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Kindsköpfe 2

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Weniger Klamauk wäre mehr gewesen

Kindsköpfe 2 Kritik

Kindsköpfe 2 Kritik
5 Kommentare - 16.07.2013 von Moviejones
Wir haben uns "Kindsköpfe 2" für euch angeschaut und verraten euch in unserer Kritik, ob sich dieser Film lohnt.
Kindsköpfe 2

Bewertung: 2 / 5

In der Fortsetzung von Kindsköpfe, Adam Sandlers mit weltweit 271 Mio. US-Dollar Einnahmen erfolgreichste Blödel-Comedy von 2010, treffen wir Lenny Feder (Sandler) und seine Familie nach dem Umzug aus Hollywood in der Kleinstadt wieder, in der er und seine aus Teil 1 bekannten Kumpels Eric Lamonsoff (Kevin James), Kurt McKenzie (Chris Rock) und Marcus Higgins (David Spade) aufgewachsen sind. Diesmal aber müssen sich die Erwachsenen ein Beispiel an ihren eigenen Kindern nehmen, an einem berühmt-berüchtigten Tag voller Überraschungen: Dem letzten Schultag...

Dass in Dennis Dugans Fortsetzung Kindsköpfe 2 Rob Schneider - der Mann für die ganz flache Humorschiene - nicht mehr mitmischt, ist dem weit, weit bis unter die tiefste Gürtellinie gehenden Humor nicht anzumerken, der vor allem im ersten Drittel geballt daherkommt, aber auch über die gesamte Filmlänge von rund 100 Minuten immer wieder jegliche Grenze guten Geschmacks übertritt. Vom übelsten Fäkalhumor und Brechszenen über "Klassiker" wie sich lustig machen über Schwächen anderer, übertriebener Brutalität, dumm-anzüglichen Szenen und albernster Gesichtskomik ist alles an Klamauk nur Denkbare dabei. Ganz klar, diese Art von Humor muss man schon mögen, um auch Spaß an der Fortsetzung zu haben.

Trailer zu Kindsköpfe 2

Schon der Einstieg in Kindsköpfe 2 mit einem schlecht animierten, durchs Haus rasenden Elch zieht nicht so recht (dessen Hufgetrappel-Audiospur auch nicht ganz stimmig schien, aber vielleicht wirkt dies auf andere Zuschauer anders). Insgesamt wirken viele Szenen zu grob aneinander gepappt, wodurch das Timing nicht ganz hinhaut, so als wäre der Feinschnitt noch nicht ganz durch gewesen. Musiklöcher lassen ebenfalls fragen, ob man mit der Vertonung schon ganz fertig war; bei uns war es die OV ohne Untertitel. Runder wird es ab der Mitte bis hin zum fulminanten letzten 80er Jahre-Party-Drittel, das uns noch vergleichsweise am besten gefallen hat und zudem manche Storyline aus dem ersten Drittel aufgreift und ihr damit nachträglich etwas Sinn verleiht. Neben tollen Kostümen, die die Ikonen der 80er aus Film und Musik wieder aufleben lassen, sind es auch darauf bezogene Witze und Referenzszenen zu RockyTerminatorIndiana Jones und Co., die diesen Part fast das erste furchtbar alberne und geschmacklose Drittel vergessen lassen - aber nur fast.

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