es normal, dass es mehrere Spider-Mans gibt, ein Alleinstellungsmerkmal wäre es dagegen, gäbe es nur Peter Parker.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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Shred : : Moviejones-Fan
08.06.2020 18:50 Uhr
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Dabei seit: 26.10.13 | Posts: 1.334 | Reviews: 12 | Hüte: 75

Hugh Jackman ist ja ein Paradebeispiel dafür das man total gegen den Strich gecastet hat und heute tun sich alle schwer damit jemand anderes in der Rolle zu sehen.

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PaulLeger : : Moviejones-Fan
08.06.2020 18:34 Uhr
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Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 480 | Reviews: 3 | Hüte: 66

@ RickMarvel

Wenn ich sage das bei einer Vorlage auch dem Darsteller entspricht,dann ist damit auch gemeint das man einen Darsteller findet der zu der Figur der Vorlage auch passt.Hugh Jackman z.b. wurde gecastet weil er gut als Wolverine passt.Man stelle sich mal vor die hätten Kiefer Shuterland genommen.

Also Hugh Jackman als Wolverine ist ein ziemlich schlechtes Beispiel für einen Darsteller, der der Vorlage entspricht, der ist dem Logan aus den Comics nicht wirklich ähnlich.

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RickMarvel : : Moviejones-Fan
08.06.2020 16:58 Uhr
0
Dabei seit: 11.07.19 | Posts: 41 | Reviews: 0 | Hüte: 0

Das es Superman in Weiblicher Form gibt beweist Super Girl.

Bei Batman gibt es das ganze auch.Und auch bei Spiderman weis ich das es Figuren gibt die keine helle Haut haben.Trotzdem gibt es diese Figuren und sind somit eine Vorlage.

Indiana Jones - Lara Croft - Nathan Drake.Die haben alle ein Gebiet gemein,sind dennoch aber unterschiedlich.Ob das die Zeit in der spielen betrifft oder das umfeld.Nazi Soldaten gegen Moderne Technik usw.

In Serien in denen es mehrere Erden gibt wie z.b. im Arrowverse,da ist sowas auch durchaus möglich,weil man da auch eine entsprechende Erjklärung dazu hat,gerade weil es unterschiedliche Erden sind.

Wiedersprochen habe ich mich nicht,wo den auch.Wenn ich sage das bei einer Vorlage auch dem Darsteller entspricht,dann ist damit auch gemeint das man einen Darsteller findet der zu der Figur der Vorlage auch passt.Hugh Jackman z.b. wurde gecastet weil er gut als Wolverine passt.Man stelle sich mal vor die hätten Kiefer Shuterland genommen.

Zumal es auch diverse Darsteller gab die für eine Rolle im Gespräch waren,aber dann doch nicht genommen worden wären.Tom Sellek war damals als Indy im gespräch gewesen,wurde dann aber doch nicht genommen.Man stelle sich das ganze nun mal so vor,das können die wenigsten.

Manche Darsteller geben der Figur die nötige Darstellung das man sie sehr lange Zeit damit auch verbindet wie Luke oder Han Sole,Indiana Jones,Rambo,Terminator,Conan usw.

Doch wenn man dann sieht das aus den Ghostbusters auf einmal Frauen werden oder durch die Vorlage auf einmal eine andere Figur zu sehen ist die nicht der vorlage entspricht wie Johnny Storm.

Man stelle sich das mal vor wenn es mal ein MCU gäbe in der dann Thor Asiate ist,oder Iron Man Brasilianer,Hawkeye ist Deutscher,War Machine dann ein Russe.

Das sind Kombinationen die nicht zusammen passen.

Vielleicht mag es eine Paralell Welt geben wo das möglich wäre.Aber von dem MCU gibt es nun mal die ganzen Comics die als vorlage dienen und daran wird man sich orientieren und nicht alles neu erfinden.Zumal der wiedererkennungswert gleich gegen Null gehen würde.

He Man ein Samoaner ja klar.

Barbie ist Engländering mit irschen Wurzeln

Ramob ist Bi und der Terminator ist ein 55kg schwerer Uni absolvent mit Brille.

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Poisonsery : : Moviejones-Fan
08.06.2020 16:13 Uhr
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Dabei seit: 02.03.18 | Posts: 568 | Reviews: 0 | Hüte: 13

@Watchman stimme dir voll und ganz zu. Ja in den 90ern war er etwas heller und die Mutter eine Rumänin. Ist aber egal. Der vergleich Fury und Blade hinkt. In der jetzigen politischen Situation ein weißer Blade undenkbar.

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TiiN : : Pirat
08.06.2020 15:55 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 5.886 | Reviews: 130 | Hüte: 309

@ Duck-Anch-Amun
Zwar betont Trank immer wieder, dass er kein Interesse an einem Cut hätte, trotzdem erinnert er da stark an Zack Snyder. Dafür, dass ihm dies alles egal ist, plappert er nun seit 5 Jahren ständig über diesen Film.

Vermutlich wird er von den Journalisten immer wieder dazu gefragt. Was sollen sie ihn sonst fragen, es ist sein letzter Film. Gut, dass er bald was neues rausbringt.

Ich sah mir den Film bislang nur ein Mal an - der dunkle Stil kommt stellenweise ziemlich gut rüber und ist leicht verstörend. Eine gute Grundstimmung. Das Ende ist leider so 0815 rangeklatscht.

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Watchman : : Moviejones-Fan
08.06.2020 15:50 Uhr | Editiert am 08.06.2020 - 16:05 Uhr
1
Dabei seit: 30.04.13 | Posts: 227 | Reviews: 0 | Hüte: 26

Also die Kommentare hier sind teilweise höchst interessant. Als ob einige hier einen Sinneswandel durchlaufen hätten.

Das Trank über den Film spricht der seine Karriere fast zerstört hat ist irgendwo nachvollziehbar. Aber dieses "virtue signaling" ist exemplarisch für Hollywood, völlig unnötig und langsam nur noch nervig. Wahrscheinlich will er ein gute Publicity für Capone aufbauen und sich wieder ins Gespräch bringen.

Sein FF4 hatte eine Menge Probleme. Die Wahl der Schauspieler war nur ein kleiner Teil davon. Wären Sue und Franklin (wann wäre wohl das Baby geboren worden?) ebenfalls schwarz hätte es kaum bis keinen Unterschied in der Wahnehmnung der Fans gegeben. Man wäre weiterhin irritiert über den race swap gewesen. Aber er wäre zumindest konsequent gewesen und nicht sowas Halbgares.

@Zombiehunter

"Eines der beszen Beispiele ist für mich Spider-Man. Dort sind auch mehrere ethnische Versionen vorhanden und es gibt ebenfalls eine weibliche Person."

Ich bin öfter mal anderer Meinung als @Duck-Anch-Amun aber er erklärt es ziemlich treffend. Ich würde es nur noch dadurch ergänzen, dass Spider-Man durch die unzähligen Varianten sein Alleinstellungsmerkmal verloren hat und in der Masse untergeht. Wenn es zig Spider-man gibt, ist nichts mehr besonders an diesem Charakter und er wird uninteressant. Nach dem Motto: wenn alle super sind ist niemand super. (Deadpool scheint übrigends der nächste zu werden, den sie so ausschlachten wollen)

"PS: Im Grunde genommen gibt es auch eine weibliche Version von Indiana Jones: Lara Croft"

Das sind sehr unterschiedliche Charaktere, und das ist sehr gut so. Warum sollte man auch Frauen oder die Darstellering eines "weiblichen Indy" damit abwerten einfach nur eine weibliche Version eines bereits etablierten Charakters zu machen? Lara Croft ist genau das Gegenteil davon. Sie ist angelehnt an Indy und soll ein ähnliches Publiukum ansprechen, aber sie ist eigenständig genug um für sich selbst zu stehen. Siehe ihren populären Erfolg durch sämtliche Medien. Ich kenne z.B. kein Musik Video wo Indy vorkam. Als weibliche Indy hätte sie das vermutlich so nicht geschaft.

Näher dran an Indy ist wohl Nathan Drake. Aber der hat auch ein Alleinstellungsmerkmal und ist nicht einfach nur ein Indy Kopie.

Kopierte Charaktere bei denen nur das Äußere geändert wurde werden i.d.R. aus verschiedenen Gründen nicht gut angenommen. Die beste Lösung ist immer ein neuer Charakter, wobei man aufpassen muss den Markt nicht zu übersättigen, siehe Spider-Man.

@Poisonsery


"In welcher Zeichentrickversion ist Blade hellhäutig?

Das meinte Zombiehunter, nicht Duck. Ich glaube er meint die Amazing Spider-Man Serie aus den 90gern (die der Hammer war). Dort wurde Blade etwas heller dargestellt aber nicht als weiß.

"Meinst du der Aufschrei wäre wirklich groß wenn ein Schauspiel Schwergewicht Blade spielt. Wie Samuel L. Jackson bei Fury hat es auch niemand gejuckt."

Du meinst ob der Aufschrei groß wäre wenn ein Weißer eine "ikonische" schwarze Rolle gespielt hätte? In Zeiten von "White supremacy" etc. in USA? Definitiv. Die wenigsten kennen Fury als Weißen und vermutlich noch weniger seine Darstellung durch David Hasselhoff. Fury ist nur ein Nebencharakter dem selten viel Gewicht beigemessen wurde. So viel Aufmersamkeit wie im MCU hatter er sonst eigentlich nie oder sehr sehr selten. Die beiden kann man also nicht vergleichen.

Dazu kommt, das die Idee von einem schwarzen Fury mit Jackson im Hinterkopf für das Marvel Ultimate Universum entsanden ist. Also ein Paralleluniversum. Der weiße Fury kam also aus dem "normalen" Marvel Comic Universum 616, der Schwarze aus dem "ultimate" Univerusm. Beide Universen verschmolzen (obwohl Marvel damals beteuerte das dies nie passeiren wird wiel man doch so viel in beiden Universen zu erzählen hätte) und man entschied sich dazu die Jackson Version als neuen Canon zu etablieren. Miles Morales, Spider-Man, kommt ebenfalls aus dem Ultimate Universum aber Peter Parker ist (war) zu pupulär um ihn auszustauschen.

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Poisonsery : : Moviejones-Fan
08.06.2020 15:27 Uhr | Editiert am 08.06.2020 - 15:30 Uhr
0
Dabei seit: 02.03.18 | Posts: 568 | Reviews: 0 | Hüte: 13

@Duck-Anch-Amun

In welcher Zeichentrickversion ist Blade hellhäutig? Meinst du der Aufschrei wäre wirklich groß wenn ein Schauspiel Schwergewicht Blade spielt. Wie Samuel L. Jackson bei Fury hat es auch niemand gejuckt.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
08.06.2020 14:08 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 8.549 | Reviews: 35 | Hüte: 527

@Zombiehunter
Blade ist übrigens auch in einer Zeichentrickversion hellhäutig
Ich würde gerne mal den Aufschrei hören, wenn man sich für eine solche Kinoversion entscheidet^^

Eines der beszen Beispiele ist für mich Spider-Man. Dort sind auch mehrere ethnische Versionen vorhanden und es gibt ebenfalls eine weibliche Person (...) Im Grunde genommen gibt es auch eine weibliche Version von Indiana Jones: Lara Croft!
Wobei diese Versionen meistens auch unterschiedliche Charaktere sind. Miles Morales ist halt nicht Peter Parker. Und Indiana Jones ist halt nicht Lara Croft.
Und da bin ich wieder an diesem Punkt, den ich letztens noch erwähnte. Warum nicht einfach neue Geschichten erfinden? Eine gewisse Vorlagentreue finde ich schon wichtig. Und selbst wenn es unzählige Multiversums-Storys gibt, so sind eben gewisse Figuren in der Wahrnehmung verankert, siehe die Sache mit Blade. Auch weil es Venom-Comics gibt, muss ich diese Venom-Interpretation ohne Spidey nicht gut finden^^

Ich kenne keine Gründe weshalb es keinen schwarzen Johnny Storm geben sollte. Wenn man dann aber aus seiner Schwester eine weiße Stiefschwester macht, dann gibt es genügend Gründe dies zu kritisieren. So gesehen war für mich das Problem sicher nicht die (unnötige) Umbesetzung wo man mit Michael B. Jordan ja sogar einen großartigen Darsteller aus dem Hut zauberte, sondern halt das Verändern von elementaren Beziehungen.

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Zombiehunter : : Moviejones-Fan
08.06.2020 13:53 Uhr | Editiert am 08.06.2020 - 13:55 Uhr
0
Dabei seit: 21.10.12 | Posts: 1.712 | Reviews: 0 | Hüte: 39

RickMarvel

Also. Es gibt vetschiedene Comicvetsionen. Es gibt von vielen Superhelden auch weibliche und ohje, ohje auch afroamerikanische und lateinische Versionen. Das ist absolut nix Neues. Eines der beszen Beispiele ist für mich Spider-Man. Dort sind auch mehrere ethnische Versionen vorhanden und es gibt ebenfalls eine weibliche Person.

Das ist ja das Schöne an Comics. Man kann die Figuren jederzeit verändern. Man kann viele verschiedene Universen schaffen. Blade ist übrigens auch in einer Zeichentrickversion hellhäutig.

Und einerseits schreibst du "Es gibt Figuren die man so verändern kann,weil die Vorlage es nicht fest legt." und widersprichst dich im nächsten Moment mit "Aber bei Vorlagen diees gibt sollte man drauf achten das es auch zum Darsteller passt."

Und ich finde, wenn es irgendwann mal eine geile schwarze Version von Superman geben sollte, wobei ich mal "Superman afro" gegoogelt habe.warum nicht? Was spricht bitteschön dagegen?

PS: Im Grunde genommen gibt es auch eine weibliche Version von Indiana Jones: Lara Croft!

Nur ein toter Mensch ist ein guter Zombie! :)
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DrStrange : : Moviejones-Fan
08.06.2020 12:47 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 1.105 | Reviews: 8 | Hüte: 27

Ich schließe mich der Meinung von @Raven13 ebenfalls an, unter der Prämisse, das gerade die Verfilmung von bekannten Figuren aus der Popkultur, auch immer der Vorlage entsprechend gerecht umgesetzt werden. (wie @RickMarvel schreibt) Irgendwelche abweichenden Experimente sollten dann auch vernünftig erklärt werden und nicht der "political correctness" dienen.

Hätte dem Film aber auch nicht mehr geholfen, weil bereits das Skript sowas von unter aller Kanone ist, das man sich nur fragen kann wer so einen Schrott durchgewunken hat. Auch wäre noch interessant wo denn das Budget des Films hingeflossen ist... in den Film wohl nicht, wenn man sich die holprigen und augenfeindlichen Effekte ansieht.

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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
08.06.2020 12:26 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 15.000 | Reviews: 4 | Hüte: 319

Von mir auch ein Hut @ Raven13:

ständing diesen schwarz/weiß eingruppierung zerstört unseren menschlichen darsein Existenz...

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