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Nach 40 Jahren war Schluss

"Star Wars": George Lucas erklärt, weshalb er an Disney verkaufte

"Star Wars": George Lucas erklärt, weshalb er an Disney verkaufte
2 Kommentare - Di, 08.12.2020 von N. Sälzle
George Lucas verkaufte "Star Wars" vor beinahe 10 Jahren an Disney - und das begründet er in einem Interview, das derzeit die Runde macht.

Das war damals eine Meldung: George Lucas gab Lucasfilm in die Hände von Disney. Viele hatten damals nur einen einzige Gedanken: Ist heute der 1. April? Nein, es war nicht der 1. April und es war auch kein Scherz. Inzwischen ist das Star Wars-Universum unter dem Mauskonzern auch schon ein paar Jährchen alt und für ein neues Buch zur Saga rückte Lucas mit weiteren Infos dazu raus, weshalb er das Star Wars-Universum und das Unternehmen an Disney verkaufte.

Paul Duncan postete auf Twitter einen kleinen Auszug aus seinem aktuellen Buch "Star Wars Archives: Eps I-III: 1999-2005" und in diesem legt er offen, was Lucas zu dem Verkauf an Disney bewegte.

Vieles aus seiner Aussage dürfte wenig überraschen. Lucas hätte, wie er schildert, noch sehr viele Jahre damit verbracht, seine Star Wars-Filmideen umzusetzen und er hätte sich eines Tages gefragt, ob er dies tatsächlich den Rest seines Lebens tun wolle. Die kommenden Projekte hatte er wohl nicht aus der Hand geben wollen. Wie er darlegt, hätte er schon bei Das Imperium schlägt zurück und Die Rückkehr der Jedi-Ritter jeden Tag nach dem Rechten gesehen, obwohl die Leute, die sich dafür verantwortlich zeichneten, seine Freunde gewesen wären. Aber es sei einfach nicht dasselbe gewesen, als wenn er sich darum gekümmert hätte. Das hätte ihn frustriert und deshalb sei er sich sicher gewesen, dass das kein weiteres Mal funktioniert hätte.

Dann wären da noch andere Dinge in seinem Leben gewesen. Er hätte seine Tochter großziehen wollen und ebenso ein Museum eröffnen wollen, wovon er immer geträumt habe. Deshalb hätte er, so schmerzhaft es gewesen wäre, Star Wars nach 40 Jahren Arbeit verkauft. Es sei dennoch das Richtige gewesen.

Ein klein wenig Reue schwingt aber mit. Auch das ist nicht besonders überraschend, denn schon in der Vergangenheit merkte er an, dass Disney ihn in gewisser Weise bei den Sequels ausgebootet hätte. So auch in diesem Interview mit Paul Duncan, in dem Lucas erklärt, dass er gehofft habe, ein kleinwenig mehr bei den neuen Filmen mitreden zu dürfen. Immerhin hätte er schon einige Arbeit reingesteckt gehabt. Doch am Ende hätten die Verantwortlichen einen anderen Weg einschlagen wollen. So sei das Leben, schließt Lucas. Nicht immer funktioniere alles so, wie man es sich vorstelle.

Quelle: Twitter
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2 Kommentare
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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
08.12.2020 11:12 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 9.879 | Reviews: 40 | Hüte: 610

ob er dies tatsächlich den Rest seines Lebens tun wolle.
Da fehlt noch, dass er sicherlich nicht den Rest seines Lebens vor rumflennenden Fans rechtfertigen wollte tongue-out

Meiner Meinung nach hat er alles richtig gemacht. Wir Fans haben endlich neues Star Wars-Material bekommen, auch wenn nun ebenfalls wieder viele unzufrieden sind. Und er konnte sein Privatleben genießen und ist sogar nun zum Heiland des Franchises erklärt worden. Er wird mittlerweile total positiv gesehen, Kritik an den PT ist eigentlich nicht mehr vorhanden - alles richtig gemacht.
Zudem durfte er meines Wissens an Teil 9 doch ebenfalls mitwirken und war als Berater tätig. Und er hat bisher alle Projekte am Set besucht und sich mit den Machern austauschen können.

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MisfitsFilms : : Marki Mork
08.12.2020 08:29 Uhr
0
Dabei seit: 09.07.13 | Posts: 3.853 | Reviews: 0 | Hüte: 111

Trenn dich von dem, was dich auffrisst.

Von daher, gute Entscheidung.

Arm ist er nicht, und wird nicht verhungern. Das es dennoch schmerzt zu sehen was andere daraus machen, wissen wohl viele von uns.

Mich erinnert es an mein allererstes Auto, das ich mir auch noch selbst hart erarbeitet hatte. Hat mich nie im Stich gelassen. Irgendwann musste ich es verkaufen, weil ich in die Stadt zog und dort keins brauchte. Die Käuferin hat es kurz darauf verschrotten lassen. Hängt mir heute noch nach

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