KritikFilmdetailsTrailerBilderNews (1)
Film »News (1)Trailer
Freddy vs. Jason

Zunächt Langeweile, dann Meisterwerk

Freddy vs. Jason Kritik

5 Kommentar(e) - 23.10.2017 von luhp92
Hierbei handelt es sich um eine User-Kritik von luhp92.

Freddy vs. Jason Bewertung: 3/5

Als die Produzenten 1988 mit "The New Blood" Jason gegen Carrie antreten lassen wollten, kam die Idee eines solchen Films mit Freddy Krueger zum ersten Mal auf. 1993 bereitete man diesem Crossover mit der Endszene in "Jason Goes to Hell" schließlich den Weg, der eigentliche Film erschien dann allerdings erst 2003. 15 Jahre mussten die Fans also auf das Zusammentreffen der beliebten Horrorikonen Freddy Krueger und Jason Voorhees warten.

Weil die Teenager der Elm Street keine Angst mehr haben und sein Name in Vergessenheit gerät, manipuliert Freddy Jason in der Gestalt seiner Mutter und schickt ihn in die Elm Street, um zu morden und neue Ängste zu schüren. Mit Jasons unstillbarer Mordlust hat Freddy allerdings nicht gerechtnet und so liefern sich beiden schließlich einen Kampf darum, wem die Teenager nun gehören.

Über die Elm Street, ein Maisfeld und eine Irrenanstalt schickt "Freddy vs Jason" seine beiden Ikonen in Freddys Albtaumreich und schließlich an Jasons Crystal Lake. David gegen Goliath, Kane Hodder musste mit seiner Körpergröße von 1,91 Metern dem 2,01 Meter großen Ken Kirzinger weichen, um den Größtenunterschied zwischen Freddy und Jason noch deutlicher zu machen. Inhaltlich hat der Kampf Comic- und Videospielcharakter, nutzt Heimvorteile und die Schwächen der Ikonen (Feuer und Wasser) aus und erinnert dabei zudem an legendäre Wrestling-Matches. Dementsprechend ist es kein Zufall, dass der Wrestler Rey Mysterio angeheuert wurde, um als Robert Englunds Stuntdouble zu fungieren.

Wenn mein Cousin und ich im Teenageralter von meinem kleinen Bruder nicht genervt werden wollten, haben mir ihm immer erzählt, dass wir uns "Brutales Blutgemetzel Teil 3" anschauen möchten und er noch zu jung dafür sei. Nun, "Freddy vs Jason" erweckt den Anschein, als würde es diesen Film tatsächlich geben! Insgesamt sollen 1200 Liter an Kunstblut beim Dreh verbraucht worden sein und das sieht man "Freddy vs Jason" auch an!

Der Film hätte allumfassend ein großer Spaß werden können, wenn er nicht die Hälfte seiner Laufzeit dafür benötigen würde, um die Rahmenbedingungen für den Kampf zu schaffen. Zwar lautet der Titel "Freddy vs Jason", dennoch stehen in den ersten 40-50 Minuten die uninteressanten Teenager im Vordergrund, die erste Filmhälfte könnte auch als "A Nightmare on Elm Street Teil 9" durchgehen, Jason wird zu einer Randnotiz degradiert. Wer wie ich Wes Cravens Film nicht mag und sich "Freddy vs Jason" nur als Fan der F13-Reihe angeschaut hat, wird sich zunächst durch die langweilige und nervige, erste Hälfte quälen müssen, bevor es richtig zur Sache geht. 5,5/10 Punkten.

Freddy vs. Jason Bewertung
Bewertung des Films
610
5 Kommentar(e) / Jetzt kommentieren

Weitere spannende Film-Kritiken

KritikKritik
Kritik vom 17.11.2017 von Magneto
Justice League ist ein Film der Schwächen hat,ja...aber die Stärken überwiegen deutlich! Sein wir mal ehrlich,alle Comic Verfilmungen schwächeln doch in der Story...Und seien wir mal nochmal ehrlich,wen jucktst?... Das eine Comic Verfilmung keine Bewerbung für einen Drehbuchoscar abgibt sollte selbst dem verschrobensten Kritiker klar sein.Und grade so mancher Kritiker gehört für seine Review zu dem Film mal &u ... die komplette Film-Kritik lesen

KritikKritik
Kritik vom 17.11.2017 von Naasguhl
Ein Spektakel das durchaus hält was es versprochen hat. Trotz der relativ kurzen Laufzeit schaffen die Macher es auch hier jedem einzelnen Teammitglied seinen Moment zu gönnen... Und da weder Batman noch Wonder Woman großer Vorstellung bedürfen verbleibt für die anderen genug Zeit um Sie kurz anzureissen und da ja Alle noch ihre eigenen Soloauftritte bekommen kann ich mit der Art und weise wie es hier gehandhabt wird s ... die komplette Film-Kritik lesen

Und noch mehr Kritiken

Horizont erweitern

 	Berühmte Ex-Kinderstars - Teil 2	Lebensmüde oder wie?! Krasse Stunts von echten Hollywood-StarsComicverfilmungen im Wandel der Zeit - Teil IV - Gegenwart und Zukunft

Was denkst du?


Login mit Facebook



Mit meinem Login stimme ich den Anmelderegeln zu.

5 Kommentare - Moviejones distanziert sich von Userbeiträgen.
ZSSnake
Expendable
Geschlecht | 25.10.2017 | 21:22 Uhr25.10.2017 | Kontakt
Jonesi

@ Luph:

Den hab ich selbstredend auf dem Plan, aber die Reviews aus den USA sind alles andere als vielversprechend. Ich rechne mit nem recht okayen Partyfilm mit lustigem Konzept, der aber wenig "Neues" zu bieten hat abgesehen vom geklauten "Und täglich grüße das Mumeltier"-Prinzip. Wenn er allerdings halbwegs was draus macht, so wie Edge of Tomorrow im Sci-Fi-Acion-Bereich, könnte er eben zumindest witzig werden. Aber bei Horrorfilmen die Konzepte irgendwo "leihen" kommt selten geniales raus.

Da reizt mich der Donnerstag erscheinende Jigsaw tatsächlich trotz eher grausiger Trailer mehr, weil die Regisseure inzwischen mehrfach (Daybreakers und Predestination waren klasse) bewiesen haben, dass sie gute Filme machen können.

"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
luhp92
BOTman Begins
Geschlecht | 25.10.2017 | 21:05 Uhr25.10.2017 | Kontakt
Jonesi

@MobyDick
Ich würde "Beim Sterben ist jeder der Erste" mit 8/10 Punkten bewerten. Manchmal fand ich den Film etwas langatmig, was an der sehr ruhigen und bildfokussierten Inszenierung ohne Musikuntermalung lag.
Aber ja, die Vergewaltigungsszene (weswegen dem Film unverständlicherweise Homophobie vorgeworfen wird) war auf ihre Weise schon ziemlich heftig. Ansonsten sticht natürlich vor allem das Banjo-Gitarren-Duell heraus!

Viele der Slasher-Klassiker wie "Halloween", "Nightmare" oder "Scream" mag ich auch nicht, ich würde mich also ebenfalls nicht als Fan des Genres bezeichnen. Die F13-Reihe hat es mit allerdings angetan, wobei mir davon auch nur 6 Filme wirklich gefallen haben. Hier mein Ranking. Was sind denn deine Gründe, warum du mit dem Genre wenig anfangen kannst?


@ZSSnake

Jetzt habe ich den Slasher vergessen, auf den ich dich aufmerksam machen wollte:
"Happy Death Day", scheint eine Mischung aus "Scream" und "Und täglich grüßt das Murmeltier" zu werden". Sehr interessant, leider mit einer PG13- bzw. FSK12-Freigabe. Mal schauen, was der so kann!

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

MobyDick
Moviejones-Fan
25.10.2017 | 17:50 Uhr25.10.2017 | Kontakt
Jonesi

Beim Sterben ist Jeder der Erste ist der Klassiker des Backwood-Horrors (bewußt nicht Slasher) schlechthin, wie würdest du ihn denn bewerten?

Alleine für die ewig lange "Schweinchen-Szene" würde ich den Film auch heute noch ab 18 einstufen, würde locker 8 Punkte oder mehr von mir kriegen.

@Topic:

Da ich mit diesem Genre an sich nicht viel anfangen kann, habe ich zwar mitbekommen, dass du gerade alle möglichen Slasher rezensierst und auch einiges davon gelesen, vielleicht gibt es da ja doch etwas interessantes, aber so recht interessant fand ich bisher immer noch nichts, dennoch danke für die Mühe.

Dünyayi Kurtaran Adam
luhp92
BOTman Begins
Geschlecht | 25.10.2017 | 13:11 Uhr25.10.2017 | Kontakt
Jonesi

Danke für den Tipp! Ich habe mir ohnehin schon weitere Slasher vorgemerkt, hier gibt es ja eine ausführliche Auflistung, auch wenn manche der Titel sicherlich nicht zum Slasher-Genre zählen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Slasher-Filmen

Vorgestern habe ich mir mit Beim Sterben ist jeder der Erste einen der Vorgänger des Backwood-Slashers angesehen. Mit Jon Voight, Burt Reynolds, Ned Beatty und Ronny Cox. Morde gibt es hier zwar kaum, dafür überzeugt der Film auf psychologischer Ebene und wirft viele Fragen zum Thema Zivilisation vs Natur und Stadt- vs Landleben auf und dazu, wie die vier unterschiedlichen Männer mit der Extremsituation umgehen.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

ZSSnake
Expendable
Geschlecht | 25.10.2017 | 09:25 Uhr25.10.2017 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 25.10.2017 09:26 Uhr editiert.

Geh ich relativ konform mit. Auch wenn ich Freddy grundlegend mag, das Ungleichgewicht zwischen der behäbigen ersten Hälfte und dem Elend langen Setup und der dann klasse bescheuerten zweiten Hälfte macht einiges Kaputt bei diesem Film.

Wo wir grad eh noch bei Slashern sind - wenn du die Friday-Filme mit ihrer eher Richtung Terror gehenden Art magst schau dir ruhig mal, falls noch nicht gemacht, die Cold Prey Filme an. Insbesondere der erste und zweite. Der dritte war auch nett, aber nicht mehr so gut wie die anderen beiden. Angenehme, gut umgesetzte moderne Slasher mit einem Bösewicht der abgründig und fies ist und bleibt.

Ebenfalls nice, aber eher auf der überdrehten Seite sind noch die Hatchet-Filme. Alle 3 coole moderne Slasher mit etlichen Genreverweisen, aber alle auf der inhaltsebene...Sehr "harmlos"

"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)