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Star Trek - Der Film

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Happy Birthday, Star Trek: Wir blicken zurück auf 55 Jahre unendliche Weiten!

Happy Birthday, Star Trek: Wir blicken zurück auf 55 Jahre unendliche Weiten!
8 Kommentare - Sa, 11.09.2021 von Moviejones
Star Trek feiert Geburtstag und wir nehmen dies zum Anlass, auf das weltweite Phänomen zurückzublicken und euch dessen Geschichte einmal näher zu bringen.
Happy Birthday, Star Trek: Wir blicken zurück auf 55 Jahre unendliche Weiten!

TNG stand zu Beginn unter keinem guten Stern. Noch bevor überhaupt auch nur eine einzige Folge gezeigt wurde, hagelte es Proteste der Fans. Roddenberry wurde gar Verrat an Star Trek vorgeworfen. Und auch einige der alten Darsteller meldeten Zweifel an, ob diese neue Serie mit neuen Figuren den Charme des Originals erreichen könnte. Selbst die neuen waren anfangs nicht so richtig überzeugt. Sir Patrick Stewart soll angeblich für mehrere Wochen seine Koffer nicht ausgepackt haben, da er fest davon ausging, dass die Serie nach kurzer Zeit bereits wieder eingestellt werden würde. Wie sehr sich doch alle irrten.

Die Serie hatte im September 1987 Premiere und es dauerte nicht lange, bis auch die kritischsten Fans überzeugt wurden. Im Laufe der sieben Staffeln gewann TNG nicht nur etliche neue Fans hinzu, sondern auch viele Preise und sorgte durchgängig für hervorragende Quoten. Bis heute gilt sie als eine der erfolgreichsten und besten Serien aller Zeiten und löste in den 90ern einen regelrechten Boom in Sachen Science-Fiction aus.

Hinter den Kulissen ging es dabei teils rabiat zu. Roddenberry hatte genaue Vorstellungen und machte es den anderen Autoren mit seinen aufgestellten Regeln schwer. Zum Beispiel durfte es keine Konflikte zwischen den Hauptfiguren geben, da die Menschheit der Zukunft solche zwischenmenschlichen Konflikte überwunden hätte. Oft änderte er bereits fertige Drehbücher, um sie seiner Vision anzupassen. Viele Autoren machten das nicht lange mit, einige blieben nur wenige Wochen im Team, bevor sie wieder gingen. Es kam zu vielen Auseinandersetzungen und sogar Klagen. Am Ende sollen etwa 150 Autoren im Laufe der Zeit an der Serie mitgewirkt haben.

Roddenberrys gesundheitlicher Zustand verschlechterte sich und dadurch gewann Rick Berman größeren Einfluss. Unter seiner Führung stießen Autoren wie Michael Piller, Brannon Braga, Ronald D. Moore und Jeri Taylor zum Autorenteam hinzu. Sie sollten nicht nur die nächsten Jahre der Serie, sondern die Zukunft von Star Trek im Ganzen prägen. Aber auch einige Wissenschaftler gehörten zum Autorenteam, zum Beispiel der Physiker Leonard Mlodinow oder der Linguist Marc Okrand, welcher sich auch für die Erschaffung der klingonischen Sprache verantwortlich zeichnete. Selbst Fans konnten Drehbücher einschicken - ein bis zu diesem Zeitpunkt einmaliger Vorgang.  

Die Serie als solches setzte den Stil des Originals fort. Es wurden neue Welten erforscht und neue Zivilisationen entdeckt. Die Geschichten waren komplex und behandelten oft gesellschaftlich relevante Themen. An der Doppelfolge Geheime Mission auf Celtris Drei der sechsten Staffel, die Foltermethoden thematisiert, schrieb bspw. sogar Amnesty International mit.

Als Bösewichte für die Serie waren ursprünglich die Ferengi vorgesehen, welche auch bereits in Staffel 1 mehrere Auftritte absolvierten. Jedoch hatten sie nicht die erhoffte Wirkung auf den Zuschauer und so musste ein anderer Bösewicht her: Die Borg. Und diese sorgten mit einem schockierenden Cliffhanger für Fernsehgeschichte.

War es Jahre zuvor der Schuss auf J.R. in Dallas und viele Jahre danach der Tod Jon Snows in Game of Thrones, so war es in den 90ern die Assimilierung von Captain Picard durch die Borg am Ende der dritten Staffel, welche die Nation 1990 den ganzen Sommer über beschäftigten sollte. Gerüchte darüber, Patrick Stewart wolle aus der Serie aussteigen, befeuerten die Spekulationen zusätzlich. Erst Monate später sollten Fans die Auflösung erfahren und das Warten seinerzeit fühlte sich für Millionen wie eine Ewigkeit an.

 

 

Im Jahr 1991 mussten Fans dann gleich mit zwei Abschieden zurechtkommen. Der Film Star Trek 6 - Das unentdeckte Land sollte das Ende der Abenteuer der Originalcrew darstellen. Dass es nach dem misslungenen Star Trek 5 - Am Rande des Universums überhaupt noch dazu kam, war dem Erfolg von TNG und dem 25-jährigen Jubiläum von Star Trek zu verdanken. Ursprünglich war ein Film an der Sternenflottenakademie geplant, über die jungen Kirk und Spock, so dass man die Gagen der Originaldarsteller hätte einsparen können. Roddenberry war davon jedoch nicht begeistert. Die Zuschauer seien an die alten Darsteller gewöhnt. Er wollte nicht, dass die Figuren durch neue Schauspieler ersetzt werden. Ein neues Konzept wurde entwickelt, in dem die beliebte Crew auf ein allerletztes Abenteuer gehen sollte. Am 13. Dezember 1991 begann diese letzte Reise im Kino.

Gene Roddenberry sollte diese nicht mehr erleben. Am 24. Oktober, kurz vor der Fertigstellung des Films und inmitten der fünften Staffel von TNG, verstarb er. Sowohl der sechste Kinofilm als auch die kurz nach seinem Tod im Fernsehen ausgestrahlte Doppelfolge Wiedervereinigung? (Unification) wurden ihm gewidmet. Rick Berman beerbte ihn als Leitender Produzent und trug dadurch nun die Hauptverantwortung.

Gene Roddenberry ging in die Geschichte als einer der größten Visionäre im Bereich der Science-Fiction ein und er hinterließ eines der größten und einflussreichsten fiktiven Universen, das je geschaffen wurde. Auch heute noch ist sein Einfluss in den neuen Star Trek-Projekten zu spüren. Jedoch sorgte sein Ableben auch für einige Veränderungen, denn Rick Berman und die Autoren waren nun nicht mehr seinen strikten Vorgaben unterworfen. Deutlich machen sollte sich dies vor allem an der folgenden Star Trek-Serie.

Ihr Pagh ist stark

Anfang der 90er war Star Trek so populär und erfolgreich wie noch nie. Eine zweite Serie wurde entwickelt, die Parallel zu TNG laufen sollte. Die Konzepte einer Serie nur mit Klingonen oder einer Sitcom wurden verworfen. Am Ende entschied man sich für eine Raumstation: Star Trek - Deep Space Nine (DS9).

Statt neue Welten und Zivilisationen zu erforschen, sollte die Handlung erstmals an einem festen Ort stattfinden. Die Serie wurde düsterer angelegt, Konflikte forciert und sogar Kriege bestritten. Das Personal und die Einwohner der Raumstation bestanden nicht nur aus Menschen, so dass Konflikte von außen hineingetragen werden konnten. Auf diese Weise blieb man Roddenberrys Grundsatz zum Teil treu. Ein weiterer Unterschied bestand in der Häufigkeit wiederkehrender Figuren, die im Laufe der Serie an Bedeutung sogar noch zunehmen sollten. Teilweise konnte man zwischen Gast- und Hauptdarsteller gar nicht mehr richtig unterscheiden.

Für die Hauptrolle des Benjamin Sisko waren unter anderem Tony Todd, Michael Clarke Duncan und sogar James Earl Jones im Gespräch, ehe die Wahl auf Avery Brooks fiel. Mit einem schwarzen Commander blieb man dem Geiste Star Treks treu. Weder Geschlecht noch Religion oder eben Hautfarbe sollten in der Zukunft eine Rolle spielen. Die Serie stellte es als etwas dar, was es einfach sein sollte: Normalität.

Auch aus TNG sollten zwei bekannte Figuren dabei sein: Colm Meaney als Chief O´Brien und Michelle Forbes als Bajoranerin Ro Laren. Während Meaney zusagte, zögerte Forbes zuerst und lehnte schließlich ab. Als Ersatz wurde die Figur der Kira Nerys geschaffen.

Am 03. Januar 1993 feierte die Serie in den USA Premiere, in Deutschland ein Jahr später am 28. Januar. Auch wenn der Pilotfilm hervorragende Einschaltquoten erhielt, nahmen diese schon in der zweiten Staffel etwas ab. Ein Grund war sicherlich die zunehmend größer werdende Konkurrenz anderer Serien. Aber auch die Fans hatten teils Schwierigkeiten mit der Serie und dem neuen Konzept. Zu Beginn der dritten Staffel wurde der Crew mit der USS Defiant ein Raumschiff zur Verfügung gestellt, wodurch die Handlung mehr Bewegung erhielt und öfters auch außerhalb der Station stattfinden konnte. Spätestens mit der nächsten Staffel sollte dann der Durchbruch gelingen.

Die Doppelfolge zu Beginn der vierten Staffel gilt unter Fans als zweiter Pilotfilm der Serie. Nicht nur die Frisur Siskos änderte sich, auch das Intro der Serie wurde überarbeitet und mit Michael Dorn als Worf stieß eine beliebte Figur aus TNG zum Hauptcast hinzu. Es kam zum großen Konflikt mit den Klingonen und der bis hierhin größten Weltraumschlacht. Die Qualität stieg und für manche markiert die vierte Staffel von DS9 sogar eine der stärksten in ganz Star Trek.

DS9 unterschied sich auch in der Art des Storytellings. Es waren nicht nur in sich abgeschlossene Episoden. Von Beginn an gab es einen Handlungsstrang, der durch die ganze Serie führte. Mit der Einführung des Dominions in Staffel 3 wurde dies noch verstärkt. Manche Handlungsstränge verliefen über viele Folgen und sogar ganze Staffeln hinweg.

Wenn man Star Trek - Deep Space Nine thematisiert, muss man zwangsläufig auch über die Science-Fiction-Serie Babylon 5 sprechen. Bis heute halten sich Vorwürfe, die Macher von DS9 hätten die Idee wenn nicht gestohlen, dann zumindest kopiert. Und ganz abwegig wirkt der Vorwurf nicht. Die Geschichten beider Serien sowie die vorkommenden Themen gleichen sich verdächtig. Hinzu kommt, dass der Macher von Babylon 5, J. Michael Straczynski, bereits 1989 versuchte, sein Konzept bei Paramount unterzubringen, jedoch ohne Erfolg. Schließlich schlug Warner Bros. zu und gab die Produktion ihrer neuen Serie bekannt. Kurz darauf sollte auch Paramount ankündigen, eine neue Star Trek-Serie namens Deep Space Nine zu produzieren. Wenngleich Straczynski nie Plagiatsvorwürfe äußerte, so glaubte er dennoch, die Serie sei durch sein Konzept beeinflusst worden.

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8 Kommentare
MJ-Pat
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MB80 : : Cheddar Goblin
29.09.2021 17:05 Uhr | Editiert am 29.09.2021 - 17:06 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 2.060 | Reviews: 37 | Hüte: 186

Duck-anch-Amun:

Der gilt aber auch unter vielen Star Trek und Sci-Fi Fans inzwischen als einer der besten, weil er eben kein Action Film ist wie die späteren TNG Kinofilme ist, sondern den Geist der Serie ganz gut einfängt (LINK). Macht auch Sinn, der Film war ursprünglich als Pilot oder erste Folge der Fernsehserie "Star Trek: Phase Two" geplant...
Und falls er dich ein wenig an 2001 Space Odyssee erinnert: Die Designer haben an beiden Filmen gearbeitet ;)

“...and the stronger the fear of boredom, the louder the music."

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
29.09.2021 15:27 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 9.639 | Reviews: 38 | Hüte: 592

@Raven13
Ohje, danke für die Warnung laughing

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
29.09.2021 15:24 Uhr | Editiert am 29.09.2021 - 15:25 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 4.250 | Reviews: 46 | Hüte: 396

@ Duck-Anch-Amun

Lass dich bitte von dem ersten Film nicht abschrecken! Das ist wohl der schlechteste Film der Reihe, eher trocken und langweilig und langatmig. Er spiegelt nicht die Qualität der anderen Teile wider. wink

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
29.09.2021 15:19 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 9.639 | Reviews: 38 | Hüte: 592

@ArneDias
Ich bin dir noch eine Antwort schuldig und geb dir deshalb mal direkt einen Hut zurück. Danke für deine Erklärungen. Ich denke, dass ich dann mal mit den einzelnen Filmen starten werde, vielleicht erhalte ich dadurch ja einen besseren Zugang um dann auch die Serien irgendwann anzugreifen.

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ArneDias : : CG Grinch
13.09.2021 12:04 Uhr
1
Dabei seit: 07.05.09 | Posts: 4.471 | Reviews: 29 | Hüte: 244

@Duck-Anch-Amun

Muss man die Serie gesehen haben um die Filme zu verstehen? Bauen die Serien aufeinander auf? Oder die Filme untereinander? Wo steigt man als Quereinsteiger ein, wenn einem die alten Folge zu "nostalgisch" sind.

Aus heutiger Sicht mit dem ganzen MCU etc. sicher eine berechtigte Frage, aber ich denke ich kann dir da die Sorgen nehmen. Obwohl alles Teil eines einzigen Universums ist, ist es nicht so miteinander verschachtelt wie eben z.B. das MCU. Es gibt zwar gewisse Elemente und Gruppierungen, die von einer Serie Auswirkungen auf die andere hat, aber grundsätzlich kann man jede Serie für sich genießen ohne die anderen zu kennen.

Beispiel: Raumschiff Voyager. Es geht halt um ein Raumschiff und seiner Crew, die in einem entlegegen Teil der Galaxis strandet und nach Hause will. Dafür muss man vorher kein Star Trek gesehen haben. Aber: Die Serie beginnt mit einem kurzen Aufenthalt auf der Raumstation Deep Space Nine, wo man auch mit Quark auf eine Figur der selbigen Serie trifft. Für Fans toll diese Verbindungen zu sehen, aber für nicht Fans ist es halt einfach eine Raumstation und eine Figur die kurz auftaucht. Im Grunde ist es egal ob man es kennt oder nicht, einzig die persönliche Erfahrung wird ein wenig anders sein.

Hinzu kommt: Viele Episoden sind in sich abgeschlossen. Vor allem in TNG kann man im Grunde sich einfach irgendeine Folge angucken, ohne vorher etwas gesehen zu haben. Für Voyager gilt im Grunde dasselbe. Einzig bei DS9 ist es vor allem etwas ab Staffel 4 und noch stärker ab Staffel 5 so, dass hier einige Themen aufeinander aufbauen. Auch hier gibt es viele in sich abgeschlossene Folgen, manche jedoch könnten für Verwirrung sorgen wenn man gar nicht weiß worum es geht.

Die Kinofilme erzählen im Grunde einzelne Abenteuer. Einzig Star Trek 2, 3 und 4 gelten als Trilogie, da sie aufeinander aufbauen. Hier führt das eine Abenteuer zum nächsten, die Abenteuer als solches sind aber eigenständige.

Vielleicht mal kurz zu meiner Erfahrung mit Star Trek: Die Originalserie habe ich früher nie gesehen, die habe ich erst viel später nachgeholt. Angefangen habe ich also mit TNG, aber auch da irgendwo mittendrin (lief damals mittags auf Sat.1). Ich mochte die Kinofilme mit Captain Kirk, obwohl ich die Serie mit ihm nie gesehen habe. DS9 mochte ich anfangs nicht und habe es verweigert. Die erste richtige Folge der Serie die ich gesehen habe, war die Doppelfolge zu Beginn der vierten Staffel. Ab da mochte ich auch diese Serie. Voyager war dann die erste Star Trek-Serie, die ich von Anfang an verfolgt habe.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
13.09.2021 08:55 Uhr
1
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 9.639 | Reviews: 38 | Hüte: 592

Schade, dass wir im Forum leider momentan lieber darüber diskutieren ob Neo wie John Wick aussieht und man diesen ja auf den elektrischen Stuhl setzen müsste, da er wahllos Menschen tötet - und dies in eienr durch Corona verursachten Diktatur!

Ich wollte aber dieses tolle Spezial nicht unkommentiert lassen - und dies obwohl ich ja nicht viel mit Star Trek anfangen kann. Um ehrlich zu sein, hab ich auch nur die 3 neuen Filme gesehen, welche ja im Fandom nicht so beliebt sind. Trotz meiner Unwissenheit, kennt man Star Trek aber. Es ist Teil der Popkultur und wegen Serien wie Simpsons, Big Bang Theory oder Filmen wie (T)Raumschiff Surprise kennt man Star Trek. Ich selbst bin dann doch zu jung um in die Serie eingestiegen zu sein, auch wenn ich mich erinneren kann, dass mein Vater vor oder nach (?) Ran Fussball oftmals Raumschiff Enterprise anschaute - und dabei einschlief^^
Schon die deutsche Übersetzung ist ein Problem gewesen, da ich erst später erfuhr, dass es sich dabei um das Gleiche handelt.

Es ist ein toller Überblick über eines der langlebigsten Franchises, wo ich allerdings nie richtig den Einstieg fand. Wie im Bericht geschildert liegt dies dann aber auch an den vielen unterschiedlichen Serien mit großer Anzahl an Folgen sowie diversen Ablegern. Muss man die Serie gesehen haben um die Filme zu verstehen? Bauen die Serien aufeinander auf? Oder die Filme untereinander? Wo steigt man als Quereinsteiger ein, wenn einem die alten Folge zu "nostalgisch" sind.
Ich schaff es ja nicht mal The Walking Dead zu starten, da mir die Fülle an Material bereits die Lust verdirbt - ich glaube deshalb auch nicht, dass Star Trek je was für mich werden könnte.

Toll finde ich allerdins die Bedeutung dieses Franchises, welches ihr ja mehrfach unterstrichen habt.
Star Trek stellte dies als Normalität in einer Zukunft dar, die den Menschen Hoffnung machte.
Leider ist diese Zukunft ja immer noch nicht eingetreten und die Gesellschaft hat sich gefühlt nur langsam in die richtige Richtung entwickelt. Wenn man dann die Geschichte um den Kuss zwischen Kirk und Uhura liest, und hier dann immer noch Kommentare von gewissern Usern mittlerweile einfach nur ignoriert, dann frag ich mich wie die damals reagiert hätten - wohl von der Klippe gesprungen.

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Bonsai : : Moviejones-Fan
07.09.2021 14:16 Uhr
0
Dabei seit: 08.12.12 | Posts: 385 | Reviews: 2 | Hüte: 24

Mir ist the Orville tatsächlich zu platt... aber ich habe auch nur die erste Staffel bisher gesehen. Die Kritik an STD und Picard kann ich verstehen. Die künstlich forcierte Diversität finde ich nicht ganz so schlimm, aber der Wechsel, ganz platt formuliert, von Science Fiction zu Science Fantasy ist auch mir ein Dorn im Auge.

Ich muss allerdings auch sagen, dass mich STD tatsächlich unterhält und auch z. B. die ersten drei Staffeln DS9 für TNG-Fans eine schwierige Eingewöhnungsphase boten, während danach dann 4 Staffeln bestes Star Trek kamen.

Für mich bliebt im Moment eher The Expanse für gutes Sci-Fi und sogar für viele moralische Fragen. Und zwischendrin schaue ich sogar wieder ENT ... zuletzt Similitude/ Ebenbild ... großartiges Star Trek!

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Kal-El : : Moviejones-Fan
07.09.2021 12:10 Uhr | Editiert am 07.09.2021 - 12:14 Uhr
0
Dabei seit: 13.03.17 | Posts: 854 | Reviews: 2 | Hüte: 24

OH wow, was ein toller Artikel! Bravo! Und danke dafür.

Möchte nur etwas STD ergänzen. Es ist nicht nur die künstlich forcierte Diversität der Serie, oder die optische Kritik, mich hat vor allem die unzähligen Deus Ex Machina genervt, sowohl in Picard als auch in STD. Aber auch nicht nur das: die Story ist so banal, dass ich trotz großer Anstrengung kaum noch daran erinnern kann. Dialoge wie in TNG oder gar Themen, die aktuell sind und für große Diskussionen sorgen, finden wir bei STD und Picard überhaupt nicht.

STD und Picard sind massentauglich gemacht worden um gaaanz viel Geld damit zu machen.

Es geht nur noch um Krieg und Zeitreisen, die keinen Sinn ergeben und am Ende: wieder ein Deus Ex Machina, damit die obstruse Story doch irgendwie einen Sinn ergibt. Star Trek hatte immeer viel mit Science zu tun, alles hat mehr oder weniger einen Sinn ergeben und konnte halbwegs verständlich erklärt werden. Das ist in Picard und STD leider nicht mehr der Fall.

Bestes Beispiel für Verbote hat ja Picard gebracht. Wir verbannen die KI, ich kann gar nicht so viel essen wie ich mich übergeben möchte. Daher sind die Serien für mich eher ne Randnotiz und ich werde sie nicht mehr anschauen. Ich freue mich aber für die Fans, ich wünschte, ich könnte es auch ...

Bleibt nur noch The Orville

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