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"X-Force" sowieso ohne hin

Ausgeweaselt? T.J. Miller dementiert die "Deadpool"-Gerüchte

Ausgeweaselt? T.J. Miller dementiert die "Deadpool"-Gerüchte
8 Kommentare - Di, 27.11.2018 von R. Lukas
Weasel-Darsteller T.J. Miller räumt mit den Gerüchten um seine Person auf. Das Einzige, das ihn von "Deadpool 3" abhält, ist die Tatsache, dass es noch gar kein "Deadpool 3" gibt. Also alles in Butter, oder wie?
Ausgeweaselt? T.J. Miller dementiert die "Deadpool"-Gerüchte

Bevor Deadpool 2 ins Kino kam, war eine Zeit lang fraglich, ob man T.J. Miller und somit auch Weasel, Wade Wilsons (Ryan Reynolds) besten Freund und Barbesitzer des Vertrauens, darin wiedersehen würde. Der Grund: Ende 2017 geriet Miller in die Schlagzeilen, als Vorwürfe wegen sexueller Übergriffe in seiner College-Zeit gegen ihn erhoben wurden. Dass er dann wenig später unter Alkoholeinfluss einen Bombenalarm in einem New Yorker Zug auslöste und verhaftet wurde, machte die Sache auch nicht besser.

Nicht seine ersten Zusammenstöße mit dem Gesetz, aber Miller hatte Glück - 20th Century Fox beließ ihn im Film, statt ihn aus selbigem rauszuschneiden, wie es andere Studios vielleicht getan hätten. Und doch muss man sich fragen, ob er über Deadpool 2 hinaus noch eine Zukunft im Deadpool-Franchise hat. Manche Fans scheinen ihn schon abgeschrieben zu haben, dazu bezieht Miller nun auf Twitter Stellung: Es gebe noch keine Pläne für Deadpool 3. Er stehe für einen dritten Teil unter Vertrag, aber zu sagen, dass er nicht bei etwas dabei sein werde, das noch gar nicht existiert, sei so, als sage man "T.J. hat bestätigt, dass er nicht als Elefant wiedergeboren wird.". Und bei X-Force sollte er eh nie mitspielen, also solle man doch bitte aufhören, falsche Dinge zu berichten. Diesem Ensemblefilm gibt 20th Century Fox ja den Vorzug vor Deadpool 3, was auch erklärt, warum der dritte Solofilm für den Söldner mit der großen Klappe noch warten muss.

Quelle: T.J. Miller
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8 Kommentare
MJ-Pat
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MB80 : : Cheddar Goblin
28.11.2018 17:50 Uhr | Editiert am 28.11.2018 - 17:50 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 333 | Reviews: 11 | Hüte: 22

ProfessorX:

"Sorry, aber es ist absoluter Blödsinn zu behaupten, eine Lesbe könnte nur von einer Lesbe verkörpert werden oder eben genauso wie bei Heten. Ein Schauspieler verkörpert eine Rolle."

Das habe ich ja an keiner Stelle gemacht... mir ist nicht ganz klar was du mit "Pseudodiversität" meinst. Wenn ein zentrales Merkmal eines Charakters ist, dass sie lesbisch ist (und damit kommen ja evtl. mehr Eigenschaften als "steht auf Frauen"), dann macht es einfach Sinn jemanden zu casten der diesen Charakter auch versteht, also auch seine Perspektive/Motivation etc. versteht. Ist die einfachste Form von Vorbereitung auf eine Rolle...

"Allerdibgs geht mir diese Holzhammer-Pseudo-Feminismus-Botschaft auf den Zeiger."

Holdo könnte genausogut ein Mann sein, an keiner Stelle betont sie irgendwie, dass sie sich als Frau überlegen fühlt, oder kritisiert Poe spezifisch als Mann. Alles was sie sagt könnte so auch ein männlicher Vorgesetzter sagen. Das einige Leute sowas als aggressiven Feminismus verstehen sagt so viel mehr über diese Leute aus, als über Holdo.

"Aber wenn man sich eben kritisch zu den Filmen äußert wird man Mundtot gemacht."

Das empfinde ich aber genau andersherum :-) Ich habs ja ein paar mal gewagt, mich klar positiv zu positionieren. Aber viele dieser Standartargumente gegen (die neuen) SW sind einfach seltsam emotional, wenn man mal drüber nachdenkt sind sie ehrlich gesagt ziemlich schlecht.
Wenn du magst, hier ist mal ein weiblicher "take" auf die üblichen Beschwerden zu Last Jedi.

(ich kann nicht glauben dass ich schon wieder in so eine SW Diskussion schliddere, aber ich fürchte ich habe mein Schicksal selbst gewählt...)

“Who’s fucking with my medicine?“

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ProfessorX : : Moviejones-Fan
28.11.2018 15:54 Uhr
0
Dabei seit: 17.05.14 | Posts: 405 | Reviews: 0 | Hüte: 9

@MB80

Sorry, aber es ist absoluter Blödsinn zu behaupten, eine Lesbe könnte nur von einer Lesbe verkörpert werden oder eben genauso wie bei Heten. Ein Schauspieler verkörpert eine Rolle. Darum geht es doch. Ob es von Vorteil ist lesbisch zu sein, wenn man eben eine verkörpert, halte ich für schwache Argumentationslogik, weil man impliziert, dass diese Gefühle schlechter von einem Menschen anderer sexueller Orientierung verkörpert werden kann. Aber Liebe bleibt nun mal Liebe. Egal ob Hete, Homo, Bi oder wS weiß ich nicht noch alles.

Zu Kathleen Kennedy kann ich nur noch mal sagen, dass ich persönlich Rey für einen coolen Charakter halte. Allerdings kann man ihr schon unterstellen, dass sie eine Mary Sou ist. Zu Holdo: Der gesamte Subplot um Finn und Poe ist zwar sowieso für die Katz, allerdings ist der Konflikt, den Holdo und Poe haben lächerlich und einfach schelcht umgesetzt. Holdo hat das sagen, damit habe ich Null Probleme. Allerdibgs geht mir diese Holzhammer-Pseudo-Feminismus-Botschaft auf den Zeiger. Sie ist weder sonderlich clever, noch diplomatisch. Und das ist mein Problem. Ich habe definitiv kein Problem mit der Repräsention von feminitischen Figuren in Filmen. Im Gegenteil, ich befürworte das. Aber Star Wars geht mir zur Zeit einfach gewaltig auf den Zeiger. Und das ist nicht mehr als Proletar-Feminismus und ziemlich genau das selbe, was die rechten Spinner auch machen. Aber wenn man sich eben kritisch zu den Filmen äußert wird man Mundtot gemacht. Ich habe wirklich kein Problem damit wenn sich jemand dadurch repräsentiert fühlt, allerdings halte ich es eben für zu plump.

MJ-Pat
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MB80 : : Cheddar Goblin
28.11.2018 10:15 Uhr | Editiert am 28.11.2018 - 14:09 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 333 | Reviews: 11 | Hüte: 22

ProfessorX:

Jetzt hast du aber das Thema ein bisschen gewechselt... Also zum Thema casting, falls ich dich richtig verstehe: Wenn die Vorgabe ist, dass ein definierender Teil der Persönlichkeit eines Charakters seine sexuelle Ausrichtung ist, macht es ja absolut Sinn jemanden dafür zu casten, die diese Persönlichkeit auch authentisch macht. Das ist keine Pseudodiversität, sondern Authentizität. Die Diversität ist ja, dass so ein Charakter überhaupt auf die Leinwand kommt, was 19blablabla noch nicht denkbar gewesen wäre. Ich glaube du wirfst hier was durcheinander...

Und bei der Anspielung auf Frau Kennedy, ich vermute das geht in die Richtung, die neuen SW Filme hätten "forcierten Feminismus". Ohne groß einzusteigen, ich halte das für Quatsch, bin aber fasziniert wie viele Leute das immer wieder posten als wäre es "die Wahrheit". Die Zahl der Frauen die ich kenne, die sich falsch oder zu sehr in den neuen Filmen repräsentiert fühlen, beläuft sich übrigens auf null... Da knirschen halt einige mit den Zähnen, wenn diverse Menschen nicht nur auf dem Papier gleichberechtigt sind, sondern plötzlich auch in anderen Medien auftauchen, aber ja, tough life.

“Who’s fucking with my medicine?“

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ProfessorX : : Moviejones-Fan
27.11.2018 09:49 Uhr
0
Dabei seit: 17.05.14 | Posts: 405 | Reviews: 0 | Hüte: 9

@MB80

Das Problem bei solchen Leuten ist in meinen Augen halt nicht die Sache für die sie stehen, sondern das Hollywood die völlig falschen Schritte daraus zieht. Ich meine wo ist denn der Unterschied wenn ich zum Beispiel für eine Batwoman bewusst eine Lesbe caste nur weils in den Comic so ist. Das ist Pseudodiversität. Weil es im Umkehrschluß quasi bedeutet, dass ein Hetero das nicht kann oder was? Sollte es nicht darum gehen eine die geeigneteste Person für diese Rolle zu wählen? Dann kommen mir so Leute wie Kathleen Kannedy die Jahrzehnte lang in Hollywood unterwegs ist und jetzt aufeinmal macht sie einen aud Heilsritter für vermeindlichen Feminismus? Das finde ich nervig

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Manisch : : Moviejones-Fan
27.11.2018 08:49 Uhr
0
Dabei seit: 19.10.18 | Posts: 93 | Reviews: 0 | Hüte: 1

Ich muss sagen, ich hab da bis vor 2-3 Tagen überhaaaaupt nichts von mitbekommen surprised

MJ-Pat
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MB80 : : Cheddar Goblin
27.11.2018 08:23 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 333 | Reviews: 11 | Hüte: 22

ProfessorX:

"Social Justice Warrior" ist ein abfälliger Ausdruck für Aktivisten für soziale Gerechtigkeit (insbesondere Feminismus und Bürgerrechte), etabliert von ihren Gegnern. Wenn also jemand "einen Gang zurück schalten" muss, dann diejenigen, die die Verträge vergeben... Und ich gebe dir gebingt recht, derzeit herrscht eine gewisse Overkill Stimmung, aber dass ist ja dem geschuldet dass Hollywood über Jahrzehnte scheinbar so ein Sauhaufen war. Die senden halt gerade das Signal an die Öffentlichkeit, also an alle nicht nur diese vermeintlichen SJW (zu denen ich mich irgendwie auch zähle, da mir nicht ganz klar ist warum man soziale Gerechtigkeit nicht unterstützen sollte), dass sowas nicht toleriert wird. Und das ist auch nötig nach dem, was solche Weinsteins da abgezogen haben.

“Who’s fucking with my medicine?“

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ProfessorX : : Moviejones-Fan
27.11.2018 06:44 Uhr
0
Dabei seit: 17.05.14 | Posts: 405 | Reviews: 0 | Hüte: 9

Ich würde mir auch wünschen, dass die selbsternannten SJW mal einen Gang rubterschalten. Nicht das ist dagegen bin, wenn man vermutliche Vergewaltiger wie Weinstein oder Spacey bestraft, allerdings ist diese Community so widerlich rechtschaffend, dass es mich beinnahe ankotzt. Vor allem, wenn noch nicht mal was nachgewiesen werden kann, und die Person (vermutlich) unschuldig ist, ist allein die Tatsache, dass jemand unter die Lupe genommen wurde, schon fast der letzte Sargnagel auf dem Kasten.

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Poisonsery : : Moviejones-Fan
27.11.2018 00:35 Uhr
0
Dabei seit: 02.03.18 | Posts: 56 | Reviews: 0 | Hüte: 1

Langsam kotzen mich die Amerikaner an. Das man jede vergangene Tat bzw. Fehler einen Menschen brandmarken muss ist einfach Scheisse. Natürlich eine Vergewaltigung verjährt nicht. Aber sexuelle Übergriffe könnten in der Collegezeit vieles bedeuten. Und das mit dem Notschalter bei Alkohol ist zwar dumm aber deswegen zu sagen der Schauspieler soll für immer büßen und keinen Job bekommen. Einfach Heuchlerisch zur Zeit in Hollywood.

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