KritikFilmdetailsTrailer (8)Bilder (43)News (139)Filmabo
Film »News (139)Trailer (8)
Ghostbusters

Es lag aber nicht daran, dass Frauen die Hauptdarsteller spielen

Ghostbusters Kritik

3 Kommentar(e) - 06.08.2016 von filmgucker
Hierbei handelt es sich um eine User-Kritik von filmgucker.
Filmkritik

Ghostbusters Bewertung: 2/5

GHOSTBUSTERS : Ghostbusters geht 117 Minuten, ist ab 12 Jahren freigegeben und ist aus dem Jahr 2016. Was für ein Terror wurde vorab über den Film gemacht. Ghostbusters ist der meistgehasste Film im Internet! Ich finde es, nur zur Beruhigung, nicht so schlimm, dass Frauen die Hauptdarsteller spielen, trotzdem habe ich etwas zu meckern !

Trailer zu Ghostbusters
Der Videoplayer(11722) wird gestartet

In Ghostbusters müssen vier Frauen (Melissa McCarthy, Kirsten Wiig, Kate McKinnon und Leslie Jones) zu den Ghostbusters werden, um New York vor bösen Geistern schützen.

STORY: Die Story ist die gleiche wie aus dem erstem Ghostbusters Film, dem Klassiker aus dem Jahr 1984. Die Leute, die den Klassiker kennen, wissen also schon was passiert, doch nicht nur die, sondern auch die Leute, die zum ersten Mal einen Ghostbusters Film gucken, wissen, dass wenn der Film Ghostbusters heißt,irgendwelche Leute zu Geisterjägern werden. Also sollte der Film sich nicht all zu lange damit beschäftigen, zu zeigen wie die Ghostbuster zu den Ghostbusters werden.Doch genau das tut er! In den ersten 70 bis 75 Minuten geht es darum, wie diese Frauen zu dem werden, was sie am Ende des Filmes sind.Das bedeutet, dass die Story in dieser Phase(die Phase geht fast zwei Drittel des ganzen Filmes) extrem langatmig und vorhersehbar ist, was einem guten Film nicht passieren sollte! Der Schurke des Filmes hat mir auch nicht gut gefallen, er ist viel zu leicht zu besiegen.Seine Hintergrundgeschichte ist auch nicht so gut, denn sie ist wenig erklärt worden.

CAST:Für mich war, wie gesagt, nicht das Problem, dass Frauen besetzt worden sind, sondern welche:Zu Melissa McCarthy und Kirsten Wiig kann ich nicht so viel sagen, sie machen ihren Job gerade noch so okay.Jetzt zu Kate McKinnon, sie spielt noch am Besten, man nimmt ihre Performance als überdrehte und etwas nerdige Frau ganz gut ab. Aber jetzt Leslie Jones: Diese Frau kann nicht schauspielen.Das einzige, was sie den Film über macht, ist schreien und böse in die Gegend schauen. Die Chemie zwischen den einzelnen Charakteren stimmt leider auch nicht so gut wie im Klassiker!

WITZE: Da die Story ja so langatmig ist, müssen die Witze "den Film aus der Scheiße ziehen".Dies schaffen sie leider nicht, denn nur 10% aller Witze kommen an. Das könnte daran liegen, dass die Witze sehr unter der Gürtellinie sind. Für mich gehören einfach keine rassistischen oder sexistischen Witze in einen Ghostbusters Film.

SETTINGS, MUSIK UND CGI: Mit New York gelingt den Machern ein buntes und toll aussehendes Setting. Die Musik unterstützt das Mysteriöse und Abenteuerliche im Film ganz gut. Das CGI gefällt mir auch ganz gut: Die Geister sehen schön animiert aus.

FAZIT: "Ghostbusters ist leider das geworden, was man sich nach den Trailer vorgestellt hat: Ein Film mit einer langatmigen und vorhersehbaren Story, einem schwachen Cast, und schlechten Witzen, der NICHT mit dem Klassiker mithalten kann!"



Filmgalerie zu "Ghostbusters"Filmgalerie zu "Ghostbusters"Filmgalerie zu "Ghostbusters"Filmgalerie zu "Ghostbusters"Filmgalerie zu "Ghostbusters"Filmgalerie zu "Ghostbusters"
Ghostbusters Bewertung
Bewertung des Films
410
3 Kommentar(e) / Jetzt kommentieren

Weitere spannende Film-Kritiken

KritikKritik
Kritik vom 24.03.2017 von TiiN
Ich habe mir heute tatsächlich den Power Rangers Film angeschaut. Für eine eigene Kritik bin ich etwas zu träge, aber trotzdem mag ich hier ein paar Worte darüber verlieren - komplett spoilerfrei. Als Fan der Mighty Morphin Power Rangers in den 90er Jahren, hat mich der Film ein bisschen gereizt, obwohl ich keine großen Erwartungen hatte. Insgesamt bin ich doch leicht positiv überrascht, der Film ist kein komplette ... die komplette Film-Kritik lesen

KritikKritik
Kritik vom 22.03.2017 von luhp92
Ehrlich gesagt, fand ich den Film gar nicht mal so schlecht. Sonderlich gut ist er allerdings auch nicht^^ Insbesondere hat mir das Konzept gefallen, mit dem der Plot aufgezogen wurde. Zum Einen wird hier die klassiche Geschichte des Sohns im Exil als Teil eines größeren Ganzen erzählt, wie sie schon aus z.B. Star Wars oder Harry Potter bekannt ist. Im Prinzip findet sich im Film sogar eine "Ich bin dein Vater"-Szene. Zum Anderen ... die komplette Film-Kritik lesen

Und noch mehr Kritiken

Horizont erweitern

Comicverfilmungen im Wandel der Zeit - Teil IV - Gegenwart und ZukunftGevatter Tod lauert: Wer wird Marvels Phase III nicht überleben?Die besten Serien-Klassiker bis 1999

Was denkst du?


Login mit Facebook



Mit meinem Login stimme ich den Anmelderegeln zu.

3 Kommentare - Moviejones distanziert sich von Userbeiträgen.
Trekker
Moviejones-Fan
Geschlecht | 07.08.2016 | 15:21 Uhr07.08.2016 | Kontakt
Jonesi

@Jockel

Danke fürs Hütchen!

Wenn ich jetzt so zurückdenke, waren zu unserer Zeit zwar viele neue erfundene, kultige Dinge mit dabei, aber kaum oder gar keine zeitlosen Klassiker, die ihren Weg in die heutige Popkultur geschafft hätten.

Aus der Sicht der heute jungen Generation muss das ja "voll oldie" oder so sein. ;) Kein Grund, dafür Geld auszugeben...

Hanjockel79
Gamoras Toyboy
Geschlecht | 07.08.2016 | 13:54 Uhr07.08.2016 | Kontakt
Jonesi

@ filmgucker

Sehr schön kompakt geschriebene Kritik, die Probleme des Films aufgreift. Zur "Schauspiekerei" von Kate McKinnon und Leslie Jones sollte noch fairerweise erwähnt werden, das dies sowieso zwei absolute Ulknudeln sind, die schon ihr Leben lang Comedy spielen bei Saturday Night Live, eine Show wie wir sie vor etlichen Jahren auch mal in deutscher Version im Fernsehen bei RTL hatten. Dort hieß das ganze Samstag Nacht mit Olli Dietrich, Wigald Boning, Mirko Nontschew und anderen. Saturday Night Live hat genau den selben Aufbau und dort albert besonders Leslie Jones viel herum. Ein Beispiel gefällig?^^

@ Trekker

Was früher erfolgreich war, ist heutzutage nicht automatisch ein Erfolg. Oder sehe ich das so falsch?

Nein, das siehst du richtig! Ich muss da nur an die geplante Masters of the Universe Verfilmung mit Kellan Lutz als möglichem "He-Manchen" denken, um dir ohne Widerspruch zuzustimmen.^^

Trekker
Moviejones-Fan
Geschlecht | 06.08.2016 | 21:20 Uhr06.08.2016 | Kontakt
Jonesi
1

Moin!

Ich frage mich eh, warum heute, im einundzwangsigsten Jahrhundert, viele Serien und Filme von "damals", also als ich Kind war (zur Info, ich bin 35), neu aufzulegen. Viele junge Menschen von heute kennen die doch gar nicht mehr. Warum sollten die sich das angucken? Was früher erfolgreich war, ist heutzutage nicht automatisch ein Erfolg. Oder sehe ich das so falsch?