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Rush - Alles für den Sieg

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"Riskiert er auch sein Leben wenns wirklich drauf ankommt?"

Rush - Alles für den Sieg Kritik

Rush - Alles für den Sieg Kritik
1 Kommentar - 12.10.2013 von Croatia
In dieser Userkritik verrät euch Croatia, wie gut "Rush - Alles für den Sieg" ist.
Rush - Alles für den Sieg

Bewertung: 4.5 / 5

[b]Rush - Alles für den Sieg[/b] ist einer der wenigen Filme dieses Jahr, welche eine Top-Bewertung von mir bekommen. Warum? Naja weil zum einen die Geschichte der zwei Rivalen unglaublich ist und weil Regisseur [u]Ron Howard[/u] perfekt wechselt zwischen Drama, Action und Biografie. Die Geschichte der beiden Formel 1 - Rennfahrern ist zwar nicht jedem bekannt, aber wenn man sich nur mal einen Zeitungsartikel darüber anschaut, packt die Handlung einen sofort. Es ist nun fast 40 Jahre her, nach den historischen Ereignissen in der Formel 1, dennoch bin ich von Anfang an, für so einen Film gewesen. Für die Rolle des Niki Lauda wurde der deutsch-spanische Darsteller Daniel Brühl verpflichtet und James Hunt wurde von Chris "[i]Thor[/i]" Hemsworth verkörpert. Regie übernahm[u] Ron Howard[/u], der schon mit [b]Illuminati[/b] und [b]Apollo 13[/b] zeigte, dass er ein großartiger Regisseur ist. 2002 gewann er sogar zwei Oscars für [b]A Beautiful Mind[/b]. Story: Die wahre Geschichte über die Rivalität zwischen zwei Formel-1-Rennfahrern, dem Österreicher Niki Lauda (Daniel Brühl) und dem Engländer James Hunt (Chris Hemsworth). Im Jahr 1976 gerät Laudas Ferrari in der zweiten Runde des deutschen Grand Prix am Nürburgring ins Schleudern und er selbst verbrennt bei dem Crash beinahe - während Hunt das Rennen gewinnt. Sechs Wochen später sitzt Lauda aber wieder am Steuer und beginnt eine furiose Aufholjagd im Kampf um den Gesamtsieg. Das atemberaubende Duell ist auch der Kampf zweier gegensätzlicher Philosophien im Rennsport: auf der einen Seite der englische Playboy und Frauenschwarm Hunt der mit dem bekannten Model Suzy Miller (Olivia Wilde) verheiratet ist, auf der anderen Seite der ehrgeizige und disziplinierte Vorzeige-Sportler Lauda.. Kritik: Ich hätte nicht damit gerechnet, dass [b]Rush[/b] so ein qualitativ starker Film geworden ist. Zwar sah ich den Trailer gleich nach der Erscheinung, doch richtig aufmerksam wurde ich erst durch die vielen positiven Kritiken. Glücklicherweise habe ich mich nicht dazu entschlossen, auf die DVD zu warten. [b]Rush[/b] beginnt direkt mit einem fantastischen Rennen zwischen Lauda und Hunt. Was den Film auszeichnet, ist dass sich das Sportsdrama auf wahren Begebenheiten stützt. Daniel Brühl holte sich sogar sprachliche Tipps von dem echten Niki Lauda. Ob auf Englisch oder auf Deutsch, beide Male denkt man, dass Brühl ein wahrer Österreicher ist. Mit Chris Hemsworth wurde ein noch junger aber sehr talentierter Darsteller ausgesucht, der in [b]Rush[/b] seine bislang beste Performance abliefert. Ebenso überragend ist Daniel Brühl, der eine Oscar-Nominierung für seine Rolle verdient hätte. Ab und zu kommt er ebenfalls humorvoll rüber. Man kann gar nicht genau sagen, welcher Pilot mehr fasziniert. Denn zum einen überlebte Lauda einen schweren Unfall und stieg kurze Zeit später wieder in seinen Wagen, aber zum anderen ist es unglaublich, dass Hunt nur Partys feierte, aber dafür ein sehr erfolgreicher Rennfahrer war. Lauda ist eher der clevere Taktiker und Hunt eher Einer der Spaß haben will, aber auch alles dafür gibt um Weltmeister zu werden. Die Story ist einfach mitreißend und atemberaubend, wofür teilweise auch Drehbuchautor Peter Morgan verantwortlich war. Neben den ausgezeichneten Inszenierungen von Brühl und Hemsworth, überzeugen auch Olivia Wilde ([i]Suzy Miller[/i]) und Alexandra Maria Lara ([i]Marlene[/i]). Es gibt eine spezielle Szene, die ein wenig von [b]Cars[/b] kopiert ist, in der sich Lauda über sein Auto beschwert und sein Teamchef nur antwortet: "Das ist aber ein Ferrari!". Natürlich gibt es immer wieder kurze Szenen, in denen witzige Gags vorkommen, vor allem eine Szenen in Italien, in der die Italiener hin und weg sind, über die Fahrkunst von Lauda. [u]Ron Howard[/u] zeigt auch actiongeladene Rennen, trotzdem geht es ihm eher um die Rivalität der beiden Piloten, denn zum einen haben sie sich gehasst, zum anderen hatten sie Respekt vor einander (Am Ende sieht man sogar Aufnahmnen der echten Fahrer). Den Höhepunkt erreicht [b]Rush[/b] mit dem tragischen Unfall von Lauda. Des Öfteren habe ich mir nur gedacht: "Schade, dass ich diese Saison nicht live mitverfolgen konnte." Am Meisten überzeugt die Spannung, die niemals sinkt. Wie in [b]Lone Ranger[/b] kamen mir die musikalischen Klänge bekannt vor und tatsächlich sorgte auch diesmal Hans Zimmer wieder für eine passende dramatische Musik, die den Film noch besser macht. FSK 12 ist vollkommen passend, obwohl es manchmal zu heftigen Szenen kommt. Zum Schluss gibt es noch ein Grand Final, doch dieses will ich nicht spoilern, selbst wenn den meisten F1-Fans die Story bekannt ist. Schließlich muss ich noch anmerken, dass ich gleicher Meinung mit dem MJ-Team bin, [b]Rush[/b] ist definitv Oscar reif. Fazit: [b]Rush - Alles für den Sieg[/b] ist ein verdammt spannendes Formel 1 - Drama. Großes Lob geht an Regisseur [b]Ron Howard[/b] und Drehbuchautor Peter Morgan. Freilich hat sich nicht alles genau so abgespielt, trotzdem ist kaum etwas erfunden. Vor allem Daniel Brühl und Chris Hemsworth machen den Film zu einem echten Blockbuster, denn beide haben mit der Verkörperung der F1-Legenden ihre beste Darstellung geboten. Mal schauen, ob es was mit den Oscars wird, ich empfehle den Film auf jeden Fall weiter und er ist für mich, bis jetzt, der zweitbeste Film 2013 (nach [b]Django[/b]). Von mir gibt es 9/10 Punkte.

Rush - Alles für den Sieg Bewertung
Bewertung des Films
910
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1 Kommentar
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DeToren : : Moviejones-Fan
14.10.2013 13:50 Uhr
0
Dabei seit: 22.04.13 | Posts: 303 | Reviews: 19 | Hüte: 19
Toll! Nach dieser Kritik werde ich den Film definitiv im Kino schauen.

Danke!
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