AnzeigeN
AnzeigeN

Nope

Kritik Details Trailer Galerie News
Jordan Peeles weißer Hai

Nope Kritik

Nope Kritik
6 Kommentare - 11.08.2022 von Moviejones
Wir haben uns "Nope" für euch angeschaut und verraten euch in unserer Kritik, ob sich dieser Film lohnt.
Nope

Bewertung: 3.5 / 5

Trotz der Vorschusslorbeeren aus Übersee und einer Menge Vorfreude auf den neuesten Streich von Jordan Peele mit dem vielsagenden Titel Nope sind wir geteilter Meinung, was das atmosphärische und blutige Überraschungspaket anbelangt. Das Spektakel-Siegel verdient dieser wilde Ritt durch verschiedene Genres definitiv, doch in Hinblick auf die präsentierten Figuren geht man ein wenig zu andeutungsreich vor, um echte Anteilnahme an deren Schicksal heraufzubeschwören. Man muss allerdings sagen, dass man mit metaphorischen Eigenheiten auch ein wenig rechnen muss, wenn es um Beiträge dieses Künstlers geht ...

Nope Kritik

Das Leben als afroamerikanischer Pferdewirt kann verdammt schwer sein, wenn lukrative Aufträge Mangelware sind und das zur Verfügung gestellte Angebot von hochnäsigen Funktionären der Filmindustrie trotz massig vorhandenem Potenzial mit Füßen getreten wird. Allerdings winkt eine echte Sensation, die eines Tages über der Ranch thront: Eine beunruhigende Erscheinung am Himmel hat sich breit gemacht, wobei unklar ist, was es mit diesem Phänomen auf sich hat. Die Geschwister Emerald (Scream Queens-Star Keke Palmer) und Otis Jr. (Daniel Kaluuya) sind fest entschlossen, dieses Geheimnis zu lüften und den Ruhm dafür einzuheimsen!

Trailer zu Nope

Zuvorderst wollen wir erwähnen, dass Nope trotz seiner Akt-Struktur deutlich konventioneller und handzahmer als Peeles Vorgängerfilme Get Out und Wir daherkommt. Das ist einerseits wohltuend, weil er dadurch mit anderen Stärken glänzen kann, andererseits fehlt dem Film dadurch aber die verbissene Schlagkraft, mit der insbesondere Get Out von sich Reden machte.

"Black Cinema" ist in den letzten Jahrzehnten gewissermaßen selbst zu einem Kampfetikett um die Wahrnehmung und Selbstbestimmung Schwarzer Menschen im Filmgeschäft avanciert. "Written, directed and produced by Jordan Peele" heißt es deshalb nicht umsonst im Vorspann des aufregenden Genre-Mixes, der zwischen Science-Fiction, Creature Feature, Western und satirischem Kommentar changiert.

Der Star von Nope ist definitiv die behutsam aufgebaute Geschichte, die zwischen verschiedenen Atmosphären changiert. Während man den Cast mit den Versatzstücken des Western schmückt, macht sich allmählich eine mulmige Horrorstimmung breit, die einerseits an Steven Spielberg-Klassiker wie Der Weiße Hai oder Unheimliche Begegnung der dritten Art erinnert. Auch fühlten wir uns durch die Comedy-Einschübe punktuell an Brad Pitts Manson-Farmausflug in der Rolle des lässigen Stuntman Cliff Booth bei Quentin Tarantinos Once Upon a Time... in Hollywood erinnert. Die übernatürlichen Elemente taten dabei ihr Übriges, um uns behutsam in den Kinosessel zu drücken.

Besonders muss man dabei die technische Ebene von Nope loben. In Anbetracht des geschätzten Budgets von nicht einmal 70 Mio. US-Dollar sieht Peeles neuester Film hervorragend aus, wobei man in erster Linie die stilsichere Kameraführung von Christopher Nolans Stammkameramann Hoyte van Hoytema loben muss. Getragen wird Hoytemas Zuarbeit von einem Schnitt, der in den schweißtreibenden Szenen stets auf der richtigen Note endet:

Jeder Shot und jede Kamerafahrt von Nope ist eine Punktlandung, wodurch die Bilder ihre Wirkung nicht verfehlen. Auch das Sounddesign brummt, schnalzt und groovt mächtig in der Magengrube. Derartig fremdartige Klänge haben wir seit den grandiosen Klangteppichen des leider viel zu verstorbenen Jóhann Jóhannsson für Arrival nicht mehr gehört! Wenn Peele davon erzählt, dass er mit dem Streifen ein Spektakel liefern wollte, dann muss man ihm bescheinigen, dass ihm dies bestens gelungen ist.

Neben den gruseligen und unwägbaren Stimmungen gibt es bei Nope immer wieder auch kleine Einschübe, die für ein wenig Auflockerung sorgen, wodurch sich das im Hintergrund befindliche Grauen regenerieren kann und es damit nicht zu unnötigen Ermüdungserscheinungen für die Szenen kommt, in denen es aufs Ganze geht.

Durch die Story von Nope werden interessante Blickwinkel in Bezug auf die Filmgeschichte geboten. Besonders interessieren Peele hier jene in Teilen nicht auszumachenden kulturimperialistischen Kräfte, die bestimmen, was anerkennens- und bewahrenswert ist. Trotzdem hätte man hier mehr in die Tiefe gehen dürfen, damit dieser clevere Punkt stärker zum Tragen kommt.

Ein Film wie BlacKkKlansman von Spike Lee war bei seinen Seitenhieben gegen die gepriesenen Klassiker der Filmgeschichte deutlich grimmiger, wobei man hier wahrscheinlich sogar einem Fehlschluss unterliegt, weil es neben der vorhandenen Wut von Afroamerikaner:innen natürlich auch die beinahe unschuldige Freude am Schauspiel und dem Geschichtenerzählen gibt. Das betrifft wohlgemerkt nicht die Meta-Ebene von Nope, die durchaus von fehlender Anerkennung dieser Menschen zeugt. Hier scheint sich ein grundlegendes Phänomen aufzutun, dass uns im Gedanken über den Film betroffen macht:

Weshalb zieht man derartige Vergleiche mit anderen Schwarzen Künstler:innen und scheint verwundert darüber, wenn ausnahmsweise nicht das mittlerweile selbst zum Stereotyp gewordene Bild des vor Gift und Galle schäumenden Schwarzen Menschen transportiert wird? Bei Nope wird man nämlich stattdessen mit einer Geschichte konfrontiert, die zwar merklich im Klima ungleich verteilter Entfaltungsmöglichkeiten für verschiedene Ethnien angesiedelt ist, wobei aber die Ausgeschlossenen ihr ganz persönliches Abenteuer erleben und sich außerhalb bekannter Pfade bewegen.

Deshalb hat diese Herangehensweise im Fall von Nope selbstverständlich ihre Berechtigung, schließlich sind derartige Auswege auf dem Weg zu mehr Verständnis füreinander ein willkommenes Fressen. Auch muss man sagen, dass sich Peele einen Ausgangspunkt gesucht hat, den er durch die Inszenierungsweisen seiner Figuren am Ende einlöst. Im Speziellen muss dabei das effektgetriebene und pointierte Finale gelobt werden, das ein stimmiges Gesamtbild abgibt.

Die Geschichte von Nope ist sichtlich am Schicksal des von Daniel Kaluuya und Keke Palmer gespielten Geschwisterpaars interessiert und liefert darüber hinaus einige weitere Figuren, die klassischen Besetzungsmustern zuwiderlaufen und als Outlaws ihren Lebensunterhalt zu bestreiten versuchen. Dennoch mangelt es den Figuren aber an echten Konflikten, die für die nötige Tiefe gesorgt hätten.

Vornehmlich bei Kaluuyas Darbietung als Otis Jr. fallen diese Kritikpunkte ins Gewicht, da man sich zwar merklich Gedanken darüber gemacht hat, welche Eigenheiten diese Figur an den Tag legt (Stichwörter: Augenkontakt und Blickwinkel!), jener Aspekt aber zu wenig unterfüttert wird, wodurch sein großartiges Schauspiel beinahe zu einem Gimmick verkommt.

Die Gründe dafür, was das alles bedeuten mag, liegen auf der Hand, insofern man ein wenig um die Ecke denkt, doch innerhalb von Nope wird die bedeutungsschwangere Metaphorik nicht stimmig genug herausgearbeitet. Gerade in dieser Hinsicht hatten wir uns deutlich mehr von Peeles neuem Werk versprochen und gingen davon aus, dass die Trailer noch nicht alles vorwegnehmen möchten.

Auch fehlt das menschliche Drama abseits der Sensationsgier und des herbeigesehnten Ruhms, den das ungleiche Geschwisterpaar in Nope für sich zu beanspruchen versucht. OJ und Em, wie sich die beiden liebevoll zu nennen pflegen, bleiben dabei in ihrer Motivation merkwürdig blass, wobei sich Peele als Autor im Verlauf der Handlung nicht einmal mehr die Mühe macht, auf eine anfängliche Begebenheit auf der Haywood Hollywood Horses-Ranch anzuspielen. Derartig unbeholfen eingesetzte Plotvehikel erscheinen umso widerspruchsvoller, wenn man die angesprochene Metaphorik ernst nimmt und auf das Geschehen zu münzen versucht.

Die von Palmer gespielte Em liefert im Übrigen eine Performance, die so wirkt, als könnte sie sich direkt mit den auf Krawall und Spaß gebürsteten Frauentruppen aus Tarantinos Death Proof - Todsicher zu einer Spritztour aufmachen. Sie bietet auf jeden Fall einige Momente, die für ordentlich Wortwitz und Thrill beim Ansehen von Nope sorgen.

Und natürlich muss man, wie gewohnt, Steven Yeun für seine Darbietung loben. Als gewiefter Geschäftsmann kommt er herrlich verschmitzt daher, wobei er merklich zu wenig Screentime bekommt und seine tragische Geschichte eher von einem kurzen Aufblitzen, denn von einer Eroberung im Sturm lebt. Besonders bei ihm wurde in Hinblick auf mögliche Auseinandersetzungen mit dem Geschwisterduo eine Menge Potenzial brach liegen gelassen.

Wir sind zwiegespalten: In seinen besten Momenten nimmt es das Abenteuer tatsächlich mit namhaften Vertretern der Filmgeschichte auf und weiß das Publikum unheimlich gut zu kitzeln und durchzuschütteln. Besonders bei den technischen Kategorien lässt man sich keinesfalls lumpen, wodurch Nope ein dankbarer Tipp für die große Leinwand ist: Sofern die Möglichkeit dazu besteht, ist ein IMAX-Saal Pflicht!

Die Idee, die Ungleichbehandlung von Schwarzen Menschen über die Filmgeschichtsschreibung zu adressieren, ist eine unglaublich spannende. Nicht zuletzt durch seine Botschaft dürfte das Finale wohl den allermeisten Cineasten gefallen. Dieser kritische Blick auf die "blinden Flecken" verlangt uns Respekt ab, allerdings bietet der zurückgelegte Weg von Nope abseits der unbestrittenen Schauwerte nicht genügend Futter zum nachhaltigen Verweilen in dieser Welt. Wenn die übernatürliche Bedrohung mal nicht präsent ist, beinhaltet die 135 Minuten andauernde Geschichte durchaus den ein oder anderen Leerlauf, der für unseren Geschmack zu wenig zum größeren Gesamtbild beiträgt.

Abschließend möchten wir noch auf die Altersfreigabe "ab 12 Jahren" zu sprechen kommen: Nope ist definitiv nichts für schwache Gemüter und kratzt durch seine martialische Klangkulisse und blutigen Setpieces ordentlich an der nächsthöheren Einordnung. Insofern will der Kinobesuch mit jüngeren Semestern gut überlegt sein!

Wiederschauwert: 60%

Nope Bewertung
Bewertung des Films
710

Weitere spannende Kritiken

Blond Kritik (Redaktion)

Künstlerischer Alptraum

Poster Bild
Kritik vom 29.09.2022 von Moviejones - 2 Kommentare
Netflix hat den Film Blond mit Ana de Armas in der Hauptrolle veröffentlicht. Und schon im Vorfeld war klar, dass der Fokus vor allem auf die Leistung von Armas sowie das aufsehenerregende NC-17-Rating liegen würde. Doch hat der Film sonst auch noch mehr zu bieten? Blonde -Kritik Basie...
Kritik lesen »

November Kritik (Redaktion)

Davor und danach

Poster Bild
Kritik vom 12.09.2022 von Moviejones - 0 Kommentare
Paris hat auch im Jahr 2022 noch nicht den Horror abgeschüttelt, der im Januar und November 2015 auf die Stadt einprasselte. Die unmenschlichen Attacken auf die Redaktion von Charlie Hebdo und, später im Jahr, die Anschläge vor dem Stade de France, auf die Terrassen in den Abendstunde...
Kritik lesen »
Mehr Kritiken
Horizont erweitern

Was denkst du?
oder direkt auf MJ registrieren Ich stimme den Anmelderegeln beim Login zu!
6 Kommentare
Avatar
Silencio : : Moviejones-Fan
12.09.2022 08:29 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 2.145 | Reviews: 52 | Hüte: 243

MB80:

Vor allem, wenn der Plot beide Male falsch wiedergegeben wird. Beim nächsten Mal vielleicht nebenher weniger TikTok und mehr aufpassen...

"I am not fucking around here, I believe a well-rounded film lover oughta have something to say about Jean-Luc Godard and Jean-Claude Van Damme."

-Vern

MJ-Pat
Avatar
Raven13 : : Desert Ranger
11.09.2022 23:51 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 5.511 | Reviews: 64 | Hüte: 474

@ Issan

Es ist etwas merkwürdig, dass du deine Meinung zum Film nun innerhalb von 22 Stunden zum zweiten Mal postest. Was willst du damit erreichen?

Zudem wäre es nett, wenn du die Spoiler in deiner Kritik verbergen würdest (in beiden Kommentaren).

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

Avatar
MB80 : : Cheddar Goblin
11.09.2022 23:17 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 2.468 | Reviews: 41 | Hüte: 225

Bin mir nicht sicher ob es sinnvoll ist, Realismus und minutiöse Erklärungen in einem Film von einem Regisseur zu fordern, der immer schwer auf Metaphern setzt, aber was weiß ich schon.

“...and the stronger the fear of boredom, the louder the music."

Avatar
Issan : : Moviejones-Fan
11.09.2022 22:59 Uhr
0
Dabei seit: 10.09.22 | Posts: 2 | Reviews: 0 | Hüte: 0

Einer der schlechtesten Filme, die ich seit Jahren gesehen habe. Viel zu langsames pacing, ohne dass es am Ende belohnt wird. Der Trailer ist irreführend und die Schauspieleristische Leistung ist Müll. Naja aus dem Skript kann man wohl auch nicht viel machen. Der Affe war wohl nur für Trailer Zwecke im Film, der hat mit der Story nämlich überhaupt nichts zu tun und wird nur 2 mal so am Rande erwähnt. Das "Raubtier" macht absolut keinen Sinn. Mal beschützt dich ein Dach, mal nicht. Mal frisst es ohne Grund, dann auf einmal nur wenn man es anguckt. (Was auch extrem faul geschrieben ist) Warum geht alles Elektrische in seiner Nähe aus? Und warum zur Hölle stirbt es am Ende, nur weil ein Ballon in ihm platzt? War der Ballon mit TNT gefüllt? Dadurch war der ganze "Wir müssen ein Video/Foto machen, um die Welt zu warnen" Plot umsonst. Woher kam das Vieh überhaupt und warum hat es nie einer bemerkt? Warum verändert es plötzlich seine Form? Warum hat der Opa sich mit seiner Kamera geopfert, obwohl sie das Video schon in der Tasche hatten und damit alle in Gefahr gebracht? Wie zur Hölle ist der Hauptcharakter am Ende entkommen? NICHTS davon wird erklärt. Gebt bloß kein Geld für diesen Müll aus oder ihr werdet es bereuen. Nicht mal online anschauen lohnt sich, da es einfach 2 Stunden pure Enttäuschung sind. Scrollt lieber 2 Stunden durch TikTok, damit habt ihr eure Zeit 100 Mal sinnvoller verbracht.

Avatar
Issan : : Moviejones-Fan
10.09.2022 01:57 Uhr | Editiert am 10.09.2022 - 01:59 Uhr
0
Dabei seit: 10.09.22 | Posts: 2 | Reviews: 0 | Hüte: 0

Einer der schlechtesten Filme, die ich seit Jahren gesehen habe. Viel zu langsames pacing, ohne dass es am Ende belohnt wird. Der Trailer ist irreführend und die Schauspieleristische Leistung ist Müll. Naja aus dem Skript kann man wohl auch nicht viel machen. Der Affe war wohl nur für Trailer Zwecke im Film, der hat mit der Story nämlich überhaupt nichts zu tun und wird nur 2 mal so am Rande erwähnt. Das "Raubtier" macht absolut keinen Sinn. Mal beschützt dich ein Dach, mal nicht. Mal frisst es ohne Grund, dann auf einmal nur wenn man es anguckt. (Was auch extrem faul geschrieben ist) Warum geht alles Elektrische in seiner Nähe aus? Und warum zur Hölle stirbt es am Ende, nur weil ein Ballon in ihm platzt? War der Ballon mit TNT gefüllt? Dadurch war der ganze "Wir müssen ein Video/Foto machen, um die Welt zu warnen" Plot umsonst. Woher kam das Vieh überhaupt und warum hat es nie einer bemerkt? Warum verändert es plötzlich seine Form? Warum hat der Opa sich mit seiner Kamera geopfert, obwohl sie das Video schon in der Tasche hatten und damit alle in Gefahr gebracht? Wie zur Hölle ist der Hauptcharakter am Ende entkommen? NICHTS davon wird erklärt. Gebt bloß kein Geld für diesen Müll aus oder ihr werdet es bereuen. Nicht mal online anschauen lohnt sich, da es einfach 2 Stunden pure Enttäuschung sind. Scrollt lieber 2 Stunden durch TikTok, damit habt ihr eure Zeit 100 Mal sinnvoller verbracht.

Meine Bewertung: -10/100

Avatar
SpiderFan : : Moviejones-Fan
11.08.2022 21:20 Uhr
0
Dabei seit: 06.05.22 | Posts: 420 | Reviews: 0 | Hüte: 4

Phuuuu. Da hat aber einer nen Roman geschrieben. Hat Spaß gemacht. laughing

Gebe mir den Film nächste Woche.

“You have fought long enough, Galadriel. Put up your sword.”

Forum Neues Thema
AnzeigeY