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3 1/2 Stunden "Ghostbusters"...?!

Monsterfilm, kein Horrorfilm: Paul Feig über seine "Dark Army"

Monsterfilm, kein Horrorfilm: Paul Feig über seine "Dark Army"
1 Kommentar - Mo, 25.05.2020 von R. Lukas
"Brautalarm 2" erteilt Paul Feig eine Absage, während er Sequels zu "Ghostbusters" und "Spy - Susan Cooper Undercover" nicht abgeneigt wäre. Seine größte Leidenschaft gilt im Moment aber "Dark Army".

Jetzt, da feststeht, dass der lautstark geforderte Snyder-Cut tatsächlich das Licht der Welt erblickt, wurde auf Twitter (aus Witz) nach dem Paul Feig-Cut von Justice League gefragt - und Feig nutzte die Gelegenheit, um darauf hinweisen, dass eine alternative Langfassung seines umstrittenen Ghostbusters-Reboots existiert. Eine sehr lange alternative Langfassung: Es gebe da einen dreieinhalb Stunden langen Cut von Ghostbusters - Answer the Call, den er gern teilen würde, twitterte er.

Von all den Filmen, die er bisher gemacht hat, sind Ghostbusters und Spy - Susan Cooper Undercover die zwei, die Feig am liebsten fortsetzen würde. Brautalarm gehört nicht dazu, und er kann auch sagen, warum: weil der Originalfilm - bei aller Comedy - deshalb funktioniert habe, da es um die Entwicklung von Kristen Wiigs Charakter gegangen sei. Wenn man ein Sequel machen würde, ginge es im Grunde einfach nur um eine lustige Hochzeit, meint Feig. Und er habe solche Filme schon millionenfach gesehen. Manche von ihnen seien gut, andere ihm egal.

Natürlich hänge es von Wiig ab, sie sei bei Brautalarm die Schlüsselwärterin, aber es müsste wieder etwas sein, auf das man sich emotional einlassen könne, nicht nur Megans (Melissa McCarthy) verrückte Hochzeit auf den Bahamas, wo dann alle möglichen überdrehte Späße passieren. Das könnte zwar witzig sein, so Feig, er denke nur, dass ein Film mehr brauche, um großartig zu sein.

Derzeit kreisen seine Gedanken vor allem um Dark Army: Es sei eines seiner Lieblingsdrehbücher, die er je geschrieben habe, schwärmt Feig. Bei Universal Pictures sei man sich gerade nicht ganz sicher, wie man damit weiter verfahren solle. Denn Der Unsichtbare sei mit einem absoluten Mikro-Budget sehr gut gelaufen, und sein Film sei ein klein wenig teurer als das. Er hoffe bei Gott, dass man ihn machen könne, so begeistert sei er davon.

Vom Ton her bleibe er dem Genre der traditionellen Monsterfilme überaus treu, erklärt Feig. Er liebe die Filme aus den 1930er Jahren, die James-Whale-Filme, und Frankensteins Braut halte er immer noch für einen der besten Filme aller Zeiten. Auf diesen Ton ziele er ab. Diese Filme haben die Monster ernst genommen, aber auch viel Spaß mit ihnen gehabt, sodass es darin viele extreme Charaktere und lustige Nebenfiguren gebe. Das sei es, was er wolle - er habe nie einen Horrorfilm machen wollen, sondern einen echten Monsterfilm.

Für ihn gehe es um Außenseiter, sagt Feig. Er habe viel darüber gelesen, dass die Monster Außenseiter in der Gesellschaft repräsentieren. Diese Art von Realismus und die Emotionen dessen seien ihm sehr wichtig. Es gehe nicht nur darum, Leute zu erschrecken - man müsse sie auch dazu bringen, die Situationen und die Charaktere zu fühlen. Frankenstein (Feig meint sicherlich die Kreatur) sei solch ein tragischer Charakter, dieses Feeling wolle er mit Dark Army erzeugen. Es werde witzig sein, aber keine Parodie. Das Witzige und Spaßige liege in den Interaktionen der Charaktere, doch die Situationen seien sehr real und ernst.

Quelle: Collider
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1 Kommentar
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MisfitsFilms : : Marki Mork
25.05.2020 08:42 Uhr
0
Dabei seit: 09.07.13 | Posts: 3.139 | Reviews: 0 | Hüte: 97

Ach herrje ^^

Klingt wie einer beim Vorstellungsgespräch, der weiß das er ein schlechtes Zeugnis hat laughing

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