Terminator - Genisys

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Schräger, eigenständiger, cyborgiger

"Terminator - Genisys"-Sequels: Wie es weitergegangen wäre!

"Terminator - Genisys"-Sequels: Wie es weitergegangen wäre!
9 Kommentare - Do, 23.07.2020 von R. Lukas
Wenn sich die "Terminator"-Macher eines hinter die Ohren schreiben sollten, dann, dass man keine Trilogie planen sollte, solange man nicht weiß, wie der erste neue Film ankommt. Siehe auch "Genisys"!
Achtung, diese Meldung enthält Spoiler!
"Terminator - Genisys"-Sequels: Wie es weitergegangen wäre!

Bevor Terminator - Dark Fate kam, eine neue Terminator-Trilogie starten sollte und scheiterte, wurde mit Terminator - Genisys das Gleiche versucht. Genauso erfolglos, aber im "Production Meeting Podcast" verriet Co-Autor Patrick Lussier nun wenigstens noch, welche Richtung man mit den Sequels eingeschlagen hätte, wenn sie denn gemacht worden wären.

Man habe zwei Drehbuchfassungen für den nächsten Teil, die direkte Fortsetzung von Terminator - Genisys, geschrieben und einen Entwurf für den dritten gehabt, der all die Fragen beantwortet hätte, die in Genisys aufgeworfen worden seien, den Bogen zurückgeschlagen und alles abgeschlossen hätte, erzählte Lussier. Und ja, bestätigte er, die Sequels hätten sich etwas mehr von Terminator 2 - Tag der Abrechnung gelöst.

Sie hätten neue Charaktere eingeführt, sich mehr mit dem Zustandekommen der Zukunft und damit befasst, woher Skynet bzw. Matt Smith als Verkörperung von Skynet komme und was diese Art Zeitschleife sei. Das wäre stärker in den Fokus gerückt, sodass die Sequels wahrscheinlich ein bisschen abgedrehter gewesen wären und ihre eigene Identität entwickelt hätten, schätzt Lussier. Vielleicht werde man sie eines Tages noch als Comic oder so veröffentlichen.

2018 sagte Jason Clarke, das erste dieser Terminator - Genisys-Sequels hätte sich um eine Cyborg-Version seines John Connor gedreht - auf Johns Reise, nachdem er von Skynet verschleppt worden und wie er halb Maschine, halb Mensch geworden sei. Dort habe der zweite Teil beginnen sollen. Lussier erwähnte John Connor zwar nicht explizit, beschrieb den Anfang des ersten Sequels aber als "sehr cool". Gut möglich, dass da ein Zusammenhang besteht.

Quelle: Slashfilm
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9 Kommentare
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Bonsai : : Moviejones-Fan
23.07.2020 18:26 Uhr
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Dabei seit: 08.12.12 | Posts: 334 | Reviews: 2 | Hüte: 23

Ich kann mich dem auch nur absolut anschließen. Teil 3 hatte gefühlt etwas viel Comedyaspekte und auch John Connor war für mich ganz persönlich fehlbesetzt. Teil 4 war die logische Fortsetzung - im Prinzip kann man es ein wenig mit der Matrix-Trilogie vergleichen. Natürlich hätte man einfach jeden weiteren Teil als Kopie des ersten Teils drehen können. Aber hier entschied man sich für eine Weiterentwicklung der Geschichte. Man hat Chancen liegen gelassen und natürlich längst nicht jeden Fan zufrieden gestellt. Es wird immer Puristen geben die in einem Terminator-Film das Konzept "Zeitreise, Terminator will Zielperson X töten, Helden halten ihn auf, Tag gerettet" sehen wollen. Aber die sind eben nicht in der Mehrzahl. Diesen Film gibt es schon (Mehrfach).

Salvation führt die Story fort, führt neue Charaktere ein. Mich holt das einfach mehr ab - auch ohne perfekt zu sein.

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TiiN : : Pirat
23.07.2020 17:37 Uhr
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Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 5.735 | Reviews: 127 | Hüte: 297

@MisfitsFilms

Wie du schon vernommen hast stehst du damit nicht alleine da. Auch wenn Salvation nicht an T1 und T2 heran kommt, so hat er doch endlich das gezeigt, was die einzig logische Fortsetzung war, den Krieg in der Zukunft. Mir gefielen zudem die Darstellungen von John Connor und Kyle Reese sehr gut und allgemein die Härte.

Mein Fortsetzungswunsch für T1 und T2 ist weiterhin ein schlichtes Prequel in der Zukunft, welches die Ereignisse zeigt, die zu den Zeitreisen aus den Filmen geführt haben - ohne irgendwelche verrückten neuen Ideen, welche die Kontinuität zerstören.

Ein Sequel zu T2 wäre auch möglich gewesen, aber nicht als Actionfilm sondern auf Charakterebene. Die Körpervorgabe für den T-800 war ja irgendwo in der Welt unterwegs. Wie John Connor wohl reagiert hätte, wenn er auf diesen getroffen wäre. Zudem könnte Connor einen politischen Kampf gegen die Digitalisierung kämpfen und diese kritisch betrachten (Snowden lässt grüßen).
Für all das hätte es ekin großes Budget gebraucht, es wäre mal was anderes gewesen und es hätte T1 und T2 nicht angeknabbert.

Naja, wie das manchmal so ist....

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
23.07.2020 16:24 Uhr
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Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 2.817 | Reviews: 30 | Hüte: 294

@ Duck-Anch-Amun

"Das Problem, welches ich persönlich sehe ist der Fakt, dass man davon ausgeht, dass Terminator = Zeitreisegeschichte sein sollen. Ja, die Zeitreisen spielen eine große Rolle, aber man kann doch nicht immer und immer wieder das Gleiche machen."

Genau so ist es. T3 war ja vielen auch schon zuviel des Gleichen, obwohl der ja immerhin noch einige Stärken des Vorgängers übernommen hat, welche Genisys und Dark Fate völlig über den Haufen geworfen haben. Aber mit Salvation ging man in die richtige Richtung, nur um die geplante Trilogie wieder fallen zu lassen.

"Teil 4 hab ich noch nicht gesehen, aber ich stelle mir den Kampf in Zukunft wesentlich spannender vor als wieder irgend ein Terminator-Modell in die Vergangenheit zu schicken um Person X zu töten."

Genau so ist es. Teil 4 hat zwar seine Schwächen und Fehler und ist leider nicht perfekt, doch er ist den "Softreboots", die danach folgten, haushoch überlegen und hat die Geschichte von T1 bis T3 sinnvoll und glaubhaft weitererzählt und sich auf genau den Storyaspekt konzentriert, den man als Fan halt schon nach T2 sehen wollte: Die Zukunft und den Krieg zwischen Skynet und den Menschen. Außerdem hatte er einige tolle Ideen, die ich hier jedoch nicht verrate, falls du dir den Film doch noch einmal ansehen willst. Auf jeden Fall schade, dass man diese Trilogie nie beendet hat.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
23.07.2020 15:40 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 8.387 | Reviews: 33 | Hüte: 522

Genisys und Dark Fate waren ja so gesehen Softreboots. Es handelte sich um Sequels, die im gleichen Universum spielten, jedoch eine Art Reboot darstellten. Klappte meiner Meinung nach hervorragend bei Star Wars oder Jurassic World, weniger gut halt bei Terminator.

Das Problem, welches ich persönlich sehe ist der Fakt, dass man davon ausgeht, dass Terminator = Zeitreisegeschichte sein sollen. Ja, die Zeitreisen spielen eine große Rolle, aber man kann doch nicht immer und immer wieder das Gleiche machen. Teil 4 hab ich noch nicht gesehen, aber ich stelle mir den Kampf in Zukunft wesentlich spannender vor als wieder irgend ein Terminator-Modell in die Vergangenheit zu schicken um Person X zu töten.

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
23.07.2020 12:37 Uhr
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Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 2.817 | Reviews: 30 | Hüte: 294

A liebsten wäre es mir gewesen, man hätte die geplante Trilogie um "Salvation" beendet, denn der Film hat mir wesentlich besser gefallen als Genisys und hatte einen besseren Storyansatz.

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Mindsplitting : : Moviejones-Fan
23.07.2020 12:18 Uhr
0
Dabei seit: 18.12.14 | Posts: 822 | Reviews: 0 | Hüte: 42

Tja,

das passiert halt wenn man etwas das gut war, neu erfinden muss...

Ich mochte an den ersten beiden Filmen:

- Das sie hart waren

- Das sie keine Politik hatten

- Das sie keine überflüssigen Storyverschnörkelungen hatten

- Das Action und Storytelling eine gute Balance hatten (Ruhe war wirklich ruhig, Action war richtig Action und man spürte Den Druck)

Mit Teil 3 fing es dann an, man wollte zu sehr in Richtung "Modern". Teil 3 war schon eine permantente Hetzjagt mit kaum Raum für die Charakterentwicklung. ausserdem war mir da zu viel "Drama" drin, nichts gegen "Drama" aber die Dosis muss stimmen sonst rutscht es eher richtung "Soap Opera". Ich mag es einfach nicht, wenn sich Charaktere zu dumm anstellen. Wenn Charaktere in Actionern einen Fehler machen will ich mir denken "Uh Shit!" und nicht "Oh mein Gott bist du dämlich!". Letzteres passt zu einer Action Komödie, aber nicht zu terminator.

Und dann immer dieses rumgetrödel und rumdiskutiere, wenn grad alles am eskalieren ist nimmt man sich ja auch erstmal schön Zeit und diskutiert alles aus anstatt einfach die beine in die Hand zu nehmen und später zu streiten ;)

Die neuen Filme finde ich Standalone ganz gut, sie alle hatten gute Ideen, aber leider haben sie auch vieles von dem, was ich an den alten so gut fand über Bord geworfen.

Man hätte von Anfang an folgendes machen sollen:

Teil 3 als Ausrutscher anerkennen, und Teil 4 direkt an Teil 3 anknüpfen sollen, selber Cast aber wieder mit der Balance und dem Fokus aufs Wesentlich der ersten beiden Teile. Teil 3 war nicht perfekt, aber er war wenigstens Logisch und passte zu den Klassikern. Die Fehltritte die darin gemacht wurden, hätte man ganz leicht ausbügeln können. Der Cast war gut, die Inszenierung war gut und der Storybogen war auch gut und bot mehr als genug stoff für eine direkte Fortsetzung.

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NeoAnderson : : Moviejones-Fan
23.07.2020 10:56 Uhr
0
Dabei seit: 16.05.17 | Posts: 79 | Reviews: 0 | Hüte: 7

ich denke, ich steh hier ganz alleine da...sie hätten nach Tag der Abrechnung nie wieder eine Teil drehen sollen^^ alles was danach kam, war eher schlecht bis minimal solide..und nicht im Ansatz so grandios wie eins und zwei. Hab zwar immer alles mitgenommen, wurde aber immer wieder aufs neue Enttäuscht..nennt man das dann eigentlich masochismus? laughing

MJ-Pat
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Batman76 : : Moviejones-Fan
23.07.2020 10:43 Uhr
0
Dabei seit: 12.12.11 | Posts: 970 | Reviews: 0 | Hüte: 78

@MisfitsFilms

Stehst nicht alleine da. Ich hätte auch gerne gesehen, wie es mit John Connor und Co weitergeht. Und bis heute schaue ich mir Salvation gerne an.

"With great power comes great responsibility!" Ben Parker

"To boldly go, where no one has gone before!"

"Fortschritt, nicht Perfektion!" Robert McCall

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MisfitsFilms : : Poppy
23.07.2020 10:39 Uhr
1
Dabei seit: 09.07.13 | Posts: 2.789 | Reviews: 0 | Hüte: 87

Steh damit ja ziemlich alleine da, aber ich finde, wenn sie was hätten fortsetzen sollen, dann SALVATION. Dieser sollte ja zuerst eine neue Trilogie starten, aber im Kanon der ersten drei liegen.

Hätte gerne gesehen, wie es nach Salvation weiter geht

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