Avatar - Aufbruch nach Pandora Kritik - Autor: ArneDias | Moviejones
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Avatar - Aufbruch nach Pandora

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Ich bin sehr Enttäuscht

Avatar - Aufbruch nach Pandora Kritik

Avatar - Aufbruch nach Pandora Kritik
12 Kommentare - 19.12.2009 von ArneDias
In dieser Userkritik verrät euch ArneDias, wie gut "Avatar - Aufbruch nach Pandora" ist.
Avatar - Aufbruch nach Pandora

Bewertung: 5 / 5

Ich bin so sehr Enttäuscht. Enttäuscht. Enttäuscht. Enttäuscht. Einfach nur wahnsinnig Enttäuscht. Kann das kaum in Worte fassen. Wieso ich so Enttäuscht bin? Ganz einfach: Dieser Film, nun er hatte irgendwann einfach ein Ende. Auf einmal lief dieser blöde Abspann. Ich konnte es nicht fassen. Ich war entsetzt das so ein Film Enden musste.

Und viel mehr habe ich an diesem Film auch nicht auszusetzen. Was soll man sagen? Es war ein James Cameron Film, durch und durch. Avatar ist keinesfalls schlechter als Terminator, Aliens oder Titanic. Dieser Mann scheint einfach keine schlechten Filme machen zu können. Ob Avatar sein bisher Bester Film ist mag ich nicht zu sagen, das liegt sicherlich auch am Geschmack. Und ob es sein erfolgreichster Film wird? Nun da hat sich keiner eine höhere Grenze gelegt als James Cameron selbst. Titanic zu schlagen ist in der heutigen Zeit vielleicht sogar unmöglich, weil auch einfach weniger Menschen ins Kino gehen und sich viele Filme im Internet ansehen. Wobei Cameron da gerade vielleicht mit der neuartigen 3-D Technik punkten kann. Und hier möchte ich dann auch auf den Film an sich zu sprechen kommen:



3-D:
Gleich zu beginn, wenn Jake Sully (die Story muss ich hier denke ich nicht nochmal extra erwähnen) in diesem Raumschiff aufwacht und man in diesem großen Raum ist. Das war so der erste 3-D Eindruck und er war Sagenhaft. Von den darauf folgenden wenigen Weltraum Sequenzen war ich dann ein wenig Enttäuscht da dort bei mir leider dieser 3-D Effekt nicht richtig eingesetzt hat. Aber nunja, es ist ja kein Weltraum Film.

Eine Freundin sagte zu mir als sie den Trailer sah, dies wirke alles zu künstlich. Ich sagte ihr ich war beim Avatar Day, ich kann dir versichern mit 3-D wirkt das alles nochmal viel besser und realistischer. Und nach dem Kino sagte sie mir das auch direkt das es mit 3-D viel besser aussah und überhaupt nicht mehr künstlich wirke. Ich denke hier liegt auch ein großer Vorteil dieser Technik: Effekte wirken viel realistischer, vor allem CGI-Figuren wie die Na'vi. Es wirkt einfach so als stünden sie direkt vor einem, als sei man direkt dabei. Etwas übertrieben ausgedrückt: Man kann ihren Atem fast spüren, und das macht Figuren einfach realistischer.

Und überhaupt vergisst man schon sehr schnell das dies CGI-Figuren in einer Digitalen Welt sind. Nach einer halben Stunde denkt man gar nicht mehr daran. Am Anfang wirkt dies alles noch etwas ungewohnt und man brauch seine Minuten um sich sowohl an die Optik als auch an das 3-D zu gewöhnen. Doch danach wirkt alles so normal und selbstverständlich. Es wurde schon oft geschrieben: Pandora wirkt so real als hätte Cameron vor Ort gedreht, als hätte er dort eine Dokumentation aufgenommen.

Am Anfang hab ich das 3-D schon an meinen Augen gemerkt, sie waren was warm und wenn ich sie was länger zumachte brannten sie auch etwas. Doch das war nur anfänglich so. Später spürte man davon gar nichts mehr. Und die fast 3 Stunden Laufzeit machen da überhaupt nichts aus, meine Augen hätten gern noch länger den Film geguckt.
Was ich vor allem sehr schön fand, ist das man durch das 3-D den Darstellern einfach viel näher war. Es ist immer ein Unterschied ob man jemanden auf der Leinwand sieht oder jemand in Echt vor einem steht. Durch den 3-D Effekt finde ich ist dieser Unterschied nicht mehr vorhanden. Ich würde jetzt sogar behaupten das ich Sigourney Weaver begegnet bin, oder den anderen die dort mitgespielt haben.
Am meisten beeindruckt haben mich jedoch die Holographischen Effekte. An sich ist so etwas natürlich nichts neues, aber ich finde durch den 3-D Effekt sahen die Hologramme einfach sagenhaft geil aus.

Ist das 3-D nun die besagte Kino-Revolution? Ich denke das kann man jetzt noch nicht beantworten nach einem Film. Avatar war sicherlich ein guter Prototyp was das betrifft, aber eben nur ein Prototyp. Es müssen mehr solcher Filme kommen um dazu eine Antwort zu finden. Sollte der Film Erfolgreich sein und sollten dann ältere Filme wie Star Wars und Herr der Ringe überarbeitet als 3-D ins Kino kommen lässt sich sicherlich schon eher sagen ob 3-D ein völlig anderes Filmerlebnis ermöglicht. Nach Avatar lautet meine erste vorsichtige Antwort dazu: Ja. Das 3-D erfindet den Film nicht neu, keinesfalls. Aber der Ton- oder der Farbfilm haben den Film auch nicht neu erfunden, jedoch verbessert, eine neue Sicht auf Filme gebracht. Und ich denke das selbe wird mit dieser 3-D Technik der Fall sein.



Der Film:
Nun was soll man hier noch groß sagen? Der Film war einfach richtig gut. Es war sicherlich nicht der Beste Film der jemals gedreht wurde, dafür war der Inhalt einfach schon zu bekannt (von anderen Geschichten her) und auch doch recht vorhersehbar. Aber das wusste wir ja nun auch schon vorher. Cameron wollte das Geschichte Erzählen nicht neu erfinden. Worum es hier einfach geht ist das 'wie' er die Geschichte erzählt und verfilmt hat. Und da merkt man einfach das dieser Mann einfach weiß wie man Filme zu drehen hat. Hier gibt es richtige Charaktere mit Tiefe und einem Hintergrund, selbst der Planet als ganzes könnte man als eigenständige Figur mit Hintergrund ansehen. Cameron ist es zu verdanken das der Film nicht einzig von den Effekten getragen wird. Und doch sind diese richtig umwerfend.
Ich habe irgendwo mal gelesen das die Na'vi was CGI betrifft es schaffen Gollum nahe zu kommen. Da muss ich nur lachen. Die Na'vi übertreffen Gollum bei weitem was das CGI betrifft. Man vergisst hier völlig das es sich um Computer generierte Figuren handelt, man nimmt sie genauso wahr wie die Realen Darsteller.

Und damit hat Cameron auch sein Ziel, die Reale mit der Digitalen Welt zu verschmelzen, vollkommen erreicht. Bei einigen schönen Szenen hatte ich sogar Gänsehaut und das obwohl alles nur künstlich ist. Man fiebert einfach richtig mit. Besonders Jakes erster Flug hat mir sehr gefallen, da bekam ich richtig Gänsehaut und verstehe auch wieso Cameron mal erwähnt hat, dies sei seine Lieblingsszene.

Was in dieser Szene noch wunderbar hinzu kommt ist die wunderbare Musik. Leider tritt sie oft doch sehr in den Hintergrund und man nimmt nicht allzu viel von der Musik wahr (vielleicht war ich aber auch einfach zu abgelenkt von den Fantastischen Bildern), jedoch das was ich wahrgenommen habe war wunderschön und hat super zum Film und Pandora gepasst.

Am Ende jedoch muss ich dem Film doch einen Minuspunkt ankreiden, das jedoch nur aufgrund Camerons Aussagen. Denn die besagte 'Mutter aller Filmschlachten' war dies nun nicht. Ohne diese Aussage ist die Schlacht wirklich sagenhaft und wunderbar anzusehen. Mit dieser Aussage stellt man jedoch vergleiche her, in meinem Fall besonders mit Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs. Und die Avatar Endschlacht ist da aller höchstens auf einem gleichen Level, jedoch nicht mehr.

Zu den Darsteller Leistungen bleibt nicht zu viel zu sagen denke ich. Einen Oscar wird wohl niemand bekommen, aber alle bringen solide Leistungen ab. Von einigen hätte ich mir doch mehr Leinwandpräsenz erhofft. Sigourney Weaver spielt was man von ihr gewohnt ist (soll heißen: gut), Sam Worthington scheint ein junges Talent zu sein der womöglich eine große Zukunft vor sich hat und das hier auch schon angedeutet hat. Stephen Lang spielt Quaritch sehr gut und gibt ihn einfach etwas sehr interessantes so das ich es schade finde das er nicht doch noch öfter vorgekommen ist. Man hätte einfach gerne noch mehr von ihm gesehen. Wie schon öfters erwähnt ist er wohl der heimliche Star des Filmes. Jedoch wurde auch schon erwähnt seine Darstellung des Quaritch hätte es verdient in die Hall Of Fame der Film-Bösewichte aufgenommen zu werden. Da muss ich ehrlich sagen sehe ich ihn nicht auf einer Stufe mit Darth Vader oder Hannibal Lecter. Quaritch war sehr gut gespielt und auch Böse, jedoch fehlt mir da einfach was. Es hätte mehr Quaritch im Film benötigt um in auf diese Stufe zu stellen.
Ich finde jedoch auch das viele Charaktere im Film leicht verbraten wurden, allen voran Giovanni Ribisi und Michelle Rodriguez. Letzterer bleibt meiner Meinung nach sogar nur eine Randexistenz im Film vorbehalten, was ich sehr Schade fand. Und auch die Figur von Ribisi hätte man ruhig deutlicher hervorheben sollen. Da war doch mehr Potential und das hätte dem Film noch mehr an Breite und Tiefe gegeben.



Was soll man abschließend sagen? Nun der Film ist nicht Perfekt, er hat Fehler und jeder hat sicherlich so seine Ansichten was man hätte besser oder anders machen können. Aber das geht für viele große Filme, sei es Star Wars oder Herr der Ringe. Avatar ist, um es auf den Punkt zu bringen, eine Bombe. Den Perfekten Film wird es nie geben. Avatar setzt jedoch den nächsten Schritt an zum Perfekten Film. Er weitet die Grenzen des Filmemachens aus und zeigt uns eine völlig neue Perspektive. Ist Avatar etwas nie da gewesenes? Nun im gesamten gesehen sicherlich schon, jedoch bin ich der Meinung das man heute nichts mehr machen kann wo man dann sagt 'so etwas konnte ich mir nie vorstellen und hätte ich im Kino nie erwartet'. Und dennoch sage ich hier das Avatar sicherlich mit einigem Abstand als ein Meilenstein des Kinos angesehen werden wird. Ein Klassiker der einmal mit Star Wars, Herr der Ringe und anderen großen Filmen genannt werden wird. Ein Film der sich nahtlos in die Cameron Filme einreiht und keinesfalls schlechter ist. Vielleicht hat Cameron hiermit sogar sein Meisterstück abgeliefert, aber ich denke das bleibt dem Geschmack der Fans überlassen. Für viele wird sicher immer Terminator oder Aliens oder Titanic dieses Meisterstück bleiben.
Ohnehin denke ich es wäre ein Fehler Avatar mit anderen Cameron Filme zu vergleichen.
Das tolle an Cameron ist, das sich seine Filme alle Unterscheiden und verschiedene Genres beanspruchen, wenn auch offenbar das Fantastische einen besonderen Reiz für ihn hat. Dennoch kann man Avatar nicht mit Titanic vergleichen.

Bleiben zwei Fragen übrig. Ist Avatar gut und sein Geld Wert? Nun hier scheinen sich ausnahmsweise Kritiker und Kinobesucher einmal einig zu sein: Verdammt nochmal ja!

Wird Avatar erfolgreich sein und sein Geld wieder einspielen? Nun diese Frage ist sicherlich schwieriger zu beantworten, aber wenn schon die Kritiker diesen Film als Meisterwerk huldigen und auch die bisherigen Kinobesucher nur Positives zu berichten wissen...nun was soll da gegen einen Erfolg sprechen? Alle Welt scheint begeistert, die hohen (sehr sehr hohen) Erwartungen wurden erfüllt. Ich denke nicht das Avatar Titanic schlagen wird, ich denke aber er hat die Chance erfolgreichster Film des Jahres zu werden. Auf jeden Fall wird er ein Erfolg werden, da bin ich mir sicher. Und verdient hat der Film das alle mal.

Der Film entschädigt für die vielen Blockbuster Enttäuschungen die es in diesem Jahr gab. Womöglich ist er sogar der Beste aller Blockbuster aus diesem Jahr. Jedoch gibt es auch viele andere Filme die nicht als Blockbuster angesehen werden, die etwas kleineren Filme. Damit will ich sagen: Ob Avatar den Oscar als Bester Film 2009 verdient hätte wage ich nicht zu sagen. Vielleicht ja, vielleicht nein. Ich sage mal so: Es wäre nicht unverdient, sehe da aber zum Beispiel Inglorious Basterds vielleicht etwas weiter vorne.

Avatar ist ein Bombastisches Kinoerlebnis was einen fesseln wird, Optisch womöglich das Beste was es jemals gab. Inhaltlich ist er jedoch kein Schindlers Liste oder Gandhi. Doch das will er nicht sein. Er will kein Optisches Star Wars sein, kein anspruchsvolles Schindlers Liste oder Gandhi. Er ist einfach nur eines: Avatar.


Ich gebe daher 10 von 10 Punkten für einen kommenden Klassiker und hoffentlichen Meilenstein und freue mich schon auf die Fortsetzung

Avatar - Aufbruch nach Pandora Bewertung
Bewertung des Films
1010
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12 Kommentare
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patertom : : Fieser Fatalist
17.04.2011 17:12 Uhr
0
Dabei seit: 20.01.10 | Posts: 4.401 | Reviews: 95 | Hüte: 23
ich war gerade etwas verwirrt als ich ganz oben in der überschrift laß, "ich bin sehr enttäuscht" und darauf nach unten scrollte, um deine hutanzahl für den film anzuschauen, und sah, dass du dem film alle hüte gegeben hast.

dann hab ich mal kurz in deiner kritik gelesen, und festgestellt, dass doch alles mit rechten dingen zugeht^^

ich kann dir nur zustimmen, der film ist wirklich klasse, und blöd, dass der einen abspann hat und irgendwann einfach zu ende ist frown
(=0:
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Sully : : Elvis Balboa
31.01.2010 17:24 Uhr
0
Dabei seit: 29.08.09 | Posts: 10.545 | Reviews: 30 | Hüte: 538
@anonym
Das liegt einfach daran, dass die im Film gezeigten "Ausserirdischen", unserer menschlichen Rasse eben nicht ganz unähnlich sind. Die anderen Kreaturen die da rumlaufen, sind ja auch "Ausserirdische", aber die verhalten sich nicht wie "....irgendwelche Indianer..." weil SIE uns eben nicht ähnlichen sind......!
Was ich damit sagen will ist, dass man eine Geschichte wie Cameron sie erzählt hat eben nur so strukturieren kann, wenn die fremde Art, unserer gleicht.

Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!

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ArneDias : : CG Grinch
27.01.2010 20:21 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.09 | Posts: 4.471 | Reviews: 29 | Hüte: 244
Sehe ich wie Sully. Die Geschichte die hier erzählt wird ist eben Zeitlos. Pocahontas ist eine schon alte Geschichte, Der mit dem Wolf tanzt hat nun auch schon einige Jahre auf dem Buckel und hat die Geschichte auch nicht neu erfunden. Und jetzt halt Avatar. Das zeigt halt wie zeitlos die Geschichte ist und das sie selbst heute immer noch aktuell ist. Es ist eine sehr bekannte Geschichte nur halt in neuem Gewand, aber deshalb nicht weniger gut.
Und man darf hier auch nicht vergessen: Hier wurde nicht nur eine Geschichte erzählt, hier wurde ein ganzes Volk komplett neu geschaffan samt Sprache und Religion. Nicht zu vergessen der ganze Planet mit seiner Fauna und den Tieren. Und ich denke der Erfolg spricht einfach für sich. Es ist zwar eine bekannte Geschichte, aber halt sehr packend und frisch erzählt.
Und überhaupt: Welche Filme erzählen heute schon neue Geschichten? Da gibt es nun wirklich nicht viele. Irgendwie ist alles schon einmal dagewesen.
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Sully : : Elvis Balboa
27.01.2010 18:22 Uhr | Editiert am 27.01.2010 - 18:22 Uhr
0
Dabei seit: 29.08.09 | Posts: 10.545 | Reviews: 30 | Hüte: 538
@anonym
Es gibt doch kein Thema, dass nicht in irgendeiner abgewandelten Form schonmal irgendwo aufgetaucht ist. Cameron hat hier ja mit der Vertreibung von Ureinwohnern ein ganz klassisches Thema gewählt. Ist es deshalb weniger wert? Ich denke Nein! Ich bin jenseits der 30 und kann mich trotzdem von Camerons Fantasien berauschen lassen. Jeden der dass nicht so sieht wie Du, indirekt als pubertär zu bezeichnen, finde ich doch sehr weit hergeholt und ziemlich anmaßend. Was für Filme sollten denn jemandem in "Deinem Alter" gefallen?

Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!

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Sully : : Elvis Balboa
25.12.2009 17:45 Uhr
0
Dabei seit: 29.08.09 | Posts: 10.545 | Reviews: 30 | Hüte: 538
Arne Du bist ja wahnsinnig. Ich wollte nur schnell mal vorbeischauen und dann hänge ich ewig an Deiner Kritik fest!!! :o)
ABER: Dem ist fast nichts hinzuzufügen. Mich hat es auch total genervt als ich merkte dass der Film bald zu Ende ist.....
Ein toller Film, der nur fesseln kann. Die 3D Technik ist allerdings noch nicht wirklich ausgereift. Das Flackern (hauptsächlich in hellen Bildpassagen) ging mir doch ziemlich auf den Nerv. Das war schon in einem anderen Kino bei "Ice Age 3" sehr ähnlich! Hast Du das auch wahrgenommen? Ich war mit ein paar Leuten in "Avatar" und manche habens gar nicht gemerkt. Es ist in etwa mit dem leichten Flackern von Plasma TVs zu vergleichen!
Ansonsten war die 3D Technik super. Im Film gabs allerdings immer wieder ein paar Bilder, die in 2D waren. Wenn man dann die Brille runter genommen hat, waren diese auch völlig scharf!
Auf jeden Fall versuche ich im Januar nochmal reinzugehen. Hoffentlich dauerts nicht mehr sooooo viele Jahre bis die ersten erschwinglichen 3D Beamer auf dem Markt sind! :o)

Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!

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amigobenny : : Moviejones-Fan
21.12.2009 11:08 Uhr
0
Dabei seit: 21.12.09 | Posts: 3 | Reviews: 0 | Hüte: 0
danke für die infos
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Tim : : King of Pandora
21.12.2009 10:24 Uhr
0
Dabei seit: 06.10.08 | Posts: 2.952 | Reviews: 192 | Hüte: 80
@amigoberry
Ein gutes Beispiel für diese Konvertierung ist HP6, da hat man nachträglich einige Szenen nach 3D konvertiert, obwohl der Film in 2D gedreht wurde. Wie Arne schon schreibt, ist das aber extrem aufwendig und lieber wird direkt in 3D gedreht.
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ArneDias : : CG Grinch
21.12.2009 10:14 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.09 | Posts: 4.471 | Reviews: 29 | Hüte: 244
Ja rede ich Spanisch?^^
Man kann 2-D Filme in 3-D Filme umkonvertieren, diese Technik gibt es, ist aber Kostenaufwändig und deswegen im Moment finanziell noch nicht Lohnenswert. Das gilt nicht nur für animierte Szenen, sondern für ganze Filme
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amigobenny : : Moviejones-Fan
21.12.2009 09:43 Uhr
0
Dabei seit: 21.12.09 | Posts: 3 | Reviews: 0 | Hüte: 0
Und das gilt nicht nur für Animierte Szenen?
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ArneDias : : CG Grinch
20.12.2009 22:22 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.09 | Posts: 4.471 | Reviews: 29 | Hüte: 244
Doch das geht, wurde sogar schon gemacht bei einer szene und Lucas war mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Es gibt eine Technik womit 2-D Filme auf 3-D umkonvertiert werden können. Dies ist aber ein kostenspieliges unterfangen und hätte sich bis jetzt nicht ausgezahlt, da noch zu wenig 3-D Kinos vorhanden sind. Doch wenn Avatar erfolg haben wird, dürfte sich das ja ändernsmile
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ArneDias : : CG Grinch
19.12.2009 19:30 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.09 | Posts: 4.471 | Reviews: 29 | Hüte: 244
Ja hehe sry^^ ist alles am Ende etwas lang geworden^^
Aber zu einem besonderen Film gehört halt auch eine besondere Kritik smile
Und danke für das Lob =)
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Tim : : King of Pandora
19.12.2009 19:20 Uhr
0
Dabei seit: 06.10.08 | Posts: 2.952 | Reviews: 192 | Hüte: 80
*stunden später* Da hab ich mir fast einen Wolf gelesen Arne. wink Tolle Kritik.
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