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Iron Man

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Cooler Milliardär in Stahlsuite

Iron Man Kritik

Iron Man Kritik
0 Kommentare - 19.05.2010 von ScorchONeill
In dieser Userkritik verrät euch ScorchONeill, wie gut "Iron Man" ist.

Bewertung: 4.5 / 5

Iron Man ist eine weitere Comicfigur aus dem Marvel Universum, die die Ehre hatte, verfilmt zu werden. Jon Favreau ist der erste Regisseur der sich diesen Comichelden widmet und diesen im Jahr 2008 auf die Leinwand gebracht hat.

Der Cast des Films ist recht gut ausgewählt worden, vor allem die Rolle des Multimilliadärs, Rüstungsindustriellen, Vollzeitdraufgängers und zugleich Genies Tony Stark, gespielt von Robert Downey Jr.. Tony Stark´s Sekretärin Pepper wird von Gwyneth Paltrow verkörpert. Im Film ist sie die Stütze von Stark. Jeff Bridges spielt in der ersten Hälfte des Films den Freund Obadiah Stane und wie sich herausstellt auch dann den Gegenspieler Iron Monger. Jeff Bridegs einmal mit Glatze, unbedingt sehenswert.

Der Film beginnt in der Wüste, als ein Militär Konvoi, der die Aufgabe hat, Tony Stark von seinem Treffen mit dem afghanischen Militär, sicher zu einem Flughafen zu bringen. Doch auf der Fahrt wird der Konvoi von Rebellen angegriffen. Völlig überrascht steigt Tony daraufhin rasch aus dem Humvee, um in Deckung zu gehen, doch plötzlich schlägt eine Mörser Granate nur wenige Meter vor ihm in den Wüstenboden. Der Milliadär erscheint vollkommen perplex, als er den Namen seiner Rüstungsfirmer auf dem Todbringer sieht. Wenige Sekunden nach dem Einschlag, explodiert die Granate und Stark wird durch die Druckwelle zur Seite geschleudert. Am Boden liegend spürt Tony, dass sein Oberkörper mit Granatensplitter durchsiebt wurde, woraufhin ihn gleichauf Dunkelheit umgibt. Ohne Zeitgefühl wacht Tony in einer dunklen Höhle auf. Ein Mann sagt ihm daraufhin, dass er schwer verwundet wurde und seinen Verletzungen fast erliegen wäre. Aus dem Grund hat der rettende Fremde einen Elektromagneten, der mit einer Autobatterie betrieben wird, an Tonys Brust gefügt, wodurch die Granatensplitter von seinem Herzen fern bleiben. Kurz nach dem Erwachen wird Tony klar, dass er von Rebellen gefangen gehalten wird. Die Rebellen stellen eine Anforderung an Stark, sie wollen, dass er ein Produkt seiner Rüstungsfirma nachbaut, ansonsten wird er umgebracht. Tony bleibt in dieser finsteren Lage kein anderer Weg als zuzustimmen. Doch, der raffinierte Stark hat einen Trumpf, den er in dieser Situation ausspielt. Er hat Pläne eines Kampfsuites erschaffen, der dem Draufgänger ermöglicht die Rebellengruppe zu zerschlagen und zu flüchten..

Die Story dieser „eisenhaltigen“ Comicverfilmung kann man nur als gelungen bezeichnen. Diese beinhaltet gute Dialoge, die sehr viele Informationen über den Film Preis geben. Auch die einzelnen Handlungsstränge verlaufen sehr gut zu einem Ganzen, wodurch es niemals zu Verwirrungen oder Logikfehlern kommt. Der Film Iron Man sowohl auch die gleichnamige Figur erhalten durch Robert Downey Jr., der Tony Stark spielt, einen typischen Comicfilmwitz und ganz eigenen Scharm, ähnlich wie in Sam Raimi´s Spiderman.

Was mir an diesem Comicfilm sehr gut gefallen hat, ist der Beweis dafür, dass sich jeder Mensch ändern kann. Ein jeder ist in der Lage seine Lebensweise zu ändern, wenn er es nur will und beabsichtigt. Tony Stark ist Waffenproduzent und zwar aus Leidenschaft. Er hat sich niemals Gedanken darüber gemacht, was seine Waffen auf der ganzen Welt für Schäden anrichten, er war nur auf Profit aus. Doch genau an diesem Tag, an dem Tony beinahe durch ein von ihm entwickeltes Produkt, getötet wird, werden ihm die Augen geöffnet. Der weise Fremde in der Höhle half Tony wieder auf die Beine und erzählt ihm so manche Geschichte, die er nun aus einer anderen Sichtweise geschildert bekommt. Als Tony dann wieder gefunden wird und zurück nach Hause kommt, kündigt er während einer Pressekonferenz an, dass die Waffenforschung und –produktion bis auf Weiteres gestoppt wird, und nun auf andere Forschungsbereiche besetzt wird.

Die visuellen Effekte von Iron Man sind sehr lobenswert, vor allem die Suite von Tony Stark wirkt sehr realistisch mit hat meines Erachtens einen leichten Transformer Einfluss. Am Besten gefielen mir die einzelnen Szenen in denen Tony Tests an der Suite durchführt, sowie die Flugszene mit den zwei F22 Raptor, die wirklich gelungen sind. Das Design des Filmes ist ebenfalls hervorzuheben. In das Erschaffen der Suite wurde am meisten Zeit investiert und das hat sich auch gelohnt. Denn diese wirkt realistisch und ist auch sehr gut durchdacht worden. Wenn es in unserer Welt so etwas geben würde, ich hätte so ein Teil. Spaß beiseite. Favreaus Film bieten CGI Effekte auf den momentanen erreichbaren Gipfel und ist auch deswegen mit einer Oscar Nominierung versehen worden. Iron Man enthält auch einen eigenwilligen Soundtrack, der überwiegend mit E-Gitarren Elementen gespielt wird, um so die Stärke der Suite hervorzuheben. Diese passt wirklich gut zum Film und stellt auch einmal etwas Innovatives im Bereich der Filmmusik dar.

Fazit: Iron Man ist ein actionreicher Comicfilm, der mit einem überzeugenden Drehbuch, sowie guter Schauspielleistung und perfektem, vor allem treffenden, Design wirklich beeindruckt und somit zu einem Besonderen dieses Genres macht. Als Ganzes gesehen ist Iron Man für mich einer der besten Comicfilme der Filmgeschichte, weil dieser in allen Bereichen gekonnt überzeugt. Somit gibt’s 9/10 Sterne.


Iron Man Bewertung
Bewertung des Films
910
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