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Maleficent - Mächte der Finsternis

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Gut gegen Böse?

Maleficent - Mächte der Finsternis Kritik

Maleficent - Mächte der Finsternis Kritik
10 Kommentare - 16.10.2019 von Moviejones
Wir haben uns "Maleficent - Mächte der Finsternis" für euch angeschaut und verraten euch in unserer Kritik, ob sich dieser Film lohnt.
Maleficent - Mächte der Finsternis

Bewertung: 3.5 / 5

Fast könnten wir unsere Kritik von Maleficent - Die dunkle Fee 1:1 kopieren, denn was 2014 auffiel und andererseits auch funktionierte, wird von Disney nun sehr solide fortgeführt. Alles erneut um eine außerordentlich charismatische Angelina Jolie als "böser" Fee drapiert und als kunterbunter Familienfilm mit zwar etwas platter, aber fürs junge Publikum einfach nicht minder wichtiger Botschaft aufgezogen. Eine durchaus gute Fortsetzung.

Maleficent - Mächte der Finsternis Kritik

Aurora (Elle Fanning) möchte heiraten, und das ausgerechnet Prinz Philip aus dem Königreich nebenan, das den zauberhaften Waldbewohnern eher missgünstig gegenübersteht. Doch die königlichen Brauteltern (Michelle Pfeiffer und Robert Lindsay) laden Aurora und ihre "Mutter" Maleficent (Jolie) ins Schloss, um ihre guten Absichten zu belegen. Leider verpufft der Moment in gegenseitigen Anschuldigungen und schürt neuen Hass - befeuert durch Intrigen und ungeklärte Todesfälle...

Trailer zu Maleficent - Mächte der Finsternis

Magie, finstere Mächte, ein wunderhübsches Schloss und noch hübschere Königskinder: Maleficent - Mächte der Finsternis hat so vieles, was ein richtiges Märchen ausmacht. Wie schon der Vorgänger aus dem Jahr 2014 und wie eingangs bereits erwähnt, setzt Walt Disney auf genau die gleichen Zutaten und bringt damit eine wirklich runde Fortsetzung auf den Markt. Dass Fortsetzungen oft sehr viel an Qualität einbüßen, ist uns allen bekannt, aber hier soll eine typische Märchenwelt mit klar definiertem Gut und Böse gezeigt werden und das wird unverhohlen erreicht.

Doch sind die Seiten so klar zu trennen? Schnell wird klar, wer von den "Guten" intrigiert und dass auch die vermeintlich bösen Feen nicht so einfach zu greifen sind, wie so manche kursierende Fake News im Königsreich es den Bewohnern weismachen will. Und auch auf der Feenseite gibt es solche und solche, bedachte Anführer und testosterongetränkte Kriegstreiber, so dass auch dieser Konflikt eine ganz typische Eigendynamik erhält, man am Ende aber sicher sein kann, dass es eben märchenhaft ausgeht.

Dabei kommt Maleficent - Mächte der Finsternis wie schon der erste Teil recht düster daher, thematisiert den Tod, wenn auch in vielen Szenen nur angedeutet bzw. verpuffend, aber nichtsdestotrotz echt, kein Abrakadabra, das entschwundene Seelen wieder derart ins Leben zurückholt, dass es wie zuvor ist. Zwar alles noch sehr Disney-getrieben, aber dennoch sehr viel lebensnaher als andere Filme. Wobei auch hier wieder eine sehr hohe Künstlichkeit vorkommt, was die Computereffekte angeht. Hat uns im ersten Film schon nicht gefallen und gefällt uns nun, fünf Jahre später, noch weniger.

Ansonsten gibt es nicht groß Negatives zu sagen. Die Schauspieler sind (wieder) überzeugend, wobei besonders Sam Riley als Diener Diaval und Ed Skrein als Borra in Erinnerung bleiben, natürlich von niemand Geringerer als Angelina Jolie getoppt. Obwohl, vergessen wir nicht Michelle Pfeiffer als Königin, die wir sehr, sehr gerne öfter im Kino sehen würden.

Und so wünschen wir allen Kinogängern gute Unterhaltung, die zwei Stunden in ein umkämpftes, zauberhaftes Land entführt werden wollen und schon beim Erstling ein gutes Gefühl hatten. Wen die hohe Künstlichkeit nicht stört, wird sich besonders an den knuffigen Fantasiewesen erfreuen, die die  Leinwand bevölkern und noch knuffigere Laute von sich geben!

Maleficent - Mächte der Finsternis Bewertung
Bewertung des Films
710
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10 Kommentare
MJ-Pat
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CINEAST : : ReReleaser
17.10.2019 20:36 Uhr | Editiert am 17.10.2019 - 20:38 Uhr
0
Dabei seit: 17.11.09 | Posts: 1.484 | Reviews: 5 | Hüte: 42

@ZSSnake @Sully

Sehe ich genauso.

"Früher" waren die Spielberg und Zemeckis Filme (als Beispiel), die großen Blockbuster und Familienfilme die später zu Kultfilmen und Klassikern wurden. Heute sind es Filme wie Jumanji, Jungle Cruise und allen voran die unendlich vielen Marvel-Filme pro Jahr, die diesen Platz besetzen, aber nicht ansatzweise den gleichen "Wert" und diese Zeitlosigkeit besitzen/besitzen werden, wie die Erstgenannten. Klar, es gibt jede Menge Blockbuster, aber die Qualität ist nicht mehr die Gleiche. Ein Christopher Nolan oder auch ein Denis Villeneuve drehen zwar anspruchsvolle hochwertige Blockbuster und ich bin froh das es zumindest die noch gibt, aber die klassischen Familienblockbuster mit Herz, Seele und Charme sehe ich seit Jahren nicht mehr.

- CINEAST -

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Sully : : Elvis Balboa
17.10.2019 16:40 Uhr
0
Dabei seit: 29.08.09 | Posts: 10.453 | Reviews: 30 | Hüte: 500

@ZSSnake

Bekanntlich hat mich diesbezüglich besonders "Interstellar" in seinen Bann gezogen. Ich konnte deshalb auch nie nachvollziehen wenn ich las, dass der Film vielen zu wenige Emotionen bot. Gerade die Emotionalität zwischen den Zeilen war dermaßen intensiv, dass sich mir regelmäßig alles zusammengekrampft hat. Für mich einer DER Filme der letzten 10 Jahre.

Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!

MJ-Pat
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ZSSnake : : Expendable
17.10.2019 16:34 Uhr | Editiert am 17.10.2019 - 16:35 Uhr
0
Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 8.144 | Reviews: 168 | Hüte: 482

@ Sully und MrBond:

Da bin ich bei euch. Gehaltlose Effektfilme (wie dieser hier z.B.) die sich nicht mal die Mühe machen, zu versuchen eine originelle Geschichte zu erzählen, sind in unserer aktuellen (ich nenne sie einfach mal so) "High-Blockbuster-Ära" des Kinos zu etwas geworden, das oftmals jedwede Chance auf echt Klassikerbildung im Keim erstickt. Die Bilder und das Krachbumm stehen über den Figuren und deren Entwicklung und wenn der Film aus ist, hat man den Großteil bereits wieder vergessen. Entsprechend bin ich immer froh, wenn es Figuren gibt, denen zu folgen Spaß macht. Spielberg oder auch teilweise Nolan (und sicher manch anderer wie Cameron) haben auch heute noch ein Gefühl dafür, wie man es seinem Zuschauer ermöglicht mitzufiebern, indem sie einem Charaktere schenken, die mehr sind als wandelnde Klischees in Schwarz oder Weiß.

Aber liefert ein Film sowas nicht, helfen auch die coolsten Effekte nichts. Gute Beispiele wären da unter anderem Inception oder Interstellar, die Audiovisuell atemberaubend sind, aber trotzdem mitfiebern lassen, da die Figuren funktionieren und Freude bereiten.

Leider hat sich die Einstellung "Wir pflastern den Screen mit möglichst viel Krempel aus dem Computer zu und der Zuschauer wird so benebelt, dass er nicht merkt, dass da eigentlich nichts passiert" zu sehr etabliert im Blockbusterkino...

"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
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Sully : : Elvis Balboa
17.10.2019 11:01 Uhr | Editiert am 17.10.2019 - 21:08 Uhr
0
Dabei seit: 29.08.09 | Posts: 10.453 | Reviews: 30 | Hüte: 500

@MrBond

Klar, dass wir da auf einer Wellenlinie liegen.

An Geld und Zeit wird es den Machern dieser Filme nicht mangeln. Das Problem ist eher, dass es zu viele Leute gibt, die diesen Stil toll finden. "Hey, Effekte bis zum Umfallen...cooler Film".

Du sagst etwas, das ich an anderer Stelle so zum Ausdruck brachte: Effekte sollten nur den Rahmen bilden, der das Bild (die Geschichte und Figuren) unterstützt. Bei modernen Blockbustern ist es jedoch fast ausnahmslos genau andersherum. Im Zentrum stehen die Effekte und aussen herum wird sowas wie eine Handlung konstruiert, in der dann irgendwelche Figuren hin und her laufen.

Manche dieser Filme schaffen es sogar mich zu unterhalten, aber bereits während des Abspanns werde ich mir der "leeren Kohlenhydrate" die ich gerade 2 Stunden lang zu mir genommen habe, bewusst. Die meisten dieser "Produkte" haben keine nachhaltige Wirkung. Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass auch in 25 Jahren noch "E.T.", "Zurück in die Zukunft" und "Indiana Jones" bedeutendere Werke sind als jede heute populäre Superhelden Verfilmung. Letztere sind zwar finanziell erheblich erfolgreicher, aber sie sind auch allesamt austauschbar und weisen kaum Alleinstellungsmerkmale auf. Und das hat nichts mit meinem persönlichen Geschmack zu tun.

Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!

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MrBond : : Imperialer Agent
17.10.2019 10:43 Uhr
0
Dabei seit: 03.12.14 | Posts: 3.143 | Reviews: 23 | Hüte: 460

@Sully

Da hast Du meine Gedanken perfekt zusammen gefasst. Auch ich kann diese Videospiel-Optik nicht mehr sehen (ausser in Videospielen). Das besondere dabei ist aber, dass perfekte CGI-Effekte möglich sind (siehe die aktullen Star Wars Filme), man muss nur das nötige Kleingeld und die Zeit haben. Nichtsdestotrotz bin ich immer noch ein Fan von handgemachten Effekten und vor allem ein Freund der Devise: Mittel zum Zweck, statt umgekehrt. Oft hat man das Gefühl, dass Effekte der Effekte Willen eingebaut werden - ob das die Story verlangt, oder nicht. Ähnlich hatte ich bei Cobra 11 immer den Eindruck, man hätte erst einen spektakulären Auotunfall inszeniert und später einen Film darum gebaut, mit einer Handlung, die irgendwie zu dieser krassen Massenkarambolage führt - und wenn sie noch so sehr an den Haaren herbei geführt ist.

Da lob ich mir einen guten alten Blues Brothers, in dem der Riesen-Crash einfach mal so beiläufig passiert...

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

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Sully : : Elvis Balboa
17.10.2019 10:25 Uhr
1
Dabei seit: 29.08.09 | Posts: 10.453 | Reviews: 30 | Hüte: 500

@ZSSnake

Den ersten Film fand ich ja noch ganz unterhaltsam, auch wenn mich dort die Optik zu Teilen schon störte. Jedoch fand ich diese bei Maleficent 2 bereits im Trailer dermaßen grässlich, dass ich mir den Film gar nicht erst ansehen werde. Mir hängen Filme die wie Zwischensequenzen von VideoGames aussehen dermaßen zum Halse raus, dass ich sie in Zukunft wohl fast gänzlich meiden werde. Die heutige Technik ist so weit und doch serviert man uns immer wieder sauteure Produktionen, die einem Kaugummi Automaten entsprungen zu sein scheinen. Nach diesem Rezept zusammengequirlt, steht ja mit "Doolitle" schon der nächste Kandidat in den Startlöchern. Wo sind sie hin, die großen Blockbuster, die mehr zu bieten haben als Effekte...Effekte...Effekte?

Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!

MJ-Pat
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ZSSnake : : Expendable
17.10.2019 08:32 Uhr
0
Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 8.144 | Reviews: 168 | Hüte: 482

Na da bin ich ja mit meiner Review ne ganze Ecke negativer ausgefallen. Ich fand den Film erschreckend belanglos und fast beleidigend Konsequenzlos. Aber gut, auch ich hab eingeräumt, dass der anschaubar ist, so als belangloser Sonntagnachmittagfüller.

Trotzdem denke ich, dass der Film weit mehr hätte liefern können als eine mega ausgelutschte Story eingebettet in ein paar hübsche Bilder mit einer Angelina Jolie mit zu wenig Screentime oder Einfluss für ihren eigenen Film. Aber egal, den Film hatte ich zwei Minuten nach der Sichtung abgeschrieben und unter "nicht nochmal gucken" abgelegt.

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Kothoga : : Moviejones-Fan
17.10.2019 07:53 Uhr
0
Dabei seit: 05.03.17 | Posts: 723 | Reviews: 0 | Hüte: 19

Mir hat der erste Teil schon überraschend gut gefallen und ich freu mich auf die Heimauswertung vom zweiten Teil...wink

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Shred : : Moviejones-Fan
17.10.2019 07:17 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.13 | Posts: 1.178 | Reviews: 6 | Hüte: 67

Hab den ersten Teil nicht gesehen und werde mir diesen erst Recht nicht antun. Wenn ich schon lese Arora und ihre "Mutter" Maleficent...das liest sich einfach nur falsch. Eine von Disneys bösartigsten und damit coolsten Figuren so weichzuspülen und zu verharmlosen bleibt für mich einfach ein Frevel! laughing

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MisfitsFilms : : Marki Mork
17.10.2019 06:54 Uhr
0
Dabei seit: 09.07.13 | Posts: 1.979 | Reviews: 0 | Hüte: 67

Bin überrascht. Dem Trailer nach hätte ich mit einer Gurke gerechnet

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