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Star Trek Beyond

Die unendlichen Weiten schlagen zurück

Star Trek Beyond Kritik

0 Kommentar(e) - 22.07.2016 von uzuchino
Hierbei handelt es sich um eine User-Kritik von uzuchino.
Filmkritik

Star Trek Beyond Bewertung: 3/5

Hinweis: Hier wird nur der film an sich bewertet ohne ihn mit den älteren Filmen vergleichen zu wollen.

Spoiler Warnung!

Story

Die Enterprise und Ihre Crew haben eine 5-jährige Forschungsreise bewilligt bekommen.

Etwa 3 der 5 Jahre sind bereits vorüber. Ein zwischenstopp wird eingelegt, auf einer Raumstation der Föderation.

Plötzlich nimmt ein fremdes Schiff Kurs auf die Station. Eine Fremde ist an Bord und benötigt Hilfe. Ihre Crew ist in einem Nebel verschollen. Die Enterprise nimmt die Fremde mit und geht im Nebel auf die Suche. Hier beginnt die neue Reise der Enterprise-Crew. Ein Abenteuer voller Mysterien, in dem Kirk herausfinden muss, wer er ist und was er will.

Erzählung

Die Geschichte wird recht zügig erzählt.

Die Handlung ist in 3 Akte unterteilt: Anfang - Mitte - Ende. Der Anfang und die Mitte haben den selben Aufbau. Zuerst Charaktere und Handlung vorstellen und einführen, gefolgt von einer satten Portion Action. Dann lässt man den Akt langsam ausklingen und bereitet ihn auf den nächsten Akt vor. Das Ende ist das komplette Gegenteil. Es wird zügig in die Action eingeleitet und nimmt auchden größten Handlungsteil ein. Zum Schluss wird der Film langsam zum wirklichen Ende geführt. Ein 0815 Story-Aufbau, nichts Besonderes. Man kann also nicht viel falsch machen.

Der Film ist fast pure Science-Fiction. Wobei, eher Fiktion, als Science. Sich vorzustellen, das irgendwann einmal, eine solche Weltraumstation zum Leben existieren könnte. Ein solches Vorhaben wäre vermutlich zum scheitern verurteilt. Es wird viel futuristisches gezeigt und ist auch sehr nett anzusehen, doch wenn viele Gerätschaften einfach nur mit dem Ding benannt werden oder die Namen der Geräte mit Worten benannt werden um sie futuristisch klingen zu lassen ist dies schon komisch. Ebenfalls schade, bzw. traurig, das wenn diese Dinge oder deren Funktion erklärt werden sollen, man mit einer kurzen und knappen Erklärung abgespeist wird. Sowohl der Zuschauer, als auch der Charakter, dem es erklärt wird. Die Charaktere lässt dies in keinem guten Licht dastehen. Der Erklärer kommt einem vor, als hätte er selbst keine Ahnung von der Materie und der Zuhörer wird einem als dumm verkauft. Allerdings passiert das Erklären meist in brenzligen Situationen, in denen häufig keine Zeit für Erklärungen bleiben und somit ist diese Problem relativ logisch erklärt. Denn, wenn es ums nackte Überleben geht, dann interessiert einen nicht wie es funktioniert, sondern ob es funktioniert.

Die Charaktere sind die Selben wie in den vorherigen Teilen. Neue Charaktere sind der Antagonist Krall und die mysteriöse Fremde Jaylah

Krall ist ein offensichtlich Außerirdisches Individuum mit einer gigantischen Abneigung gegen die Föderation. Man könnte es gar als Hass beschreiben.

Jaylah ist eine einsame Weise, welche versucht aus Ihrem "Gefängnis" zu entkommen und neue Bekanntschaften schließt.

Beide Charaktere haben etwas, was den anderen in diesem Teil fehlt. Ihre Charakterzeichnung ist um ein vielfaches Ausgeprägter als von dem restlichem Team. Zwar sind auch der anderen Chars nicht zu verachten und sehr selbständig, jedoch stechen diese beiden besonders hervor.

Und obwohl bei Kirk und Spock, den beiden Haupt-Akteuren, charakterliche Probleme gegeben sind, sind es doch Jaylah und Krall, bei denen man die Charakter-Entwicklung wirklich sieht und nachvollziehen kann. Bei Kirk und Spock wurden die Probleme am Anfang benannt und am Ende waren sie behoben ohne das man groß was von mitbekommen hat. Das finde ich doch sehr schade. - 3 Hüte

Darsteller

Chris Pine spielt sich gewohnt cool und gelassen. Obwohl, so gelassen dann doch nicht. Mit den Problemen seines Charakters konnte er wohl nicht viel anfangen. Die ernsteren Stellen wirkte auf mich unbefriedigend dargestellt. Die coole Art und Weise ist eher sein Ding und mit der kommt er auch sehr gut klar. Somit zeigt sich jedoch nur erneut, das er kein großer Darsteller ist und auch nie zu Ihnen gehören wird.

Zachary Quinto, Zoe Saldana und Simon Pegg stechen dann doch schon mehr heraus. Pegg ist sowieso recht besonders und die Rolle des Scotty passt super zu Ihm. Quinto scheint ein sehr guter Darsteller zu sein. Den Spock spielt er sehr gut, und man nimmt es ihm ab, wenn er mal keine Gefühle zeigt und versucht nur logisch zu handeln. Saldana ist zwar nur mittelmäßig, jedoch denke ich, das ihr volles Potential noch nicht zum Vorschein kam.

Karl Urban steht seine Rolle als miesepetrigen Arzt. Er gibt sich als harten Angsthase. Quasi ein weicher Dredd. Es macht immer wieder spaß in zu sehen und er geht in seiner Rolle gut auf.

Anton Yelchin war ein durchschnittlicher Schauspieler, welcher auch in vielen Low-Budget und B-Movies mitgewirkt hat. Sein viel zu frühes Ableben finde ich tragisch. Filme mit ihm waren immer sehr atmosphärisch. Seine Darstellung wirkte immer sehr authentisch, auch die der übertrieben nervöse, hektische Chekov.

Sofia Boutella als Jaylah machte eine ziemlich gute Figur und zeigte, das sie zum Rest der Enterprise-Crew gehört. Mit einer darstellerischen Leistung, etwas über dem Durchschnitt, darf man zufrieden sein und sehen wie es in Zukunft mit ihr weiter geht.

Idris Elba als Antagonist Krall. Ich habe ihn persönlich in Filmen immer nur als cool und/oder gutartig gesehen. Ihn aber mal als bösartig, vom Hass zerfressen zu sehen ist klasse. Seine Darstellungen sind immer sehr gut, so auch hier als Rachegeist. Ein Charakter, welcher erst über die zeit hinweg böse wurde. Irgendwie tut er einem sogar ein wenig leid im Film.

Die Darstellung war also überwiegend durchschnittlich. - 3 Hüte.

Effekte

Die VFX sahen den ganzen Film über kontinuierlich hervorragend aus. Selten sah etwas künstlich aus. Man sieht zwar an einigen Stellen das es sich um CGI Material handelt, doch kann man bei der Qualität darüber hinwegsehen.

Das 3D war an so einigen Stellen ziemlich gut geraten, leider konnte das nicht den kompletten Film über so bleiben. Schade eigentlich. - 3 Hüte

Drehbuch

Der Sound gehört eindeutig zu Star Trek man fühlt sich damit gleich in die Materie versetzt. Schade jedoch, das sich das Theme nicht wirklich weiterentwickelt.

Durch den erkennbaren Score entsteht auch eine schöne Atmosphäre, welche durch die Sci-Fi-Optik noch untermalt wird. Mit den Mystery-Elementen der Handlung wird die Atmosphäre nur durch Witzeleien und ausgiebiger Action unterbrochen.

Zudem scheint sich der Film aber auch unsicher zu sein was er denn nun ist. Zum einem ist er ein Sci-Fi-Action Streifen, zum anderen ein Sci-Fi-Mysterie Film. Beides für sich stehend funktioniert auch sehr gut, aber zusammen will es nicht so recht harmonieren. Beim nächsten mal vielleicht ein wenig mehr auf das Zusammenspiel achten.

Den ganzen Film hinweg fliegen lockere Sprüche über die Leinwand und der Großteil der Witze zündet beim Publikum.

Zudem bietet der Film, obwohl so effektlastig, mehr Handlung, als zum Beispiel Independence Day letzte Woche. Allerdings hätte es auch hier etwas mehr sein dürfen. Naja, die Kosten für VFX graben halt sehr viel mögliche Story ab. sehr Schade. - 3,5 Hüte

Fazit

Hier haben wir ein Weltraum-Abenteuer mit großem Handlungspotential. Es wird vieles richtig gemacht, doch ist die Darstellung nicht an Ihrem Maximum angekommen und verkümmert auf Durchschnitts-Niveau. Wie in der heutigen Zeit üblich wird die Handlung kurz und knapp gehalten und im Rahmen erzählt. Mehr Handlung und eine offensichtliche Charakter-Entwicklung sind nichts Schlechtes, zu viel findet man hier aber nicht.

Unter diesen Vorraussetzungen ist es kein Wunder, das es mit Hollywood mehr oder weniger de Bach runter geht. Aber mehr hatte ich zum Glück nicht erwartet.



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Star Trek Beyond Bewertung
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