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Captain Phillips

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"Ihr seid keine Fischer, ihr seid keine Fischer!"

Captain Phillips Kritik

Captain Phillips Kritik
1 Kommentar - 24.11.2013 von Croatia
In dieser Userkritik verrät euch Croatia, wie gut "Captain Phillips" ist.

Bewertung: 3.5 / 5

Hanks Back! Nach seinem souveränen Auftritt in [b]Cloud Atlas[/b] kehrt der, mittlerweile 57-jährige, Tom Hanks zurück auf die Leinwand. Selbst wenn er erst letztes Jahr in der Literaturverfilmung [b]Cloud Atlas[/b] zu sehen war, kommt es mir so vor, als ob er schon lange nicht mehr im Kino zu sehen war, was wahrscheinlich daran liegt, dass ich den letzten Auftritt verpasst habe. Das letzte Mal als ich Hanks in einer ausgezeichneten Rolle sah, war 2009 im Kirchen-Thriller [b]Illuminati[/b]. Glücklicherweise ist der Amerikaner immer noch fit und auch in [b]Captain Phillips[/b] beweist er mal wieder sein Können. Für den Piraten-Thriller wurden, außer Hanks, nicht viele weitere bekannte Gesichter verpflichtet. Trotzdem überzeugen auch die anderen Schauspieler. Regie übernahm der Brite [u]Paul Greengrass[/u], der uns ebenso schon des Öfteren tolle Werke präsentierte. Alles in allem ist [b]Captain Phillips[/b] ein interessanter Piraten-Film, jedoch fehlt am Ende die nötige Spannung um vollkommen zu überzeugen. Story: Im April des Jahres 2009 wird das US-amerikanische Container-Frachtschiff "MV Maersk Alabama" vor der Ostküste Somalias von Piraten gekapert. Es ist der erste Fall dieser Art für die Amerikaner seit über 200 Jahren. Um die eigene Crew vor einer Gefangennahme zu bewahren, bietet sich Kapitän Richard Phillips (Tom Hanks) den Piraten als Geisel an. Diese gehen auf das Angebot ein. Phillips muss sich vor allem mit dem Anführer Muse (Barkhad Abdi) auseinandersetzen, der sein Opfer immer wieder mit Gedanken zur Globalisierung und ihren Auswirkungen konfrontiert und auf diese Weise die eigene Piraterie verteidigt. Die Lage ist verfahren, Phillips versucht jedoch alles, um Zeit zu gewinnen. Im Hintergrund beginnen die Vorbereitungen für eine Befreiungsaktion... Kritik: Anfangs wurde nicht viel über den Action-Thriller geredet, da die meisten Leute vermuteten, dass aus [b]Captain Phillips[/b] kein Überraschungshit werden würde. Doch nachdem der Presse der Film präsentiert wurde, kam von allen Seiten viel Lob, vor allem für Tom Hanks, weswegen ich mich entschied den Action-Thriller anzuschauen. Natürlich muss man sofort anmerken, dass es sich um einen Film handelt, der auf wahren Ereignissen beruht und deswegen konnte der Drehbuchautor nicht viel an der Handlung verändern. Der Film charakterisiert speziell das Leben bzw. Überleben der Piraten, welche ohne Stehlen kaum leben können. Der Film beginnt wie ein typischer [u]Greengrass[/u]-Film. Typische Kameraaufnahmen und andere ähnliche Film-Elemente fallen sofort auf. Am Anfang gibt es erst einmal eine kleine Einleitung zu den Piraten, welche durch das Stehlen und Angeln ihr Geld verdienen. Danach wird uns noch die Schiffs-Crew vorgestellt und dann beginnt bereits die Operation. Passend dramatisch wird der Film von der Musik von Henry Jackman begleitet. Bereits früh im Film beginnen die Piraten den Versuch, das Schiff zu übernehmen. Allerdings verwendet Kapitän [i]Phillips[/i] clevere Tricks und lenkt somit eins der beiden Piraten-Boote ab. Die ersten 30-40 Minuten sind noch relativ spannend und vorerst entsteht keine Langeweile. Verantwortlich dafür vor allem Tom Hanks alias [i]Captain Phillips[/i]. In der ersten halben Stunde spielt er einen anweisungsfolgenden und verantwortungsvollen Kapitän, der alles versucht um die Piraten von ihrer Tat zu stoppen. Als dann aber die Piraten dennoch auf die Maersk Alabama geraten, ist er vorerst auf sich allein gestellt. Besonders gut inszeniert wurde der Kampf auf dem Wasser, in dem die Piraten versuchen auf das Schiff zu gelangen. Selbst wenn nicht ganz genau dasselbe in der Realität passiert ist, hält sich [u]Greengrass[/u] nah an der wahren Geschichte. Leider ist vieles voraussehbar, was allerdings klar ist, wenn man die Geschichte kennt. Ab dem Mittelteil sinkt so langsam die Spannung und es kommt leider nicht zu einem Höhepunkt, außer vielleicht drt Rettungsaktion am Schluss, welche ebenfalls vorhersehbar ist. Trotzdem gibt es einen positiven Punkt im mittleren Teil, das sind die Darstellungen. Neben Hanks überzeugen auch die unberechenbaren Gegner, die nicht aufgeben wollen. Herausragend dabei Barkhad Abdi, welcher die Piraten anführt. Jedoch gehört der Film von da an Star-Schauspieler Tom Hanks. Viele reden ja schon von einer Oscar reifen Darstellung. Einerseits stimme ich zu, andererseits bin ich noch ein wenig skeptisch. Meiner Meinung nach wäre eine Nominierung drin, aber für den Oscar wird es nicht reichen, da es 2013 schon bessere Inszenierungen gab. Bedauerlicherweise sah ich nicht die Original Version und ich muss sagen teilweise gefiel mir die deutsche Synchronstimme nicht so sehr, sie wirkte manchmal nicht ganz "real". Jetzt aber noch kurz zum Film. Ab der Trennung der Crew sinkt die Spannung und nun weiß man was passieren wird. Eins ist klar: Es gibt keinen Ausweg für die Piraten, dennoch entwickeln sie sich zu Profis, doch gegen die Navy haben sie keine Chance. Immerhin darf man gegen Ende des Films noch eine interessante Rettungsaktion genießen und es entsteht ein solides Finale. FSK 12 geht ebenfalls in Ordnung. Fazit: [b]Captain Phillips[/b] ist nicht zum Überraschungshit geworden, wenn auch Tom Hanks eine ausgezeichnete Performance abliefert. Ebenso ausgezeichnet verkörpert Abdi den Piratenanführer [i]Muse[/i]. Drehbuchautor Ray und Regisseur [u]Greengrass[/u] überzeugen ebenfalls. Hoffentlich werden wir in der Zukunft noch mehr von [u]Greengrass[/u] hören, eine Regiearbeit zu [b]Bourne 5[/b] würde mir gefallen. Ob es bei Hanks zur Oscar-Nominierung kommt, werden wir noch sehen. Von mir gibt es 7/10 Punkte.

Captain Phillips Bewertung
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710
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Kinofreund088 : : Heavy Coffee
14.12.2013 19:26 Uhr
0
Dabei seit: 09.06.12 | Posts: 220 | Reviews: 22 | Hüte: 0
Hab den Film zwar nicht gesehen, aber zum Thema "nach einer wahren Begebenheit": anscheinend soll die Figur des Captain Philips nur im Film heroisch rüberkommen. In der Realität hat der Captain anscheinend nur versucht, so schnell wie möglich abzuhauen...

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