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Rohstoffhandel mit Rich & Massagesalon mit Gill

Damon gibt den "King of Oil" - Johansson verlässt Biopic nach Aufschrei (Update)

Damon gibt den "King of Oil" - Johansson verlässt Biopic nach Aufschrei (Update)
0 Kommentare - Mo, 16.07.2018 von N. Sälzle
Matt Damon könnte sich für John Krasinski zum "King of Oil" aufschwingen, aber ein Biopic kommt selten allein. Scarlett Johansson versucht sich an nicht minder diskussionswürdigem Stoff.

Update vom 16.07.2018: Der Aufschrei war groß, als Scarlett Johansson die Rolle der Jean Marie Gill bzw. des Dante "Tex" Gill in Rub & Tug annahm. Nachdem sie sich in ihrer ersten Reaktion eher gleichgültig gezeigt hatte (siehe unten), zieht sie sich nun "respektvoll" aus dem Projekt zurück. Transsexualität zu verstehen, schreite ständig weiter voran und sie habe seit ihrer Verpflichtung viel über die Community gelernt, erklärt Johansson Out.com gegenüber. 

Eingebettet in Zahlen der GLAAD über die sinkende Repräsentation von LGBTQ+-Charakteren und die nicht vorhandene Repräsentation von transsexuellen Charakteren in den großen Kinofilmen, erklärt die Schauspielerin weiter, dass sie die Rolle zwar gerne gespielt und so zur weiteren Aufklärung beigetragen hätte, aber auch verstehe, weshalb sie die Rolle nicht spielen solle. In Anbetracht der aktiven Diskussion werde sie mit ihrer Produktionsfirma These Pictures auch weiterhin Projekte verfolgen, die sowohl unterhalten wie auch die Verbreitung solcher Themen voranbringen.

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Update vom 04.07.2018: Kaum hat sich Scarlett Johansson die Hauptrolle in Rub & Tug gesichert, bekommt sie dafür auch schon mächtig Ärger. Einige Leute waren schnell dabei zu erklären, Jean Marie Gill oder Dante "Tex" Gill wäre Transgender gewesen und die Möglichkeit hätte durchaus bestanden, dass die ersten Schritte auf dem Weg zur Geschlechtsumwandlung bereits stattgefunden hätten. Der Vorwurf: Statt Johansson hätte man eine Person verpflichten müssen, die diesem Geschlecht entspricht.

Ob die Darstellerin ihre Rolle wieder los ist, ist aktuell nicht klar. Dabei geholfen, sie zu behalten, hat ihre Antwort über ihren Agenten allerdings nicht. Wie Bustle erklärt, hätte Johansson zu verstehen gegeben, die harschen Stimmen sollten sich um eine Antwort bei den Agenten von Jeffrey Tambor, Felicity Huffman und Jared Leto bemühen. Die haben schließlich alle schon Transgender-Charaktere gespielt. Ebenso wenig hilfreich ist aber auch der Umstand, dass Rupert Sanders Regie führt, der schon für Ghost in the Shell unter Beschuss geriet: wegen Whitewashings.

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Matt Damon scheint Interesse an einem neuen Biopic angemeldet zu haben. Wie berichtet wird, soll sich der Darsteller in Verhandlungen um die Hauptrolle im Film The King of Oil befinden, der von John Krasinski unter den Sunday Night Productions für Universal Pictures produziert wird. Damit könnten die beiden ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fortsetzen, die zuletzt Manchester by the Sea und Promised Land hervorbrachte. Krasinski könnte außerdem Regie führen, doch ein Regisseur wurde bislang nicht benannt.

Basierend auf der Biografie The King of Oil: The Secret Lives of Marc Rich von Daniel Ammann erzählt The King of Oil aus dem Leben des flüchtigen Milliardärs Marc Rich, der sein Geld mit dem Warenhandel an der Börse machte. An dessen letztem Tag im Amt wurde Rich von Präsident Bill Clinton begnadigt, was reichlich kontrovers diskutiert wurde. Rich gilt als reichster und mächtigster Rohstoffhändler des vergangenen Jahrhunderts, wurde aber bis zum Jahr 1983 in insgesamt 65 Fälle angeklagt, darunter aufgrund von Steuerhinterziehung.

In der Biografie werden außerdem Details zu den illegalen Aktivitäten Richs während des Geiseldramas im Iran offenbart, sowie zahlreiche weitere schmutzige Geheimnisse.

Auch für Johansson ein Biopic

Scarlett Johansson zieht gleich mal mit. Deadline zufolge hat New Regency den Bieterkampf um den Film Rub & Tug gewonnen, in dem Johansson die Hauptrolle inne hat, während Rupert Sanders auf dem Regiestuhl Platz nimmt. Den kennt die Black-Widow-Darstellerin noch bestens von ihrer gemeinsamen Arbeit an Ghost in the Shell, wenngleich Rub & Tug natürlich eine gänzlich andere Richtung einschlagen wird.

Als Biopic widmet sich Rub & Tug dem Leben der Jean Marie Gill, die in den 70er Jahren Pittsburgh als Oberhaupt einer kriminellen Organisation unsicher machte. Sie gab sich als Mann aus, um einen Massagesalon zu betreiben und in der Prostitution die Strippen zu ziehen. Auch hatte sie bei dem NFL-Team Pittsburgh Steelers die Finger im Spiel und handelte für diese mit Anabolika. Ihre Verbindungen in der Homosexuellen-Szene wusste sie ebenfalls geschickt zu ihrem Vorteil zu nutzen und ihre feurige Romanze mit ihrer Lebenspartnerin Cynthia wird es ebenfalls auf die Leinwand schaffen.

Das Drehbuch liefert Gary Spinelli (Barry Seal - Only in America), während neben Johansson und Spinelli auch Joel Silver, Tobey Maguire, Matthew Plouffe und Jonathan Lia produzieren.

Quelle: Deadline
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