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No "Booyah" in "JL"

Ray Fisher packt richtig aus: Auch Gal Gadots Karriere bedroht & mehr

Ray Fisher packt richtig aus: Auch Gal Gadots Karriere bedroht & mehr
27 Kommentare - Mi, 07.04.2021 von S. Spichala
Es nimmt kein Ende, Ray Fisher plaudert über Joss Whedon, Geoff Johns und WarnerMedia, die nicht nur ihn schlecht behandelt haben sollen - so soll Whedon auch Gal Gadot unter Druck gesetzt haben.
Ray Fisher packt richtig aus: Auch Gal Gadots Karriere bedroht & mehr

Keine Frage, das Machtgerangel am Set liegt auch etwas in der Natur der Sache. Da ist der Regisseur mit seinen Vorstellungen, der Drehbuchautor mit seinem Skript, aber auch Produzenten und letztlich das Studio, das schließlich auch die Gage zahlt und das Endprodukt möglichst im eigenen Sinne seinen Weg gehen sehen will.

Doch da ist auch der Schauspieler, der die Rolle glaubhaft verkörpern will mit wieder eigenen Vorstellungen. Bestenfalls funktioniert die Kommunikation zwischen allen gut und man hat ein kreatives Gesamtergebnis, auf das alle einen gewissen Einfluß hatten und sich grob einig in dem sind, wie jeder seinen Part darin erfüllt. Richtig schief gegangen ist all das ganz offensichtlich bei Justice League mit einem Rattenschwanz, der so langsam seinesgleichen sucht.

In einem gefühlt endlosen Artikel hat nun The Hollywood Reporter das gesamte Debakel noch einmal ausgerollt mit reichlich Details, nicht nur zu Ray Fisher, der wenig Lust hatte, als Cyborg als eine Art sympathischer Quasimodo rüberkommen zu sollen statt als der traumatisierte Sohn voller Wut, wie ihn uns Zack Snyder nun zeigte, und dessen Heldenreise in der Langfassung tatsächlich das Herz der Geschichte repräsentiert, mit dem finsteren grimmigen Touch, den dieser Part auch braucht für ein empathisches Mitfühlen. Ja, er ist eher ein moderner Frankenstein, etwas, das in Joss Whedons Version so keinen Platz finden durfte, weil wohl Produzent Jon Berg keinen wütenden schwarzen Mann als Herz eines DC-Films wollte - aber vielen Fans nun an Zack Snyder’s Justice League gefällt.

Und nein, wir hätten auch kein Teen Titans Go!-like "Booyah" von Cyborg hören wollen, worauf auch hier wieder Berg bestanden haben soll, weil doch der Sohn oder die Tochter von einem CEO von AT&T das vielleicht gern hören wolle - Live-Action ist durchaus anders als animierte Superhelden oder ihre Comicvorlagen, und das ist manchmal auch gut so.

Wir waren am Justice League-Set nicht dabei, wir können nicht wissen, wie solche Charakter-Uneinigkeiten tatsächlich ausgetragen wurden. Halten aber fest, dass Fishers Vorstellung so ziemlich dem entspricht, wie er nun in der Langfassung rüberkommen durfte und damit auch der richtige Fan-Riecher bewiesen wurde. Fisher führt letztlich viele solcher Entscheidungen darauf zurück, dass Executives Angst um ihren Job gehabt haben sollen. Angesichts des teuersten DC-Films bis dato und der insgesamt Lage des DCEU zu der Zeit mit Misserfolgen.

Wir wiederholen nun auch nicht noch einmal, was Fisher alles bezüglich Whedons Verhalten gegenüber solchen Kritikpunkten schildert und schon geschildert hat, was Geoff Johns, das Studio dazu noch gesagt haben, in aller Länge und Breite findet ihr dies in der verlinkten Quelle unten.

Beispielhaft greifen wir aber noch eine Aussage eines nicht weiter benannten Zeugen der Produktion von Justice League bezüglich Gal Gadot heraus: Wie Fisher zu Cyborg hatte wohl auch Gadot einige kritische Punkte zu ihrer Wonder Woman anzumerken, die ihr viel zu aggressiv rübergekommen sein soll, wenig dem Charakter entspreche, der dann in Wonder Woman vorgestellt wurde. Als sie eine bestimmte Zeile nicht aufnehmen wollte, soll Whedon gedroht haben, ihre Karriere zu zerstören. Dass er sie ziemlich blöd im Film aussehen lassen könne, er sei der Schreiber und sie solle die Klappe halten. Update dazu: Gadot hat dies derweil grob bestätigt, sie habe ihre Probleme mit Whedon gehabt und WB habe darauf rechtzeitig reagiert.

Wie gesagt, wir waren nicht dabei und die Ermittlungen laufen noch, was nun wirklich wie gesagt wurde, können wir nicht wissen, doch es klingt alles nicht gerade nach einer guten Arbeitsatmosphäre, wenn man sich den Artikel mal in voller Länge zu Gemüte führt.

Der Artikel geht auch auf eine Krypton-Diskussion bezüglich des Castings des führenden Hauptdarstellers und Adam Strange ein - sie wollten wohl beide nicht traditionell besetzen, für Supermans Großvater hatte man wohl Bridgerton-Star Regé-Jean Page im Auge und Strange sollte homo- oder bisexuell werden, beides lehnte Johns ab. Bezüglich des Haupthelden könne dieser Fans nur als Weißer gefallen.

Nun, Fans haben so ihre Vorstellungen, kreative Freiheit kann sich davon leiten lassen oder aber auch nicht, die Frage ist hier wohl eher, wessen Vorstellungen bei solchen Entscheidungen durchgesetzt werden und warum. Gab es eine argumentative Diskussion oder setzt nur jemand den längeren Machthebel ein? Das lässt sich anhand solch zum Teil anonymer Aussagen schwer beurteilen.

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27 Kommentare
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MJ-SteffiSpichala : : Moviejones-Fan
11.04.2021 18:32 Uhr | Editiert am 11.04.2021 - 18:42 Uhr
0
Dabei seit: 07.01.14 | Posts: 552 | Reviews: 0 | Hüte: 23

@Duck-Anch-Amun - habe das Update an entsprechender Stelle inkludiert wink . Und werde zu Ehren eurer Tee-Exzesse in kommende News eine gewisse Redewendung in eine davon inspirierte MJ-Interna-Version umwandeln, sobald sich die Gelegenheit dazu bietet laughing

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Logan : : Moviejones-Fan
10.04.2021 20:08 Uhr | Editiert am 10.04.2021 - 20:10 Uhr
0
Dabei seit: 19.06.20 | Posts: 26 | Reviews: 0 | Hüte: 2

@Duck-Anch-Amun:

Oh doch, really;) Wer die Tee-Szene nicht versteht, sieht auch nicht das wahrhaft meisterhafte an diesem Film. Es geht um die richtige Zubereitung, es geht um die Reihenfolge, dass die einzelnen Elemente halt nicht beliebig angeordnet werden sollten (auch wenn man es könnte), es geht um das Timing, sich Zeit zu lassen, Dinge langsamer anzugehen und nicht alles flott und sofort; es geht um Hingabe und Leidenschaft, und dass ein Tee dann, bei einer sorgsamen Zubereitung, nicht ein x-beliebiges, austauschbares Getränk ist, sondern ein Genuss für Leib und Seele.

Und jetzt noch mal anstelle von Tee einfach die Produktion des Snydercuts einsetzen, dann versteht man einen Ansatz von der Bedeutung dieser Szene. Ein paar Fragen sind noch offen: Ist es als Seitenhieb auf WBs Veröffentlichungspolitik zu verstehen? Kritisiert er Marvelfilme? Sagt er Tschibo und Starbucks den Kampf an? @TiiNs Ansicht, die Szene könnte die Filme miteinander verbinden, klingt interessant. Ohje, ich merke, ich muss meine Doktorarbeit um einige Kapitel verlängerntongue-out

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Gizmo5555 : : Moviejones-Fan
09.04.2021 15:47 Uhr
0
Dabei seit: 20.03.18 | Posts: 83 | Reviews: 0 | Hüte: 2

Ich bin überzeugt davon das nicht mal die Hälfte von dem was er da angeblich von sich gibt, wirklich gesagt wurde bzw. wirklich so war.

Fur mich ist der dumm wie Brot, und es ist ja bekannt das einigenSensationsreporter genau wissen, wie sie so eine Dunpfbacke befragen müssen.

Natürlich wird das eine oder andere in abgedämpfter Version passiert sein, aber das wird ja ständig weiter aifgebauscht von ihm. Wobei die ihm so manches in den Mund gelegt haben werden, dass er selber glaubt das es so ist.

Ein Whedon macht seit Jahrzehnten zum Teil echt geniale Sachen, genauso wie ein Zack Snyder. Und einige Stars wie Gal Gadot, oder die männlichen Stars, verdienen oft jenseits der 10 Mio. Gagen, die würden sich einige der Vorwürfe niemals gefallen lassen.

Ich mache mir nie Gedanken darum, ob Bruce Willis Denzel Washington, Liam Neeson, Will Smith usw. Weiss oder farbig sind, ich mag die Schauspieler Und freue mich sie zu sehen.

Mir ist auch wurscht ob jemand weiblich oder männlich ist, hetero oder bi, oder was es da neuerdings noch so gibt, genauso wenig möchte ich in Filmen mit dem Holzhammmer darauf hingewiesen werde.

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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
09.04.2021 14:52 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 15.420 | Reviews: 6 | Hüte: 352

@ Duck-anch:

Mittlerweile hat sich Chris Terrio auch an snyderverse Themen eingeschaltet. Vor allem, lässt er keine gutes Wort an WB, was die mit BvS/ZSJL v Josstice League getan haben. Würde @ Moviejones den Artikel hier veröffentlichen ? Müssen die vermutlich 3 Seite daraus machen smile

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MobyDick : : Moviejones-Fan
09.04.2021 14:33 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 6.152 | Reviews: 149 | Hüte: 476

Logan

Da ich wie gesagt gerne über Tee doziere biete ich dir gerne an, deine Arbeit Korrektur zu lesen, bevor du sie abgibst :-)

Dünyayi Kurtaran Adam
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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
09.04.2021 11:12 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 9.205 | Reviews: 37 | Hüte: 557

Come on, wir reden doch hier nicht wirklich über die Tee-Szene?^^
Aber gut, bei Snyder-Filmen wird ja gerne mal was reininterpretiert, wo der sich meiner Meinung nach selbst wundert^^ Aber Logans Doktorarbeit würde ich sehr gerne lesen, bitte veröffentlichen smile

Btw hatte Whedon eine viel bessere Tee-Szene, ich sage nur Lasso. Gleichzeitig eine tolle Diana-Szene, weshalb ich weiterhin nicht verstehe, wo beim Dreh das Problem existierte. Aber passend dazu hat Gal Gadot sich nun geäußert (endlich) und sicherlich wird es noch in einem Update bei Moviejones erscheinen.
Sie erklärt, dass es tatsächlich Probleme mit Whedon am Set gab und dass es nicht so leicht war. Sie bestätigt auch, dass sie Bedenken aufgrund der Ausrichtung ihrer Figur hatte (Quelle Comicbook.com).
Mehr stand da jetzt nicht drin und weiterhin sind wir weit entfernt von Mobbing, Drohungen oder Rassismus. Ich muss aber zugeben, dass ich den Originalartikel nicht gelesen habe, da das Thema dann doch zu unwichtig ist.

Es wurde im Artikel nochmals erwähnt, dass Gadot Fisher unterstützte und es gut findet, dass er an die Öffentlichkeit ging. Dann wird im folgenden Satz aber erklärt, dass sie nicht mit Fisher gemeinsam vor Ort war und nicht in Gegenwart von ihm mit Whedon drehte, sie deshalb nicht wisse was vorgefallen sei. Sie findet es nur generell gut, wenn man Unrecht anspricht.

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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
09.04.2021 10:44 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 15.420 | Reviews: 6 | Hüte: 352

Also ich habe die Tee Szene eher so verstanden. Weil Alfred ein Engländer ist. Und die Engländer lieben den Tee wie die Deutschen dem Bier. Das ihn es weh tat, wie Diana damit umging . aber Ansicht alleine, finde ich die Szene gut gespielt. smile

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TiiN : : Pirat
09.04.2021 10:27 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 6.413 | Reviews: 134 | Hüte: 379

Mich freut es, dass die Teeszene in der Diskussion in den Mittelpunkt gezogen wurde. Bei einem 4 Stunden Film habe ich sie zwar wahr genommen, aber die tiefere Bedeutung wurde mir nicht so deutlich. Bei der Zweitsichtung werde ich diesen Augenblick mehr wirken lassen. Der Tee könnte zugleich das Bindeglied zwischen den bisherigen und den folgenden Filmen darstellen.

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Logan : : Moviejones-Fan
08.04.2021 10:43 Uhr
0
Dabei seit: 19.06.20 | Posts: 26 | Reviews: 0 | Hüte: 2

@ProfessorX:

ich war kurz verwundert über deinen Satz, aber dann hats schnell "klick" gemacht laughing laughing. Ich bin halt auch nicht mehr der Jüngste, Professor;)

@MobyDick & Dream:

Die Tee-Szene stellt ziemlich gut dar, wie Superhelden idealerweise mit Macht umgehen sollen: es geht nämlich nicht darum den eigenen Willen durchzusetzen, auch wenn man es könnte, sondern auf die zu hören, die erfahren sind und stets zu lernen von anderen. Auch dann, wenn es halt "Normalsterbliche" sind.

Das ist ein Auszug aus meiner aktuellen Doktorarbeit "Tee für eine Prinzessin - der SnyderCut vollständig analysiert"

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Dream : : Moviejones-Fan
07.04.2021 19:23 Uhr
0
Dabei seit: 16.03.17 | Posts: 136 | Reviews: 0 | Hüte: 18

MobyDick:

Ja, ja aber nicht mit mir. -)

Danke für den Hut. Ich glaube dass ist die eigentliche Schlüsselszene des Films. Da werde ich bei meiner Sichtung aber ganz genau aufpassen.

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MobyDick : : Moviejones-Fan
07.04.2021 19:17 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 6.152 | Reviews: 149 | Hüte: 476

Dream:

In dem Moment als ich es schrieb, habe ich schon gemerkt, dass ich den grünen Tee einfach mal links liegen habe gelassen, und gehofft, dass es keiner merkt. Mist, das gibt natürlich einen Hut embarassed

Dünyayi Kurtaran Adam
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Dream : : Moviejones-Fan
07.04.2021 19:13 Uhr
1
Dabei seit: 16.03.17 | Posts: 136 | Reviews: 0 | Hüte: 18

Den Film habe ich noch nicht gesehen und kann dazu nichts sagen aber

@ MobyDick

Eine Vielzahl an grüner Tee Sorten sind in einem Zeitraum von 60-90 Sekunden durchaus fertig. Hojicha soga nur 30 Sekunden. Ob Menschen fliegen können und Autos in die Luft fliegen ist mir egal, aber bei Tee hört der Spaß auf. Ich hasse diese unrealistischen Filme. Ich hoffe das Wasser war wenigstens angemessen temporiert.

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Cairbre : : Moviejones-Fan
07.04.2021 16:46 Uhr
0
Dabei seit: 23.11.11 | Posts: 180 | Reviews: 0 | Hüte: 2

Und wann gibts von Fisher das Interview dazu mit Meghan bei Oprah..

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Arieve : : Moviejones-Fan
07.04.2021 15:13 Uhr | Editiert am 07.04.2021 - 15:15 Uhr
0
Dabei seit: 27.04.15 | Posts: 69 | Reviews: 0 | Hüte: 14

Gut, Fisher nervt langsam und scheint isch immer und immer wieder über das gleiche zu beklagen und sich anscheinend auch sehr da reingesteigert zu haben. Aber eines muss man doch schon sagen: Es scheint kein gutes Arbeitsklima unter Whedon geherrscht zu haben, was man ja auch an den (dezenten) Andeutungen der übrigen Schauspieler erkennen kann.

Man mag jetzt nicht verstehen was das denn soll, weil als Arbeitnehmer muss man ja auch... und Fisher hat anscheinend nie wirklich gearbetet... etc. pp. Ja, für "normale" Arbeitmehmer ist es in der Tat so, dass man vielleicht jahrelang ein solches oder gar ein schlimmeres Arbeitsklima ertragen muss um sich und seine Familie halbwegs ernähren zu können und bei einem gut bezahlten Schauspieler, der das ja nur eine begrenzte Zeit ertragen muss... da soll er sich nicht so haben.

Das vergisst jedoch eines: Auch Schauspieler sind (wie Regisseure und viele andere in der Filmbranche auch) Künstler und als solche völlig anders drauf als wir Otto-Normal-Arbeitnehmer. Arbeitet mal mit Künstlern zusammen, da merkt man den Unterschied oft sehr deutlich. OK, keine Pauschalurteile, habe das aber immer mal wieder erlebt. So gesehen zieht das Arbeitnehmer-Argument nur bedingt...

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
07.04.2021 12:31 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 9.205 | Reviews: 37 | Hüte: 557

@MobyDick
Ich selbst trinke nur wenig Tee, weshalb ich da leider kein guter Diskussionspartner bin :/ Wenn es aber möglicherweise weitere User mit diesen Interessen gibt, wäre ich einem Vortrag über Tee sicherlich nicht abgeneigt.
tongue-out

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