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Der Herr der Ringe - Die zwei Türme

Kritik Details Trailer Galerie News
Komplexere Fortsetzung der Saga

Der Herr der Ringe - Die zwei Türme Kritik

Der Herr der Ringe - Die zwei Türme Kritik
12 Kommentare - 14.10.2013 von Han
In dieser Userkritik verrät euch Han, wie gut "Der Herr der Ringe - Die zwei Türme" ist.

Bewertung: 5 / 5

[b]Inhalt:[/b] [i]Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden,[/i] [i]Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.[/i] Die Gefährten gehen getrennte Wege, doch verfolgen sie weiterhin ihr Ziel: die Zerstörung des Einen Rings! Frodo ([b]Elijah Wood[/b]) und Sam ([b]Sean Astin[/b]) sind gezwungen, dem zwielichtigen Gollum ([b]Andy Serkis[/b]) ihr Leben anzuvertrauen, um den Weg nach Mordor zu finden. Währendessen bereiten sich die restlichen Gefährten zusammen mit den Menschen Rohans auf eine Schlacht gegen das vorrückende Heer des Verräters Saruman ([b]Christopher Lee[/b]) vor. Können sie sich gegen die Macht Saurons und Sarumans behaupten und gegen das Bündnis der zwei Türme? [b]Kritik:[/b] Ein wahrhaft genialer Regiestreich von [b]Sir Peter Jackson[/b] war die Entscheidung, alle drei Herr der Ringe-Teile an einem Stück zu drehen. Dies allein erforderte über ein Jahr Drehzeit und einen riesigen logistischen Aufwand. Insgesamt hat Jackson seinem Meisterstück ganze 7 Jahre geopfert. Das Resultat war es jedoch mehr als wert. Die Filme wirken wie aus einem Guss, was sie letztendlich ja auch sind. Witzigerweise hätte [b]J.R.R. Tolkien[/b] das sehr gefallen. Er sah seinen Herr der Ringe immer als Gesamtwerk an, war auch gegen die Dreiteilung aus Kostengründen und reagierte zeitlebens ungehalten, wenn man von der „Trilogie“ sprach. Das Drehen am Stück hat desweiteren noch einen beachtlichen Vorteil für den Zuschauer: Wenn man den ersten Teil [b]Die Gefährten[/b] schon mochte, gibt es bei [b]Die zwei Türme[/b] überhaupt keinen Grund zur Sorge. Es ist rauher und unruhiger geworden in Mittelerde. [i]Die zwei Türme[/i] ist im Vergleich zu seinem Vorgänger deutlich heterogener und vielschichtiger aber auch actionlastiger ausgefallen. Die Einführung in Geschichte und Charaktere ist bereits erfolgt, nun werden sowohl ihre Wesensmerkmale als auch die Handllung vertieft und erweitert. Der lineare Erzählstil wird aufgeben, da sich die Gefährten aufgeteilt haben und nun folglich mehrere Handlungstränge nebeneinander ablaufen. Zu den bereits bekannten Charakteren gesellen sich auch einige Neue, die hauptsächlich zum ebenfalls neu eingeführten Volk und Land [i]Rohan[/i] gehören. Rohan spielt eine wichtige Rolle in [i]Die zwei Türme[/i] und bereichert zudem das bereits bekannte Mittelerde-Universum durch neue Bilder und Storyelemente. Auch gibt es nun deutlich mehr Kampfszenen und im letzten Drittel des Films bekommt der Zuschauer die erste epische Schlacht Mittelerdes zu sehen: Die Schlacht um die Bergfestung Helms Klamm! Allein zur Herstellung der Kulissen von Helms Klamm benötigten die Bühnenbildner und Ausstatter rund sieben Monate. Doch der Aufwand hat sich mehr als nur gelohnt. Die Schlacht ist wirklich phänomenal anzusehen und stellt in jedem Fall eines der Highlights der gesamten Trilogie dar! Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich Regisseur Peter Jackson gerade diese Schlacht für seinen obligatorischen Cameo-Auftritt im zweiten Herr der Ringe-Teil aussuchte: Man sieht ihn bei der Verteidigung von Helms Klamm einen Speer werfen und damit einen Ork töten. Auch die Schauspieler profitierten merklich von Peter Jacksons Konzept, alle drei Filme an einem Stück zu drehen. Sie gehen völlig in ihren Rollen auf und ergänzen diese nun um weitere Facetten. Vor allem an [b]Viggo Mortensens[/b] Aragorn ist dies eindrucksvoll zu erkennen: Im Vorgänger hielt er sich sowohl schauspielerisch als auch charaktertechnisch noch etwas zurück. Nach Gandalfs Wegfall entwickelt er sich mehr und mehr vom unauffälligen Waldläufer zum souveränen Anführer, was auch schauspielerisch sichtbar wird. Viggo Mortensen] war ursprünglich nicht die erste Wahl für die Rolle des Aragorn. Diese war zunächst mit [b]Stuart Townsend[/b] besetzt. Nach ersten Probeaufnahmen wurde Townsend jedoch von den Produzenten als zu jung und damit ungeeignet eingestuft und kurzfristig durch Mortensen ersetzt. In kürzester Zeit musste sich dieser die Rolle und die dafür benötigten Fertigkeiten, wie zum Beispiel den Schwertkampf, aneignen. Dies gelang ihm allerdings bemerkenswert schnell und gut. Zu den bereits etablierten Charakteren gesellen sich, wie bereits erwähnt, noch einige neue Figuren, die für frische Impulse sorgen. Die Gefährten gelangen nach Rohan, Land der Pferdeherren, und begegnen dort dem hitzköpfigen aber gerechten Königsneffen Eomer ([b]Karl Urban[/b]), ebenso dessen wunderschöner und mutiger Schwester Eowyn ([b]Miranda Otto[/b]) und dem verschlagenen königlichen Ratgeber Grima Schlangenzunge ([b]Brad Dourif[/b]). Natürlich wird auch Theoden ([b]Bernard Hill[/b]), der charismatische König von Rohan selbst eingeführt. Dieser muss zwar erst einmal aus einem langen, dunklen Schlaf geweckt werden, mischt anschließend aber umso begeisterter mit. Wie bereits im Vorgänger sind auch alle neuen Schauspieler hervorragend für die jeweiligen Rollen besetzt. Der wahre Star und außerdem auch die zentrale Figur des Films ist jedoch kein Schauspieler im herkömmlichen Sinne, sondern ein vollständig animiertes Wesen: Gollum, seines Zeichens ehemaliger Ringträger. Sein Charakter vereint in sich eindrucksvoll das Kernthema des Films um Besessenheit, Verzicht, Treue, Verrat und Freundschaft. Einfach brillant wurde die gespaltene Persönlichkeit Gollums filmisch dargestellt. Peter Jackson ließ die zwei Seelen in seiner Brust aus unterschiedlichen Kameraperspektiven miteinander agieren und erzeugte dadurch tatsächlich das Gefühl, dass es sich um zwei verschiedene Persönlichkeiten handele. So gut die Arbeit der Effektkünstler bei Golllum auch war, das Hauptlob gebührt hier dem britischen Mimen [b]Andy Serkis[/b]. Er lieh Gollum nicht nur seine Stimme, sondern auch seine komplette Körpersprache und erweckte die Kreatur damit auf geniale Art und Weise zum Leben. Peter Jackson war so begeistert von Serkis‘ Arbeit, dass er sogar die CGI-Gesichtsmerkmale von Gollum an die von Serkis anpassen lies. Zudem durfte Serkis als Lohn im letzten Teil der Trilogie auch den „ursprünglichen“ Gollum spielen. Serkis arbeitete übrigens bei der Neuverfilmung von [b]King Kong[/b] (2005) erneut mit Regisseur Peter Jackson zusammen und diente diesmal dem berühmten Riesenaffen eindrucksvoll als Bewegungsmodell. Der Soundtrack wurde bei allen drei Herr der Ringe-Filmen von [b]Howard Shore[/b] komponiert. Da Shore gemäß dem Leitmotiv-Prinzip Richard Wagners für jeden Ort und jede Rasse Mittelerdes eine eigene Melodie entwarf, kommen in [i]Die zwei Türme[/i] wieder einige neue Themen hinzu, wie z.B. das geniale, von Geigen dominierte Rohan-Thema. Die neuen Musikstücke fügen sich perfekt in den Gesamtkontext ein und passen – wie bereits beim Vorgänger – stets perfekt zu den gezeigten Szenen. Der Wiedererkennungswert ist extrem hoch und der komplette Herr der Ringe-Sountrack gilt zu recht als einer der besten klassischen Filmkompositionen aller Zeiten. Dass es sich bei [i]Die zwei Türme[/i] nicht um einen eigenständigen Film, sondern um einen von drei Teilen eines großen Epos handelt, wird schnell klar. Der Film verzichtet auf eine Einführung und macht nach einer kurzen Rückblende direkt dort weiter, wo der Vorgänger aufhörte. Man sollte also auf jeden Fall den ersten Teil gesehen haben, um dem Geschehen richtig folgen zu können. Im Idealfall werden die Filme sowieso direkt hintereinander angesehen und bilden dann ein einziges, großes und fantastisches Epos. Hiebei sollte immer nur auf die [b]Extended Editionen[/b] aller drei Filme zurückgegriffen werden, da diese mit stets sinnvollen, zum Teil genialen neuen und erweiterten Szenen deutlich besser als die Kinoversionen sind. [b]Fazit:[/b] Wer [i]Die Gefährten[/i] mochte, wird auch [i]Die zwei Türme[/i] lieben! Aufgrund der Tatsache, dass alle drei Filme an einem Stück gedreht wurden, fügt sich die Fortsetzung nahtlos an die Atmosphäre und Qualität des Erstlings an. Zudem überzeugt der Mittelteil der Trilogie durch die spannende und komplexere Weiterführung der Geschichte und die gute Weiterentwicklung der Figuren. Zusätzlich werden neue Charaktere eingeführt, die für frischen Wind sorgen und der Geschichte neue Akzente verleihen. Zuletzt bietet der Film auch die erste epische Schlacht um Helms Klamm, die einfach phänomenal umgesetzt wurde. [i]Die zwei Türme[/i] ist der perfekte zweite Teil der Herr der Ringe-Trilogie, der wieder einmal dem Geist der Vorlage zu jeder Zeit treu bleibt, ohne diese nur zu kopieren. Das Warten auf den finalen Part der Trilogie geriet durch diese grandiose Fortsetzung zur unerträglichen Geduldprobe.

Der Herr der Ringe - Die zwei Türme Bewertung
Bewertung des Films
1010
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12 Kommentare
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Han : : Space Cowboy
19.10.2013 17:45 Uhr
0
Dabei seit: 14.04.13 | Posts: 1.977 | Reviews: 8 | Hüte: 102
@sittingbull:
Danke Dir vielmals Häuptling, das freut mich sehr! laughing

@Chewie:
Danke Großer!

"In der Geschichte passiert alles zweimal. Das erste Mal als Tragödie, das zweite Mal als Farce." - J.J. Abrams

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Chewbacca : : Copilot
17.10.2013 20:23 Uhr
0
Dabei seit: 21.04.13 | Posts: 2.380 | Reviews: 8 | Hüte: 65
ps: die Dunstkiepe habe ich gerade nachgeliefert
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sittingbull : : Häuptling
16.10.2013 19:03 Uhr
0
Dabei seit: 22.06.13 | Posts: 2.474 | Reviews: 6 | Hüte: 51
Lieber Han,

nach deiner tollen Gefährten-Kritik gelingt dir auch hier eine sehr gute Zwei Türme-Kritik!
Gefällt mir gut. Es trifft die Sache eigentlich optimal. Nahtlos, ohne zu große Ausschweifungen und gut strukturiert.

Werde dein Schaffen weiterhin verfolgen (und bin natürlich auf "Die Rückkehr des Königs bzw. Solos" gespannt)

grüße vom Bullen ;)
Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht
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Leia : : Prinzessin
14.10.2013 20:58 Uhr
0
Dabei seit: 14.04.13 | Posts: 558 | Reviews: 13 | Hüte: 56
@Han: Trotz Deiner Ansichten über Frauen am Steuer und unserer gemeinsamen kürzlich erlebten Re-Volt Erfahrung?
YAIIII! Das lass ich mir nicht zweimal sagen!! laughing

Hören Sie... ich weiß nicht, wer Sie sind, und auch nicht, woher Sie kommen, aber von jetzt an tun Sie, was Ich Ihnen sage, OK!?!

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Han : : Space Cowboy
14.10.2013 20:51 Uhr
0
Dabei seit: 14.04.13 | Posts: 1.977 | Reviews: 8 | Hüte: 102
@Leia und Chewie:
Vielen lieben Dank euch beiden! Dafür darf jeder mal ans Steuer des Falken smile

"In der Geschichte passiert alles zweimal. Das erste Mal als Tragödie, das zweite Mal als Farce." - J.J. Abrams

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Chewbacca : : Copilot
14.10.2013 20:34 Uhr | Editiert am 14.10.2013 - 20:35 Uhr
0
Dabei seit: 21.04.13 | Posts: 2.380 | Reviews: 8 | Hüte: 65
Eine der besten Kritiken die ich jeh lesen durfte. Danke, Han.
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Leia : : Prinzessin
14.10.2013 19:29 Uhr
0
Dabei seit: 14.04.13 | Posts: 558 | Reviews: 13 | Hüte: 56
Was ich an der Tilogie unter anderem (da gibt es einfach soooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo viel!!!!!) liebe ist, dass sie als Gesamtwerk funktioniert, jeder Film aber dennoch seinen ganz persönlichen Schwerpunkt hegt, um als Einzelfilm seine Berechtigung zu finden. Vor allem ein Mittelfilm sieht sich da der Schwierigkeit gegenüber, den Erstling würdig fortzusetzen, gleichzeitig, aber schon auf den Showdown in Teil 3 hinzuarbeiten. Und das hat "Die zwei Türme" mit bravur gemeistert. Han hat es in seiner Kritik schon so toll herausgearbeitet: Die neuen Figuren, Musikthemen, Szenarien, gepaart mit allem Alten aus Teil 1 bilden eine wundervolle Symbiose, setzen das, was "Die Gefährten" begonnen hat, ohne Verluste fort und geben so viele neue Eindrücke hinzu, dass der Film für sich seine Daseinsberechtigung erhält, ohne sich vorwerfen lassen zu müssen, sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen. Ich gehöre ja auch zu denen, die den ersten Teil von allen am liebsten sehen. Das liegt aber einfach auch daran, dass mir der Anfang einer Geschichte oft auch am besten gefällt. Figuren lernen sich kennen, straucheln aus ihrem Alltag, geraten in ein Abenteuer. Das sind einfach die Essenzen, die mich sehr begeistern und mitreißen. Aber als qualitativ schlechter könnte ich die Fortsetzungen nicht bewerten. Dazu liebe ich, wie die meisten und mein lieber Han auch, Der Herr der Ringe als Gesamtes einfach zu sehr.

Tolle Kritik Space Cowboy!

Hören Sie... ich weiß nicht, wer Sie sind, und auch nicht, woher Sie kommen, aber von jetzt an tun Sie, was Ich Ihnen sage, OK!?!

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Han : : Space Cowboy
14.10.2013 18:49 Uhr
0
Dabei seit: 14.04.13 | Posts: 1.977 | Reviews: 8 | Hüte: 102
@Aldrich:
Erstmal vielen Dank! smile
Zum Thema welcher Film besser ist, kann ich Deine Meinung gut verstehen. Die Türme sind einfach heterogener und rauher als Die Gefährten. Vielen gefiel das nicht sooo sehr wie eben der Vorgänger. Ich persönlich sehe es da wie der gute Jack: Die 3 Filme sind eigentlich gar nicht 3, sondern nur einer, der bei dieser enormen Laufzeit zum Glück nicht immer gleich ist, sondern verschiedenste Aspekte und Stimmungen zeigt. Selbiges gilt z.B. auch für Star Wars: Mich zu zwingen, einen der 3 genialen Filme als den Besten zu benennen, ist Folter. Ich kan mich da einfach nicht entscheiden. Oder auch bei den von Dir sehr verehrten Indy-Filmen... das gleiche Spiel. smile

@Strubi:
Auch Dir ein herzliches Dankeschön! Mit Helms Klamm hast Du soo recht! Für mich ists auch die denkwürdigste und intensivste Schlacht, die jemals über die Leinwand flimmerte. Allein wenn da die Orks aufmarschieren und der Regen einsetzt... das ist einfach nur Wahnsinn und Gänsehaut pur! smile

@Jack:
Danke und HIGH-FUCKING-5! laughing

"In der Geschichte passiert alles zweimal. Das erste Mal als Tragödie, das zweite Mal als Farce." - J.J. Abrams

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Jack-Burton : : Truck Driver
14.10.2013 18:35 Uhr
0
Dabei seit: 17.04.12 | Posts: 2.836 | Reviews: 3 | Hüte: 209
Super kritik!

Und sind wir mal Ehrlich!
So weit sind die Filme nicht voneinander Entfernt.
Ich sehe die Trilogie als Gesamtkunstwerk die einfach zusammengehören!
Gerade die Extended Versions sind über jeden Zweifel erhaben.
Ich seh euer "Gejammer" als Positives Erbsengezähle, denn Jackson hätte nichts besser machen können.
...And THATS what Jack Burton has to say at this time...
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AldrichKillian : : Black Panther
14.10.2013 18:17 Uhr
0
Dabei seit: 24.05.13 | Posts: 2.320 | Reviews: 20 | Hüte: 196
@Strubi, Han:

Also bevor ein falsches Missverständnis die Runde macht, meine ich mit meiner Aussage "der Fokus auf "Helms Klamm" war für meinen Geschmack fast schon zu groß" nicht die Schlacht im eigentlichen Sinne, welche ich ebenso als grandios ansehe und die besten Kampfszenen der gesamten Trilogie beinhaltet und auch tollen Humor mit "Gimli" und "Legolas" ("Oder ich könnte dir eine Kiste besorgen"), wie auch Beziehungsvertiefungen zwischen diesen beiden Charakteren.

Was mir an "Helms Klamm" allerdings nicht gefällt ist die lange Vorbereitung, bis die Orks endlich ankommen, was ja ganz nett ist und dem Film auch einiges an Tiefe verleiht, allerdings hätte man da drei/vier Minuten einsparen können, damit wie schon unten gesagt, die Schlacht selbst noch spannender und besonderer geworden wäre.
MJ-Pat
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Strubi : : Hexenmeister
14.10.2013 18:10 Uhr
0
Dabei seit: 30.08.10 | Posts: 3.245 | Reviews: 2 | Hüte: 49
Muss AldrichKillian hier zustimmen: Wirklich eine tolle Kritik.
Sehe es aber auch so, dass der zweite Teil insgesamt einen Tick schwächer ist als sein Vorgänger. Das ist aber "Meckern" auf hohem Niveau, da ich dem Film trotzdem, wie ihr auch, 10 von 10 Punkte geben würde.
Wiedersprechen würde ich AldrichKillian aber bzgl. der Schlacht um Helms Klamm. Diese finde ich auch einfach nur grandios. MMn immernoch die beste Filmschlacht, die es bisher zu sehen gab. Mir gefällt sie auch etwas besser als die große Schlacht um Minas Tirith.
Daneben ist natürlich auch der Angriff der Ents auf Isengart einfach nur grandios.

Insgesamt würde ich sagen, dass es noch kein Film so sehr geschafft hat mich in eine andere Welt zu "entführen", wie die HdR-Trilogie.
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AldrichKillian : : Black Panther
14.10.2013 17:28 Uhr
0
Dabei seit: 24.05.13 | Posts: 2.320 | Reviews: 20 | Hüte: 196
Wieder eine erstklassig, geschriebene Kritik Han mit einem logischen Aufbau und spannenden Hintergrunddaten, ohne jemals zu viel zu verraten und mein Verlangen, die Trilogie demnächst wieder einmal anzuschauen, wird von Kritik zu Kritik größer. Gute Arbeit,"Die Rückkehr des Königs" kann kommen!

Was den Film selbst angeht, bin ich nicht ganz deiner Meinung, denn für mich persönlich ist der zweite Film der Trilogie ein kleiner Qualitätsverlust oder sagen wir es besser, er konnte meinen hohen Erwartungen nach Teil 1 nicht gerecht werden, denn qualitativ ist er immer noch die 5 Hüte wert!
Trotzdem finde ich, dass es zu viele Actionelemente gab, auch wenn das an der Buchvorlage liegen könnte, und der Fokus auf "Helms Klamm" war für meinen Geschmack fast schon zu groß, diese Festung nahm ja fast den halben Film ein und da hätte man meiner Meinung nach etwas straffen können, auch wenn das Modell und die Effekte perfekt waren, wäre für mich persönlich weniger mehr gewesen und hätten die Schlacht noch besonderer gemacht.
Andererseits gefällt mir genauso wie dir, die Erzählweise mit "Frodo", "Sam" oder "Gollum", wessen Handlungsstrang ich etwas mehr mag, parallel zu den Abenteuer der restlichen Gefährten und Charakterarbeit gibt es trotzdem noch zu bestaunen.

Alles in allem ein grandioser Film (10/10 ist mehr als gerecht fertigt!), auch wenn mir "Die Gefährten" noch einen Tick besser gefiel.
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