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Ich war noch niemals in New York

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Prädikat: besonders wertvoll

Ich war noch niemals in New York Kritik

Ich war noch niemals in New York Kritik
1 Kommentar - 20.10.2019 von FBW
Hierbei handelt es sich um eine Kritik der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW).
Ich war noch niemals in New York

Bewertung: 4 / 5

Das Musical Ich war noch niemals in New York mit den Liedern von Udo Jürgens war auf deutschen Theaterbühnen bereits ein großer Erfolg. Als die Musical-Verfilmung des Publikumslieblings beschlossen wurde, war klar, dass die entsprechenden Erwartungen auch einer filmischen Adaption gerecht werden müssen. Drehbuchautor Alexander Dydyna und Co-Autor Philipp Stölzl, der auch die Regie übernahm, erlagen zum großen Glück nicht der Versuchung, eine filmische Kopie des Musicals zu realisieren. So ist es ein eigenständiger Film geworden, der die Grundzüge der Handlung mit Einbeziehung der Hauptprotagonisten in veränderten Ausgangslagen präsentiert.

Die erfolgsverwöhnte und zickige Fernsehmoderatorin Lisa Wartberg versucht ihre Mutter Maria, die nach einem Unfall ihr Gedächtnis verloren hat, vom Ozeandampfer Maximiliane Richtung New York zu holen. New York war als Marias Lebenswunschziel noch in ihrem Kopf verblieben. Die Verbindung und Knoten zur Zusammenführung der drei Liebespaare werden im Gegensatz zum Musical erst auf dem Schiff geschnürt. Otto entpuppt sich als erste große Liebe der damals 17jährigen Maria und als Vater von Lisa. Lisa selbst lernt den um seine verstorbene Frau trauernden Axel Staudach und seinen Sohn auch erst auf dem Schiff kennen- und lieben, genau wie auch Lisas Maskenbildner Fred, der dem griechischen Bordzauberer Costa auf hoher See verfällt.

Trailer zu Ich war noch niemals in New York

Mit sicherer Hand inszeniert Philipp Stölzl das märchenhafte, teils auch bewusst überdrehte Spiel um Trauer und Liebe, Freundschaft und Lebensfreude. Die textliche Qualität der Dialoge in den Sprachsequenzen ist teils heiter, teils berührend, und führt mit präziser Montage stets perfekt in die Musical-Sequenzen über. Mit Heike Makatsch als Lisa, Moritz Bleibtreu als Axel, Uwe Ochsenknecht als Otto und die sehr präsente Katharina Thalbach als Maria besitzt der Film eine hervorragende Besetzung, die mit Lust und Freude ihre Parts zu singen und zu tanzen vermag.

Dies entsprechend ihrem doch unterschiedlichen choreografischen und gesanglichen Potential, was das ganze Spektakel aber noch sympathischer macht. Nicht zu vergessen auch die Leistungen von Michael Ostrowski als Fred, Pasquale Aleardi als Costa und der kleine Marlon Schramm als Axels Sohn Florian. Erlaubt sei aber auch auf das darstellerische Gefälle bei den Randfiguren in den Massenszenen hinzuweisen.

Die Kameraführung, Ausstattung, Maske und Kostüme gehören zu den weiteren gelungenen handwerklichen Leistungen in Ich war noch niemals in New York. Bleibt noch das Wichtigste: Die berühmten Ohrwürmer von Udo Jürgens wurden nicht nur szenisch passend eingefügt, sondern bereichern die Musical-Ebene durch textliche und musikalische Arrangements mit sehr reizvollen Variationen.

Prädikat: besonders wertvoll

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung

Ich war noch niemals in New York Bewertung
Bewertung des Films
810
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1 Kommentar
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Siggi80 : : Moviejones-Fan
25.10.2019 11:20 Uhr | Editiert am 25.10.2019 - 11:21 Uhr
0
Dabei seit: 17.12.18 | Posts: 34 | Reviews: 0 | Hüte: 0

Ich hab den Trailer im Kino gesehen...und wow, ich bin einer der wirklich VIELES guckt aber so ein Film wie dieser hier, da bräuchte ich schon mind. 100 Euro um mir den anzugucken.

Musical + Tanz + Film + (für meine Ohren) schreckliche Musik = Armageddon deluxe

(und damit meine ich nicht den Film mit Bruce W.)

-

Ich tippe mal der Film polarisiert wie der FC Bayern München ...wenn man Fussballfan ist.

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