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Batman - Assault on Arkham

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Suicide Squad: Ein Vergleich zwischen Real- und Zeichentrickfilm

Batman - Assault on Arkham Kritik

Batman - Assault on Arkham Kritik
0 Kommentare - 15.11.2017 von luhp92
In dieser Userkritik verrät euch luhp92, wie gut "Batman - Assault on Arkham" ist.

Bewertung: 3.5 / 5

Danke für den Tipp, TiiN! (Ich glaube, du warst es^^)

Zunächst sei gesagt, "Batman: Assault on Arkham" ist ein irreführender Titel. Batman tritt hier nur in einer Nebenrolle auf und das auch nur als Schurke, eigentlich müsste der Film "Suicide Squad: Assault on Arkham" heißen. Der Film spielt im Universum der Arkham-Videospiele und die Handlung ist zwischen "Arkham Asylum" und "Arkham City" angesiedelt. Der Riddler hat wichtige Daten über Amanda Wallers "Suicide Squad"-Agenten gestohlen, deswegen lässt sie eben jenes Himmelfahrtskommando in Arkham einbrechen, um den Riddler zu stellen und die Daten zu sichern.

Ich bin der Meinung, der Zeichentrickfilm dürfte vor Allem im Doppelpack mit dem Realfilm sehr viel Spaß bereiten. Beide Versionen gehen den erfrischenden und selbstironischen Weg, die eigentlichen Batman-Schurken in den Vordergrund zu stellen und als Protagonisten gegen Amanda Waller, Batman und andere Schurken antreten zu lassen, zudem fungiert der Joker in beiden Versionen als unberechenbare Komponente im Hintergrund. Der Zeichentrickfilm wählt dabei den Weg, allen Mitgliedern der Suicide Squad gleich viel Leinwandzeit einzuräumen, verzichtet dafür allerdings auf eine tiefergehende Handlung und Charakterzeichnung. Hier stehen vor Allem der Witz und die Action im Vordergrund, Erotik- und Gewaltszenen werden freizügig und drastisch in Szene gesetzt. Der Realfilm dagegen stellt zunächst Deadshot und Harley Quinn ins Zentrum der Handlung, die anderen Mitglieder gewinnen - wenn überhaupt - erst nach und nach an Profil und Tiefe. Nichtsdestotrotz fällt auf, dass dem Realfilm mehr an seinen Charakteren gelegen ist als dem Zeichentrickfilm, dafür mangelt es im Realfilm an gut aussehender Action und einer konsequenten Inszenierung. Eine Mischung aus beiden Versionen würde wohl den "perfekten" Film ergeben.

Nachdem ich nun "Assault on Arkham" gesehen habe, kann ich die Kritik der DC-Fans am "Suicide Squad"-Realfilm nicht mehr wirklich ernstnehmen. Die Kritik am mangelnden Härtegrad ist noch nachvollziehbar, die Kritik an der Selbstironie und der Charakterisierung der Schurken allerdings nicht. Erstens leben beide Filme mitunter von der auf (Marvel-esquen) Witz und Selbstironie ausgelegten Inszenierung mit fröhlicher und rockiger Musikuntermalung, zweitens erwecken die Schurken in beiden Filmen den Eindruck von Anti-Schurken mit Gefühlen. Deadshot sorgt sich um das Wohlergehen seiner Tochter, ein großer Teil der "Assault on Arkham"-Handlung beschäftigt sich mit der Dreiecksbeziehung zwischen Deadshot, Harley Quinn und dem Joker, zwischen King Shark und Killer Frost blüht ebenfalls eine Liebesbeziehung auf.

Letztendlich ähneln sich "Assault on Arkham" und "Suicide Squad" schon sehr und wenn der Zeichentrickfilm den Comics gerecht wird, müssten die Comic-Fans dem Realfilm bedeutend mehr abgewinnen können, als sie behaupten. Mir als Comic-Laie haben beide Versionen gefallen (6,5-7/10 Punkten), im Zweifel würde ich aber lieber zum Realfilm greifen. Und, wie oben schon geschrieben: Eine Mischung aus beiden Versionen würde wohl den "perfekten" Film ergeben.

Batman - Assault on Arkham Bewertung
Bewertung des Films
710
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