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Avatar - Aufbruch nach Pandora

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Avatar - Aufbruch nach Pandora Kritik

Avatar - Aufbruch nach Pandora Kritik
5 Kommentare - 25.01.2010 von NoAccount
In dieser Userkritik verrät euch NoAccount, wie gut "Avatar - Aufbruch nach Pandora" ist.
Avatar - Aufbruch nach Pandora

Bewertung: 5 / 5

Eine Filmkritik fängt man normalerweise mit einer Kurzbeschreibung der Handlung an. Das mache ich aus zwei Gründen nicht.

1. Die Handlung kann überall im Internet nachgelesen werden
2. und das ist der Hauptgrund: Eine Beschreibung der Handlung wird diesem Film nicht gerecht

Dieser Film läutet eine neue Epoche der Kinogeschichte ein, sowohl was die Special Effects betrifft als auch das neuartige Digital 3D. Dieses 3D ist mit nichts zu vergleichen, was man bisher auf diesem Gebiet gesehen hat. Es ist Augen schonend (keine Kopfschmerzen, nicht anstrengend) und der Regisseur hat es klug eingesetzt. Nach Avatar will man nie wieder einen derartigen Film in 2D sehen, soviel ist gewiss!
Es gab - was die Special Effects bei Science Fiction und Fantasy Filmen betrifft - in der jüngeren Filmgeschichte erst zweimal einen Quantensprung. Der erste fand 1977 statt, als der erste Krieg der Sterne in die Kinos kam. Dieser Streifen bietet eine bis dahin nie gekannte Tricktechnik, welche die Kinobesucher staunend wie kleine Kinder auf die Leinwand starren ließ.
Im Gegensatz zu allen früheren Filmen dieser Art sah in Krieg der Sterne alles völlig real aus, während man früher noch die Schnüre gesehen hat, an denen die Pappraumschiffe über die Leinwand gezogen wurden (OK, ich übertreibe ein bisschen, aber Sie wissen was ich meine).
Dieser Streifen läutete eine neue Epoche in der Kinogeschichte ein. Spätere Science Fiction und Fantasyfilme (sei es Herr der Ringe, Harry Potter oder 2012) boten natürlich noch bessere Effekte, aber sie bewegen sich alle noch in der Dimension von Krieg der Sterne. Das (positive) Schockerlebnis, dieses ungläubige Staunen und der Zwang, sich am nächsten Tag den Film gleich nochmals anzusehen, weil er so unglaublich war, das schafften sie alle nicht. Dazu war der Unterschied nicht groß genug. Weder in der Story, noch in der Tricktechnik.


Es dauerte 32 Jahre bis zum nächsten Quantensprung: Avatar -Aufbruch nach Pandora


Man geht in die Vorstellung in der Erwartung, einen guten Film zu sehen und nach 2 Stunden und 41 Minuten kommt man raus und fühlt sich, als wäre man (im positiven Sinn) vom Güterzug erwischt worden. Es lässt sich nicht beschreiben, was Cameron und seinem Team da alles eingefallen ist. Man muss es erleben. Ja, diesen Film sieht man nicht, man erlebt ihn!
Ein Meer von Farben, unendlich viel Fantasie, Spannung, eine zu Herzen gehende Geschichte und ein flammender Appell die Natur zu achten, statt sie in maßloser Gier zu zerstören.
Cameron und sein Team, das sind keine Könner, das sind auch keine Profis, nein, das sind schlicht und einfach Genies...
Sie spielen mit den menschlichen Sinnen und Gefühlen wie auf einem feingestimmten Klavier.
Ich habe mich schon seit Monaten auf den Film gefreut, war bei den ersten dabei die ihn gesehen haben und bin jetzt mittlerweile schon dreimal in der Vorstellung gewesen.
Damit kein falscher Eindruck entsteht: Ich habe in den letzten 32 Jahren nur 3 Filme mehr als einmal im Kino angesehen: Krieg der Sterne, Sixth Sense und ... Avatar.
Dieser Film ist ein Muss. Wer ihn gesehen hat, kann später mal sagen: ich war damals dabei, als diese neue Ära eingeleitet wurde.
Das einzige was mich ein wenig traurig macht ist die Tatsache, dass so ein Film anscheinend nur alle 32 Jahre mal kommt. Ein Film, wo die Zeit vergeht wie im Flug, wo man so völlig hin und weg ist und enttäuscht von der Realität, wenn man das Kino verlässt...

Avatar - Aufbruch nach Pandora Bewertung
Bewertung des Films
1010
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5 Kommentare
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McLovin : : Freddys rechte Hand
28.01.2010 17:18 Uhr
0
Dabei seit: 13.01.10 | Posts: 739 | Reviews: 32 | Hüte: 1
Ich fand den Film von der Story her nicht gut, vom Reintechnischen erste Sahne, doch ist er für mich persönlich nicht so gut das er der erfolgreichste Film aller zeiten werden musste.
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Milana94 : : Moviejones-Fan
28.01.2010 16:54 Uhr
0
Dabei seit: 19.01.10 | Posts: 33 | Reviews: 5 | Hüte: 0
Wirklich eine gelungene Kritik. Avatar ist ein Film zum immer-wieder-reigehen. Auch wenn die Story nicht unbedingt sehr einfallsreich war, war der Rest klasse. So einfallsreich und kreativ muss man erst mal sein. Man wünscht sich, auch dort leben zu dürfen, in diesem Paradies. Denn das ist ganz bestimmt, ein Paradies.
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Sully : : Elvis Balboa
26.01.2010 08:39 Uhr
0
Dabei seit: 29.08.09 | Posts: 10.545 | Reviews: 30 | Hüte: 538
Glückwunsch. Hätte ich auch gern gehabt. Aber ich will mich nicht beschweren: Habe ja schon beim Adventskalender Gewinnspiel abgesahnt...:o)

Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!

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Rotschi : : M. Myers
25.01.2010 21:42 Uhr
0
Dabei seit: 17.12.09 | Posts: 1.429 | Reviews: 6 | Hüte: 35
Ich habe ja jetzt 4 Kinokarten gewonnen. Werde mir den bestimmt noch 2 Mal zusammen mit meiner Freundin anschauen. Dann habe ich meinen Rekord eingestellt. 3x Spiderman und 3x Avatar.
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Sully : : Elvis Balboa
25.01.2010 16:50 Uhr
0
Dabei seit: 29.08.09 | Posts: 10.545 | Reviews: 30 | Hüte: 538
Sehr schöne Kritik! Besonders der zweite Teil gefällt mir sehr gut. Da ist alles drin, was ich bei "Avatar" empfunden habe! Wenn er noch lange genug läuft, schaffe ich es vielleicht auch meinen persönlichen Film-Besuchsrekord zu knacken. Der liegt momentan bei 4 Besuchen für einen Film (Gladiator)! In Avatar war ich bisher zwei Mal......

Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!

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