The Huntsman & The Ice Queen

Kritik Details Trailer Galerie News
Weitaus besser als der Vorgänger

The Huntsman & The Ice Queen Kritik

The Huntsman & The Ice Queen Kritik
0 Kommentare - 19.01.2018 von luhp92
In dieser Userkritik verrät euch luhp92, wie gut "The Huntsman & The Ice Queen" ist.
The Huntsman & The Ice Queen

Bewertung: 2.5 / 5

Wenn man Liam Neeson als Geschichtenerzähler engagiert, der mit seiner ruhigen, tiefen und sonoren Stimme im Intro und weiteren Handlungsverlauf die Illusion erzeugt, dass es sich hier um den nächsten "Herr der Ringe"-Teil handelt, dann ist das für einen solchen High-Fantasy-Film schon sehr vielversprechend!

Trailer zu The Huntsman & The Ice Queen

Nachdem sich sowohl Regisseur Rupert Sanders als auch Schneewittchen-Darstellerin Kristen Stewart aus dem Projekt verabschiedeten, übernimmt mit Cedric Nicolas-Troyan nun der Effekte-Spezialist des Vorgängers die Regie und Chis Hemsworth’ Jägersmann Eric rückt ins Zentrum der Handlung dieses Prequel-Sequels. Als Mix aus "Schneewittchen" und Andersens "Die Schneekönigin" erzählt "The Huntsman & The Ice Queen" im ersten Teil von der Kindheit und Jugend Erics als Elitesklavensoldat, einem sogenannten Huntsmen, in der Armee der Eiskönigin und rüstet im zweiten Teil zum Kampf gegen eben jene Eiskönigin.

An der Seite von Hemsworth’ sehen wir Jessica Chastain, dessen Ehefrau und ebenfalls eine Huntswoman, die im zweiten Teil der Handlung nicht gerade gut auf ihren Gatten zu sprechen ist. Die Rolle als Eiskönigin übernimmt Emily Blunt, Charlize Theron hat als Wesen in ihrem magischen Spiegel überlebt und macht den Helden das Leben gleich doppelt schwer. Hemsworth und Chastain spielen das hassliebende Ehepaar mit viel Charme und Witz, Theron und Blunt überbieten sich als ungleiche Schwestern gegenseitig in ihrer Boshaftigkeit. Chris Hemsworth kann einem dabei echt leid tun, weil er von mehreren Frauen den Arsch versohlt bekommt^^ Er schlägt sich jedoch tapfer!

Nick Frost und Rob Brydon nerven zwar zu Beginn als rumblödelnde Zwerge, aber sobald mit Sheridan Smith und Alexandra Roach zwei Zwerginnen zu der Truppe stoßen und sie anfangen, sich mit schottischem Akzent zu beleidigen, geht der Spaß erst los. Denn was der Zuschauer vorher nicht wusste: Zwerge und Zwerginnen hassen sich gegenseitig wie die Pest, Paarungen sind nur Unfälle im Dunklen nach ausgiebigem Alkoholkonsum!

Die Handlung des Films ist übrigens gar nicht mal so anspruchslos, wie man zunächst denken mag. Im Kern geht es darum, dass Liebe selbst den eisigsten Winter, die höchsten Mauern, die größten Probleme und den verbittertsten Hass überwinden kann. Sicherlich eine naive Vorstellung, aber es handelt sich hier schließlich auch um eine Märchenverfilmung und im Vergleich zum Vorgänger verfügt "The Huntsman & The Ice Queen" so definitiv über eine Geschichte mit Hand und Fuß. Zwar kommt Nicolas-Troyan mit seiner Inszenierung wie Sanders nicht über das Niveau einer Kopie der populären Fantasyfilme des 21. Jahrhunderts hinaus und auch diesen Film hätte man um gut 20-30 Minuten kürzen können, nichtsdestotrotz lohnt er sich als Film für zwischendurch.

P.S.: Nachdem James Newton Howard im Vorgänger komplett versagte, meldet er sich hier wieder mit einem kraftvollen Hauptthema zurück!

https://www.youtube.com/watch?v=koWKo4hP_B8

The Huntsman & The Ice Queen Bewertung
Bewertung des Films
510
Galerie Galerie Galerie Galerie Galerie Galerie
DVD & Blu-ray
AmazonAmazonAmazonAmazon

Weitere spannende Kritiken

Die Verlegerin Kritik

Wie frei darf Presse sein? Eine Userkritik von jerichocane

Poster Bild
Kritik vom 25.02.2018 von jerichocane - 0 Kommentare
Mit dem Film „Die Verlegerin“ greift Steven Spielberg nicht nur das aktuelle Thema Frauen in Führungsposition und das Thema Gleichberechtigung an, sondern auch ein Thema das derzeit, vor allem in der Türkei (aber nicht nur da, man siehe nur den aktuellen Führungswechsel de...
Kritik lesen »

Mute Kritik

Duncan Jones Aufarbeitung der eigenen Kindheit

Poster Bild
Kritik vom 25.02.2018 von luhp92 - 0 Kommentare
Nach den katastrophalen Bewertungen und Reviews muss ich eine Lanze für "Mute" brechen, soo schlecht ist der Film nun wirklich nicht. Das futuristische Berlin des Jahres 2052 pulsiert als Mischung aus funkelnden Lichtern, dubiosen Gestalten und Kriminalität, die Globalisierung und der Tec...
Kritik lesen »
Mehr Kritiken
Horizont erweitern

Was denkst du?