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X-Men - Dark Phoenix

Kritik Details Trailer Galerie News
Userkritik von FlyingKerbecs

X-Men - Dark Phoenix Kritik

X-Men - Dark Phoenix Kritik
1 Kommentar - 19.10.2019 von FlyingKerbecs
In dieser Userkritik verrät euch FlyingKerbecs, wie gut "X-Men - Dark Phoenix" ist.
X-Men - Dark Phoenix

Bewertung: 3.5 / 5

Heute habe ich mir endlich Dark Phoenix angesehen.

Als ich erfahren habe, dass ein Dark Phoenix Film kommt, habe ich mich mega drauf gefreut. Leider hat alles weitere (Casting, enttäuschende Trailer, miese Kritiken, Nachdrehs, Länge des Films, wenig begeiserte Zuschauerresonanzen) meine Vorfreude und mein Interesse auf den Film sinken lassen. Selbst den Kinobesuch hab ich ausfallen lassen. Wie man also sieht, war ich vor Schauen des Films echt skeptisch.

Trailer zu X-Men - Dark Phoenix

Dass mir der Film nun letztendlich besser gefallen hat als erwartet, ist daher sicher zum Großteil meinen geringen Erwartungen zu verdanken.

ACHTUNG: MASSIVE SPOILER!!

Story

Die Story war recht simpel: Während einer Rettungsmission im All wird Jean von einer unbekannten Materie durchdrungen, hinter der auch die DBari (Aliens), angeführt von Jessica Chastains Vuk, her sind. Zurück auf der Erde machen sich die Auswirkungen durch die Absorbtion der Materie bei Jean bemerksam und dadurch verletzt sie ihre Freunde und tötet sogar Raven. Daraufhin trennt sie sich von ihnen. Nach einer erfolglosen Hilfesuche bei Magneto hat Vuk sie gefunden und schafft es, sie auf ihre Seite zu ziehen. Mittlerweile hat auch Magneto von der Ermordung Ravens durch Jean erfahren und will sie töten. Charles will das natürlich verhindern und so kommt es zum Kampf zwischen Charles und Erics Mutanten. Allerdings mischt sich das Militär ein und nimmt alle X-Men gefangen. Vuk, die die Materie von Jean komplett absorbieren will, bahnt sich mit ihren Leuten den Weg zu Jean frei. Plötzlich vereint wehren die X-Men die DBari ab. Jean hat wieder die Kontrolle über sich wieder, stellt sich gegen Vuk und es kommt zum Showdown zwischen den beiden in dem sie Vuk und die verbliebenen DBari tötet und augenscheinlich auch selbst stirbt. Charles geht in den Ruhestand, schließt wieder mal Frieden mit Eric, seine Schule heißt nun Jean Grey Schule und wird von Hank geleitet. Und Jean kreist als Phönix um die Erde.

Negativ

Der Film hatte einige Logiklöcher, manche mehr und manche weniger störend. Weniger störend fand ich am Anfang die Szenen im All bzw. schon davor. Erst hat Hank gesagt, dass der Jet nicht so hoch fliegen kann, aber dann ging es doch ganz easy...Nun zum All: Ich bin natürlich kein Experte was das angeht und könnte daher komplett falsch liegen, aber dass Scott mit nem Laserstrahl das Shuttle zum Stillstand bringt, in dem er die Düse (or whatever) zerstört, hätte nicht funktionieren dürfen. Wie ich aus anderen Space-Filmen weiß, hört etwas im All nicht einfach auf sich zu drehen oder zu bewegen, nur weil man eine Düse abschaltet. Wenn es in Bewegung ist, geht es so lange weiter bis man es durch etwas anderes stoppen kann. Ja das ist mir halt aufgefallen, und wenn mir sowas offensichtlich auffällt, stört es mich. Es gab noch ein paar andere von diesen Logik-Lücken, aber da sie mich wie gesagt nur bedingt gestört haben, will ich das nicht weiter ausführen.

Was mich mehr gestört hat ist Ravens Tod. Das war ja leider schon durch die Trailer ersichtlich, was ich zum Kotzen finde. Schon da hat meine Vorfreude einen Dämpfer bekommen. Wie ihr Tod letztendlich im Film passiert ist fand ich zwar ok, aber sie war nunmal ein Hauptcharakter seit 4 Filmen und innerhalb von Sekunden fand ihr Tod und ihre Beerdigung statt und das wars. Das hat mir überhaupt nicht gefallen. Was mich noch mehr stört ist, dass ihr Tod nicht den geringsten Sinn ergibt. Diese Filme bauen immerhin auf den ursprünglichen X-Men Filmen auf und da hat sie noch gelebt. Klar könnte man jetzt die Ausrede nehmen, dass durch Zukunft ist Vergangenheit die Zukunft beeinflusst wurde, aber das ist für mich zu billig.

Dass die X-Men am Ende wieder "frei" leben dürfen war auch nicht wirklich logisch. Immerhin waren sie gefangen genommen wurden. Aber vielleicht hat sich das ja alles im Hintergrund geklärt bzw. wird es wohl so gewesen sein, aber ein erneutes Gespräch von Charles mit dem Präsidenten hätten sie ruhig drehen können.

Während des Schauens sind mir noch mehr negative Sachen aufgefallen, ich müsste wirklich mal Notizen nebenbei machen, denn ich kann mir nicht alles merken.^^ Bei Gelegenheit werde ich das daher noch ergänzen.

Positiv

Die Story des Films fand ich soweit ok.

Aber wie befürchtet hat sich der Film nicht so "groß" angefühlt, wie ich es vor Schauen der Trailer erwartet habe. Die Trailer haben meine Erwartungen in der Hinsicht ebenfalls gebremst. Das war das einzige, was Apocalypse besser konnte. Aber letztenendes hat mich das nicht so sehr gestört, wie ich gedacht habe. Ich fand den Film ziemlich bodenständig und das fand ich gut.

Mit dem Casting von Sophie Turner als Jean Grey hatte ich sehr große Probleme. In Apocalypse hat sie mich nicht überzeugt und in den Trailern zu Dark Phoenix auch nicht. Es kommt selten vor, dass ich eine derartige Abneigung hab gegen einen Darsteller allein aufgrund der Tatsache, dass ich ihm sein Acting nicht abnehme. Glücklicherweise hat mir Turner in Dark Phoenix dann doch besser gefallen als erwartet. Das heißt zwar nicht, dass ich ihr Acting gut fand, aber ich fands immerhin besser als erwartet und gestört hat es mich nicht.

Die anderen Darsteller waren soweit super wie immer, nur Jessica Chastain blieb leider etwas blass. Allerdings lag das wohl an der Spezies, welche sie verkörpert hat. Die waren alle sehr emotionslos.

Die Effekte des Film waren soweit gut, für ein so hohes Budget hätten sie aber noch besser sein können.

Wie mit Charles im Film umgegangen wurde, hat mir auch gefallen. Dass gezeigt wurde, dass er nicht immer Gutes getan hat bzw. dass das, was Charles für gut hält, nicht immer gut ist. Dass er (anfangs) nicht mal seine Fehler eingestehen kann, keine Einsicht hat. Besonders das Gespräch zwischen ihm und Hank nach Ravens Beerdigung hat mir gefallen.

Die anderen Charaktere haben mir auch gefallen, jeder hatte was zu tun und hatte gute Momente. Besonders Magneto hat mir wieder gefallen. Leider gab es in diesem Film keine solche "Quicksilver-Szene" wie in den beiden Vorgängern, aber das hätte das Budget sicher noch mehr in die Höhe getrieben.

Der Film hatte ein paar gute Szenen, vor allem am Anfang und am Ende.

Der Hauptgrund, wieso ich die Momente so geil fand, war der großartige Soundtrack von Hans Zimmer. Ich hatte nach 10 Minuten schon Gänsehaut deswegen. Es ist bei weitem zwar nicht seine beste Arbeit, aber für Dark Phoenix mehr als ausreichend.

Im Vergleich zu Apocalypse hat mir Dark Phoenix in fast allen Belangen besser gefallen, außer halt dass er sich nicht so groß angefühlt hat und keine "Quicksilver-Sequenz" vorkam.

Die Laufzeit fand ich am Ende doch ausreichend, ich hatte ja meine Bedenken.

Dennoch ist der Film im Hinblick auf die Erwartungen und als das, was er eigentlich sein sollte, wie Justice League eine Enttäuschung, nur nicht ganz so stark.

Aber ich bewerte hier den Film an sich und als das hat er mir besser als erwartet gefallen.

Ich vergebe 3,5 Hüte mit Tendenz zu 4 Hüten. Aber das wird sich erst nach mehreren Sichtungen zeigen. (Immerhin hab ich Lust, den Film noch mal zu schauen, ein gutes Zeichen.)^^

X-Men - Dark Phoenix Bewertung
Bewertung des Films
710
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1 Kommentar
MJ-Pat
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FlyingKerbecs : : One Punch Man
19.10.2019 19:10 Uhr
1
Dabei seit: 24.11.15 | Posts: 2.439 | Reviews: 19 | Hüte: 105

Das ist sie nun, meine Meinung zu Dark Phoenix. Hätte nicht gedacht, dass da ne Kritik draus wird.^^

Ich hab mir den Film für 5 Euro bei Prime ausgeliehen weil ich vermutet hatte, dass er mir nicht gut genug gefallen würde, um ihn mir auf Blu-Ray oder digital zu holen. Mit meiner Vermutung lag ich letztenendes nicht komplett daneben. Mal abwarten, wie sehr meine Lust auf eine Zweitsichtung wächst. Sollte sie zu groß werden, kauf ich mir den Film noch. Wenn nicht, schaue ich ihn nächstes Jahr auf Disney+.^^

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