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Der Hobbit - Smaugs Einöde

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Mittelerde hat seine Magie wieder

Der Hobbit - Smaugs Einöde Kritik

Der Hobbit - Smaugs Einöde Kritik
53 Kommentare - 09.12.2013 von Moviejones
Wir haben uns "Der Hobbit - Smaugs Einöde" für euch angeschaut und verraten euch in unserer Kritik, ob sich dieser Film lohnt.
Der Hobbit - Smaugs Einöde

Bewertung: 4 / 5

Mit Der Hobbit - Smaugs Einöde wird die Geschichte um die Abenteuer von Bilbo Beutlin (Martin Freeman) fortgesetzt. Nachdem die Adler den Hobbit, Gandalf (Ian McKellen) und Thorin (Richard Armitage) sowie seine zwölf Zwerge gerettet haben, geht die Reise zum Einsamen Berg ungebrochen weiter. Doch neue Gefahren warten auf die illustre Schar. Während Gandalf die Gruppe verlässt, um den Problemen in Dol Guldur und dem dort hausenden Nekromanten nachzugehen, warten auf Bilbo und die Zwerge neue Herausforderungen. Der Düsterwald muss mit allen seinen Gefahren durchwandert werden, darunter Spinnen und aggressive Elben. Hier zeigt sich, dass vieles in Mittelerde zwischen den verschiedenen Völkern im Argen liegt. Für die Gruppe gibt es aber nur ein Ziel: Der Einsame Berg, und dem kommt sie mit jedem Schritt näher. Doch die größte Gefahr lauert im Inneren des Berges, denn Smaug, der letzte der Feuerdrachen in Mittelerde, wartet bereits auf die Ankömmlinge...

Im vergangenen Jahr war Bilbo Beutlin in Der Hobbit - Eine unerwartete Reise noch voller Überzeugung, dass der schlimmste Teil der Reise hinter ihm läge - wie sehr er sich da doch täuschte. Buchkenner wissen es bereits, der Rest erfährt es dieses Jahr in Der Hobbit - Smaugs Einöde. Nicht frei von Fehlern, verströmt die zweite Episode schon deutlich mehr Mittelerde-Flair als dies noch im letzten Jahr der Fall war. Dafür sorgen neben den bereits bekannten Gesichtern auch weitere Gastauftritte wie die von Legolas (Orlando Bloom). Auch ist Der Hobbit - Smaugs Einöde deutlich stimmiger im Erzählfluss, kommt ohne die für viele langatmige Einleitung des Vorgängers aus und bietet weitaus mehr Abwechslung hinsichtlich der Schauplätze und Ereignisse.

Trailer zu Der Hobbit - Smaugs Einöde

Wie schon Der Herr der Ringe - Die zwei Türme leidet auch Der Hobbit - Smaugs Einöde allein betrachtet unter dem Problem, weder Fisch noch Fleisch zu sein. Kein richtiger Anfang, kein richtiges Ende. Als Mittelteil der Trilogie steht der Film etwas allein für sich da. Als Kritikpunkt gereicht dies aber nicht, ist wie die Der Herr der Ringe-Saga auch Der Hobbit als Trilogie zu betrachten. Selbst wenn der erste Teil an manchen Stellen gestreckt wirkt, so sind wir noch immer Befürworter der Dreiteilung. Jackson kann sich deutlich besser in Mittelerde austoben als dies sonst der Fall gewesen wäre. Die Vorstellung, Beorn, Thranduil und seine Elben, die Spinnen des Düsterwalds und auch die Fässerfahrt bereits im ersten Teil zu sehen, erscheint geradezu verrückt, bedenkt man die Laufzeit, die allein in Der Hobbit - Smaugs Einöde dafür benötigt wird. Der Hobbit als Roman ist zwar deutlich dünner als die Buchvorlage von Der Herr der Ringe, jedoch ist dies auch dem Fakt geschuldet, dass sich Tolkien nicht exzessiven Beschreibungen hingibt und somit deutlich mehr Interpretationsspielraum bietet.

Eine Situation, die manchen Tolkien-Puristen sauer aufstoßen wird. Jackson hatte in vielen Szenen gar keine andere Möglichkeit, als Der Hobbit - Smaugs Einöde freier zu interpretieren. Manche Buchänderungen, die durch die Anhänge Gandalfs langes Verschwinden erklären, sind nützlich und verknüpfen den Hobbit hervorragend mit Der Herr der Ringe. Erweiterungen und Neuerfindungen wie die Elbin Tauriel (Evangeline Lilly) sind sicherlich Geschmackssache. Während Jackson in der Gestaltung vieler Elemente sehr frei agieren musste, da es an den detaillierten Beschreibungen im Buch mangelt, sind manche Anpassungen aber unnötig. Dies trifft für unseren Geschmack vor allem auf den zentralen Antagonisten im Film, Smaug, zu. Das Drachendesign ist durchaus gelungen und Smaug gibt einen furchteinflößenden Gegenspieler ab, im Original eindringlich von Benedict Cumberbatch synchronisiert. Dennoch macht die visuelle Gestaltung, die bei der Kopfpartie ein wenig an einen feuerspeienden T-Rex erinnert, wenig Sinn. Gerade im Fall Smaug hatte John Howe bereits vor Jahrzehnten sein berühmtes Gemälde abgeliefert, welches Weta sogar in seinem Shop als 3D-Skulptur verkauft. Wer den Roman und die Zeichnung nicht kennt, dürfte sich an dieser Kleinigkeit und den vielen Änderungen aber kaum stören, denn auch in seiner neuen Form ist Smaug einfach die Wucht.

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53 Kommentare
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MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
08.01.2014 21:54 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 14.784 | Reviews: 163 | Hüte: 523
@Misty-Mountains-Thema
Da stimme ich euch vollkommen zu, das hat mir auch sehr gefehlt! Ich zwar stets gewisse Andeutungen, bombastisch wie in Teil 1 wurde es aber leider nie.

@Strubi

Beim HdR hattest du 4 Hobbits, 2 Menschen, einen Zauberer, einen Zwerg und einen Elb. Da waren die Figuren einfach grundsätzlich schon viel unterschiedlicher und dadurch automatisch auffälliger.

Da hast du auch wieder recht.

@sittingbull

Wo Gloin Legolas das Portrait von seinem Sohn Gimli zeigt musste ich innerlich grinsen

Extremst geniale Szene, ich musste da auch lachen^^

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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Chewbacca : : Copilot
08.01.2014 21:31 Uhr | Editiert am 08.01.2014 - 22:37 Uhr
0
Dabei seit: 21.04.13 | Posts: 2.380 | Reviews: 8 | Hüte: 66
Ups, I did it again! Wieder einmal durfte ich in Mittelerde eintauchen. Mir fehlen noch die Worte.
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sittingbull : : Häuptling
08.01.2014 20:17 Uhr
0
Dabei seit: 22.06.13 | Posts: 2.586 | Reviews: 6 | Hüte: 61
@luph92

Das mit dem Gandalf-Kampf sehe ich auch nicht als Kritik...wurde nur unfreiwillig an Harry Potter erinnert.
Zweifellos cool wenn Gandalf seine Macht mal ausspielt und natürlich zählen beide Kämpfe zu den Sahnestücken der jeweiligen Reihen!

Mit der Zwergentruppe hast du vollkommen recht! Ich kenne sogar das Buch und tu mir sehr schwer bei den Einzelnen...die Schauspieler bleiben da leider hinter Herr der Ringe zurück obwohl man natürlich sagen könnte dass wir über die Jahre einfach die Leute "kennengelernt" haben. Vllt wird das beim Hobbit auch so sein.
Schlecht hat aber tatsächlich niemand gespielt.

Die Bücher kenne ich nur vom hören aber ich glaube wir beiden wissen dass das ein frommer Wunsch bleibt xD

@Aldrich & Strubi

Ja die Musik ist auf jeden Fall nicht schlecht aber keinen Fall so gut wie im Herr der Ringe...ich fand auch die Musik im ersten Hobbit wesentlich besser.
Ihr habt auch einen Punkt angesprochen den ich ein bisschen vermisst habe und eigentlich immer ein Garant auf Gänsehaut war.
Die Reiseszenen!
Wäre echt geil gewesen wenn man noch so eine schöne Panoramafahrt mit "Misty Mountains" eingebaut hätte aber naja. Das ist meckern auf hohem Niveau.

Das mit der lovestory sehe ich ähnlich wie luph...sie ist zwar süß aber so ganz nachvollziehbar ist sie nicht. Eigentlich ist mir das auch egal. Wir haben schon festgehalten dass Tauriel und Legolas dem Film gut getan haben.
Achja und eine Szene muss ich auch noch erwähnen: Wo Gloin Legolas das Portrait von seinem Sohn Gimli zeigt musste ich innerlich grinsen :]
Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht
MJ-Pat
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Strubi : : Hexenmeister
08.01.2014 17:26 Uhr
0
Dabei seit: 30.08.10 | Posts: 3.249 | Reviews: 2 | Hüte: 50
@lulph92
Das steht für mich außer Frage, es gab schon so einige Charaktere samt Schauspieler, die mir ausgesprochen gut gefallen haben. Wenn man mir aber eine Bilder-Galerie mit allen Zwergen zeigen würde und ich sollte die Namen - evtl sogar Schauspielernamen - erraten, stünde ich schon gewaltig auf dem Schlauch. Das ist beim Herr der Ringe schon anders. Vielleicht bedarf es hier aber auch erst ein paar Jahre Gewöhnungszeit, in der ich mir die Hobbit-Filme dann mehrmals angeschaut habe.

Ich denke auch, dass die Charakter teilweise noch etwas besser ausgearbeitet hätten werden können. Da wäre teilweise mehr drin gewesen.
Auf der anderen Seite kommt "dein" Problem, den Zwergen Namen zuzuordnen, sicherlich auch daher, dass es einfach aufgrund der Geschichte schwerer (als beim HdR) war, den einzelnen Figuren jeweils ein gewisses Alleinstellungsmerkmal zu geben.
Hier hast du eben 13 Zwerge, die von Aussehen und Mentalität eben von grundauf ne gewisse Ähnlichkeit haben. Ich glaube da ist es fast unmöglich allen Figuren in 3 Std. gerecht zu werden und auffällige Charaktermerkmale zu zeigen.
Beim HdR hattest du 4 Hobbits, 2 Menschen, einen Zauberer, einen Zwerg und einen Elb. Da waren die Figuren einfach grundsätzlich schon viel unterschiedlicher und dadurch automatisch auffälliger. Denn wenn wir ehrlich sind, hatten gerade Legolas und Gimli (abgesehen davon, dass der eine etwas gegen Zwerge und der andere etwas gegen Elben hat...) ansonsten auch nicht so übermäßig viel Charaktertiefe.

Ich finds halt ziemlich merkwürdig, dass sich ausgerechnet ein Zwerg und eine Elbin näherkommen. Im Film wird ja die ganze Zeit darauf gepocht, dass Elben und Zwerge sich abgrundtief hassen... und dann sowas.

Also ich fand gerade dieses näherkommen von Zwerg und Elbin interessant und sympathisch. Eben weil es etwas Außergewöhnliches ist. Und die Chemie zwischen den Beiden hat eigentlich auch gut gepasst.

Mir kam es halt irgendwie wie die Begründung vor, warum Tauriel und Legolas weiterhin am Handlungsverlauf teilnehmen. Tauriel hat Angst um Kili, Legolas hat Angst um Tauriel, also verlassen beide den Düsterwald.

Ging mir eigentlich nicht so. Wenn es nur um eine Begründung für die Verfolgung der Orks ginge, dann hätte man auch einfach sagen können, dass man sie für die Sicherheit des Elbenreichs verfolgen müsse.

Der Kritikpunkt ist aber spätestens dann wieder vergessen, wenn man Tauriel und Legolas in Action sieht^^ Ich stehe auf Elben-Kämpfe!

Hier gebe ich dir aber recht, das ist immer sehr cool wink.
Ich mag die Elben generell sehr gerne. Irgendwie haben sie einfach was erhabenes, etwas mystisches an sich. Mir hat auch Tauriel wirklich gut gefallen und bin jetzt im Nachhinein froh, dass Jackson sie hinzu erfunden hat.

@AldrichKillian
Der Soundtrack kann leider wirklich nicht ganz mit dem vom HdR mithalten. Wie du schon sagst, ist er gut, aber eben nicht so überragend wie bei der Ring-Trilogie.
Ein bissl Misty Mountain während einer Panorama-Kamerafahrt über die Landschaft von Neuseeland / Mittelerde, bei der man die reisende Gemeinschaft sieht, hätte den Film nicht schlechter gemacht, das stimmt^^. Hat mir auch etwas gefehlt. Gabs bei Smaugs Einöde eigentlich nur einmal, wenn mich richtig erinnere (nur eben ohne Misty Mountain).
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AldrichKillian : : Black Panther
08.01.2014 14:10 Uhr
0
Dabei seit: 24.05.13 | Posts: 2.338 | Reviews: 20 | Hüte: 206
@luhp92 & sittingbull:

Als ich das erste Mal "Smaugs Einöde" gesehen habe, war ich auch leicht vom Soundtrack enttäuscht, aber umso öfters man den Film sieht, desto mehr kann er begeistern und passt gut zum Filminhalt, auch wenn es natürlich besser gewesen wäre, wenn die Musik schon beim ersten Ansehen mitreißend, präsent aber auch nicht aufdringlich daherkommen würde, aber das ist zumindest nur meine Meinung nach dreimaliger Sichtung, also es besteht noch Hoffnung;)

Was mir gefehlt hat war jedoch das "Misty Mountains-Thema" , welches ein passendes Gegenstück zum "Gefährten-Thema" und mir beim ersten Teil immer wieder Gänsehaut beschert hatte, schade dass Howard Shore dieses nicht mehr einsetzte, allgemein fehlten mir diese langen Reiseszenen, die für mich zu "Mittelerde" einfach dazu gehören, aber Jackson wollte wohl einfach nicht das Risiko von Überlängen eingehen.

Was flüssige CGI-Gold angeht, fande ich es ganz nett, aber es hätte wohl noch einmal überarbeitet werden müssen, damit es an das hohe Niveau der restlichen Effekte herankommen könnte, jedoch waren die Meinungen anderer im Kino an dieser Stelle recht positiv, waren sogar begeistert von der Visualisierung.
Außerdem wollte Jackson dadurch vermutlich den goldenen Smaug, wie er im Buch beschrieben wird, darstellen, ohne dabei seine Version zu zertören, also als eine respektvolle Hommage an Tolkiens Gedanken.

Das Peter Jackson Cameo war in diesem Film so überdeutlich wie bei keinem anderen bisher, sicherlich ein netter Gag, allerdings habe ich mehr von seinem Auftritt erwartet, auch wenn es eine nette Anspielung war, welche theorethisch gar nicht möglich wäre, da "Der Hobbit" sechzig Jahre vor "Die Gefährten" spielt und dieser Karotten essende Mensch bereits sehr, sehr alt wäre.

Der Düsterwald wurde tatsächlich sehr schnell abgearbeitet, genauso wie Beorn, doch von beidem wird die SEE mit erweiterten Szenen gefüllt sein, da bin ich mir sicher, denn vorallem Bombur hat in der Buchvorlage noch eine markante Szene im Düsterwald und wie man auf Setfotos sehen kann, wurde diese auch verfilmt, aber hätte in der Kinofassung zu einer Überlänge geführt, oder viel zu schnell abgehandelt.

Insgesamt bewerte ich den Film in meiner Kritik ja auch mit 9/10 Punkten und bin immer noch begeistert vom Film, er war das Highlight des vergangenen Jahres und die Vorfreude auf Teil 3 ist dementsprechend hoch.
MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
07.01.2014 19:57 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 14.784 | Reviews: 163 | Hüte: 523
@sittingbull

der Kampf von Gandalf ist cool aber er sah für mich ein bisschen nach Harry Potter vs. Voldemort aus

Ja, den Gedanken hatte ich auch während des Kampfes^^
Für mich ist das aber kein Kritikpunkt. Unabhängig voneinander finde ich beide Kämpfe genial, sie gehören zu den Highlights ihrer jeweiligen Filme. Außerdem stehe ich darauf, wenn Gandalf wirklich zeigt, welche Macht er hat. Das hat mir schon beim Kampf gegen den Balrog ziemlich gefallen und so war es auch hier.


Charaktere und schauspielerisches Können sind natürlich nicht wie im Herr der Ringe aber für mich immer noch sehr gut!

Das steht für mich außer Frage, es gab schon so einige Charaktere samt Schauspieler, die mir ausgesprochen gut gefallen haben. Wenn man mir aber eine Bilder-Galerie mit allen Zwergen zeigen würde und ich sollte die Namen - evtl sogar Schauspielernamen - erraten, stünde ich schon gewaltig auf dem Schlauch. Das ist beim Herr der Ringe schon anders. Vielleicht bedarf es hier aber auch erst ein paar Jahre Gewöhnungszeit, in der ich mir die Hobbit-Filme dann mehrmals angeschaut habe.

Das Gold sah vllt nicht ganz so perfekt aus aber ich fand die Szene als Smaug in den Himmel aufsteigt und das Gold so leicht herabregnet mega nice!

Auch das steht außer Frage. Die Gesamt-Szene mit Smaug - also beginnend mit Bilbo, als er auf die Goldberge steigt - ist für mich zweifelslos DAS Highlight des Films und ein grandioses (Halb)finale.

Die Szene in der Schmiede hat mich lustigerweise an Die Zwerge erinnert. Ich weiß nicht, ob die Buchreihe kennst, aber im ersten Band gibt es auch eine Stelle, in der die Helden der Geschichte in einer Schmiede bedrängt werden. Nur ist es hier kein Drache, dem sie gegenüberstehen, sondern eine große Schar an Orks.
Ich wünsche mir schon seit Jahren eine vernünftige Adaption des Zwergen-Stoffs. Da es aber leider eine deutsche Buchreihe ist, erlangt sie wohl nicht die Aufmerksamkeit der großen nicht-deutschen Filmemacher. Wenn es aber doch irgendwann eine Film-Adaption geben sollte, wünsche ich mir, dass man sich da von Peter Jackson inspirieren lässt. Im Idealfall ist Peter Jackson sogar selbst Regisseur^^

Zur "love-story" hab ich eigentlich keine Meinung..das ist halt drin und fast kein Film kommt ohne sowas aus

Ich finds halt ziemlich merkwürdig, dass sich ausgerechnet ein Zwerg und eine Elbin näherkommen. Im Film wird ja die ganze Zeit darauf gepocht, dass Elben und Zwerge sich abgrundtief hassen... und dann sowas. Mir kam es halt irgendwie wie die Begründung vor, warum Tauriel und Legolas weiterhin am Handlungsverlauf teilnehmen. Tauriel hat Angst um Kili, Legolas hat Angst um Tauriel, also verlassen beide den Düsterwald. Der Kritikpunkt ist aber spätestens dann wieder vergessen, wenn man Tauriel und Legolas in Action sieht^^ Ich stehe auf Elben-Kämpfe!

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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sittingbull : : Häuptling
07.01.2014 18:26 Uhr
0
Dabei seit: 22.06.13 | Posts: 2.586 | Reviews: 6 | Hüte: 61
@luph92

Also hab ihn ja auch erst neulich gesehen und kann dir eigentlich fast überall recht geben!
Zum 3D kann ich nix sagen aber ich fand auch dass es keine Längen gab und die erfundenen Handlungsstränge bzw Charaktere dem Film gut getan haben. Hab das Buch noch genau im Kopf aber mich stört das "erweitern" überhaupt nicht.
Auch der Kampf von Gandalf ist cool aber er sah für mich ein bisschen nach Harry Potter vs. Voldemort aus laughing aber naja...das ist wirklich kein Beinbruch.

Deine Kritikpunkte teile ich teilweise:
Soundtrack fand ich leider auch um einiges schwächer als in der Herr der Ringe...er kam mir einfach auch nicht präsent genug rüber.
Charaktere und schauspielerisches Können sind natürlich nicht wie im Herr der Ringe aber für mich immer noch sehr gut!
Über Jacksons Cameo hab ich noch gar nicht so viel nachgedacht aber wenn du das so sagst war es eigentlich schon selten dämlich...den Düsterwald hätte ich auch gern noch länger gesehen! (vllt ja in der Extended?)
Das Gold sah vllt nicht ganz so perfekt aus aber ich fand die Szene als Smaug in den Himmel aufsteigt und das Gold so leicht herabregnet mega nice!
Zur "love-story" hab ich eigentlich keine Meinung..das ist halt drin und fast kein Film kommt ohne sowas aus laughing

Ich würde 9/10 geben!
Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht
MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
07.01.2014 17:09 Uhr | Editiert am 07.01.2014 - 17:09 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 14.784 | Reviews: 163 | Hüte: 523
Endlich kam ich auch dazu, mir den Film anzusehen, mir hat er bedeutend besser gefallen als Teil 1. "Smaugs Einöde" räumt viele Zweifel aus dem Weg, die Teil 1 leider hinterlassen hat.
So langsam scheint es sich auszuzahlen, dass Peter Jackson den Hobbit dreigeteilt hat. Denn im Gegensatz zu Teil 1 beinhaltete Teil 2 überhaupt keine Längen, der Film kam mir vor wie 120 Minuten. Und das geniale daran ist, dass für Teil 3 noch ziemlich viel übrig bleibt. Auch die visuellen Effekte machen in Teil 2 einen großen Sprung nach vorne. Keine Ahnung, wie hier manche von "mittelprächtig" reden können. Azog hält sich in Grenzen, Bolg sieht gar nicht so schlimm aus, die restlichen Orks, die Warge, Beorn sowie die Spinnnen sind klasse animiert, Gandalfs Zauber(kämpfe) und Smaug sind höchstgenial. Zudem zeigt sich in Teil 2, wie vorteilhaft 3D+HFR sein können. War es in Teil 1 noch etwas gewöhnungsbedürftig, entfaltet es hier seinen vollen Effekt. Mittelerde wirkt dadurch greifbar, man hat direkten Bezug zum Film. Ich hatte nicht das Gefühl, den Geschehnissen in einer fernen Welt zuzusehen, es war quasi direkt vor meiner Haustür, in der realen Welt. Wie ArneDias einst sagte, "Es gleicht einem Blick durchs Fenster." 3D+HFR trägt hier so einiges zur der besonderen Atmosphäre des Films bei. Den Rest erledigen die Bilder. Ich hatte in Teil 1 zwar kein Problem mit dem Humor, bin aber dennoch froh, dass in Teil 2 ein düsterer Weg eingeschlagen wurde. Mittelerde-Feeling kommt durch die Landschaften, Kulissen und Charaktere auf. Und endlich sehen wir mal wieder marschierende Orks! Was die Handlung angeht, habe ich den Vorteil, dass ich mich an so gut wie nichts mehr aus der Buchvorlage erinnern kann. Grobe Dinge kenne ich natürlich noch, aber während des Films konnte ich mich daher stets überraschen lassen. Peter Jackson schafft es auf jeden Fall, die Story spannend, interessant und unterhaltsam zu inszenieren, Fantasy-Feeling par excellence. Zudem wirkt die Handlung wie aus einem Guss, zwischen Buchvorlage und freier Interpretation gibt es keine qualitativen Unterschiede. Die Handlungsstrang von Gandalf hat mir besonders gefallen, da ich ihn bisher noch gar nicht kannte.

Nun zu meinen Kritikpunkten am Film bzw. Dinge, die für die Genialität eines Herr der Ringe fehlen. Auch in Teil 2 gibt es Effekte, bei denen man nur den Kopf schütteln kann, das geschmolzene Gold z.B. war ein einziger Graus! Handlunstechnisch hätte der Abschnitt bis zum Düsterwald durchaus noch weitere 10-15 Minuten vertragen können. In Sachen Charakterausarbeitung und schauspielerische Bandbreite erreicht der Hobbit nicht die Komplexität und Qualität von Herr der Ringe. In Herr der Ringe ist jeder Charakter ein Highlight und topbesetzt, während im Hobbit z.B. von den Zwergen nur 4-5 in Erinnerung bleiben. Das gleiche trifft auf den Soundtrack zu. An sich großartig, aber im Vergleich zum Herrn der Ringe doch sehr schwach auf der Brust. Es gibt kaum Melodien, die im Kopf bleiben. Die Kili-Tauriel-Geschichte empfand ich doch sehr konstruiert und klischeehaft. Peter Jacksons Cameo war absolut unkreativ und schlecht inszeniert. Anstatt sich was Neues einfallen zu lassen, kopiert er 1:1 den Gag aus "Die Gefährten", lässt dabei aber das Subtile und Geheimnisvolle außen vor. Er durchquert einfach die komplette Leinwand und blickt dabei direkt in die Kamera. Nach dem Motto: "Hallo, hier bin ich, Peter Jackson, und wehe jemand übersieht mich!" Zum Schluss noch der Titel "Smaugs Einöde", da haben sich die deutschen Titel-Geber mal wieder einen Aussetzer erlaubt.

Alles in allem ist "Der Hobbit - Smaugs Einöde" und gelungener Film, der zwar nicht an die Genialität eines Herr der Ringe heranreicht, für mich aber dennoch zu den besten Fantasy-Filmen der Filmgeschichte zählt.
9,5-10/10 Punkten

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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Ewan : : Dämonenfeind
27.12.2013 15:37 Uhr
0
Dabei seit: 28.12.09 | Posts: 873 | Reviews: 0 | Hüte: 8
@ SiHu

Selten einen so unnötigen Kommentar gelesen...

Aber, damit auch DU es verstehst: Es war eigentlich gar nicht witzig gemeint smile
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ComicFan88 : : Kingsman
21.12.2013 19:06 Uhr | Editiert am 21.12.2013 - 19:10 Uhr
0
Dabei seit: 28.12.11 | Posts: 2.345 | Reviews: 0 | Hüte: 22
Gestern nun endlich gesehen.

Will insgesamt nicht zu viel verraten, doch hat mir Smaug´s Einöde (kann mich mit dem Titel immer noch nicht anfreunden) noch einen Tick besser gefallen, als Teil 1.

Die Grundstimmung ist insgesamt deutlich düsterer und weniger leichtfüßig als noch zu Beginn der Reise. Dazu trägt wohl auch bei, dass es weniger Slapstick Einlagen der Zwerge gibt.
Kam mir zumindest so vor.
Die neuen Sets sind wirklich toll gestaltet, vor allem Flussstadt, Dol Guldur und das Königreich von Thranduil im Düsterwald haben es mir angetan und versprühen Mittelerdefeeling pur.
Allgemein haben mir die Elben wieder sehr gut gefallen, auch Tauril´s Auftritt war ganz sinnig umgesetzt.
[spoil]Über die beginnende Liebesgeschichte zwischen ihr und Kili, lässt sich dann schon wieder streiten.[/spoil].
Das Erzähltempo ist insgesamt recht flott geworden und die Zeit vergeht daher wie im Flug. Längen sind hier keine auszumachen. Im Gegenteil, einige Szene hätten sogar locker noch etwas "ausgeschmückt" werden können [spoil](z.B.: die Szene in Beorn´s Haus)[/spoil]. Vielleicht gibts davon ja noch mehr in der Extended Edition.

Ansonsten ähneln sich die Kritikpunkte mit denen von "Eine unerwartete Reise".
Wie in der MJ-Kritik schon beschrieben, hat sich der häufige Einsatz von CGI-Effekte nicht verringert. Dies geht dann eben auf Kosten von Realismus, und die gewisse Magie , wie wir es aus Herr der Ringe gewohnt sind geht ebenfalls ein Stück weit verloren.
Bei Smaug dagegen haben sie astreine Arbeit abgeliefert. Der sieht wirklich hammermäßig aus und dürfte wohl für längere Zeit als DER Referenz-CGI-Drache schlecht hin gelten. Auch von der deutschen Synchro war ich positiv überrascht.

Alles in Allem gelungene Fortsetzung mit einigen Optimierungen für ein gesteigertes Mittelerde Erlebnis.

9/10 Punkten
Ein Ring, sie zu knechten...
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SiHu : : Moviejones-Fan
20.12.2013 16:48 Uhr
0
Dabei seit: 14.10.12 | Posts: 10 | Reviews: 0 | Hüte: 0
@Ewan

deine "witzigen" kommentare sind nicht so lustig wie du denkst.
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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
19.12.2013 00:56 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 9.854 | Reviews: 40 | Hüte: 610
@Movieprophet

Nur mal ohne zu spoilern.
Die Orks sind seit jeher Diener des Bösen. Sie dienten Morgoth, später Sauron. Als dieser unterging flüchteten die Orks in die Berge. Als Sauron wieder an die Macht gelang, sammelte er seine alten Truppen um sich: die Orks. Die Anführer der Heere waren Bergorks, sogenannte Uruks. Bsp. Bolg und Azog. Typisch ist, dass größere Orks oft Herrscher über kleinere Rassen waren: Bsp. Der Große Ork aus Orkstadt.
Die Moria-Orks, sogenannte Bilwisse oder Goblins dienten Sauron nicht direkt in den Heeren, sie waren eher wie erwähnt Untertanen der größeren Orks.

Generell ist es problematisch, da Tolkien in seinen Werken viele Arten und Rassen von Orks darstellte. Zudem führte die deutsche Übersetzung ebenfalls neue Arten ein. Jackson selbst erschuf dann ein weiteres Arsenal an Orks, bsp seine Interpretation der Uruk-Hai.
MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
16.12.2013 15:50 Uhr | Editiert am 16.12.2013 - 15:50 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 14.784 | Reviews: 163 | Hüte: 523
@Ewan und Thomas2301

Bezüglich des Hobbits habe ich auch schon zwei lustige Geschichten gehört:

1. Die Hobbit-Filme seien nur ein billiges Rip-Off von Herr der Ringe. Sprich, Der Hobbit habe keine Buchvorlage sondern basiere nur auf dem Herr der Ringe Stoff.

2. "Der Hobbit" sei ein Buch, welches vor 5-10 Jahren geschrieben wurde.

Sowas kommt dann von Leuten, die meinen, nur weil sie die Herr der Ringe Filme gesehen haben, hätten sie Ahnung von der Materie.

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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Thomas2301 : : Unbestimmter
16.12.2013 15:15 Uhr
0
Dabei seit: 26.09.12 | Posts: 629 | Reviews: 0 | Hüte: 6
@Ewan

Ha,das mit dem Ring ist gut smile

Ja,für viele ist es verstörend wo der Ring doch in "den ersten 3 Mittelerde Filmen" im Vulkan gelandet ist....lol.
prequels sind nicht für jeden gemacht.

i’ll be back
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Ewan : : Dämonenfeind
16.12.2013 14:34 Uhr
0
Dabei seit: 28.12.09 | Posts: 873 | Reviews: 0 | Hüte: 8
So, hab den Film auch gesehen. Üppig, lang und teilweise episch…

Man fühlte sich sofort wieder zuhause ;o)

Viele Worte will ich nicht über den Film verlieren. Exrem gut gefallen haben mir die Elben, sprich die elbischen Wächter. Unglaublich tolles Design der Schilde, Helme und Kleidung… der Wahnsinn.
Obwohl skeptisch gegenüber Tauriel oder eben Evangeline Lilly hat sie mich nach Sekunden schon überzeugt – welch eine wunderschöne und schlagkräftige Elbendame. Bei Tauriel würd ich mich doch glatt mit einer älteren Frau ein…. Oh anderes Thema.

Einzig die Szenen rund um Beorn waren mir zu kurz. Hätte gern länger bei Beorn, und dessen Hütte verbracht.

Kopfschüttelnotiz am Rande:
Ein mir unbekanntes Paar neben mir im Kino…

Szene: Bilbo hält den Ring (mein Schaaaaaatz) in den Händen und streichelt ihn…
Sie zu Ihm: Du, was ist das für ein Ring ?
Er zu Ihr: Keiiiiine Ahnung !

Ich in Gedanken: Falscher Film Leute ;o) - Sachen gibt es…
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