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Maleficent - Die dunkle Fee

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Wenn eine Fee zum Rache Engel wird...

Maleficent - Die dunkle Fee Kritik

Maleficent - Die dunkle Fee Kritik
1 Kommentar - 03.10.2014 von Hanjockel79
In dieser Userkritik verrät euch Hanjockel79, wie gut "Maleficent - Die dunkle Fee" ist.
Maleficent - Die dunkle Fee

Bewertung: 5 / 5

Nach Gesamteindruckstechnischen 0815 umgesetzten Möchtegern Märchen Katastrophen der letzten Jahre wie z.b. Disneys Realfilm Forsetzung zu Alice im Wunderland, der eigentlich lieber Der Hutmacher im Actionland hätte heißen wollen(?) oder auch Die fantastische Welt von Oz, die außer dieser zu Beginn des Filmes rein gar nichts für mich zu bieten hatte, gab ich die Hoffnung schon auf. Was sollte da schon großartig anders werden bei Maleficent? Deswegen blieb ich dem Kino erstmal fern. Das Ergebnis nun nach der Sichtung auf Blu Ray lautet definitiv: Absolut alles. Ich fange wieder an Angelina Jolie richtig zu mögen, gar zu lieben für den Film. Verglichen mit Alice und Oz, den voriegen beiden großen Disney Märchen Produktionen, bietet der Maleficent Film als neue Version der Dornröschen Geschichte alles was man bei den beiden anderen vermisst hat, baut trotzdem viele neue Elemente ein und setzt dabei diese auch noch richtig gut um. Der Film übertrumpft für mich auch locker viele andere Fantasy Filme, die von der Laufzeit her zwar oft fast um das doppelte länger sind als nur 97 Minuten, aber bei Maleficent versucht man gar nicht erst durch lange langsame Dialoge den Film zu strecken. Dialoge sind trotzdem viele vorhanden so das der Film nie z.b. in ein langweiliges wortloses CGI Actionspetakel ausarten könnte, wie manch anderer Film in der heutigen Zeit. Die Dialoge haben ein gutes Tempo und sind intensiv. Das finde ich spitze gelöst. Die Geschichte spielt hauptsächlich aus der Sicht von Maleficent, die sich als junges Mädchen bereits in den späteren König der Menschen verliebt. Doch als ihr eine wirklich grausame Tat wiederfährt ändert sich zunächst alles und Zeit der Rache beginnt. Maleficent ist die Beschützerin der Waldmoore und führt Unmengen an fantastischen Fabelwesen an, die man als Zuschauer auch alle zu Gesicht bekommt. Sie durchlebt in dem Film auch die ganze Gefühlspalette. Liebe, Trauer, Entsetzen, Wut, Hass, Mitgefühl, Freude - einfach alles macht sie einmal durch. Das führt dazu das die Geschichte sich so ganz anders entwickelt als man Dornröschen kennt und man will erst die damals noch typische "Malefiz" vermissen. Allerdings fängt man mit den neuen Entwicklungen an den Film so richtig zu mögen und zu Maleficents Motiven zu halten (was nicht zuletzt auch an Angelina Jolies klasse Leistung liegt) und kann über das Verhalten der Menschen immer nur wieder den Kopf schütteln wie dumm, naiv und grausam die menschliche Natur doch oft sein kann. Und trotz das sich vieles anders entwickelt als man es kennt schafft der Film auch noch das Kunststück, das so viel neues vorkommt, Horden von Fabelwesen gezeigt werden und doch noch alle Elemente aus der original Geschichte mindestens einmal irgendwie vorkommen, nur eben anders eingesetzt aber so, das es richtig Spass macht sich das anzusehen. Maleficent ist einfach endlich das, was der neuere Alice und Oz Film gerne gewesen wären. Ein richtig guter Disney Fantasy Realfilm und ein spitzen Blockbuster zugleich, mit Massenschlacht, viel Liebe und Bildgewalt, der einem jeden Filmabend versüßt. Nach diesem klasse Film habe ich Angelina Jolie nun wieder ganz groß auf dem Merkzettel. Kann nur immer wieder meine absolute Empfehlung für dieses Highlight aussprechen. Die Extras der Blu Ray zeigen unter anderem auch wie der Dreh der Eindrucksvollen Massenschlacht entstanden ist. Der orchestrale Soundtrack zum Film fetzt richtig rein und das Bild ist eh ein Genuss, besonders wenn die Waldmoore gezeigt werden. Mehr kompakte Qualität für 97 Minuten Film kann man nicht erwarten. Der Film macht einfach alles richtig was Alice und Oz vorher noch falsch gemacht hatten. Da wünscht man sich 100 mal eher eine Maleficent Fortsetzung als jetzt demnächst den geplanten nächsten Alice Film. Auch noch ein sehr interessantes zu erst kleines, aber dann doch feines Detail mit großartigen Auswirkungen ist die Regie von [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Stromberg]Robert Stromberg[/url] bei dem Film. Das besondere daran ist einfach das er vorher an vielen Filmen immer nur die Visual Effects gemacht hat, zuletzt sogar für Disneys Alice und Oz. Nun hat er selber einen Film in Form von Maleficent gedreht mit seiner Effekte Erfahrung und heraus kam ein Film den ich persönlich viel besser finde als die anderen beiden zusammen und warum? Weil Stromberg es geschafft hat seine Effekte Erfahrung mit einer ordentlichen Handlung nach seinen Vorstellungen mit Bravur zu kombinieren! Und das war erst sein erster Film als Regisseuer! Der Mann hat Talent!

Maleficent - Die dunkle Fee Bewertung
Bewertung des Films
1010
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1 Kommentar
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theduke : : Moviejones-Fan
27.12.2014 00:16 Uhr | Editiert am 27.12.2014 - 00:25 Uhr
0
Dabei seit: 12.11.13 | Posts: 5.431 | Reviews: 12 | Hüte: 288
Nun habe ich den Film endlich auch gesehen, denn ich habe ihn extra für meine Frau als Leih.- DVD in der Videotheke vormerken lassen.
Die Gründe dafür waren die Jubelgesänge die man vor dem Kinostart 2014 hier zu hören bekam.
Durch Hänsel & Gretel und Co, dachte ich es wäre wieder solch ein Berg voller Altpapier, denn anders kann man solche Drehbücher langsam nicht mehr beschreiben.
Meine Frau kennt sich am DVD Player nicht gut aus, also stellte ich die Sprache ein, rauchte noch eine, und sah die ersten eine, und der Film gefiel sogar mir. Ab den Flügeln, guckte sie den weiteren Film alleine, denn ich kenne solche Anfänge, die in Schmalz enden.

Nachts konnte ich verhext nicht schlafen! Ich stand auf und zog mir den Film komplett rein.
Der Film bietet kaum Langeweile, Angelina Jolie gibt eine überzeugende Maleficent ab, welche mir die ein oder andere Träne aus den Augen zog.
Manche Animationen - CGI Effekte, wie die Baumwesen, überzeugen, doch es gab schon besseres.
Die Blumenfeen sind zwar leicht witzig, aber mal wirken sie real, und mal total künstlich als billige Animation.

Klar nennt sich der Film Maleficent, der die Geschichte der bösen Fee erzählen soll, doch die Geschichte des Dornröschens geht hierbei fast unter.
Der ganze Film wirkt wie ein Umhang, der nur Angelina Jolie zeigen soll, weil alle anderen Darsteller so gewählt wurden, daß diese kaum Wirkung zeigen.
Der alte König, wie auch ihre Jugendliebe Stefan, der später zum König wurde, ist wenig Handlung eingeräumt, auch die Königstochter kam meiner Meinung nach zu kurz vor.
Auch hier kann man sagen, das es doch nur ein Jolie Film ist, denn sie fügte als Schauspielerin hier sogar ihre Tochter Vivienne Jolie-Pitt als kleine Aurora mit ein.

Der Rabe (Sam Riley) Diaval, ist total gelungen, wirkt aber als Rabe manchmal fast real, dann wieder als billige Animation, der als Drache wieder überzeugt, um Angelina wieder den Mittelpunkt zu überlassen.

Man sieht, ich bin hin und hergerissen, denn der Film überzeugt von der Handlung kaum.
Den Film hätte man Angele Jolfinicent nennen können.
Wer ein schönes leichtes Kindermärchen liebt, das kaum was mit Dornröschen zu tun hat, aber man total auf A.Jolie steht, den lege ich diesen Film ans Herz.
Wer ein gutes Märchen über Dornröschen sehen will, der die Geschichte aus seiner Kindheit kennt, eine gute Geschichte erwartet, super CGI Effekte die lieb umgesetzt wurden, dem sage ich...Ein Versuch ist es wert.

Mir gefiel er so lala. Als Trailer wurde er als eine Art "Dunkles Märchen" angepriesen, doch das ist der Film absolut nicht.
In Deutschland hätte man mal die Kino und DVD FSK überdenken sollen, denn FSK6 wäre zu niedrig, und die FSK 12 ist eine Lachnummer für dieses Alter.

@Hanjo
Wenn Stromberg hier Talent zeigte, dann weiß ich nicht was Talent ist. Der Film ist einfacher Durchschnitt, aber nicht das beste was Disney bringen konnte. Klar kommt keine Langweile auf, aber alles nach Schema F, auf Angelina zugeschnitten, die sogar selbst zu kurz kam.
Manche kleine Schlamschlacht sieht aus, als hätte man zuviel Shrek geguckt.
Note 3-
Wer denkt im Internet kann man Punkte erlangen um der Größte zu sein, der ist im realem Leben oft der Kleinste.
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